THEMA: 3670 km durch Namibias November Hitze
14 Dez 2021 08:06 #632332
  • Lotusblume
  • Lotusblumes Avatar
  • Carpe diem
  • Beiträge: 1654
  • Dank erhalten: 2286
  • Lotusblume am 14 Dez 2021 08:06
  • Lotusblumes Avatar
12. November 2021 – Ausflug Sossusvlei

Wir haben nicht so gut geschlafen, es war sehr warm im Zelt und die Zeltplanen klapperten die ganzen Nacht.
Mit Kaffee und Tee begrüßen wir den neuen Tag auf unserer Terrasse. Es ist eigentlich wunderschön hier, wenn nur die Hitze tagsüber nicht so arg und die Zelte klimatisiert wären... wir beschließen in die Lodge zu umzuziehen.





Gegen 6:00 Uhr verstauen wir deshalb alle Sachen ins Auto und fahren zur Lodge um unsere bestellten Frühstückspakete abzuholen.
Dem Angestellten erklären wir noch, dass sie bitte 3 Zimmer herrichten möchten, da wir umziehen.



Kurz vor der Lodge treffen wir auf unsere 2 Nacht-Wächter, welche den ganzen Weg im Morgengrauen zu Fuß zurück legten.

Wir fahren an einigen Lodges vorbei, trotzdem sehen wir bis zur Sossusvlei Lodge kein weiteres Auto.
Es gibt auch keine Auto-Schlange am Gate. Unser Kennzeichen wird notiert und kurz nach 7 sind wir an der Elim Düne.



Wir kraxeln ein bisschen auf der Düne rum und später essen wir ein Sandwich aus unserem Frühstückspaket.. Leider ist die Box das ganze Gegenteil von der Frühstücksbox der Sossusvlei Lodge, welche wir vor 3 Jahren hatten. Es fällt ziemlich mager aus: 1 Apfel, 1 Ei, 2 Sandwich (aus 2 Scheiben Toast mit Käse/Schinken belegt), 1 Müsli Riegel und ein kleines Pack Apfelsaft.



Wir bleiben sicherlich 1 Stunde an der Elim Düne und genießen die herrliche Natur.









Weiter geht’s zur Düne 45. Am Parkplatz stehen gerade Mal 3 Autos.



Valentina möchte unbedingt nach oben und die M&M's begleiten sie.
Ich schlendere eine bisschen mit meinem Mann am Fuße der Düne entlang und finde dann eine schattige Bank. Bänke habe ich hier, vor lauter Menschenmassen, tatsächlich noch nie gesehen.





Es wird immer heißer...







Valentina und Monika schleppen sich derweil nach oben.



Oben angekommen:







Nach über 1 Stunde kommen die Drei glücklich, aber ziemlich fertig wieder unten an. Unser Respekt ist Ihnen sicher.
Nun werden die Reste aus unseren Frühstücksboxen vertilgt.





Als wir ins Auto steigen zeigt das Thermometer 39 Grad (10 Uhr). Vorbei an vielen Dünen geht’s zum Shuttle-Parkplatz. Es stehen keine 10 Autos da. Deshalb können wir auch gleich mit dem Shuttle los.
Wir hatten eigentlich vor ins Dead Vlei zu gehen, aber das fällt der Hitze zum Opfer.
Statt dessen lassen wir uns vom Shuttle im Sossusvlei absetzen und vereinbaren eine Abholung in spätestens 45 Minuten.
Wir dampern ein bisschen herum, jeder Schritt fällt schwer. Puuh, ist das heiß.







Die Oryxe machen ein richtig... ein Schattenplatz ist die beste Wahl.



Ein Schakal auf der Suche nach Schatten (oder Eßbaren?) Er ist überhaupt nicht scheu und läuft 5 m neben uns her.





Eine Eidechse (Skink) ist beim Verspeisen eines großen Falters.



Und die Vögel suchen noch nach Futter.



Wir suchen uns ein schattiges Plätzchen und warten auf den Shuttle....und warten und warten...



Mit uns wartet eine französische Dame mit ihrem Enkel. Irgendwas an ihrem Auto ist kaputt, sie kommen nicht weg und warten auf ein Mechaniker oder wenigstens auf den Shuttle.
Der Vogel ist von seinem gegenüber nicht begeistert. ;)



Ein Oryx unterm Nachbarbaum beäugt uns die ganze Zeit.



