29.4. Traum-Camping trotz Mücken
Am Morgen sehen wir, dass das Stachelschwein vielleicht angefüttert wird. Auf jeden Fall hat es da, wo das Stachelschwein war, Überreste von irgendwelchen Körnern am Boden.
Heute fahren wir zu einem Camping, den wir uns als Highlight bis zum Schluss aufgespart haben. Deshalb auch die etwas unlogische Routenführung:
Erongo Rocks! Unterwegs in Otjiwarongo im Spar sind wir etwas überwältigt von der grossen Auswahl. Dieser Laden ist grösser und luxuriöser als alles was wir bisher angetroffen haben. In Omaruru gönnen wir uns einen leckeren Kuchen im Main Street Cafe. Neugierig auf das Camp fahren wir auf der D2315 durch das wunderschöne Erongo-Gebirge.
Die Campsite Dikdik auf Erongo Rocks ist wirklich ein Traum! Der Platz wurde in die runden Felsen integriert. Die Infrastruktur ist top, aber doch sehr einfach und naturnah (kein Donkey, Bucket-Shower). Nur leider werden wir sofort von Mücken zerstochen und dies mitten am Nachmittag! So viele Mücken hatten wir nicht mal im Caprivi beim Eindunkeln. Tja, da helfen nur lange Kleider, Mückenspray und Feuerrauch. Wir versuchen die Mücken zu ignorieren, denn abgesehen davon fühlen wir uns super wohl hier.
30.4. Gipfelbuch und Abschieds-Sundowner-Spaziergang
Heute stehen wir früh auf und stärken uns mit einem schnellen Frühstück. Wir wollen nämlich im Morgenlicht und in der Morgenkühle über den Mountain View Trail zum Gipfel wandern. Die Morgenstimmung ist grandios!
Teilweise geht der Weg durch hohes Gras. Das macht mich wegen den Schlangen etwas nervös. Der grosse Teil des gut ausgeschilderten Wegs geht aber über Felsen. Teilweise muss man auch etwas kraxeln, was den Kindern Spass macht. Nach einer Stunde sind wir oben, tragen uns ins Gipfelbuch ein und geniessen die tolle Aussicht.
Wieder zurück, geniessen wir unsere Campsite zuerst mit einem Brunch, dann mit spielen, kraxeln, «hangen» und … Mücken.
Unser schwarzer Brauchwasser-Kanister steht den ganzen Tag in der Sonne und so können wir am späteren Nachmittag im schönen Outdoor-Badezimmer warm duschen. Danach unternehmen wir Erwachsenen einen letzten Sundowner-Spaziergang zum Yoga Rock. Ein wunderschöner Ort, um sich von 8 Wochen Namibia innerlich zu verabschieden.
1.5. Verabschiedung durch Giraffen
Weil wir das Ende unserer Reise noch nicht ganz wahrhaben wollen und auf ein letztes Sichtungsglück hoffen, nehmen wir den Umweg über Erindi (D2328 und D2414) auf uns. Wenn man nur durchfährt und von der Hauptpad nicht abweicht, darf man gratis durch das private Game-Reservat durchfahren. Viele Tiere sehen wir nicht, aber wir werden kurz vor der Ausfahrt von eine paar Giraffen freundlich verabschiedet. Das freut uns!
Danach geht es auf nach Windhoek. Im
Chameleon Backpacker dürfen wir wieder das gleiche Zimmer beziehen. Es ist gleichzeitig gut und merkwürdig wieder am gleichen Ort zu sein, wie schon am Anfang unserer Reise. Wir sind um so viele Erfahrungen und Erlebnisse reicher! Nun ist ausmisten und umpacken angesagt, was sich da alles so angesammelt hat...

Beim Ausräumen des Autos finden wir unter dem Sitz sogar die seit Wochen verloren geglaubte Kamera unseres Jüngeren. Er ist überglücklich!
Diesmal sind wir fit genug und wollen unbedingt ins Joe’s Beerhouse. Das Essen ist erwartungsgemäss gut und die Portionen gross.
2.5. Letztes Shopping und Rückreise
Wir packen unser Gepäck für den Rückflug. Danach steht Souvenir-Shopping im Spar bei der Maerua Mall und im Craft Center an. Das Mittagessen im Craft Center ist sehr lecker. Danach geben wir das Auto bei Africa on Wheels zurück. Das geht ganz schnell und schon sind wir unterwegs zum Flughafen.
Wir freuen uns sehr, als wir Hans Peter vom Haasenhof per Zufall am Flughafen treffen. Von einem neuen Freund am Flughafen verabschiedet zu werden, rundet unsere Reise auf wunderschöne Weise ab.