THEMA: 5 Mon. Elternzeit SA/NAM - Teil III Namibiarunde
26 Mai 2025 22:16 #707079
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Tag 48 10.04.2024 Brandberg White Lady Lodge

Heute ist der letzte gemeinsame Tag angebrochen. Am nächsten Tag geht es für meine Eltern weiter über Mowani Mountain Camp in den Etosha, wir fahren wieder mit Stop im Erongo zurück nach Windhoek.



Beim Frühstück wird diskutiert, ob wir zur White Lady fahren sollten oder nicht. Da es bereits wieder sehr warm ist, die Angaben über die Dauer der Wanderung nicht so eindeutig sind, die Kraxe verpackt in Krumhuk liegt und wir keine Lust haben, das Camp zum Fahren abzubauen, beschließen wir, einen gemütlichen letzten Tag einzulegen.



Ursprünglich bestand auch einmal der Gedanke, man könnte an diesem Tag selbstständig am Ugab nach Wüstenelefanten suchen (die fehlen uns nämlich noch..). Jedoch waren sie zu dieser Zeit wohl viel weiter im Norden unterwegs - klassischer Planungsfehler.

Wir machen uns sodann ans Sortieren von Ausrüstung und Vorräten, damit alles wieder korrekt auf die Fahrzeuge aufgeteilt ist. Dann besuchen wir den Pool und trinken ein Kaltgetränk.

Abends wird Pizza gebacken.







Der Boden des Potije ist dafür leider zu gebogen, der Deckel des größten Topfs ebenfalls.. Mit Potjie-Deckel auf Topf geht es jedoch ganz gut, auch wenn man merkt, dass etwas die Übung fehlt..

Wir verbringen einen schönen letzten Abend mit schönem Mond gemeinsam.





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26 Mai 2025 22:27 #707080
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Tag 49 11.04.2024 Erongo Rocks

Auf Anregung meiner Eltern wollen wir uns heute statt selbst aufzutischen, ein letztes Mal gemeinsames Frühstück in der Lodge “gönnen”. Preisleistungsleistungs-technisch letztlich nicht die klügste Idee.. Die Auswahl ist überschaubar, es gibt primär fertig abgepackte Sachen.

Wir besuchen nochmal den Garten der Lodge und freuen uns an Schildkröten-Babys.


(Keine Sorge - nicht selbst aufgehoben, sondern von einem Mitarbeiter, der sie gerade alle einsammelte, übergeben)

Dann steht die Verabschiedung an - was vor allem K1 sehr mitnimmt.

In Uis tanken wir erneut - wir haben weiterhin einen sehr hohen Verbrauch, der rechnerisch (auch unter Berücksichtigung unserer “Offroad” Fahrten) nicht nachvollziehbar ist (auch im Vergleich zum Verbrauch des Rangers). Das macht die Berechnung der nötigen Dieselmenge bis zur Rückgabe etwas knifflig.



Dann geht es auf die verhältnismäßig kurze Strecke bis in den Erongo. Die Fahrt ist landschaftlich sehr schön. Zuerst sieht man ein letztes Mal die Spitzkoppe aus ungewohnter Richtung, dann geht es durch das Erongo Mountain Sanctuary.

Hier ist es deutlich grüner als anderswo auf unserer Reise, fast so, wie man es um diese Jahreszeit erwarten würde.

Wir sind etwas zu früh an der Rezeption und beschließen, dennoch die dort angebrachte Rufnummer zu kontaktieren. Prompt erhalten wir einen Rüffel, dürfen aber dennoch bereits unsere Campsite “Granite” aufsuchen.

Die Campsite ist sehr aufwendig in die Felsen gebaut und sicher einer der luxuriösesten Campsites in Namibia. Es gibt zwei Toiletten, einen eigenen Spül/Küchenbereich, einen Tisch mit Stühlen und Sonnensegel darüber und sogar ein Bett im Freien. Der einzige Nachteil ist der Laufweg zwischen Auto/Zelt und den Einrichtungen.