Nach über 1 Stunde kommt endlich der Shuttle und gerade dann als ich meinen Apfel begonnen habe zu essen. Beim Verstauen unserer Sachen fällt er mir aus der Hand. Aber die Vögel sind über diese Erfrischung dankbar.



In rasanter Fahrt geht’s, mit Stopp am Dead Vlei Parkplatz - auch hier stehen nur 4-5 Autos, zum Shuttle-Parkplatz.
Über uns kreist derweil ein Hubschrauber.

Kurz vorm Gate kommen uns 2 Krankenwagen entgegen.
Am nächsten Morgen erfahren wir, dass ein Franzose kollabiert und später verstorben ist. Er ist im Dead-Vlei zuerst auf eine Düne und dann zu Fuß ins Sossusvlei. Auf diesem Weg ist er zusammengebrochen.

Wir bezahlen unseren Eintritt (oder Austritt) und fahren zu einem Drink in die Sossusvlei Lodge. Hier akklimatisieren wir etwas im Barbereich. Das Thermometer der Lodge zeigt 43 Grad!
Nach 1 Stunde fühlen wir uns abgekühlt und fit für die Rückfahrt zur Lodge, welche wir nach reichlich 30 Minuten erreichen.

Wir beziehen unsere herrlich klimatisierten Zimmer und schön sind sie dazu. :)
In der Dusche kann man tanzen.





Später wird sich im Pool abgekühlt.



Dann ruhen wir ein bisschen im Zimmer aus und beobachten später die wuseligen Erdhörnchen vor unserer Terrasse.



Ein anstrengender Tag mit großer Hitze verabschiedet sich.



Später wird in der offenen Küche unser Menü zubereitet. Wir sind die einzigen Gäste, trotzdem zaubert die Küche ein vorzügliches 3 Gänge-Menü für uns.



Der Manager fragt uns, ob alles okay sei und wir plaudern ein bisschen mit ihm.
Es sind hier alle ausnahmslos sehr freundlich und haben so eine dezente Art, welche mich sehr anspricht.

Noch ein GinTonic und wir verschwinden in unseren schönen Zimmern.
Das Bett ist bequem, die Bettwäsche blütenweiß und mit frischen Duft und vor allem es hat eine angenehme Zimmertemperatur... Bald sind wir im Reich der Träume.
Letzte Änderung: 14 Dez 2021 08:23 von Lotusblume. Begründung: Bilder einfügen.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Hanne, Rocky, ANNICK, bayern schorsch, rofro, speed66, Logi, Daxiang, CuF, Malbec und weitere 6
14 Dez 2021 20:42 #632391
  • bayern schorsch
  • bayern schorschs Avatar
  • Beiträge: 2779
  • Dank erhalten: 4961
  • bayern schorsch am 14 Dez 2021 20:42
  • bayern schorschs Avatar
Hallöchen Tina,

bevor Du mir jetzt total davonläufst - denn Du legst hier ein mächtiges Tempo vor - muss ich nochmal auf Deine Rankingliste im eagles nest zurückkommen. Wir kennen nur zwei Chalets, das ist das The Rock und das eagles view. Beide haben uns sehr gut gefallen, und das The Rock würden wir, gleich Deiner Beurteilung, auf Platz 1 sehen.

Dein Bericht gefällt mir außerordentlich gut, was sicherlich auch daran liegt, dass sich unsere Geschmäcker hinsichtlich der Unterkünfte doch sehr ähneln. Dort wo Ihr hinfährt, da würd´s uns auch hinziehen. :)

Herzliche Grüße,
der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten:

Reiseberichte Bayern Schorsch
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Lotusblume
15 Dez 2021 01:51 #632400
  • kalaharicalling
  • kalaharicallings Avatar
  • Beiträge: 167
  • Dank erhalten: 710
  • kalaharicalling am 15 Dez 2021 01:51
  • kalaharicallings Avatar
Das ist ein sehr cooles Foto!



Und die Geschichte mit dem Franzosen ist ja sehr dramatisch... Ich hatte darüber gelesen und mich gefragt, was da passiert ist. Es klingt als ob er sich überanstrengt hat in der Hitze der Wüste.

Gut, das ihr den Tag gut überstanden habt...

