THEMA: Mal wieder ein Ersttäter Bericht
04 Dez 2025 18:18 #717072
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  • Eckifonsi am 04 Dez 2025 18:18
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Mit unseren kleinen Reisbericht möchten wir uns beim Forum für die Unterstützung bei der Planung bedanken und unsere Eindrücke als Ersttäter gerne teilen.

Prolog:

Der Wunsch einer Reise nach Namibia ist schon ein paar Jahrzehnte alt, doch immer wieder in Vergessenheit geraden oder unsere Wunsch-Rahmenbedingungen haben dieses Ziel aus dem engeren Kreis ausgeschlossen hat.
Im Herbst 2024 haben wir uns endlich einmal tiefer mit dem Reiseland beschäftigt und versucht, die für uns ideale Reisezeit zu ermitteln, da unsere Vorgabe doch relativ einfach ist: Es muss tagsüber warm sein (meine Standardaussage ist: Wenn es im Urlaub tagsüber unter 30°C hat ist es kein Urlaub :) ) und auch abends möchte ich nicht in langen Hosen oder Jacke im freien Sitzen. Natürlich soll es auch nicht allzu oft regnen. Dies führte zum Ergebnis, das wohl nur der Zeitrahmen Ende Oktober bis Ende November für uns in Frage kommt. Weihnachten konnten die Discover-Flüge über Meilen gebucht werden und somit Stand fest: vom 4.11-21.11. (Abflug und Ankunft) geht‘s für 15 Nächte nach Afrika (Juhu).

Eigentlich dachte ich an einen Lodge-Urlaub, mein Schatz meinte aber nur: Wenn Namibia, dann richtig im (Dach)-Zelt. OK, meine Einstellung zum Camping ist eigentlich klar (hier ein Zitat eines geschätzten Kabarettisten): Camping ist der Zustand die eigene Verwahrlosung als Erholung zu empfinden.
Aber was soll’s, „Happy Wife – Happy Life“ dann Campen wir eben. B) (Spoiler: die beste Idee ever)
Nach dem ausgiebigen Studium des Forums, vieler Reiseberichte und sonstiger Recherchen Stand die Planung fest:
Auto: Es muss die Art eines „Bush-Campers“ werden (Final: Savanna Family Camper)
und die Route sollte wie folgt aussehen:
5.-6.11. Lake Oanob (Camping)
6.-8.11. Kalahari Anib Campsite
8.-9.11. Sesriem Oshana Campsite
9.-10.11. Mirabib Swakopmund Hansa Hotel (während der Reise geändert)
10.-11.11. Swakopmund Hansa Hotel
11.-13.11. Madisa Camp
13.-14.11. Hoada Campsite
14.-15.11. Olifrantrus Camp
15.-17.11. Okaukuejo Chalet
17.-19.18.11. TimBila Campsite (während der Reise geändert)
18.-20.11. Hilton Windhoek

Alle Unterkünfte selbst ausgesucht und gebucht (dank der Hilfe und Informationen dieses Forums):
Nochmals vielen Dank an alle Schreiber(innen)

Wichtig: Es wird keine Hochglanzfoto‘s geben, alle Aufnahmen wurden ausschließlich mit dem iPhone getätigt.
Kurze Erklärung: In jungen Jahren hatten wir einmal Kenia incl. Safari besucht (damals mit dem „African Safari Club) (1989), und natürlich „jung und dynamisch“ (jetzt nur noch „und“) ausgerüstet bis zum Stehkragen mit Spiegelreflexkamera, mehreren Objektiven, Filtern und, damals im Kommen, selbstverständlich auch noch eine Video 8 Kamera. Es wurde abwechselnd, ständig fotografiert und (oder) gefilmt. Im Ergebnis konnte ich den Urlaub nicht genießen und hatte danach irgendwie keine Erinnerungen an die Safaris und Tiere selbst gehabt.
Direkt nach diesem Urlaub war für mich klar: Nie mehr einen Fotoapparat, Kamera oder sonstiges mit in den Urlaub nehmen. Dies habe ich auch durchgezogen und beschränke Bilder schießen nur noch auf den Einsatz eines Mobiltelefons (seit es diese ermöglichen)

Auch hält sich die Anzahl unserer Bilder in Grenzen, wir versuchen lieber durch weniger Bilder unser Hirn (im Nachhinein) zu triggern und die Erinnerungen neu aufleben zu lassen (Ich liebe hier das iPhone und iPad welche auf der Startseite immer neue (alte) Bilder und Sammlungen zeigen und mich automatisch an vergangene Erlebnisse erinnert)
Sorry für die vielen Worte und Ausschweifungen.

