THEMA: Schweden? Ja, kann man auch mal machen!
11 Jan 2025 17:16 #700372
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Hallo Allerseits!

Besser spät als nie! Ich habe nun doch noch einen Bericht zu Papier (oder auf den Monitor) gebracht.

Wir schreiben das Jahr 2021! Und wir sind noch mitten in der Corona-Zeit.

Trotz meiner Lungenkrankheit habe ich keinen Bock zu Hause rumzusitzen. Ich will nochmal raus.

Da wegen ärztlichem Veto ja nix mehr mit ‚fliegen‘ ist, bleibt also wie in den letzten Jahren wieder nur der Bus. Seit 2018 begnüge ich mich daher mit solchen Best-Ager-on-Tour Rundreisen.

Dieses Mal geht es nach Schweden.

Wer mit dem Norden Europas nichts anfangen kann, braucht erst gar nicht weiterlesen. Klickt einfach dahin, wo es Giraffen oder Wüstenelefanten gibt! Diese Tiere sieht man in Schweden auch mit Sichtungsfee nämlich relativ selten.

Dass dieses die letzte Tour werden würde, hatte ich im Vorfeld bereits geahnt. Dass es aber so hart für mich werden würde, hatte ich nicht vermutet.

Tag 1
Eigentlich war es wie die drei Jahre zuvor. Natürlich kannte ich bereits vor der Buchung die Route auswendig. Da die Hotels der Rundreise ebenfalls bekannt waren, hatte ich mich tagelang intensiv mit den Hotelbeschreibungen und Bewertungen befasst. Es schien wieder alles zu passen. Immerhin war das nunmehr die vierte Tour mit diesem Veranstalter. Bisher hat es meinerseits nie irgendwelche Beanstandungen gegeben.

Es war wie immer. Morgens um sieben Uhr war nicht nur die Welt noch in Ordnung, sondern ich wurde mit einem Shuttlebus direkt vor der Haustür abgeholt. Toll! Ja, lüg ich denn? Mein Lieblingsfahrer Akim stieg aus dem Fahrzeug. Durch die Rundreisen in den Jahren zuvor war er mir bestens bekannt.

Dass Reisende den Fahrer ‚duzen‘ ist völlig normal. Dass Fahrer die Urlauber auch ‚duzen‘ ist eigentlich nicht normal. Wir beide lagen voll auf einer Wellenlänge. Bereits bei unserer ersten Tour hatte ich ihm das ‚du‘ angeboten.

Kurze, aber herzliche Begrüßung. Dann rein in den Shuttle. Knappe Vorstellung bei den bereits im Fahrzeug sitzenden Personen. Und ab ging es wie in den letzten Jahren über die A43 nach Münster.

An einer Autobahnraststätte hatten wir Gelegenheit unsere Blasen zu erleichtern oder wie einige wenige, sich die Lungen noch mal mit Nikotin vollzuhauen. Dieses Laster habe ich Gott sei Dank hinter mir.

Mein Lieblingsfahrer verabschiedete sich: „Wir sehen uns noch! Ich fahre nachher bei euch mit!“

Dann trafen zwei oder drei weitere Zubringerfahrzeuge und auch unser Fünf-Sterne-Super-Luxus-Bus mit ein paar Minuten Verspätung ein. Während die Fahrer der Zubringerfahrzeuge unsere Koffer und Taschen im Reisebus verstauten, konnten wir Gäste nun unsere Plätze in Beschlag nehmen.

Wie in den Jahren zuvor hatte bereits bei der Buchung die Möglichkeit bestanden, sich seinen Wunschplatz auszusuchen. Auf den Sitzen lagen nun wiederum Zettel mit den Namen der Urlauber.

Wir waren noch mitten in der Corona Zeit. Der Reiseveranstalter hatte damit geworben, allerneueste Filteranlagen in seine Busflotte eingebaut zu haben und garantierte auch, dass nicht alle Plätze belegt werden würden. Wegen dieser Vorsichtsmaßnahmen würde im Bus keine Maskenpflicht herrschen.

