THEMA: 100 Tage quer durch das Südliche Afrika
Gestern 08:28 #643548
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Reisetag 69 (9. Oktober 2021) – Etosha NP (Halali - Okaukuejo) – Etosha Oberland Lodge

Kaum bin ich in den Etosha NP gekommen und habe mich so richtig eingewöhnt, muss ich heute auch schon wieder raus… Vier Tage in diesem Park sind einfach sehr kurz, da hilft mir nur die Aussicht darauf, dass ich in wenigen Wochen nochmals hierher zurückkommen werde. Aber zuvor kann ich mich noch auf einen weiteren Tag im Park freuen. Der Aufenthalt im Camp Halali war diesmal leider nicht so toll, aufgrund einer Mäuseplage wurden die Chalets ständig gesprayt und aufgrund des Geruches bin ich nicht sicher, ob die Dosierung des Mittels gepasst hat… ich rede mir zumindest ein, dass die Kopfschmerzen vom intensiven Blick auf die Tiere kommen!

Unmittelbar nach Gateöffnung fahre ich dann auch schon wieder los, werde aber nochmals kurz hierher zurückkommen, denn vielleicht ist dann auch schon die Diesellieferung, die „stündlich erwartet wird“ eingetroffen.
Auch der heutige Tag beginnt mit einer Weißflügeltrappe (Northern Black Korhaan). Doch fasst im gleichen Atemzug fällt meine Aufmerksamkeit auch schon auf eine große Herde Zebras, die vor dem Hintergrund der Etosha Pfanne weidet – auch das ist für mich ein typisches Bild, das ich mit Namibia in Verbindung bringe,… Auch einige Oryx-Antilopen ziehen durch die malerische Landschaft.









Bei Rietfontein, wo es ansonsten sehr ruhig ist, treffe ich wieder auf einige Hyänen. Auch einige Fuchsmangusten huschen herum und zwei Raubadler (Tawny Eagle) kontrollieren die Umgebung.













Einen weiteren Raubadler sehe ich in einem Busch neben einem Weißrückengeier (White-backed Vulture) sitzen.



In einem Baum sitzen ein Steppenfalke (Greater Kestrel) und ein Gleitaar (Black-winged Kite), einige Perlhühner sammeln schon eifrig die Samen auf.









Aus Richtung Pfanne trabt ein Spitzmaulnashorn auf mich zu. Es kommt immer näher und quert direkt vor mir die Pad.









Ein weiterer Artgenosse läuft am Pfannenrand entlang.



Nun fahre ich wieder zurück nach Halali, auch dort möchte ich nochmals zum Wasserloch. Entlang der Piste stoppe ich bei einem Weißscheitelwürger (Southern White-crowned Shrike). Ein weiterer Gleitaar flüstert einer Maus etwas ins Ohr – sie darf mit ihm mitfliegen…











Am Wasserloch von Halali sind einige Impala und ein Marabu anwesend.







Es ist interessant dem großen Vogel zuzusehen, der spielerisch leicht über die Steine tanzt,…











Schließlich kommen auch noch einige Kudus dazu.





Von Halali breche ich ohne neuen Diesel auf – es wird weiter auf die Lieferung gewartet… Am Weg vom Wasserloch zum Auto fotografiere ich noch einen Büffelweber (Red-billed Buffalo Weaver) und einen Kardinalspecht (Cardinal Woodpecker).







Außerdem sitzt ein Grautoko (African Grey Hornbill) malerisch auf einem Ast.



In der Ebene rund um Charitsaub treffe ich wieder auf eine große Zahl an Steppentieren. Zebras und Oryx-Antilopen stehen gut im Licht, Kuhantilopen und Gnus sind in größerer Entfernung auszumachen. Ein Steinböckchen steht im Schatten eines Busches.











Bei Sueda spaziert ein einsamer Flamingo. Zahllose Springböcke, Gnus und Oryx-Antilopen bevölkern das Wasserloch von Salvadora. Auch hier sehe ich Kronenkiebitze und Graurückenlerchen.









