Nun saßen wir also bei einer Tasse Kaffee und suchten die Landschaft nach dem " Hauselefanten" Sebastian ab ( den wir natürlich nicht sahen ) . Micha meinte dann , ob wir wirklich bis zur Ongongoquelle müßten oder doch lieber Richtung Etosha fahren könnten . Bis zur gebuchten Übernachtung in Olifantsrus hatten wir noch 2 Zwischenübernachtungen - zeitlich wäre eine Weiterfahrt also kein Problem. Aber schweren Herzen gab ich Micha`s Wunsch nach und wir entschlossen uns bis zur Hoada Campsite zu fahren , die ich eigendlich für die folgende Nacht eingeplant hatte . Mir war nicht klar , warum es Micha so zum Etosha zog , die Reisezeit bzw. der Abflugtag rückte ja damit nicht näher . Allerdings konnte er manchmal schon nicht mehr ohne unsere Hilfe längere Strecken bewältigen und auch das Sitzen im Auto hielt er nicht mehr lange durch . Also ging es wieder retour .
Am Vet - Zaun guckten sie nicht schlecht als sie uns sahen . " Wollten sie nicht nach Ongongo ?" wurden wir gefragt . " Planänderung - fahren jetzt nach Hoada" reichte dem Beamten als Antwort . Lächelnd , aber kopfschüttelnd winkte er uns durch . In den Kühlschrank schaute er nicht . Wir hatten aber vorsichtshalber Fleisch und Eier anderweitig im Auto untergebracht

Die Rückfahrt und das Befahren des Grootbergpasses gefielen uns landschaftlich .
Immer hatten mich die Bilder der Grootberglodge und die Beschreibungen der Anfahrt fasziniert , nun kamen wir bei der Zufahrt an und ich bat um diesen Zwischenstop . Unser Sohn ließ sich von der steilen Straße nicht abschrecken und wir hatten alle 3 unsere hellste Freude . Leider habe ich nicht gefilmt oder fotografiert .
In der Lodge genehmigten wir uns ein Kaltgetränk und genossen die atemberaubende Aussicht .
Bei der "Abfahrt" filmte ich dann ( kann immer noch keine Videos hochladen

) - aber ich fand , daß es beim Hochfahren spektakulärer wirkte . S. meinte , dann müsse aber ich fahren und er filmt

. Darauf habe ich dankend verzichtet .
Auf Hoada angekommen , bekamen wir eine abseits gelegene Campsite zugewiesen , die uns gut gefiel . Nach Besichtigung derselben fuhren wir jedoch zur Rezeption zurück . Micha gab sich große Mühe , bis zur Bar zu gelangen .
Während Micha im Schatten ausruhte kühlten wir uns im etwas tiefergelegenen Pool ab .
Was ist das für eine Frucht?
Anschließend fuhren wir wieder zur Campsite und es begann das Abendritual : Micha grillte und wir streiften durch die Gegend .
Selbst ein kleiner Regenbogen ließ sich blicken .