Es waren 31 Urlauber an Bord. In Schweden würde noch ein Reiseleiter hinzusteigen.

Der Platz neben mir blieb frei. Zwei Sitze für mich allein, also so richtig zum Räkeln. Obwohl das eigentlich nicht erforderlich ist, denn diese Reisebusse bieten wirklich sehr viel Beinfreiheit.

Nachdem sich der Fahrer über die Bordanlage gemeldet und als ‚Herbert‘ vorgestellt hatte, stellte er ebenfalls Akim vor. Der hatte auf dem Reiseleitersitz Platz genommen. Die ersten Stationen würde Akim mit uns fahren und dann in Schweden eine andere Tour übernehmen.
Die ersten paar Tage hatte ich nach Ankunft in unseren Hotels noch Gelegenheit genug mich mit ihm zu unterhalten.

Bevor wir jetzt jedoch losfuhren, verteilten Akim und Herbert Frühstücksboxen und schenkten Kaffee aus. Einige Leute waren zu diesem Zeitpunkt bereits ja noch länger unterwegs als ich. Diese lechzten geradezu nach Kaffee.

Endlich setzte sich der Bus Richtung Kiel in Bewegung. Während einer längeren Pause konnten wir hinter Hamburg an einem Rasthof unseren Mittagshunger stillen. Nach einem weiteren Zwischenstopp kamen wir nachmittags in Kiel an. Bisher bin ich nur vom Norwegen-Kai mit einer Fähre der Color-Line in See gestochen. Dieses Mal hielten wir am gegenüberliegenden Schweden-Kai. Schließlich wollten wir ja nach Göteborg.

Wir wurden vom Fahrer darauf hingewiesen, dass alle Dinge, die für eine Nacht benötigt werden, nun unbedingt mitgenommen werden müssen. Reisetaschen und Koffer könnten im Bus bleiben. Der würde im Schiffsrumpf geparkt werden. Aber auch erst wieder zugänglich sein, wenn wir in Göteborg von Bord gefahren sind.

Herbert besorgte für alle Teilnehmer die Tickets. Nachdem diese verteilt waren, begaben sich alle Urlauber ins Gebäude der Stena-Line.

Die Einschiffung erfolgte ungefähr ab 17 Uhr. Da ich schlecht zu Fuß bin, mogelte ich mich durch die Wartenden nach relativ weit vorne. Für eine Einzelperson ist das gar nicht so schwer. Als ich endlich durch den Check-In war, begannen für mich schon Qualen. Die Gangway, in schöner leichter Steigung, nahm und nahm kein Ende. Immer geradeaus bis zum Horizont. Dann schräg links. Letzter Schwenk nach ganz links. Das Empfangskomitee wartete bereits und begrüßte die Ankömmlinge. Ich ging an Bord und ließ mich zunächst in die erstbeste Sitzgelegenheit fallen.

Nachdem ich hier ein paar Minuten meine Module heruntergefahren und meine Lunge hochgefahren hatte, machte ich mich auf die Suche nach meiner Kabine. Gott sei Dank hatte ich nur meinen Rucksack zu schleppen, der neben Kamerazeugs den Inhalt für die nächsten drei Tage beherbergte.

Bei Buchung der Reise waren angeblich keine Außenkabinen buchbar, so dass ich nun mit einer Innenkabine Vorlieb nehmen musste. Das muss aber eine Ausrede gewesen sein. Von den paar Passagieren, die an Bord waren, hat sich ja wohl nicht jeder eine Außenkabine genommen. Was solls? Für die eine Nacht war das völlig in Ordnung.

Schnell noch die Kabine inspizieren und für gut befinden. Alles wie gehabt und wie erwartet. Rucksack ablegen, Kamera schnappen und dann begab ich mich auf das Oberdeck, um die Abfahrt nicht zu verpassen.









Pünktlich um 18.45 Uhr legte die Fähre mit Ziel Göteborg ab. Das Wetter spielte mit. Es herrschten angenehme Temperaturen. Die Hafenausfahrt habe ich sehr genossen.