Somit als Zusammenfassung:
Ein kurzer Reisebericht mit wenigen einfachen Bildern (WOW, sieben Worte fassen die ganzen oberen Zeilen zusammen :) )

Regelmäßig unregelmäßig, wann immer es die Zeit zulässt, werde ich von unserer Reise berichten.
Und dann vor allem mit viel weniger Text :cheer:

Matthias
Letzte Änderung: 07 Dez 2025 10:38 von Eckifonsi.
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05 Dez 2025 08:39 #717095
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  • Eckifonsi am 04 Dez 2025 18:18
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Sorry, doch nochmal extrem Textlastig (hoffentlich legt sich das bald :( )

Nachdem die Planungen und Buchungen bereits Ende Januar abgeschlossen waren, die Reiseberichte im Forum gelesen waren hatte uns das Tagesgeschäft wieder und irgendwie ist der Urlaub in weite Ferne gerückt. Im Laufe des Jahres haben wir alle möglichen und unmöglichen Camping (Reise) Accessoires bestellt um gut gerüstet Namibia zu erkunden.

Tag 0
Die Reisetaschen sind so weit am Morgen bereits gepackt da wir beide noch einen halben Arbeitstag vor uns haben und am Nachmittag nur noch die letzten Reste einpacken wollen, mein Vater soll uns um 16:15 abholen und zum Zug nach FRA bringen.
Und wie immer, ist natürlich der letzte Arbeitstag voller Stress, am Vormittag letzte Besprechungen und Klärungen in der einen Firma und am Nachmittag in der anderen. Mein Schatz kann das Büro schon gegen Mittag verlassen und ich laufe gehetzt gegen 15:30 Uhr zu Hause ein. Dann der große „Knall“: Nachdem mein Schatz mir versicherte nicht in unserem Bad nochmals nass gewischt zu haben, war klar „Wassertropfen von der Bad-Decke sind nicht normal und verheißen auch nichts Gutes“.
Wer diese Situation kennt, weiß was nun passiert :S :
Der Blutdruck steigt von leicht gestresst auf Panikmodus und für kurze Zeit sieht man den Urlaub wortwörtlich davonschwimmen.
Aber, was für ein Zufall, bin ich (auch) Chef eines Handwerkbetriebs mit Elektro- und Heizungs- Sanitär Technik. Also Sanitär-Meister anrufen und mit absoluter Notfall-Stimme um Hilfe betteln ;) , im Keller das Multifunktionswerkzeug holen und Decke aufschneiden, um den Fehler zu lokalisieren. Langer Rede, kurzer Sinn: nach einer guten Stunde haben wir den Fehler im Duschablauf unseres Mieters im OG lokalisiert, Termin zur Fehlerbehebung vereinbart (Ersatzteilbestellung) und unser Bad im absoluten Chaos verlassen. :woohoo:



Gut, dass auf die Deutsche Bahn Verlass ist, per App wurde eine Zugverspätung angekündigt und dadurch die Zugbindung aufgehoben. :)
So konnten wir, mit etwas gesenkten Blutdruck, chaotisch zusammengeschmissenen letzte Gepäckstücke, endlich mit Verspätung zum HBF Würzburg aufbrechen: Endlich Urlaub!!!!!!



Mit nur 40 Min. Verspätung erreichten wir den Fernbahnhof, checkten ein und gingen auf direkten Weg in die Lounge zum Erholen.



Das Boarding wie auch der Abflug verliefen pünktlich, nach einem sehr guten Abendessen







ging es direkt in die Horizontale (Business sei Dank) und bis kurz vor der Landung geschlafen.





Überpünktlich erfolgte die Landung in WDH.

Matthias
Letzte Änderung: 07 Dez 2025 09:32 von Eckifonsi.
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07 Dez 2025 10:21 #717191
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Tag 1 (5.11.25):



Nach einer überpünktlichen Landung um schließlich 8:56 ging alles plötzlich Ruckzuck:
Als wir mit den ersten Passagieren an der Einreisekontrolle (e-Visa) waren, kamen wir bei der sehr freundlichen Mitarbeiterin schnell durch, gingen direkt zum MTC-Schalter um 2 SIM-Karten zu holen, nachdem niemand vor uns anstand, war auch dies in wenigen Minuten erledigt.
Währenddessen kamen uns unsere beiden Taschen auf dem Laufband schon entgegen, Security-Check schnell erledigt und schon stand der Savanna „Organisator“ am Ausgang bereit. Schnell noch Geld abheben, ab zum Auto und sofort ging die Fahrt los. Wir hatten das Glück noch in einen früheren Transfer zusteigen zu können (hier waren 2 Gäste vom Flug aus Johannesburg bereits im Auto)
In Zahlen: Aufsetzten am Flughafen gegen 8:56 Uhr, verlassen des Flughafengeländes um 9:36 Uhr.



