THEMA: NAMIBIA 2025 - Die Schönheit des Nordens
01 Nov 2025 13:49 #715205
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Fortsetzung:

Mittwoch, 01.10.2025

Palmwag Lodge Campsite – Irgendwo Crowther’s Trail

Strecke 106 km, FZ 4:54 h, Pause 4:29 h, Ø 21,5 km/h




Wir fahren ohne Frühstück morgens los, wollen dann an einem schönen Platz Kaffee kochen. Unser Kelly Kettle Chef Steffen hat die dazu notwendigen Holzstückchen schon gesammelt. Schon die ersten Kilometer lassen sich gut an. Noch nicht in den Trail eingebogen sichten wir die ersten Zebras.





Der erste Teil der Crowther’s Trail ist zwar sehr steinig, eine kleine Abfahrt vor dem Kawakab Flussbett, aber nicht besonders anspruchsvoll und gut zu befahren.



Danach zum ersten Mal das, was wir uns für diese Tour vorgestellt haben. Eine weite Landschaft mit gelbem Gras und großer Einsamkeit.







Den geeigneten Frühstucksplatz finden wir nach 1,5 Std. Fahrt dann am Barab-Aub Confluence Viewpoint. Dieser Platz mit der herrlichen Aussicht ist wie geschaffen für ein gemeinsames Frühstück.


Gugge ma mol (saarländisch für: Schauen wir uns einmal um)


Links: Eijo gudd (i.O.)


Rechts: Aah gudd (auch i. O.)


Nemme ma (der Platz ist zu unserer Zufriedenheit, wir werden uns hier niederlassen. Man beachte mit wie vielen Worten der Saarländer etwas großes zusammenfassen kann :ohmy:


Do hugge ma jetzt, ausser demm, der wo jetzt es Bild mache muss.

Ende des kurzen umgangssprachlichen Ausfluges

Noch ein paar Bilder zu diesem schönen Abschnitt des Trails









Kurz darauf sehen wir unsere erste Welwitschia Mirabilis (obwohl dieses Exemplar weniger mirabel ist).



Die Landschaft wird jetzt zusehends steiniger






Um die Mittagszeit erreichen wir dann die Xai-Ais Quelle. Hier ist nichts los.



Später erreichen wir dann eine schöne Aussicht auf den Hobob River



Danach wechselt dann die Landschaft komplett. Aus gelber Grasprärie wird eine steinige Mondlandschaft. Wir legen noch einmal eine Pause ein.







Auf dem weiteren Weg entdecken wir eine Giraffe,



Und ein Namaqua Sandgrouse Pärchen





Es läuft sehr gut, so dass wir das für die Übernachtung vorgesehene Theuns Camp liegen lassen und mal schauen wollen, wie weit wir heute noch kommen werden. Eventuell noch bis Blackridge. Wir schaffen es noch bis ca. 7 km vor den Hunkab, finden aber keinen windgeschützten Platz mehr und schlagen unser Nachtlager an einem einsamen Baum auf, versuchen einen Wagen als Windschutz aufzustellen.




Es ist angeraten, immer eine den Witterungsbedingungen angemessene Kopfbedeckung zu tragen!



Peter bemerkt, dass sein linker Hinterreifen Luft verliert, schnell wird noch das Rad gewechselt, danach die Schadstelle lokalisiert und repariert. Da wir nicht wissen ob die Reparaturstelle hält, bleibt erst einmal das Ersatzrad drauf.
Nach dem Essen, Boerewors, Hähnchen und Kerschdcher (saarländisch für Bratkartoffeln), sitzen wir dann dick vermummt wie Hühner auf der Stange vor Steffens Wagen im vermeintlichen Windschatten. Es geht ein starker kalter Wind. Um viertel nach Acht haben wir dann genug gefroren und verziehen uns in unsere Kajüten.


Fortsetzung folgt....
Anhang:
Letzte Änderung: 01 Nov 2025 15:41 von Kornado.
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01 Nov 2025 14:40 #715207
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Hallo Friederike,
Shakshuka
???????????????

Schakschuka

Schakschuka ist eine Spezialität der nordafrikanischen und levantinischen Küche, ähnlich der türkischen Eierspeise Menemen. Aus dem Arabischen übersetzt bedeutet „schakschuka" in etwa „Mischung". Das Gericht wird aus pochierten Eiern in einer Sauce aus Tomaten, Chilischoten und Zwiebeln zubereitet.
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01 Nov 2025 20:43 #715243
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Hallo Peter,
ich freue mich, dass du über eure Tour berichtest!
Frisch aus SA zurück, bin ich ab jetzt gern live dabei.
Lieber Gruß
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de

Aktuell im Forum: Kruger 2025 www.namibia-forum.ch...-kruger-10-2025.html

SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025
Alle Reiseberichte unter: www.namibia-forum.ch...r-reiseberichte.html
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03 Nov 2025 08:21 #715284
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Hallo Sascha,

freut mich sehr, dass Du meinem Bericht folgst. Wie ich bei Dir schon gelesen habe, hattest Du einen wunderbaren Urlaub im Kruger. Wir waren das letzte Mal 2017 dort. Wird vielleicht wieder mal Zeit...