Zum Abendessen traf sich unsere Gruppe vor dem Speisesaal. Alle Teilnehmer waren pünktlich und so konnten wir uns an den uns zugewiesenen Tischen niederlassen.



Der Speisesaal war fast leer. Zu der Auslastung der Fähre kann ich nur Schätzungen abgeben. Ich vermute, dass irgendwo so um die 200 bis 300 Passagiere an Bord waren.

Trotzdem war das Buffet vom Feinsten und es fehlte an nichts. Das Schönste jedoch waren die kostenlosen alkoholischen Getränke. Wein und Bier waren inkludiert.

Es folgte wie immer auf solchen Rundreisen das erste vorsichtige Abtasten zwischen den Reiseteilnehmern. Wer sich nicht die Namen der anderen merken konnte (wer kann das schon), hatte in den nächsten Tagen noch genügend Gelegenheit.


Nach dem Abendessen begab ich mich ein weiteres Mal an Deck.





Danach ging es relativ früh in die Kajüte.

Gute Nacht!

Grüße an alle!
Dieter (Papa Kenia)

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13 Jan 2025 13:05 #700479
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Tag 2
Auf jeden Sonnenuntergang folgt ein Sonnenaufgang. So auch heute.

Ich bin Frühaufsteher. Also war ich nach dem üblichen morgendlichen Ritual im Bad bereits um kurz nach sechs Uhr an Deck. Es wehte ein lausiges Lüftchen. Um nicht zu sagen, es war schweinekalt und der Wind hob mich fast von den Füßen (ich wiege ja auch nicht viel). Ich beeilte mich, ganz schnell wieder unter Deck zu kommen.











Um sieben Uhr öffneten sich die Türen zum Speisesaal. Hier war es windstill😊. Heute Morgen gab es keine feste Sitzordnung. Man nahm dort seinen Platz ein, wo gerade frei war. Und das war fast überall.

Das Frühstücksbuffet war reichlich. Es gab nichts, was es nicht gab. Gut gestärkt begab ich mich danach wieder an Deck.

Die Einfahrt nach Schweden war großartig. Es war zwar immer noch windig bis stürmisch, aber die Sonne schien mittlerweile und gab eine wohltuende Wärme ab.

Wir legten um ein paar Minuten nach neun Uhr in Göteborg an. Bei so wenig Fahrzeugen und Personen ging das Ausschiffen schnell über die Bühne. Um 9:30 Uhr setzte ich meine Füße auf schwedischen Boden. Schnell noch zwei oder drei Bilder geschossen und dann kam auch schon unser Reisebus auf uns zu.





Als alles überflüssiges Gepäck endgültig im Bus verstaut war und wir unsere Plätze vereinnahmt hatten, setzte sich der Bus in Bewegung.

Bekannte, die ich auf der Skandinavien-Rundfahrt 2018 kennengelernt hatte, und zu denen ich auch heute noch regen Mail- oder Telefonkontakt habe, beglückwünschten mich zu der Entscheidung der Schweden-Rundreise. Sie hatten diese Tour bereits im Jahre 2017 gemacht. Sie drückten mir die Daumen: „Wenn du den Jonas als Reiseleiter bekommst, hast du das große Los gezogen! Der Typ ist der ‚Knaller‘. Viel Glück!“

So war es. Genau dieser ‚Knaller‘ war mit uns eingestiegen. Jonas stellte sich über die Bordanlage vor und gab uns die ersten Informationen zur Rundreise und kommentierte sogleich die Strecke und sehenswerten Gebäude, die links und rechts der Straße zu sehen waren.

Der erste Eindruck von Jonas war positiv. Er schien völlig sympathisch zu sein.

Zunächst fuhren wir bei unserer Stadtrundfahrt auf eine Anhöhe nahe der Stadt. Zur Masthauerkirche, wo wir eine Pause einlegten und ausreichend Gelegenheit hatten, uns die Kirche anzusehen und genügend Fotos zu schießen.