Liebe Grüße, Stefanie
5 Jahre in Botswana, 1 Jahr in Sierra Leone
außerdem Reisen in Namibia, Südafrika, Mozambique, Tansania und Äthiopien
www.kalahari-calling.com
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Lotusblume
15 Dez 2021 06:20 #632403
  • Champagner
  • Champagners Avatar
  • Beiträge: 6873
  • Dank erhalten: 14633
  • Champagner am 15 Dez 2021 06:20
  • Champagners Avatar
Guten Morgen Lotusblume,

vielen Dank für die schönen Bilder, das weckt Erinnerungen!

kalaharicalling schrieb:
Und die Geschichte mit dem Franzosen ist ja sehr dramatisch... Ich hatte darüber gelesen und mich gefragt, was da passiert ist. Es klingt als ob er sich überanstrengt hat in der Hitze der Wüste.
Liebe Grüße, Stefanie

Ich habe mich vor kurzem lange mit zwei Leuten unterhalten, die Reisen im südlichen Afrika durchführen, also nicht vom deutschen Schreibtisch aus verkaufen, sondern wirklich mit den Problemen vor Ort dann zu tun haben. DER klassische medizinische Notfall, und zwar mit Abstand der häufigste, ist Dehydration. Das ging nicht nur einmal soweit, dass sie Rettungshubschrauber ins CKGR einfliegen lassen mussten, weil Kunden kollabiert sind. Inzwischen verkaufen sie ihre Reisen auch nur noch mit einer Mitgliedschaft bei Okavango Air Rescue, weil ihnen das Risiko zu hoch sei, erst mit einem Callcenter in XY telefonieren zu müssen um herauszufinden, ob die Krankenversicherung eine Flugrettung auch bezahlt.

Es sei extrem schwierig, den Leuten nahezubringen, dass sie trinken, trinken, trinken müssen. Oft würden die Leute, wenn sie sich unwohl fühlen, dies aufs afrikanische Essen und Wasser zurückführen, und dann noch weniger zu sich nehmen, mit fatalen Folgen. Ich hatte mich ein bisschen darüber lustig gemacht, dass wir, obwohl sehr rustikal und auch flexibel unterwegs, immer sehr deutschpünktlich unsere Mahlzeiten bekommen haben. Bis mir erklärt wurde, dass dies auch damit zu tun hat, dass man darauf achten müsse, dass die Kunden regelmäßig essen und vor allem trinken (abgesehen davon, dass hungrige Kunden schnell mal schlechte Laune bekommen ;) ). Das Über-den-Durst-hinaus-Trinken ist aber trotzdem schwer zu vermitteln (die Guides sind explizit angewiesen, dies zu tun) und für den Kunden schwer durchzuhalten, geht mir ja selber so.

Wenn man nun selber unterwegs ist, muss man sich eben auch selber daran erinnern (geht mir ebenfalls selber so), und bestimmt gibt es viele, die sich unkaputtbar fühlen und dazu auch noch wenig Erfahrung mit der extremen Trockenheit im südlichen Afrika haben und daher einfach mal losmarschieren z.B. im Sossusvlei und dabei natürlich durch die körperliche Anstrengung noch mehr Flüssigkeit verlieren. Es geht wohl auch teilweise recht schnell, dass man die Folgen zu spüren bekommt, je nach persönlicher Disposition. Klar kann es in diesem speziellen Fall zusätzlich oder nur andere Gründe gegeben haben, aber ich war doch erstaunt zu hören, welch großen Anteil dieses Problem bei den medizinischen Notfällen hat. Ich hatte nur ganz nebenbei gefragt, was am häufigsten auf ihren Reisen passiert und da kam wie aus einem Mund und wie aus der Pistole geschossen das Wort "Dehydration"!

Darauf nun einen zweiten Kaffee :laugh: - liebe Grüße von Bele
Letzte Änderung: 15 Dez 2021 06:24 von Champagner.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Lotusblume
15 Dez 2021 07:27 #632409
  • Lotusblume
  • Lotusblumes Avatar
  • Carpe diem
  • Beiträge: 1654
  • Dank erhalten: 2286
  • Lotusblume am 14 Dez 2021 08:06
  • Lotusblumes Avatar
Guten Morgen!
Lieben Dank Bele, Stefanie und Georg für Eure Rückmeldungen.

Die Hitze während unserer Reise war echt brutal. Wir waren seinerzeit zu unserer Silberhochzeit (2013) auch im November unterwegs. Klar war es damals auch sehr warm und teilweise heiß, aber diesmal... ich habe es zuerst auf mein Alter geschoben, dass man dann empfindlicher wird (ist sicherlich auch ein Aspekt), aber viele Einheimische berichteten uns, dass auch sie selten so eine anhaltende Hitze im November erlebten und der Regen dramatisch fehlt.
Wir haben uns deshalb auch nicht auf die Dünen gewagt, ich hatte Bange dabei umzukippen. Hier ging bei uns Vernunft vor Ehrgeiz.
Es war die erste Reise nach Namibia bei der ich meine Nasen-Innenwände mit Creme behandeln musste. Sie war ständig verstopft und ausgetrocknet. Andere aus unserer Gruppe hatten mehrmals Nasenbluten.

