Hallo zusammen
Vielen Dank für euer Interesse am Bericht, das freut mich sehr!
So, nun geht es loooos!
9.3.25 Alles läuft gut, bis auf den Matsch im Hirn
Der Flug mit Discover klappt zum Glück problemlos. Erwartungsgemäss schlafen wir aber wenig bis gar nicht. Wir werden vom Fahrer von Africa on Wheels abgeholt und die Autoübergabe funktioniert wunderbar. Wir entscheiden direkt ins
Chameleon Backpaper zu gehen und zu fragen, ob unser Zimmer schon bezugsbereit ist. Wir dürfen das Leopard-Familienzimmer tatsächlich schon beziehen. Das Backpacker gefällt uns sehr gut: einfach, unkompliziert, gemütlich und praktisch. Das Auto können wir direkt vor dem Zimmer parken.
Wir gehen zu Fuss in die Stadt, um schnell etwas Mittag zu essen. War leider hungrig und übermüdet keine so gute Idee. Wir landen im Hungry Lion. Aber frisch gestärkt sind wir körperlich wieder etwas fitter. Das Hirn hält der Übermüdung weniger gut stand und das Einkaufen im Superspar neben der Maerua Mall verläuft etwas chaotisch.
Zurück im Backpacker geniessen die Kinder den Pool und wir sortieren unser Gepäck um. Eigentlich wollten wir zum Abendessen ins Joe’s Beerhouse, sind aber super froh, dass das Backpacker heute Abend ein unkompliziertes, traditionelles Essen anbietet. So kommen wir auch noch kulinarisch in Namibia an und können danach gleich ins Bett fallen.
10.3. Wiedersehen und Giraffen-Begegnungen
Das Frühstück ist im Backpacker-Stil, aber absolut in Ordnung. Wir packen alle unsere Sachen in neuer Ordnung ins Auto und sind erleichtert, dass tatsächlich alles reinpasst. Im Cafe im Superspar bei der Merua Mall haben wir heute mit Bekannten unserer ersten Namibia-Reise abgemacht. Wir freuen uns sehr, sie zu sehen und sie geben uns auch noch ein paar Tipps bezüglich unserer Route und Leben und Leute in Namibia. Mit frischem Kopf kaufen wir noch ein paar vergessene Sachen ein, kaufen eine Sim-Karte und eine Plastikplane zum Schutz gegen den möglichen Regen in den nächsten Wochen.
Dann geht es endlich los! Wir fahren über die C23/C15 nach Süden Richtung Jansen Kalahari Guestfarm. Die Strecke dauert etwas länger, als wir dachten und wir kennen die Alternative über die B1 nicht. Trotzdem denken wir, dass wir für uns die richtige Wahl mit dieser Route getroffen haben. Wir sind überwältigt von den ersten Eindrücken. Das Beste war die Giraffe, die einfach so am Strassenrand stand. Mein Hirn meldete mir ein geschnitztes Holztier am Wegrand

. Erst beim Verarbeiten der Information bemerkte ich, dass ich hier meine erste freie Giraffe sehe! Auch auf unserem Camping bei der
Jansen Kalahari Guestfarm werden wir von einer Giraffe auf unserem Platz begrüsst. Wir haben den hintersten, wunderschönen und grosszügigen Platz. Perfekt, um den ersten richtigen Tag in Namibia mit einem Braai ausklingen zu lassen.
11.3. Einsortieren, wandern in der Mittagshitze und Sundowner auf der Düne
Wir wollen den Tag auf der Jansen Kalahari Guest Farm nutzen, um so richtig in unserem Namibia-Abenteuer anzukommen. Der Ort ist für uns perfekt dafür. Wunderbare Infrastruktur, viel Platz, viel Bäume für Schatten und eine kleine, aber gute Auswahl an Aktivitäten.
Nach unserer ersten Nacht im Zelt, starten wir gemütlich in den Tag. Wir definieren gemeinsam eine Ordnung im Auto, die wir bis auf wenige Ausnahme bis zum Ende auch so lassen. Überraschenderweise halten sich alle recht gut an die Ordnung und so hatten wir während der Reise nicht ständig das Gefühl irgendwas suchen zu müssen. Weil uns nach dem Einsortieren noch viel Zeit bleibt, entscheiden wir uns trotz der Hitze, eine Wanderung zu starten. Tja, die Hitze und Sonne haben wir dann doch etwas unterschätzt und freuen uns alle sehr auf die Abkühlung im Swimmingpool beim Hauptgebäude.

Nach einer Pause auf unserem Camping versammeln wir uns mit anderen Gästen für die Sundowner-Fahrt. Das tolle ist, dass man einfach hinten auf dem Pickup stehen darf. Wir erfahren einiges über das Farmleben und sehen Eland, Giraffen, Springböcke und Zebras. Die Tiere wurden extra für die Touristen auf der Farm angesiedelt. Aber für uns ist es trotzdem ein gelungener Start. Das simultane Übersetzen für die Kinder von Englisch auf Deutsch ist etwas anstrengen, dafür werden wir auf einer Düne mit einem Getränk und einem wunderbaren Sonnenuntergang belohnt. Das Abendessen haben wir im Restaurant gebucht. So müssen wir nach dem Ausflug nicht mehr kochen. Das Essen ist sehr gut und beim Rückweg zum Camping treffen wir im Dunkeln nochmals Eland und Giraffen an.
12.3. langer Fahrtag und allein auf dem Camping
Im Vorfeld hatten wir etwas Respekt vor dieser langen Strecken und haben uns deshalb für eine Übernachtung vor dem Grenzübergang entschieden. Die Fahrt dauert tatsächlich lange, klappt aber ganz gut. Auch die Kinder wissen sich mit lesen, Hörspielen usw. zu beschäftigen. Wir staunen wieder über die wunderschöne und sich ständig verändernde Landschaft. Wir kommen doch etwas erschöpft auf der
Kalahari Game Lodge an und gönnen uns direkt eine Pool-/Wlan-Pause. Dann fahren wir ein paar Minuten bis zu unserem Campingplatz. Wir sind die ersten auf dem ganzen Camping und werden auch die Einzigen bleiben. Die Infrastruktur ist wieder top und die Aussicht auf die Grasebene mit Gnus und Springböcken gefällt uns sehr gut. Bei diesem Camping springt der Funke bei uns aber nicht ganz rüber.
Fortsetzung folgt...
Herzlich,
Leonie