THEMA: Viele Highlights und ein Missgeschick
18 Dez 2021 21:21 #632645
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Tag 18: 25.10.2021 Onguma

Von Namutoni nach Onguma macht theoretisch keinen Sinn, da es ja fast um die Ecke liegt.
Wir haben aber auch gerne mal einen Tag zum relaxen.

Morgens stehen wir natürlich auch in Namutoni direkt bei Toröffnung bereit.
Wir fahren Richtung King Nehale Gate – doch die Ausbeute heute morgen ist sehr mager.

Highlight diese Morning Drives:











Wir verlassen die Etosha durch das Lindquist Gate, um gleich darauf in Onguma anzukommen.

Wir beziehen unsere Campsite Nr 24, richten uns etwas ein und relaxen einfach den ganzen Tag,
schwimmen im Pool und lassen die bisherige Reise nochmal Revue passieren.






Wir mögen solche Tage, an denen wir einfach nur Afrika genießen und dankbar sind hier zu sein.

Heute Abend esssen wir im Restaurant. Schließlich ist heute unser Relaxtag.[/b]
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

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18 Dez 2021 21:53 #632648
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Tag 19: 26.10.21-Auf dem Weg zum Waterberg

Wir verlassen Onguma Richtung Otavi, wo wie wieder unsere Reserven auffüllen.

Unser Weg führt uns weiter über die D 2512







zur Waterberg Wildeness Campsite.

Hier haben wir Campsite 1,
Diese ist sehr groß und hat einen freien Blick auf den Waterberg.


Die neuen CS 13-20 sind nach unserer Meinung nicht empfehlenswert, da zu einem sehr klein und uneben.

Wir fühlen uns hier wohl, hängen die Hängematte auf und wandern noch etwas durch die Landschaft.




Da wir uns so langsam dem Ende unserer diesjährigen Tour nähern, beginnt die Resteverwertung.
So gibt es heute Spaghtti mit Hackfleischsoße und Tomaten.
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

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19 Dez 2021 15:59 #632716
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Tag 20: 27.10.2021 – Waterberg – Rhino Tracking

Für heute Morgen haben wir eine 3 Std. Rhino-Tracking Tour gebucht.
Treffpunkt ist um 8.00 Uhr am Check-in Häuschen.
Während wir auf den Tracker warten entdecken wir eine Gottesanbeterin.
Ich bin total begeistert, denn ich mag diese kleinen Tiere. In Deutschland habe ich sie schon des Öfteren fotografiert, doch dies ist die erste, die ich in Namibia sehe.





So geht es dann von den kleinen Tieren zu den großen.

Pünktlich um 8.00 Uhr erscheint unser Tracker mit 4 weiteren Personen aus Holland. Diese sind an unserer kleinen Entdeckung überhaupt nicht interessiert.
Klar … sie wollen ja Rhinos sehen … damit kann in ihren Augen die kleine Gottesanbeterin nicht konkurrieren.
(Überhaupt waren die 4 nicht ganz nach unserem Geschmack. Sie unterhalten sich lautstark über Gott und die Welt und es hat für mich den Eindruck, dass sie an der Umgebung überhaupt nicht interessiert sind.)



Wir gehen also zu Fuß los.

Das Waterberg Nature Reserve hat eine Rhino Patrol zum Schutz der Nashörner. Diese informiert die Tracker täglich, wo sich die Nashörner befinden. Somit haben es die Tracker etwas einfacher.

Nach ca 1 Std. durch schöne Landschaft entdeckt der Tracker die Spur eines Rhinos mit Calf.

Er folgt den Spuren und kurz darauf sehen wir die Nashörner.
Ab jetzt muss die Gruppe zusammenbleiben … und der Redefluss der Damen wird endlich unterbrochen.


Doch das Nashorn sieht uns auch ;)

Es handelt sich um Mutter mit einem Jungen und einem Bullen.









Der Tracker achtet genau darauf, dass wir nicht zwischen Mutter/Kind und Bullen geraten, der der Spur der Mutter folgt.

Manchmal trennen uns nur 2-3 m von diesen Kolossen.
Dann heißt es „slowly back!!“ - nicht hastig aufstehen oder schnelle Bewegungen machen, die die Tiere erschrecken könnten.

Natürlich sind die Nashörner durchaus an Menschen gewöhnt, doch sind es immer noch wilde Tiere.
Und doch ist es fantastisch diese Tiere aus der Nähe, quasi Aug in Aug, beobachten zu können.







Wir begleiten sie ca. 1 Std. durch den Busch.
Dann lassen wir sie ihren Weg ziehen und wir gehen Richtung Waterberg zurück.





An einer Wegkreuzung warten wir auf das Fahrzeug der Lodge, welches uns abholt und zurückbringt.

