06.06. Es geht weiter nach Swakopmund, über die C14 und D1998. Auf dem Weg halten wir bei dem Welwitschias an. Wir haben den Permit bei Bwana Tucke Tucke besorgt, der wurde uns ins Maison Ambre in Windhoek gebracht. Das war für uns wirklich ein klasse Service. Zu unserem Entsetzen trampeln bei den Welwitschias viele Leute innerhalb der Kreise. Es steht leider auch kein einziges Hinweisschild. Ich meine mich erinnern zu können, dass das früher mal ausgeschildert war und es auch Erklärungstafeln gab.
Wir haben in Swakopmund die Desert Breeze Lodge gebucht, weil wir von den Bildern so begeistert waren. Wir hatten uns allerdings gefragt, ob die wirklich so tolle Fototapeten im Zimmer haben… Haben sie nicht: die Häuschen haben wirklich einen tollen Ausblick! Die Mitarbeiter waren alle durchweg sehr freundlich und hilfsbereit. Das Frühstück ist ebenfalls sehr gut.
Wir waren an drei Abenden essen: Ankerplatz, The Tug und Jetty 1905.
Im Ankerplatz hatte ich vorab per mail um einen schönen Tisch gebeten, weil es Simons Geburtstag war. Das wurde mir auch schriftlich bestätigt. Als wir ankamen, lag unsere Reservierung nicht vor und wir bekamen einen Tisch mitten im hinteren Raum. Das hätten wir uns anders gewünscht…..Wir hatten Fragen zu zwei Gerichten. die Bedienung war nicht in der Lage, uns zwei Gerichte zu erklären, auch trotz Nachfrage (in der Küche ??) nicht. Das Essen war kalt, auch nach Zurücksenden in die Küche zum aufwärmen. Ein zweites Mal wollte ich es dann nicht mehr zurückschicken. Wir haben fast volle Teller zurückgegeben, es gab auch keine Nachfrage, ob etwas nicht gestimmt hat.
Im Jetty05 hatte ich bei der Online Reservierung auch um einen Fensterplatz gebeten. Wir haten dann DEN Tisch: ganz hinten genau in der Mitte am Fenster! Absolut perfekt. Die Bedienungen waren sehr angenehm und professionell. Die Austern waren sensationell, wir haben welche nachbestellt.
Auch im Tug hat unsere Bitte nach einem Fensterplatz geklappt. Identisch zum Jetty05: sehr angenehme Mitarbeiter und klasse Essen.
Fazit: Wir fanden den Abend im Jetty05 am besten.
Desert Breeze Lodge:
Lage 6/6
Zimmer: 6/6, sehr geschmackvoll
Freundlichkeit: 6/6, alle waren sehr nett
Essen Frühstück 6/6
Ankerplatz:
Service: 3/6, neutral
Essen: 2/6,
Ambiente 6/6
The Tug:
Service: 6/6, sehr aufmerksam
Essen: 6/6,
Ambiente 6/6
Jetty1905
Service: 6/6, sehr aufmerksam
Essen: 6/6, besser als im Tug. Klasse Austern!
Ambiente 6/6, wir hatten einen tollen Tisch am Fenster
Wir haben in Swakopmung ein straffes Programm: eine Living desert Tour, eine Bootstour und die Besichtigung eines Schulprojektes.
Dazu mussten wir Wäsche waschen. Wir haben vorab die Seagull laundry kontaktiert. Wir haben abends unsere gesamte Wäsche gebracht, und konnten sie am nächsten Tag gewaschen und zusammengelegt wieder abholen. Das kostet 35NAD pro Kilo, die Inhaberin Lizelle hat grosszügig gewogen.
Wir haben einen Nachmittag im DRV mit Theresa Rhode verbracht. Sie hat uns die alte Containerschule und die neue Schule gezeigt, und uns vieles erklärt und spannende Einblicke in die Arbeit gewährt. Trotzdem haben wir das Projekt mit gemischten Gefühlen in Erinnerung. Aber das ist unsere persönliche Einschätzung und mindert keinesfalls das unglaubliche Engagement.
Die Living Desert Tour war spannend, allerdings hatten wir nicht viel Glück bei den Sichtungen. Wir hatten über Batis Birding gebucht, weil dort die Gruppen wohl kleiner sind. Wir waren insgesamt zu dritt, das fanden wir sehr angenehm.
Die Bootstour hatten wir über Levo Tours gebucht. Am Tag der Tour war ein starker Sandsturm, es war nicht sicher, ob wir überhaupt auslaufen würden. Auch die Fahrt nach WalvisBay war heftig, extrem windig und viele Sandverwerfungen auf der Strasse. Es hat auch ein bisschen gedauert, bis wir dann Levo Tours gefunden hatten: wenn man denkt "hier sind wir garantiert falsch" ist mach richtig

Es sind tatsächlich an diesem Morgen nur wenige Boote losgefahren, 2 sind sogar mit Wasser vollgelaufen und mussten in den Hafen zurück. Unsere Tour war sehr anstrengend wegen der hohen Wellen, wir mussten auch anders fahren als ursprünglich geplant. Unser Skipper war echt toll, wir haben uns trotz der widrigen Umstände absolut gut aufgehoben gefühlt. Wir hatten natürlich die übliche Pelzrobbe an Board. Leider gab es aufgrund des Sturms keine Pelikane. Dann hatten wir doppeltes Pech: alle anderen Mitreisenden waren Franzosen, die über die Austern hergefallen sind. Ich hatte insgeheim mit deutschen Mitfahrern und viel mehr Austern für mich alleine gerechnet 😊 . Der "kleine" Snack bestand aus 2 grossen Platten mit reichlich Auswahl, Austern und Sekt.