unser erster Blick auf die Landschaft


Wenn ich so manche Kommentare und Erlebnisse aus dem Forum ins Gedächtnis rufe, hatten wir schon einen „super“ Durchlauf erlebt und erreichten Savanna gegen 10:15 Uhr.
Die Besprechung der Vertragsunterlagen und Restzahlung der Miete wurde geschäftsmäßig erledigt und nach einer knappen 1 Stunde warten begann unsere Einweisung (das Fahrzeug war zu spät zurückgekommen). Somit wurde, während vorne erklärt wurde hinten gereinigt und umgekehrt, Die ausgiebige Einweisung war perfekt, und, nach Hinweisen aus dem Forum, mit vielen Bildern und Videoaufnahmen von meinem Schatz ausgiebig dokumentiert.





Endlich geht’s los, und selbstverständlich, trotz Erfahrungen mit Linksverkehr, wird sofort, zur Reinigung der Frontscheibe, erst einmal der Wischer aktiviert ….. B)
das Navi wird eingestellt und, mit einem kleinen Umweg (nein, ich habe mich natürlich nicht verfahren, wir Männer „erkunden die Umgebung“ :S ) geht es zum Superspar Maeura.
Keine Ahnung ob dies allen Neulingen so geht, aber wir sind positiv geflasht, und wandern gemütlich durch alle Gänge, lassen die immense Auswahl auf uns wirken während der Einkaufswagen immer voller wird.



Es weihnachtet






Eigentlich war der Plan anschließend noch die Maerua Mall zu besuchen, jedoch haben wir viel zu viel Zeit im Superspar verbummelt und vor allem, nachdem wir gezahlt haben und zum Auto wollen scheint die Welt mit einem Gewitter und Regenguss (es schüttet wie aus Eimern) untergehen zu wollen.



Wir warten ein wenig, und beladen unser Fahrzeug, unter Mithilfe eines Sparmitarbeiters (beladen bedeutet in unserem Fall alles irgendwie auf den Rücksitz schmeißen, Fleisch, Käse und Wurst im Kühlschrank unterbringen) in Höchstgeschwindigkeit, um möglichst wenig Nass zu werden.
Jetzt aber wirklich losfahren, aus dem Parkplatz raus (mal schnell den Scheibenwischer kurz aktivieren) und ab auf die B1 Richtung Lake Oanob.





Schnell an der Rezeption einchecken, den Weg zu unserem Platz „Berakah“ erklärt bekommen und die Vorbereitungen für meine erste Campingnacht seit ca. 35 Jahren können beginnen.





Der Aufbau des Dach- und Seiten-Zeltes geht erstaunlich flott und es kann das ausräumen des Gepäcks, umräumen der Einkäufe und Erkundung der Feinheiten unseres Campers beginnen.







Selbstverständlich wird auch die Hängematte in Position gebracht. Endlich haben wir auch ein Auge für unsere Umgebung, toll, richtig schön hier.



Ein bisschen Sonnenuntergang bei einem Bier genießen, und bei der Zubereitung unseres Abendessens (griechischer Salat, Bolognese und Nudel) feststellen:
Wir sind in Namibia, unser neuestes Urlaubsabenteuer hat begonnen.








Gute Nacht Namibia

Sorry, schon wieder so viel Text :)

Matthias
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09 Dez 2025 16:31 #717373
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Tag 2:

0:25 Uhr, ich liege in meiner seitlichen Koje und denke nur „Was habe ich getan, wie kann man(n) sich das Camping antun, es kommen noch 2 Wochen“ :woohoo: :S
Rückblende: Bei der Fahrzeugübergabe wurde auch „frisch“ noch der Kühlschrank installiert (siehe Bild bei Tag1). Dieser lief, wie soll ich sagen, nicht ganz ruhig, sondern klapperte ohne Ende (uns wurde erklärt das ist so). Natürlich hörte man das Klappern nicht während der Fahrt, oder nicht sehr laut bei geschlossener Klappe.