Jeder der so eine Reise unternimmt sollte wirklich die Dehydration ernst nehmen!
Vielen Dank Bele für Deine Ausführungen dazu. Verständlich und sinnvoll, dass das Reiseunternehmen nur noch Reisen mit einer Mitgliedschaft bei Okavango Air Rescue verkauft.
Letzte Änderung: 15 Dez 2021 07:28 von Lotusblume.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
15 Dez 2021 09:25 #632414
  • Lotusblume
  • Lotusblumes Avatar
  • Carpe diem
  • Beiträge: 1654
  • Dank erhalten: 2286
  • Lotusblume am 14 Dez 2021 08:06
  • Lotusblumes Avatar
13. November 2021 – Fahrt zum Namib Dune Star Camp

Wir haben so gut geschlafen, wie lange nicht mehr. Es war eine Wonne und mit Elan starten wir in den neuen Tag.
Vor dem Frühstück schlendere ich ein bisschen durch die hübsche Anlage der Lodge.







Nach einem herzhaften Frühstück werden die Klamotten im Auto verstaut und unsere Rechnung beglichen. Für die liebenswerten Angestellten wird die Tip-Box gefüttert.
Es wird eine herzliche Verabschiedung. :)

Fazit Elegant Desert Eco Camp
Umgebung: 1,5
Unterkunft: 2,5
Ich kann zu dieser Jahreszeit kein Zelt ohne Klimaanlage empfehlen. Auch müsste mehr Sonnenschutz angebracht werden. Ansonsten wunderschöne, einsame Lage.

Fazit Elegant Desert Lodge
Umgebung: 2
Unterkunft: 1 (war frisch renoviert)

Essen: 2+
Gastgeber: 1

Alle Angestellten sind sehr zuvorkommend, freundlich und motiviert.
Die Lodge war quasi leer.
Die Unterkünfte waren ausnahmslos sehr sauber. Der Garten der Lodge sehr gepflegt.
Hier kann man es sehr gut auch länger aushalten.
Eine sehr gute Empfehlung in der Nähe vom Sesrim / Sossusvlei.


Heute haben wir nur 78 km (ca.1 Std. Fahrtzeit) zur nächsten Unterkunft. Und weil wir alle heute so fit sind, habe ich schon Zuhause einen Umweg geplant.

Wir fahren die D854 bis zur Kreuzung D850 und machen nach ca. 30 Minuten Fahrt einen Halt im Tsauchab River Camp. Das Camp hatte mich mit seiner Metall-Ausstellung schon im Jahre 2013 fasziniert, als wir in der Zebra River Lodge wohnten.
Dort angekommen suchen wir den Eigentümer oder Verwalter. Im Camp finden wir niemanden, um zu fragen, ob wir uns ein bisschen umsehen können. Da man aber unweigerlich, wenn man zum Gebäude/Restaurant möchte, durch die Metall-Ausstellung läuft, sehen wir uns ein bisschen um. Viele Kuriositäten erwarten uns.











Die Agame rekelt sich in der Sonne.



Der Storch bringt ein Baby...



Auch Holz wird zum Anschauungsstück.



Im Ehebett



Natürlich ist auch ein Strauß dabei



Es gibt hier so viel zu entdecken, man könnte tatsächlich mehrere Stunden durch die Anlage laufen.
Aber nach 30 Minuten wird es uns schon wieder zu heiß und wir fahren auf der D850 zum Nachbarn, der Neuras Weinfarm, für eine Erfrischung. :whistle:

10 Minten später werden wir sehr nett empfangen und gefragt, ob wir eine Weinprobe möchten. Nunja, es ist zwar erst 10:30 Uhr, aber man soll ja viel trinken bei der Hitze. ;)





Außer dem Rose-Wein schmeckt mit der Wein nicht. Der Fahrer hat natürlich keine Weinprobe mit gemacht und nur mal genippt.
Man kann hier aber schön sitzen (sicherlich Abends noch schöner) und so Weinselig wie wir jetzt sind, bleiben wir auch ein Weilchen.