Letzte Änderung: 13 Jan 2025 13:23 von Papa Kenia.
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13 Jan 2025 13:19 #700481
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Danach ging es weiter mit der Stadtrundfahrt. Der nächste Halt war bei der Oper. Bevor wir ausstiegen, wies uns Jonas auf das rot-weiße Hochhaus ‚Skanskaskrapan‘ hin. Im Volksmund wird es nur ‚Lippenstift‘ genannt.

Vor dort oben muss man eine gigantische Aussicht über Göteborg haben. Leider stand dieses nicht mit auf unserem Plan.

Gegenüber der Oper war eine riesige Baustelle, eingezäunt mit einem Bauzaun. Damit der Zaun nicht mit irgendwelchen Schmierereien und Parolen verschandelt würde, hatte der Stadtrat den Zaun für Profi-Sprayer für die Dauer der Baustelle freigegeben. Man musste sich für eine freie Fläche extra bewerben.

Es waren wirklich sehenswerte Arbeiten dabei.















Bei der Weiterfahrt kamen wir zum Götaplatsen mit der Poseidon Statue. Rings um den Platz herum befinden sich auch das Theater und das Museum. Anschließend ließ uns unser Fahrer am Gustav-Adolfs-Torg aussteigen. Wir hatten nun Freizeit und konnten auf eigene Faust die nähere Umgebung erkunden und auch mal in die Einkaufspassagen reinschnuppern.















Letzte Änderung: 13 Jan 2025 17:49 von Papa Kenia.
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13 Jan 2025 17:53 #700505
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Nachmittags fuhren wir nach Marstand. Vom Färjeläge ‚Fähranleger‘ wollten wir auf die vorgelagerte kleine Insel. Das heißt, wir wollten gar nicht. Wir mussten. Das stand schließlich so in unseren Buchungsunterlagen. Es bestand die Möglichkeit, hier die Carlsten Festung zu besichtigen.





Trotz meiner Lungenkrankheit war ich bisher relativ locker mit der Maske umgegangen (schließlich waren wir noch voll in der Corona-Zeit). Als ich diese Fähre betrat, hatte ich jedoch keine Hemmungen, mir dieses schicke Teil wieder ganz schnell über Mund und Nase zu ziehen. Irgendwie kam ich mir vor wie bei einer Viehzählung in einem eingezäunten Gatter zu Zeiten von Wyatt Earp, aus dem es kein Entkommen gab. Einheimische und Touristen ohne Ende. Wo war ich denn hier gelandet? Dicht gedrängt standen nicht nur gefühlt Hunderte Schulter an Schulter. Es war wirklich so!

Die Überfahrt dauerte höchstens drei oder vier Minuten. Ich war froh, als wir endlich von der Fähre konnten.

Sinngemäß stand im Reiseprospekt: ‚Die gemütlichen Gassen laden zu einem Bummel ein? ‚Hallo??‘ Da war nix mit gemütlichen Gassen.

Ich dachte, ich bin auf der Cranger-Kirmes gelandet. Hully Gully in allen Gassen. Ist denn wirklich ganz Schweden hier und heute und dieser Insel anwesend? Gibt es kein anderes Ausflugsziel? Hilfe!!







Mir war sofort klar, dass ich hier nicht lange bleiben werden. Die Festung konnte mich mal. Kaffeedurst trieb mich zunächst in ein nettes Café, das von der Promenade etwas zurückversetzt lag. Hier suchte ich mir einen ruhigen Platz in der Sonne und genoss, abseits des Trubels, in Ruhe ein Stück Kuchen bei einer Tasse Kaffee.

Ich weiß nicht mehr, wann ich mich in die Schlange auf die Fähre eingereiht habe. Es ging sehr diszipliniert zu. Meine Maske setzte ich auch schnellstens wieder auf. Nach wenigen Minuten waren wir wieder an Land und ich beobachtete aus einiger Entfernung diesen Trubel. Das brauch‘ ich im Urlaub kein zweites Mal.

Gegen 18 Uhr waren alle Mitreisenden wieder am Bus. Einige begeistert, andere teilten meine Meinung.