Gemäß Berichten aus dem Forum haben wir den KS am Abend auf Stufe 1 zurückgedreht damit er nicht so oft läuft. Dies interessierte Ihn aber gar nicht, immer wenn ich gerade die Schlafphase erreicht hatte, startete der KS mit einem „Knallgeräusch“ (war nur der Anlauf des Kompressors) und klapperte dann fröhlich vor sich hin (ca. 10 min). Mein Puls und Blutdruck waren auf Höchstleistung und innerlich habe ich schon überlegt, wo wir überall auf Lodge ausweichen können.
Aber, nachts hat man(n) ja die besten Ideen: Warum nicht einfach den Kühlschrank ausschalten? Also raus aus dem Auto, abschalten und schlafen wie ein Baby ;)

Morgens 5:50, die erste Nacht doch noch überlebt, war dann eigentlich nicht so schlimm,
und während der Vollmond sein Nachtwerk vollbracht hat und gemütlich unterging, begann die Sonne mit dem Morgengrauen den Tag zu erhellen.










In der eigenen Sanitären-Anlage frisch gemacht,







Die ersten Tiere gesichtet (OK, die beiden haben sich aufgedrängt),



und nach dem Frühstück langsam Abfahrbereit gemacht. Das Einpacken und Zusammenfalten des gesamten Equipments und Zeltes ging erstaunlich schnell und wir konnten zu unserem nächsten Ziel (Kalahari Anib Campsite) aufbrechen.
Noch einen kurzen Zwischenstopp beim Shoprite in Rehoboth zum Nachkauf diverser Artikel eingeschoben, das Fahrzeug betankt (Tank war bei der Übergabe nur halb gefüllt) um, beim Bestaunen der abwechslungsreichen Landschaft,











über die C25 - C15 - C21-D1268 -C20 unser Ziel gegen 15:30 Uhr erreichen.
Schnell alles soweit aufbauen und gemütlich einen Kaffee mit Kuchen (Apfelkuchen vom Shoprite) genießen.




Damit wir nicht komplett einrosten laufen wir mal zur Lodge um den Bartender ein kleines Bierchen zu entlocken.



Hierbei lesen wir das Buffet des Abends und entscheiden uns kurzfristig das Abendessen hier später einzunehmen. zunächst wird aber der Sonnenuntergang (mit Regenschauern im Hintergrund) am Stellplatz erlebt.





Wir durften ein super leckeres Essen einnehmen:





Nach dem Essen darf selbstverständlich der Gin Tonic nicht fehlen, so dass wir nach zweien des guten Trunkes mit der nötigen Bett- (ähm) natürlich Zeltschwere zurück (schwanken) laufen.



Ein schöner Tag geht zu Ende

Matthias
Letzte Änderung: 09 Dez 2025 16:37 von Eckifonsi.
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13 Dez 2025 11:37 #717590
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Tag 3:

Als notorischer Frühaufsteher genieße ich ab 5:30 Uhr den Sonnenaufgang und versuche die Landschaft irgendwie dauerhaft auf meiner Festplatte (genannt Hirn) zu speichern.







Mein Schatz erwacht kurze Zeit später ebenfalls und spontan beschließen wir den kleinen Spazierrundweg zu erlaufen. Dies erwies sich als perfekte Idee, bei wunderbarem Wetter konnten wir die ersten kleineren und größere Tiersichtungen erlaufen und insbesondere die traumhafte Landschaft einsaugen.









Was für eine Aussicht









Plötzlich stelle sich uns ein (aus meiner Sicht :) ) extrem gefährliches Raubtier kampfbereit in den Weg:



Todesmutig schritten wir an der Bestie vorbei und gelangten sicher zurück zum Auto B) :laugh:






Nachdem ich mit diesem Tag meine letzten 365 Tage mit einer 5 an erster Stelle meiner Jahreszahl einläute, fällt unser Frühstück entsprechend üppig, in Form von Bohnen, Ei, Speck und Wurst aus.



Für den Rest des Tages ist Müssiggang angesagt, gemütlich faulenzen wir am Pool,










zur späten Nachmittagsrunde laufen wir zurück zur Campsite um unser Dinner vorzubereiten.






Das Grillfleisch mit Kartoffel- und grünem Salat schmeckt hervorragend,





während im Hintergrund die Sonne langsam ihr Tagwerk vollendet:











hierzu noch ein leckerer südafrikanischer 24er Cabernet Sauvignon,



"man, ist das Leben schön und vor allem Gut zu uns“

Zum Tagesabschluss laufen wir wieder zur Bar, hier laufen uns doch glatt 3 kleine, hübsche Gesellen über den Weg. Leider ist wegen dem iPhone, oder vielleicht auch wegen dem Wein, kein perfektes Bild gelungen, aber man erkennt vielleicht den Skorpion.