Wir essen gemütlich zu Mittag (mal wieder Müsli) und entspannen dann etwas auf den Outdoor-Betten, die im Schatten großer Boulder liegen.





Dann machen wir uns auf zu einer Fahrt zu den diversen Aussichtspunkten, die hier ausgeschildert sind. Es ist - außerhalb unserer Felsenhöhle - erneut relativ heiß.









Wir fahren zum “Yoga Rock” und unternehmen schließlich die kurze - aber spektakuläre - Wanderung zum Okambahe Viewpoint.
Die Landschaft hier ist - wie so oft in Namibia - mehr als nur sehenswert. Bei einem weiteren Besuch der Gegend könnte man hier gut mehrere Tage verbringen. Allein hier gibt es diverse vielversprechende Wanderrouten..







Beim Losfahren vom Parkplatz des letzten Viewpoints (wo man recht steil steht) blockierte der rechte Vorderreifen für einige Meter, dann löste sich wohl die Bremse..



Zum Abendessen kochen wir Nudeln mit Sauce. Alleine - d.h. ohne weitere Helfer oder Betreuer - sind die vielen Schritte, die als Camper nötig sind, doch irgendwie deutlich aufwendiger..

Beim Abendessen besuchen uns zahlreiche Lovebirds, worüber wir uns sehr freuen.





Trotz zahlreicher vorheriger Reisen in Namibia hatten wir sie bis dato nur weit entfernt zu sehen bekommen und konnten sie hier zum ersten Mal fotografieren.

Die Berge verwehrten uns einen letzten Camping-Sonnenuntergang.





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28 Mai 2025 20:48 #707160
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Tag 50 12.04.2024 Krumhuk

Wir packen zum letzten Mal unser Dachzelt zusammen und verlassen den Erongo durch das weiterhin traumhaft grüne Erongo Mountain Sanctuary. Wir sehen Springböcke, Kudus und Warzenschweine an der Straße.


(Spuren nächtlicher Besucher)







Die C36 ist in einem hervorragendem Zustand.



In Wilhelmsthal hatte ich mir ein Kaffee sowie einen Farmstall notiert. Zuerst steuern wir letzteren an, hier finden wir aber nur Biltong, der Rest an potentiellem Essen ist bereits ausverkauft. Wir überqueren daher die Straße und fahren zum Kwetu Coffee Shop, wo wir einen sehr leckeren Pie essen. Es ist alles etwas langsam und unorganisiert, aber überaus freundlich und lecker. Zudem gibt es einen Spielplatz direkt vor den Tischen.

Die weitere Fahrt nach Windhoek ist unspektakulär. Einzig bemerkenswert ist, dass es nunmehr überall deutlich grüner ist als noch vor drei Wochen. Hier haben die jüngeren Regenfälle offenbar positive Wirkung gezeigt. So sollte es zur Regenzeit aussehen..





Kurz vor 14:00 Uhr kommen wir wieder auf Krumhuk an und fangen an, unser Auto leer zu räumen. Danach geht es auf den Spielplatz.







Das Abendessen ist nunmehr - weshalb auch immer - erst ab 19:00 Uhr möglich, so dass es leider am Ende für K2 etwas zäh wird..
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28 Mai 2025 21:11 #707161
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Tag 51 13.04.2024 Krumhuk

Heute gibt es erstmals Frühstück im Haus statt im Freien, da es anfangs etwas frischer ist. Wir sind die einzigen Frühstücksgäste, zudem ist Frühstück nunmehr erst ab 08:30 Uhr möglich.. Die Zeiten wirken hier manchmal etwas sehr willkürlich.



Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Windhoek zur Rückgabe unseres Bushcampers. Wir hatten eine lange Liste an Mängeln und versuchten diese an den Mann zu bringen, leider wurde sie nur teilweise (und in deutlich anderer Gewichtung, als wir sie vorgenommen hätten) zur Kenntnis genommen oder notiert. Insgesamt wurde das Auto jedoch ohne Beanstandung zurückgenommen.

