THEMA: Namibia immer wieder, Soloreise
01 Dez 2024 08:10 #698366
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Danach packe ich meine Sachen ins Auto. Da bemerke ich dass der Fensterschlauch beim Beifahrersitz total im Eimer ist.





Ein Reifen hat auch viel weniger Luft als die Anderen. Da stelle ich fest dass die Ventilkappe fehlt.





In meinem Rucksack habe ich zum Glück Super Glu. Den Fensterschlauch schmiere ich grosszügig damit ein und lege ihn wieder in seinen Platz. Was die Ventilkappe anbelangt berdiene ich mich bei einem Ersatzreifen.
Mir fehlt aber viel Luft und ich habe keinen Kompressor dabei. Ich eile zur Rezeption und erkläre mein Problem. 5 Minuten später kommt auch schon ein Angestellter mit einer Velopumpe. Der Lodge Kompressor ist leider kaputt.
Natürlich kann ich mit der Velopumpe nicht viel anfangen. Zum Glück fährt ein deutsches Paar mit einem Hilux an mir vorbei. Ich halte es an. Sie besitzen einen Kompressor und innerhalb 5 Minuten sind alle Reifen aufgepumpt, überprüft und OK.
Gegen 09.30 wird ausgecheckt.

FAZIT ALTE KALKOEFEN LODGE
- sehr nette Anlage
- geräumige und gemütliche Bungalows
- toller Pool
- sehr nettes Personal
- sehr gutes Frühstück. Abendessen weniger
- Preis/Leistung stimmt

Jetzt fahre ich auf die B4 Richtung Aus. Einige Strässe spazieren am Strassenrand entlang.





Viel Verkehr gibt es nicht.








In Aus wird getankt. Ein Liter unleaded = 21,25 NAD

Die Lanschaft ändert sich auf einmal.









Um 14 Uhr erreiche ich Lüderitz.





Ich begebe mich direkt zu meiner Unterkunft KAIROS COTTAGE.





Sie liegt auf Shark Island. Da werde ich auch freundlich empfangen und zu meinem Zimmer geführt.





Es ist nett eingerichtet.













Es fehlt an nichts.









Fortsetzung folgt
Letzte Änderung: 01 Dez 2024 08:20 von ANNICK.
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02 Dez 2024 21:01 #698462
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Anschliessend begebe ich mich zum Hafen und spaziere da ein wenig herum.





Ich gucke mir auch die Stelle an wo ich morgen für die Katamaran Tour verabredet bin. Das Wetter heute ist nicht gerade optimal. Ich entscheide mich trotzdem zum 8 Kilometer entfernten Agathe Strand zu fahren. Au dem Weg dorthin, erblicke ich viele Flamingos.









Am Strand ist absolut nichts los. Kein Wunder.





Es tut aber gut frische Ozean Luft zu schnappen und den Möwen zuzusehen.









Bei schönem Wetter kann man an verschiedene Brai Stellen einen Picknick organisieren.





Beim Zurückfahren erblicke ich etliche Oryxe.









In der Stadt mache ich noch einen Halt.





Von der Felsenkirche





habe ich einen Blick auf das Nest Hotel.





Beim Portuguese Fisherman reserviere ich noch einen Tisch für heute Abend.






Den Bahnhof finde ich schon sehenswert.










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Letzte Änderung: 02 Dez 2024 22:03 von ANNICK.
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03 Dez 2024 21:08 #698523
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Zum Schluss kehre ich zur Unterkunft zurück, parkiere den Wagen und laufe Richtung Gedenkstein der Namas.









Er soll uns an die Namas erinnern die, entgegen dem geschlossenen Friedensvertrag, von den Deutschen gefangen gehalten wurden. Die meisten von ihnen starben in dem für sie ungewohnten feuchtkalten Klima.





Auf Shark Island befindet sich einer der wohl schönsten stadtnahen Campingplätze Namibias.









Wäre nur nicht dieser unmögliche Wind und diese Feuchtigkeit. Den Pflanzen und Blumen scheint es Recht zu sein.









Auf der Halbinsel gibt es auch einen Leuchtturm. Er wurde 1903 errichtet und 1910 abgeschaltet.





Gegen 18 Uhr erreiche ich wieder Kairos Cottages. Langsam wird es feucht und kalt.





Da treffe ich vor dem Guest House ein französisches Ehepaar. Es scheint ein Problem mit dem Wagen zu haben. Ein Mechaniker schaut sieht die Karre schon an. Das Pärchen spricht kein Englisch. Das Problem wäre die Batterie. Ich übersetze das Ganze dem Mechaniker. Er scheint erleichtert zu sein. Den Wagen können die Franzosen erst morgen wieder benutzen.
Nach der Dusche, klopft es an meiner Tür. Es sind die Franzosen. Sie erkunden sich ob ich sie in die Stadt mitnehmen kann. Sie haben auch beim Portuguese Fisherman einen Tisch reserviert. Kein Problem antworte ich.
Das Restaurant kann ich bestens empfehlen.





Wir setzen uns am selben Tisch. Für Muschel und Fisch Freaks ist es hier ein kleines Paradies. Miam miam.





Gegen 21.30 fahren wir wieder zurück und verabschieden uns.



Sonntag, den 27.10.2024

Heute morgen scheint zum Glück die Sonne. Um 7 Uhr wird gefrühstückt.





Punkt um 07.50 bin ich am "Penguin Catamaran Tour" Steg. Die Tour kostet 600 NAD und dauert gute 2 Stunden. Wir sind 9 Turis. Es kann losgehen.