Auch hier gibt es schöne Blicke auf die Pfanne… und eine Sabotalerche.









Am Wasserloch von Olifantsbad wachen die Löwen unter dem Solarpanel – ich kann die genaue Zahl der Löwinnen nicht festmachen, es sind aber jedenfalls sechs Raubkatzen vor Ort.







Auch eine größere Gruppe an Kuhantilopen wagt sich nicht ans Wasser.



Das Wasserloch von Gemsbokvlakte ist dafür stark bevölkert, leider sind hier die Lichtverhältnisse sehr mies, sodass ich nur ein Belegfoto einstelle.



Kurz vor Okaukuejo queren einige Weißflügeltrappen die Pad, da muss ich mich jedenfalls einbremsen…








Fortsetzung folgt!
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Fortsetzung Reisetag 69 (9. Oktober 2021) – Etosha NP (Halali - Okaukuejo) – Etosha Oberland Lodge

In Okaukuejo geht es für mich nach einem kurzen Servicestopp sofort weiter zum Wasserloch, wo zahlreiche Tiere anzutreffen sind. Zebras, Oryx-Antilopen, Kudus, Springböcke, Gnus und Impala





















Immer mehr Tiere strömen zum Wasser und löschen ihren Durst. Auch ein Elefant kommt vorbei. Besonders die Zebras tragen auch den einen oder anderen Kampf aus.



















Nun heißt es aber endgültig, den Etosha NP wieder zu verlassen. Ich werde in wenigen Wochen zurück sein und darauf freue ich mich, noch ehe ich jetzt rausfahre… Durch das Andersson’s Gate fahre ich wenige Kilometer Richtung Outjo, wo sich links eine „neue“ Tankstelle befindet – hier halte ich und fülle den Tank auf – endlich…
Hier bei dieser Tankstelle zweigt auch der Weg zur Etosha Oberland Lodge ab. Diese Lofdge ist ein wahres Erlebnis. Die relativ neue Lodge liegt großartig am Rand der Etosha-Pfanne und die sehr geräumigen Chalets sind sehr hochwertig ausgeführt, der Gast ist tatsächlich König.









Die Chalets liegen mitunter recht weit vom Haupthaus mit der Rezeption entfernt, entweder man fährt mit dem Auto zu oder borgt sich eines der zur Verfügung stehenden Räder aus.
„Mein“ Chalet von der „Gartenseite“ aus betrachtet…



Im Hauptgebäude sind Rezeption und Restaurant sowie Bar und eine kleine Bibliothek untergebracht.









Vor diesem Hauptgebäude befindet sich ein großer Pool mit angeschlossenen Decks, auf denen Sitzgelegenheiten und Liegen stehen. Auf Privatsphäre wird viel Wert gelegt.









Im Lodgeareal laufen zahlreiche Tiere herum, darunter auch sechs Breitmaulnashörner…







Es ist ein besonderes Erlebnis, diese Kolosse hier aus nächster Nähe bei einem kalten Getränk beobachten zu dürfen…















Ich genieße hier den restlichen Nachmittag sehr, vielleicht das ein oder andere Mal zu oft auf den Auslöser gedrückt…









Das Licht wurde natürlich fast minütlich besser und am späteren Nachmittag fällt auch noche eine große Kolonie Blutschnabelweber ein…







Ich kann mich kaum losreißen, auch als die anderen Gäste bereits zum Abendessen gehen, das hervorragend schmeckt, bleibe ich noch kurz bei den Rhinos…



Der wunderbare Tag wird mit einem Trink an der Bar abgerundet. Der Aufenthalt im Etosha NP hat sich wieder einmal mehr als gelohnt, ich bin rundum glücklich!

Gefahrene Tageskilometer: 136
Letzte Änderung: Heute 08:10 von Luigi15.
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Ups, die Tierchen sind aber wirklich nah an den Sitzgelegenheiten. :woohoo:
Gruß Gabriele
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