Liebe Grüße

Peter
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03 Nov 2025 16:28 #715319
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Donnerstag, 02.10.2025

Irgendwo Crowther’s Trail – Hoanib, Ganamub Irgendwo im Nirgendwo

Strecke 122 km, FZ 5:08 h, Pause 2:38 h, Ø 23,8 km/h




Am nächsten Morgen hat sich der Wind gelegt, wir stehen um 6:00 Uhr auf, trinken schnell einen Kaffee, das Wasser hat unser Kelly Kettle Man am Abend zuvor schon gekocht und in der Stanley über Nacht heiß gehalten.







Wir brechen zu unserer ersten Trockenflussfahrt auf. Der Plan ist flussaufwärts in den Hoanib zu fahren und eventuell in Elephant Song zu übernachten. So weit der Plan. Alles klar.
ca. 30 km weiter treffen wir auf 2 Giraffen, neugierig wie immer.








Kurz darauf frühstücken wir dann. Weiter geht es durch eine herrliche Landschaft.









Nun geht es wieder nach Plan weiter.





Nur sollte man dann am Mudorib Wasserloch nach Osten, und nicht nach Westen flussabwärts abbiegen. Das Navi spielt auch gleich mit, auch wenn wir diesen Weg eigentlich erst in zwei Tagen fahren wollen. Also fahren wir erst einmal nach Westen und finden auch schon nach kurzer Zeit acht Wüstenelefanten. Zuerst halten wir Abstand und beobachten, da wir sie noch passieren müssen.



















Das klappt gut, sie sind sehr ausgeglichen und unaufgeregt. Unser Navi führt uns dann weiter zum Amspoort Gorge, die Düne hoch und weiter: Nach ca. 15km kommt es uns doch langsam komisch vor, dass der Hoanib einen Höhenversatz haben soll und nach Norden führen soll. Großes Enting zum Beratschlagen des weiteren Weges.


Hier wenden wir



Wir sind hier im Tsuxub gelandet, also wieder zurück bis Mudorib und diesmal richtig abbiegen in den Haoanib. Das klappt auch und wieder Amspoort Gorge, diesmanl abwärts und weiter geht’s. Auch unsere Elefanten sehen wir nochmals. Das Hoanib Tal ist herrlich grün, es macht unglaublich viel Spaß hier zu fahren.















Wie privilegiert wir doch sind! Wir fahren weiter bis Die Poort, es ist noch ziemlich früh, und wir fassen den Entschluss in den Ganamub zu fahren, um morgen doch noch in Sesfontein zu tanken, weil unser kleiner Umweg doch einiges an Treibstoff gekostet hat, und wir die Bulldust Passage nach Elephant Song vermeiden wollen. Aus dem Hoanib raus in den Ganamub und sofort befindet man sich in einer ganz anderen Landschaft. Es ist unglaublich. Wir finden dann auch einen tollen Übernachtungsplatz. Windgeschützt unter einem Felsüberhang.







Nach dem obligatorischen Sundowner gab es dann frisch gebackenes Brot und einen griechischen Salat.


Fortsetzung folgt....
Letzte Änderung: 04 Nov 2025 12:28 von Kornado.
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03 Nov 2025 16:40 #715322
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Hallo Peter,

wie schön von einer meiner Lieblingsecken in Namibia zu lesen!
Kornado schrieb:
Intro
Vorab wird natürlich im Forum nach entsprechenden Reiseberichten geforscht und auch schnell werden wir fündig. Die beiden Reiseberichte der Eulenmuckels (Ruth und Uwe) und Champagner (Bele) geben sofort das Grundgerüst der anstehenden Reise vor. Hierfür ganz herzlichen Dank.
Sehr gerne - ich freue mich, dass ich dich/euch ein bisschen inspirieren konnte :) !
Kornado schrieb:
Wir sind hier im Tsuxub gelandet, also wieder zurück bis Modorib und diesmal richtig abbiegen in den Haoanib.
:laugh: Warum soll es euch besser gehen als uns? Wir sind 2019 aus Versehen im Sawurogab gelandet :whistle: ...

Jetzt freue ich mich auf mehr (wobei ich die ersten Kapitel ziemlich schnell überflogen habe und nochmal in Ruhe nachlesen muss) .

Liebe Grüße von Bele
Letzte Änderung: 03 Nov 2025 16:40 von Champagner.
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