Fortsetzung folgt
Letzte Änderung: 03 Dez 2024 21:16 von ANNICK.
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05 Dez 2024 21:08 #698662
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Es ist recht kühl heute morgen. Bald erblicken wir einige Flamingos





und Pinguine.








Unterwegs begleiten uns auch Delfine.









Hier der Leuchtturm in der Shearwater Bay.




Leider wird es schwer gute Fotos von der Robbenkolonie zu machen. Wir sind zu weit entfernt und es ist auf einmal sehr nebelig. Unweit von Halifax Island kommt die Sonne wieder heraus.









Langsam geht es leider wieder zurück Richtung Hafen.









Um 10.15 erreichen wir ihn.





Danach erledige ich noch einige Einkäufe beim Spar und besorge mir einen Adapter bei PEP. Später entscheide ich mich für einen Selfdrive zur Lüderitz Halbinsel. Er beginnt mit der Radford Bay wo man viele Flamingos beobachten kann.





In der Second Lagoon werden Austern gezüchtet.





Es ist alles sehr gut beschildert.





Immer wieder sieht man Flamingos.





Bei der Kreuzung Grosse Bucht/ Diaz Point nehme ich die Richtung Diaz Point. Die Landschaft ist einmalig.






Fortsetzung foglt
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07 Dez 2024 09:09 #698721
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Bald erblicke ich den Leuchtturm unweit von Diaz Point.





Beim Diaz Point Coffee Shop parke ich den Wagen





und sehe mir die Ruinen von den alten Häusern an.









Der Sand ist überall eingedrungen.













Es sieht alles so trostlos aus.













Anschliessend laufe ich zum Diaz Kreuz.





Die Holzbrücke die dahin führt ist total im Eimer!





Man muss genau achten wo man seine Füsse tut. Von da oben bekommt man aber einen tollen Blick auf den Ozean.









Danach begebe ich mich zum Coffee Shop.





Da gönne ich mir einen Rübli Kuchen und Kaffee.





Das Personal ist sehr freundlich. Viele Turis gibt es nicht hier.....


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Letzte Änderung: 07 Dez 2024 09:18 von ANNICK.
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08 Dez 2024 21:32 #698810
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Gegen 14.30 fahre ich weiter Richtung Grosse Bucht.





Bei der Abzweigung Eberlanzhöhle zögere ich. Um dort zu gelangen, geht es weiter zu Fuss. Laufen macht mir keine Angst aber seit dem Diaz Point habe ich absolut kein Auto oder einen Mensch getroffen. Allein da herum zu laufen sagt mir nichts. Ich entscheide weiter zu fahren. Die Natur ist schon atemberaubend.













Bei der Grossen Bucht siehe ich auch Niemand ausser ein paar Möwen.









Das Wasser ist auch nicht sehr einladend, zu kalt. Von da aus geht es wieder durch eine fast vegetationslose Mondlandschaft zurück nach Lüderitz.





Bei der Second Laggon bewundere ich wieder Flamingos.









Gegen 16.30 erreiche ich die Stadt.





Als ich vor meiner Unterkunft parke, entdecke ich den Wagen von den Franzosen. Sie scheinen auf mich gewartet zu haben denn auf einmal stehen sie vor mir. Sie erklären mir das das Ersatzteil für ihren Wagen erst morgen früh da sein würde. Sie fragen auch gleich wo ich heute Abend essen gehe. Ich antworte im Nest Hotel. Sie wollen mich natürlich begleiten.
Wir verlassen Kairos gegen 18.30. Das Hotel scheint gut belegt zu sein denn der Parkplatz ist praktisch voll. Ich bestelle mir ein Tunafilet mit Salatteller und gönne mir 2 Gläser Sauvignon Blanc dazu. Die Franzosen warten bis der Tunafisch bei mir ankommt und bestellen danach das Gleiche.
Der Service und die Küche sind einmalig. Man kann nicht meckern.
Gegen 21 Uhr verlassen wir das Restaurant. Vor der Unterkunft verabschiede ich mich von den Franzosen.
Morgen geht es weiter nach Klein Aus Vista.


Montag, den 28.10.2024

Nach dem Frühstück begleiche ich meine Rechnung.


FAZIT KAIROS COTTAGES
- sehr nette Unterkunft
- tolle Location mit Ozeanblick
- gutes Frühstück
- sehr nettes Personal
- Preis/Leistung: einmalig


Um 08.30 nehme ich Kurs auf Kolmanskuppe, eine aufgegebene Siedlung. Die Geisterstadt liegt etwa 10 Kilometer von Lüderitz entfernt.





Eintritt kostet 150 NAD und beinhaltet eine Führung in Deutsch oder Englisch. Die Führung dauert 45 Minuten. Der Parkplatz ist praktisch voll.
Nachdem Kolmanskuppe während des Diamantenbooms um 1910 eine der reichsten Ortschaften Afrikas wurde, verliessen alle Einwohner in den folgenden Jahrzenten die Stadt.
Ab 1911 gab es da elektrischen Strom, luxuriöse Steinhäuser,





Casino, Schule, Krankenhaus, eine Eisfabrik wo Stangeneis für Kühlschränke produziert wurde.





Es gab auch einen Theater, eine Turnhalle, Kegelbahn, ein Salzwasserschwimmbad und vieles mehr obwohl hier nicht mehr als 400 Personen lebten.
Die Führung startet in der damaligen Turnhalle.





Dem ehemaligen Ladenbesitzer schien es sehr gut zu gehen.













Auch hier ist jetzt überall Sand eingedrungen.













Die Führung endet mit der Kegelbahn.






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