Vielleicht als kurzes Fazit zum Family-Camper:

Der Wagen bietet problemlos Platz für zwei Erwachsene und zwei Kinder zum Schlafen und Fahren. Er ist, wie eingangs geschildert, nicht in allen Aspekten perfekt durchdacht und unsere Kabine war schon sehr abgewohnt. Ob Savanna hier inzwischen neuere Kabinen verwendet, entzieht sich meiner Kenntnis. Das Hauptproblem ist, dass es nahezu kein Konzept zum Verstauen der (bei vier Personen umfangreichen) Ausrüstung gibt, außer alles zusammen mit dem Gepäck und den Einkaufen lose hinten rein zu werfen. Nicht einmal für die vom Hersteller werksseitig vorgesehene Trittleiter zum Einsteigen gibt es eine Aufbewahrungslösung.. Dafür so bescheuerte Dinge wie ein martialisch außen festgemachtes (und natürlich per weiterem Schloss gesichertes) Beil.

Ich habe mir gerade nochmal unsere Liste an Mängeln angesehen und es ist schon ein wenig grenzwertig meines Erachtens (und das sage ich nach der 7. (?) Anmietung von Camping/Allradfahrzeugen in Afrika) - bei weitem nicht alle hatte ich bisher hier genannt.. nicht abschließend hatten wir z.B. zusätzlich zu den bereits genannten noch folgende Probleme: Teekessel undicht, Wassertank tropft, Reißverschlüsse am seitlichen Bett nahezu nicht mehr bedienbar, Kocher russt, Baterrieanzeige zeigt falsche Sachen an, Kompressor im Kühlschrank läuft durchgehend, Schlösser für die Klappe am unteren Bett lösen sich von alleine, Schloss des Tankdeckels ist ohne Funktion, Rückspiegel fiel während der Fahrt 2 Mal einfach runter, die hintere Tür sprang 2 Mal einfach auf, ein Reifen begann an der Karosserie zu schleifen, der linke Blinker war defekt, das eine Vorderrad schleifte nach Benutzen der Handbremse..

Die Preise scheinen bei Savanna bei grober Sichtung etwa weniger stark anzuziehen als bei anderen Anbietern. Vielleicht möchte man sich hier bewusst etwas niedriger am Markt positionieren (wobei im Vergleich etwa Bushlore für das vergleichbare Fahrzeug je nach Saison mehr als 10% mehr kostet; Bushlore hat aber eine deutlich stärkere Spreizung bei den Preisen je nach Saison/Mietdauer). Gerade im direkten Vergleich beider Anbieter ist der niedrigere Qualitätsstandard doch deutlich spürbar, selbst ohne Berücksichtigung der o.g. Mängel. Für eine etwaige neue Camping-Reise würden wir wohl aus Preisgründen auf den Komfort eines Bushcampers ohnehin verzichten (müssen), so dass sich die Auswahl an Anbietern vergrößert.

Nach der Übergabe bitten wir darum uns zu Bushlore zu fahren. Auch hier stoßen wir wieder auf Verwunderung, werden aber rasch rüber gefahren. Bei Bushlore ist der Empfang wie gewohnt sehr nett und freundlich. Lustigerweise hat man im Windhoeker Büro eine andere Empfehlung zum Standard-Reifendruck für Asphalt wie in Johannesburg. Darauf angesprochen, meinte der Mitarbeiter, dass das an der unterschiedlichen Qualität der Straßen liege.. Er entfernte dann sogar noch sämtliche (aus seiner Sicht falschen) Aufkleber von der Karosserie unseres Autos. Als ich ihn fragte, ob wir nach dem Grenzübertritt dann den Reifendruck anpassen sollten, meinte er, dass würde schon auch so passen. Meines Erachtens mal wieder ein wunderbares Beispiel für die Sinnlosigkeit mancher Reifendruck-Diskussionen oder Vermieter-Vorgaben..

Wir erhielten den guten Kindersitz vom ersten Teil unseres Trips - frisch gereinigt und verpackt - erneut, nachdem wir danach gefragt hatten. Auch unser neues Auto war relativ neu und in einem sehr guten Zustand.