Nach dem einen (oder auch anderen) Drink beschließen wir den Tag und gingen zurück ins Schlafgemach.






Ich stelle immer mehr fest: So geht Urlaub :)

Matthias
Anhang:
Letzte Änderung: 13 Dez 2025 11:47 von Eckifonsi.
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17 Dez 2025 18:29 #717756
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Tag 5
Deadvlei und Fahrt nach Swakopmund


Manche Urlauber sind für mich unbegreiflich. Zu nachtschlafender Stunde (ca. 03:30 Uhr) höre ich das Piepsen des Nachbarautos. Dieses Geräusch wiederholt sich nun im ca. 10min Takt begleitet von Aufräum-, Abbau- und sonstigen Geräuschen. Ab ca. 4:30 herrscht wieder etwas Ruhe, bis die nächsten mit dem Herum- und Aufräumen beginnen.
Unsere Nachbarn stehen nun (seit ca. 4:50) an Ihrem Fahrzeug wartend abfahrbereit zum Sossusvlei (wie kann man nur ein solch schlechtes Zeitmanagement haben?). Toröffnung ist um 5:30 Uhr, wieso steh man so bald auf und stört die Nachtruhe? OK, im gesamten Urlaub haben wir uns mehrfach über andere Touristen gewundert (vielleicht umgekehrt genauso).
Unsere Stimmung liegt auf einer Skala von 1 -10 bei -2 :evil:

Nachdem der Platz um 5:30 wie leergefegt war, und wir nun noch etwas die Ruhe genießen konnten, begannen wir um kurz vor 6:00 Uhr den Abbau und fuhren gemütlich, ohne anderen Verkehr, vor der anderen Toröffnung, Richtung Deadvlei. Die Stimmung steigt wieder :)








Hier muss zugegeben werden das ich, nur auf Grund von den Bildern und Kommentaren keine besondere Vorstellung oder Erwartung an das Deadvlei hatte (tatsächlich hatte ich zwischendurch sogar die Überlegung dies auszulassen, eine krasse Fehleinschätzung). Es handelt sich wirklich um eine super Landschaft.
Es war wenig Los und so haben wir die Stimmung ein wenig eingefangen.










Damit war unser Besuch auch schon beendet und wir machten uns gegen 9:00 Uhr auf den Weg Richtung Swakopmund.



Nachdem wir wieder auf die C19 abgebogen sind, drehte sich unser Gespräch um die unwirtliche Umgebung und das hier ja wohl keine großen Tiere eine Überlebenschance hätte, und wenige Minuten später sehen wir eine Giraffe, damit haben wir nicht im Entferntesten gerechnet.



Auf Grund der vielen Berichte musste selbstverständlich auch ein Stopp in Solitaire für einen Apfelkuchen eingelegt werden. Ehrlich, ja, es ist ein Stück Kuchen, ab das war es schon, nichts Besonderes, da hat uns der Apfel-Kuchen aus dem Shoprite in Rehoboth besser geschmeckt.
Bereitwillig teilte ich mein Stück daher mit einer gerade kennengelernten Freundin.





Schnell noch ein Sandwich für die Fahrt kaufen, Sanitäre Anlage suchen, Tanken und weiter geht’s.





Einerseits zieht sich die Strecke wie Kaugummi, andererseits fasziniert einfach die Landschaft mit der sich ständig ändernden Vegetation:
















Zwischendurch wird das Sandwich verspeist.




Endlich erreichen wir gegen 17:45 Uhr unser Ziel, das Hansa Hotel



Nachdem wir doch etwas müde sind, haben wir keine Lust mehr lange nach einem Restaurant zu suchen und entscheiden uns im Hotel zu Essen, eine hervorragende Wahl
Zwiebelsuppe



Springbokrücken



Surf and Turf



und zu guter Letzt, Crepe Suzette frisch am Tisch zubereitet



In der Bar muss, natürlich, der Hansa Kaffee getestet werden, alleine das Zeremoniell der Zubereitung begeistert schon und dann der Geschmack, wow, ist der Gut (hat auch ein paar Umdrehungen).







Diesen lassen wir uns schmecken, spülen aber sicherheitshalber mit einem kühlen Gin Tonic nach und freuen uns auf eine ruhige Nacht


Matthias
Letzte Änderung: 17 Dez 2025 18:32 von Eckifonsi.
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