Gegen 14.15 Uhr kamen wir an diesem wunderschönen Platz an - nach Dieters Aussage einer seiner Lieblingsplätze . Das konnte ich vollkommen verstehen . Superschöne Felsformatione , eine kleine Felsnische ( dort schlugen wir unser Camp auf ) höhere Bergkuppen .
Manche rannten gleich nachdem sie ihr Zelt hatten los, um sich den besten Platz zu sichern . G. zog , wie immer ,besonders weit weg von uns anderen - ich muß gestehen - er hatte das schönste , idyllischste Fleckchen weit und breit "geentert". Ich selbst ging erstmal auf "Erkundungstour " - der Klappspaten kam mit
Oh manno, was war es doch schön hier . Sogar ein anderes Lebewesen , ausser uns , ließ sich blicken, wenn auch sehr unfotogen im Schatten hängend.
Da wir ja sehr zeitig hier angekommen waren konnte ich meiner Fotolust frönen . Ich kroch durch jede Felsspalte auf der Suche nach dem coolsten Motiv . Auch kletterte ich in einen Felsdurchbruch - die anderen bauten derweil ihre Zelte auf .
bei diesem Foto müsst ihr den Kopf mal eben ein wenig in Schräglage bringen - habe keine Lust , es zu drehen und sieht ja auch irgendwie interessant sorum aus .
Ich muß gestehen , ich verfiel in einen richtigen Rausch , vergaß alles andere um mich rum - vielleicht das Beste , was mir an diesem besonderen Tag passieren konnte . Danke lieber Gott - für deine Schöpfung und das tolle Timing.
Dann beschloss ich noch , auf einen der Hügel zu steigen , die Aussicht konnte ich mir sehr toll vorstellen .
wie gepflastert...
Nach dem Abstieg bereitete ich hinter einem kleinen Felsen mein Nachtlager vor . Es war warm , keine wilden Tiere zu erwarten und der Sternenhimmel grandios - ich baute mein Zelt erst garnicht auf .
Nach dem Abendessen - wie immer super lecker und reichhaltig , zog ich mich zurück . Besser gesagt , wollte ich das . Aber T. kam auf mich zu , fragte , ob sie mich mal in den Arm nehmen dürfe und wie es mir denn gehe . Oh - das tat sooooo gut . Ich war froh , daß es schon dunkel war , denn mir schossen die Tränen in die Augen ( jetzt übrigens auch ).
An meinem Schlafplatz kam ich zur Ruhe und war Micha so nahe .
Irgendwann begab ich mich wieder ans Lagerfeuer - ich war tatsächlich vermisst worden - das tat auch gut .
Noch ein paar Himmelsbilder und dann war es Zeit für die Nachtruhe.