Dann fuhren wir eine gute Stunde weiter bis Sigtuna.
Sigtuna ist ein typischer Touristenort und liegt rund 50 km vor Stockholm. Angeblich ist es die älteste Stadt Schwedens. Vermutlich steht dieser Besuch auf jedem Plan bei Rundreiseprogrammen.
Das Erste, was man sah, war das Rathaus. Es soll das kleinste Rathaus Schwedens sein.
Zugegeben, der Ort hat was. Schnuckelige Häuschen und enge Gassen. An den Wänden der Holzhäuser wehten kleine Fähnchen und Wimpel.
Aber auch hier herrschte schlechtes Wetter und drückte unsere Stimmung.
Nachdem ich den Ort mehr oder weniger trocken in voller Länge abgeschritten und einige Souvenirshops durchstöbert hatte, kehrte ich am anderen Ortsausgang in ein kleines gemütliches Café ein. Vermutlich wegen des miesen Wetters war das Café gut besucht. Ich ergatterte trotzdem einen Einzelplatz am Fenster. Hier bekam ich sehr guten Kuchen und leckeren Kaffee serviert. Einige Reiseteilnehmer sahen mich durch die Fenster und winkten herüber.
Der Regen hatte zwischenzeitlich nachgelassen.
Guter Dinge fuhren wir am Nachmittag nach Schloss Drottningholm. Drottningholm ist der ständige Wohnsitz der schwedischen Königsfamilie. Früher war es eine Sommerresidenz der regierenden Könige.
Wir konnten an einem Rundgang durch das Schloss teilnehmen. Einige Räume sind für die Öffentlichkeit freigegeben und können besichtigt werden. Die restlichen Zimmer werden von der Königsfamilie bewohnt und sind daher nicht zugänglich.
Nach der Schlossbesichtigung fuhren wir zu unserer nächsten Unterkunft nach Stockholm, zum Clarion Hotel. Wo wir die nächsten vier Nächte bleiben würden.
Es verging schon einige Zeit, bis die komplette Reisegruppe die Formalitäten an der Rezeption erledigt hatte. Wir konnten nun die Zimmer beziehen und uns ein wenig frisch machen. Danach war erneuter Treffpunkt vor dem Hotel.
Das Abendessen sollte es in einem nahegelegenen Restaurant geben. Daher fuhren wir mit dem Bus zum Restaurant Pavillion, welches direkt am Wasser liegt. Es gab ein Einheitsessen mit Vorspeise und Nachtisch. Auch das Ambiente in diesem Lokal mit seiner großen Terrasse war nett.
Gegen 21 Uhr ging es zurück zum Hotel.
Viele Grüße
Dieter