Nach der Übergabe fuhren wir zur Mearua Mall (wir trauten uns endlich einmal, den 4x4 Parkplatz dort zu suchen) und kauften im dortigen Checkers ein (um Welten besser sortiert als der Superspar außerhalb). Dann fuhren wir wieder raus nach Krumhuk und räumten ein wenig um.




(Das Küchenfach wurde zum Notfall-Fach umfunktioniert)

Die Kinder spielten ein wenig draußen, dann besuchten wir gemeinsam alle Farmtiere.







Ich musste leider für einige Zeit das WLAN nutzen (auch am Folgetag) um für eine ansonsten verfristete verwaltungsrechtliche Klage zuhause zu recherchieren und diese zu entwerfen (so etwas kommt irgendwie immer genau dann, wenn man länger auf Reisen ist.. bereits bei unserer ersten Elternzeitreise 2022 musste ich aus dem Mountain Zebra NP heraus einen Widerspruch einreichen..). Die Klage konnte ich dankenswerterweise an der Rezeption drucken lassen, bevor ich sie per Fax-App formal korrekt in Deutschland einreichen konnte (ein Hoch auf das Bestehen des Fax-Gerätes in der deutschen Justiz!).

Am Abend ging es erneut auf den Spielplatz, dann hatten wir erneut Abendessen gebucht.







Der Abend hielt noch ein weiteres Highlight bereit. Am Abend saß ich noch länger draußen auf unserer Terasse beim tippen, als mich ein Stachelschwein besuchte. Leider konnten wir es nur kurz beobachten, ehe es zwischen den Büschen verschwand (auch weil ich meine Frau erst wecken musste..). Nach einem Besuch beim Campen im Mokala 2017 und 2 sich bewegenden Stacheln in einem Loch im KTP 2019 war dies erst unsere zweite (richtige) Begegnung mit diesen lustigen Tieren.. Den verwackelten Fotoversuch erspare ich euch.
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28 Mai 2025 21:25 #707162
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Tag 52 14.04.2024 Krumhuk

Für heute hatten wir keinen Plan und keine zwingenden Aufgaben (außer dem Fertigstellen der Klage). Wir hatten bewusst eine Nacht mehr hier gebucht, um etwas Pause zu haben und ggf. flexibel etwas unternehmen zu können in und um Windhoek.

Nach dem Frühstück fuhren wir zunächst nach Windhoek zum Green Market. Eine sehr nette Atmosphäre und viele tolle Stände, leider war K2 etwas zu müde und unruhig, so dass wir nur phänomenale Chili-Sauce von Gloria’s erwarben (falls jemand aus dem Import/Export-Bereich mitliest: das wäre etwas, was es in den Namibia-Versandshops mal geben sollte!).

Anschließend ging es nochmal zur Mearua Mall für ein paar vergessene Einkäufe (wobei K2 einschlief..), dann (fast schon traditionell zum Abschied) zum Craft Center für Souvenirs und ein Mittagessen.

Danach ging es wieder zurück nach Krumhuk. Den Rest des Tages verbrachten wir erneut am Spielplatz bzw. WLAN.





Mit der letzten Nacht in Krumhuk und dem erfolgreichen Fahrzeugtausch beende ich hiermit diesen Teil des Berichts.

Selbstverständlich gibt es auch für diesen Teil der Reise wieder ein

Fazit zur Reise:

Wir waren erst sehr skeptisch, ob Camping mit zwei Kindern in Namibia sinnvoll ist. Als Camper hat man doch deutlich mehr zu tun den ganzen Tag, als bei festen Unterkünften oder gar Vollverpflegung. Zudem besteht - vor allem in der Regenzeit - ein natürlich nicht vernachlässigbares Risiko durch krabbelnde oder kriechende Tiere. Insgesamt ist es mit Sicherheit deutlich anstrengender als ohne Kinder - allein schon weil mindestens ein Elternteil entweder für Betreuung oder für die alltäglichen Camper-Aufgaben ausfällt. Wir würden eine Wiederholung daher wohl auch nur erneut in erweiterter Runde (d.h. mit Familie oder Freunden mit Kindern) durchführen, weil man so Aufgaben besser verteilen kann.