Es ging nun nach Stenungsund. Zu unserer ersten Unterkunft an Land während der Rundreise. Es handelte sich um einen Yachtclub. Das Hotel liegt, wie es sich für einen ordentlichen Yacht-Club gehört, direkt am Wasser. Ich bekam ein Zweibett-Zimmer. Es war top ausgestattet und relativ groß. Das Bad war sehr ansprechend und absolut sauber. Das Abendessen, welches es vom Buffet gab, war ebenfalls voll in Ordnung. Heute Abend kamen beim ‚dinnieren‘ auch die ersten intensiveren Gespräche zustande.







Mit vollem Bauch vertrat ich mir bei angenehmer Luft noch ein wenig die Beine vor dem Hotel, bevor ich voller Hoffnung an die Bar ging, um zu testen, ob die Bierpreise in Schweden günstiger sind als in Norwegen. Doch das war ein frommer Wunschtraum. Über die Alkoholpreise ist man sich in ganz Skandinavien wohl einig.






Bis dann!
Grüße
Dieter
Letzte Änderung: 13 Jan 2025 17:54 von Papa Kenia.
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15 Jan 2025 09:31 #700644
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Tag 3

Ich hatte sehr gut geschlafen und kam auch ohne Wecker frühzeitig aus dem Bett. Vor dem Hotel machte ich heute erst die ersten Fotos. Zu dieser Stunde waren noch nicht allzu viele Gäste auf den Beinen und so gelang es mir, fast touristenlose Bilder zu schießen.



Nachdem sich unsere Gruppe am Frühstücksbuffet gestärkt hatte und alle Koffer und Taschen wieder im Bus verstaut waren, fuhren wir nach Fjällbacka. Ein kleiner, malerischer Fischerort. Hier war seinerzeit „Ronja Räubertocher“ verfilmt worden. Wir parkten den Bus knapp außerhalb des Ortes und gingen zu Fuß zum Wasser hinunter. Das war wirklich Bilderbuch-Schweden, wie man es sich vorstellt.







Es gibt ein Ingrid-Bergmann-Denkmal. Welches zu Ehren der Schauspielerin errichtet wurde, da sie in diesem Ort mehrere ihrer Urlaube verbracht hat. Angeblich wurde auch ihre Asche hier ins Meer gestreut.



Die ganz Abenteuerlichen aus unserer Truppe konnten noch einen halsbrecherischen Weg nach oben auf den Berg Vetteberget nehmen. Zwischen zwei Felswänden kann man über Geröll und Felsbrocken aller Größen nach oben klettern. Die Aussicht von oben soll großartig sein. Ich nahm mit der Aussicht hier unten am Wasser vorlieb. Die war schon toll genug. Das reichte mir. Und meine Knochen bleiben heile.

















Letzte Änderung: 16 Jan 2025 07:39 von Papa Kenia.
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16 Jan 2025 07:38 #700739
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Nächster Halt unserer heutigen Tour waren die Felszeichnungen von Tanumshede. Sie sind geschätzte 3000 Jahre alt. Die Unesco hat sie zum Weltkulturerbe erklärt.

Vom Parkplatz aus war es eine ziemliche Strecke zu den Steinen mit den Ritzungen. Das wollte ich meiner Lunge nicht zumuten und konzentrierte mich sofort auf das Museum und die Außenanlagen. Zumal unser Reiseleiter uns mitgeteilt hatte, dass wir das Museum und die Außenanlagen ebenfalls besichtigen werden. Also hatte ich hier schon mal einen Vorsprung. Felsenmalereien hatte ich in Norwegen, in Alta, schon genug bewundern können.















Die Außenanlagen waren ganz nett anzusehen. Wesentlich beeindruckender fand ich allerdings letztes Jahr „Maihaugen“ in Norwegen. Das Museum war überschaubar. Nachdem ich das Gelände abgelaufen hatte, ging ich zurück ins Gebäude. Hier gönnte ich mir ein Stückchen Kuchen mit einem Pott Kaffee. Nach geraumer Zeit setzten sich zwei Ehepaare zu mir und wir unterhielten uns angeregt.
Letzte Änderung: 17 Jan 2025 07:23 von Papa Kenia.
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