HIGHLIGHTS - TAG 2:
Wir bekamen endlich unseren Hilux, alles wurde uns toll erklärt (nur dass in der Tasche vom Kompressor zum Reifen-Aufpumpen) an der Seite ein Verlängerungskabel drin lag, um auch an den Reifen hinten-links zu kommen, erfuhren wir erst bei Fahrzeugrückgabe.) Wir fuhren dann in das nahegelegene Einkaufszentrum "Wernhill", wo wir uns überaus sicher fühlten, riesengroß, es gab dort einfach alles.
Nach der ersten Kreisverkehr-Erfahrung im Linksverkehr ging es dann endlich in die Wildnis, Richtung Namib. Ich konnte immer nur einige Meter fahren, musste immer wieder Fotos machen, was für eine Landschaft! ♥
Ich lernte schnell, dass man auf diesen Wellblech-Schotterpisten die 80 km/h auch einhalten muss. Langsamer ist es teilweise unzumutbar, man muss mit 80 über die Bodenwellen "schweben". Linksverkehr ist teilweise auch nur eine Empfehlung. Man fährt dort, wo die Straße am besten ist.
Ich erkannte schnell, dass man am Handy nicht rumspielen darf, wenn unsere Google Maps Offline Karte unsere einzige Navigation ist. Routenplanung funktioniert nur mit Internet, und so bogen wir leider einmal falsch ab und fuhren 50km Richtung Meer. Dieser Umweg, das Unterschätzen der Zeit für die Fahrzeugübergabe und das Einkaufen führten dazu, dass wir in der Abenddämmerung erst in Desert Quiver Camp ankamen.
Abendessen gab es in der Lodge ein paar km weiter, es wurde draußen "live" gekocht, sehr leckeres Buffet. Es war schon Nacht, als wir zurück im Camp waren und saßen dann alleine noch an der Bar und quatschten mit der netten Barkeeperin. Von den anderen Annehmlichkeiten dort konnten wir leider nicht viel mitnehmen, am nächsten Tag mussten wir ja früh aufstehen.