Unterwegs checkten wir immer wieder unsere Mails, aber immer noch keine Ergebnis von Pathcare. Die Strecke über Kamieskroon bis Vanrhynsdorp führt durch kurvige - felsige Landschaft, die dann aber langsam flacher wird. In Vanrhynsdorp brauchten wir dringend einen Stopp, um uns eine Pause zu gönnen und auch den Hillux mit Sprit zu füllen.
Die Landschaft wurde immer lieblicher und fruchtbarer Richtung Süden. Der Olifants River, der diese Landschaft maßgeblich bildet, entspringt in der Nähe von Tulbagh und ist verantwortlich, dass in diesem Tal Wein, Obst und Zitrusfrüchte sehr gut wachsen.
Rund 50 Kilometer vor Kapstadt sahen wir schon schemenhaft die Umrisse des Tafelberges. Für mich immer wieder faszinierend, dieses spektakuläre Bergmassiv.
Wir schafften es tatsächlich bis 16 Uhr bei Bushlore in Kapstadt am Airport einzutreffen. Der Mitarbeiter war sehr freundlich und die Rückgabe des Wagens total unkompliziert. Als wir aus dem Hof von Bushlore fuhren, warf ich noch einen letzten wehmütigen Blick auf den Wagen. Ein tolles Auto…
Wir fuhren nach Somerset West, wo wir Familie haben. Dort konnten wir am Abend gleich noch einen Flug bei der Lufthansa buchen, die uns am Donnerstagabend nach Frankfurt bringen sollte. Der Test von Pathcare ist zuvor auch noch gekommen, mit dem Ergebnis, dass wir beide NEGATIV sind.
Am Mittwoch wurden noch die letzten Einkäufe/ Mitbringsel gekauft und natürlich auch das herrliche Sommerwetter noch gut genutzt. In Strand, am Strand, wurde auch noch einiges an den Ständen gekauft. Ein letzter walk am Strand, in dem wunderbar warmen Wasser der False Bay.
Ebenso wie bei der Einreise, muss bei der Ausreise ein „ Ausreise- Gesundheitsfragebogen“ ausgefüllt werden. Dieses Formular wurde nach der Security nur eingesammelt, aber keines Blickes gewürdigt. Etwas verspätet hob die Maschine am Donnerstag ab und drehte über der False Bay/ Kap der guten Hoffnung, Richtung Norden ab.
Die Maschine war fast ausgebucht. Über Namibia wurden wir gebeten, uns wieder anzuschnallen und sitzen zu bleiben, da es ziemlich ruppig wurde. Die Crew stellte sogar den Service ein… Pünktlich in Frankfurt gelandet und mit einer sehr knappen Umsteigezeit haben wir die Maschine nach München erwischt.
FAZIT:
In diesem Urlaub hatten wir viele Emotionale Momente und mussten oft sehr spontan unsere Pläne ändern. Wir haben wieder viele nette Menschen auf dieser Reise kennengelernt. Vor allem Namibianer und Südafrikaner, die in ihren eigenen Ländern unterwegs waren und so dafür sorgen, dass die Campingplätze und die Gastronomie in diesen schwierigen Zeiten überleben können.
Eurowings Discover und Lufthansa waren okay, wenn im Vorfeld die Erwartungen nicht zu hoch sind. Die Rückerstattung unseres Rückfluges aus Namibia wurde von Lufthansa sehr zeitnah bearbeitet und stellte kein Problem dar. Eine Stunde in der Hotline, bis ich einen netten Mitarbeiter hatte und eine Mail, in der von mir unsere Situation geschildert wurde.
Der Bushcamper von Bushlore hat uns sehr gut gefallen, absolut staubdicht und super gewartet – jederzeit wieder.
Bedanken möchte ich mich hier bei allen, die hier kommentiert und den DANKE Button gedrückt haben…
Liebe Grüße
Petra