Gegen 12 Uhr steigen wir wieder ins Auto und fahren Rüchtung BüllsPort durch schöne Berglandschaft. Es ist still im Auto geworden, außer dem Fahrer dösen alle. Die C14 bringt uns nach Solitaire.

Als wir die Autotüren öffnen bekommen wir kaum Luft vor Hitze. Auch Solitaire ist verwaist. Sonst war hier immer ein Gewusel, jetzt steht gerade mal ein Auto neben uns an der Tankstelle.
Der Bäcker hat leider auch zu, so setzten wir uns in Lodge, bestellen Cappuccino und Kuchen. Das weckt unsere Lebensgeister wieder.



Fotos mache ich hier keine, erstes haben wir genug im Archiv und zweitens ist es viel zu heiß um rumzulaufen.
Wir setzen unsere Fahrt, nun auf der C19, Richtung Süden fort.

Nach wiederum 30 Minuten sind wir in der Namib Desert Lodge. Für hier aus erfolgt der Transfer zum Namib Dune Star Camp.
Wir werden mit kalten Tüchern und einem Kalt-Getränke sehr freundlich empfangen. Es wird uns noch das Prozedere mit Transfer erklärt und ein Mitarbeiter zeigt uns die Lodge-Anlage, welche wir aber bereits von 2018 kennen als wir ebenfalls im Dune Star Camp wohnten.
Die gesamte Anlage ist sehr gepflegt und hat, vor den steinernen Dünen, eine tolle Lage.



Schnell ist ein schattiger Platz am Pool gefunden und ab geht’s ins erfrischende Wasser. :woohoo:



Ein Glanzstar begutachtet unsere Wasserspiele.



Zwischendurch bestellen wir uns ein kleinen lunch und gönnen uns einen GT.
Die Zeit vergeht im Nu entweder im Pool oder auf der bequemen Liege.
16:30 Uhr besteigen wir, mit kleinem Gepäck, den offenen Wagen und werden zum Camp gebracht. Nur mit einem weiteren (und jungem) Paar (Honeymooner) werden wir im Camp sein.



Nach ca. 20 Minuten Fahrt durch herrliche Dünenlandschaft sehen wir das Camp auf einer Düne thronen.
Das Camp hat 10 Bungalows.



Wir beziehen wieder Bungalow 1, M+M Nr. 2 und V+H Nr. 3. Ich finde auch, dass diese Bungalows die schönsten Ausblicke ins Tal (4+5 sind auch noch gut) haben. Die anderen Chalets blicken mehr auf eine Ebene.

Die Bungalows sind frisch renoviert und alles ist penibel sauber.

(Blick auf Bungalow 1 +2) Sie stehen ca. 25m voneinander entfernt.








Und der 1 Mio-§ Ausblick von unserer Terrasse :kiss:



Wir können uns gar nicht satt sehen...vergessen ist die Hitze.



Hauptgebäude mit Restaurant und Traum-Aussichts-Terrasse.







Natürlich wird mit einem GT auf diese herrliche Landschaft angestoßen.

Später machen wir uns etwas frisch für den sundowner und das Dinner.
Natürlich knipsen wir immer wieder diese Traum-Landschaft.



Ich hatte schon in meinem letzten Reisebericht 2018 geschrieben, dass diese Landschaft nur noch mit Wolwedans zu toppen (oder sogar gleichrangig) ist und für mich zu den schönsten Namibias zählt.
Meine Meinung hat sich nicht geändert.

Nach dem Sonnenuntergang wird diese Landschaft zur Magie.
Wer jetzt nicht in Romantik-Modus verfällt hat tatsächlich einen Stock verschluckt.

Wir sind alle richtig glücklich und zufrieden hier zu sein – es ist ein wahres Geschenk! :kiss:



Teilweise leuchtet es Rosafarben.



Nach diesem Farbenrausch nehmen wir an unseren schön eingedeckten Tisch Platz.



Es wird ein leckeres 3 Gänge-Menü gereicht, der Wein ist eisgekühlt (und schmeckt viel besser als auf Neuras). Wir genießen jeden Augenblick.







Später schieben wir das große Doppel-Bett auf die Terrasse und bestaunen das Sternenzelt über uns. Lange liegen wir noch wach... bis der Schlaf siegt. :blush: :kiss:
Letzte Änderung: 15 Dez 2021 09:46 von Lotusblume. Begründung: Bilder einfügen.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Hanne, JoMue, bayern schorsch, speed66, Logi, take-off, Daxiang, felix__w, CuF, Flash2010 und weitere 4