Was man durchaus auch nicht unterschätzen darf (neben den allgemeinen Anforderungen an Reisen mit Kindern in Namibia), ist der allgegenwärtige Staub/Sand. Selbst mit Plane lässt es sich nicht vermeiden, dass die Kinder bei jeder Tätigkeit im Freien staubig/sandig werden. Man campiert nunmal (in 90% der Fälle) nicht auf Wiese, sondern auf Sand. Es ist somit - aus Kinder/Sand-Sicht - nicht viel anders, als ein durchgehender Aufenthalt am Strand oder im Sandkasten. Bei festen Unterkünften ist das weitaus weniger schlimm - einerseits kann man oft auf festem Untergrund spielen, andererseits ist das sauber machen deutlich einfacher.

Wirklich entspannend war es zugegebenermaßen eher selten, und das obwohl wir einer eher entspannte Route gewählt hatten und die Großeltern dabei hatten. Dennoch würden wir es wohl wieder genauso machen - vor allem wenn die Kinder nochmal älter sind und mehr Aufgaben übernehmen können oder mitkriegen. Es ergaben sich durch die Reise zahlreiche einmalige (Familien-)Erinnerungen, die niemand von uns Erwachsenen missen möchte und von denen es glücklicherweise genug tolle Fotos gibt, damit auch die Kinder sich irgendwann darüber freuen können.

Die Route selbst war von ihrer Verteilung her in Ordnung, auch wenn wir letztlich doch recht wenig Campingnächte hatten (dafür natürlich an ausgewählt schönen Orten). Camping ist mMn ist die wohl schönste und beste Möglichkeit Namibia zu entdecken, wenn man nicht absurd viel Geld für Lodges in exklusiver Lage ausgeben möchte. Allein schon dass man selbstbestimmt an den schönsten Stunden des Tages im Freien ist (und nicht an Zeitplanung von Drives und Essen gebunden ist) und auch sonst 100% der Zeit alles hautnah und ungefiltert aufnehmen kann/muss, dürfte zu einem anderen Level von Naturerlebnis führen. Ob der Schlenker in Richtung Nordwesten letztlich nötig gewesen wäre, weiß ich nicht. Hier gingen uns letztlich auch irgendwann die verfügbaren Tage aus. Was auch (nicht zum ersten Mal) klar wurde: wir sind nicht die Art von Reisenden, die “Offroad” Fahren um des bloßen Fahrens oder der Herausforderung willen genießen. Wir haben damit kein Problem und auch Spaß daran, aber immer nur, um eben nur so ein bestimmtes (ggf. einsames) Ziel erreichen zu können oder eine Gegend besuchen zu können und nicht wegen der fahrerischen Herausforderung. Eine Tour in den Nordwesten steht daher weiterhin auf der Wunschliste - aber nicht primär für tolle Trails, sondern um die dortigen Highlights (Trockenflüsse, Elefanten, Marienflusstal, Hartmannstal, Kunene..) zu erleben.

Die Reisezeit halte ich weiterhin für relativ optimal. Es ist - unter normalen Umständen - nicht nur grau und braun und staubig, sondern alles hat mehr Farben. Bisweilen war es etwas heiß (aber “nur” bis 38°C), was zumindest beim Campen mit Kindern nicht vollkommen außer Acht gelassen werden sollte. Für den Etosha NP ist es sicher schwerer/anders, Tiere zu sehen, dafür ist nicht alles nur weißer Staub. Man muss dann eben die Game Drive Strategie anpassen. Zudem ist in dieser Jahreszeit wenig los, es gibt oft auch noch Nebensaison-Preise.

Weiter geht es zeitnah mit dem letzten Teil IV - Windhoek - Südnamibia - Cederberge - Westküste - Winelands - De Hoop - Kogelberg - Kapstadt..
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