Und während wir warten, entdecke ich wieder als Kontrastprogramm die kleinen Bewohner.




Kurz nach 11.00 Uhr sind wir wieder zurück auf der Campsite.
Wir nehmen nun ein verspätetes Frühstück oder ein verfrühtes Mittagessen zu uns. Schließlich müssen nun so langsam alle Reste weggegessen werden.

Unser Plan ist am Nachmittag noch eine lange Wanderung zu machen. Doch ziehen dunkle Wolken auf und in der Ferne hört man Donnern.

Wir gehen erst mal ins Restaurant und genießen einen Rock Shandy mit schöner Aussicht.
Zwischenzeitlich beginnt es zu tröpfeln.





Als es wieder aufhört machen wir uns auf zu unserer Wanderung. Auf halber Strecke wird nun der Regen aber sehr stark und das Donnern kommt immer näher. Also ist Rückzug angesagt.

Gut durchnässt kommen wir auf der Campsite an, das Thermometer ist auf 19°C gefallen.
Das Gewitter kommt immer wieder zurück, da es nicht über die Berge kommt. Gefühlmäßig vereinen sich 3 Gewitter.



Und so verziehen wir uns an diesem Tag sehr früh in unser Auto.

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19 Dez 2021 16:39 #632722
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Hallo, liebe Dagmar,
beim Anblick dieser Aufnahme



musste ich laut auflachen! Jedesmal, wenn wir in der Natur unterwegs sind und ich irgendwo stehenbleibe, fragt mich mein Mann belustigt, ob ich wieder eine Ameise entdeckt hätte. Einer seiner Spitznamen für mich ist neben „Graulärmvogel“ auch „Kleintierspezialist“.
Ich genieße Deinen Bericht nach wie vor sehr. Das Gewitter erinnert mich an unseren Aufenthalt am Waterberg vor ein paar Jahren- es war grandios-gespenstisch und seeehr nass.
Gruß und noch einen schönen 4.Advent
Friederike
Letzte Änderung: 19 Dez 2021 16:40 von CuF.
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19 Dez 2021 22:40 #632765
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Hallo Dagmar
ihr habt ja super Tiersichtungen im Etosha gehabt und die Bilder sind traumhaft schön!!
Oguma weckt bei mit auch immer spezielle Erinnerungen. Wir waren bei unserer ersten Namibia-Reise im Fort in Onguma. Das war ein wahnsinniges Erlebnis nur wir 2 in dieser Burg ;)
Ich bereue es jetzt fast, dass wir dieses Jahr den Etosha ausgelassen haben...
Liebe Grüsse Regina
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20 Dez 2021 20:36 #632826
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Tag 21: 28.10.21 – Monte Christo

Ja, so langsam heißt es Abschied nehmen.
Heute ist unser letzter Tag vor dem Abflug.

Noch ein letzter Blick auf den Waterberg und dann fahren wir Richtung Windhoek.





Aber nicht etwa auf dem direkten Weg – nein so etwas tun wir äußerst selten.

Wir biegen erst mal links ab, Richtung Okakarara.
Dort schlängeln wir uns über die D2446, D2476 und D2404 vorbei am Omatako Dam über die D2475 und D2189 zur B1.

Landschaftlich wieder herrlich so durch das „Hinterland“ zu fahren.
Aber irgendwie scheint die Luft raus zu sein, denn ich mache von dieser Strecke keine Bilder sondern speichere sie auf meiner körpereigenen Festplatte ab.

Unser letztes Ziel heißt Monto Christo.
Diese Campsite ist hier im Forum wenig bekannt. Wir bekamen den Tipp von Irmela von der Farm Teufelsbach, die dieses Jahr keinen Platz für uns hatten.

Die Anfahrt nach Monto Christo ist etwas schwierig und gelingt nur durch die Beschreibung von Fritz.

Es gibt momentan dort 3 große Campsites und einen Pool. Die Bar ist noch im Bau.
Der Kontakt zu Fritz (dem Besitzer) ist sehr nett und unkompliziert.

Alle Campsites liegen an einem Fluss und haben eigene Ablutions.

Sofern man nicht am Wochenende an oder abreist, ist dies ein guter Platz die Tour zu starten oder zu beenden.
Am Wochenende ist hier oft Party durch Namibianer lt. Aussage von Fritz.

Hier ein paar Impressionen.









Das war es dann auch schon dieses Jahr in Namibia.
Am nächsten Morgen sind wir gemütlich nach Windhoek gefahren, noch etwas durch die Stadt geschlendert, das Auto abgegeben und dann ging es auch schon zum Flughafen und zurück nach Deutschland.

Noch eine kleine schöne Episode bei Savanna:
Wir haben unseren Wagen abgegeben und warten nun auf den Transfer, als wir dachten … den Mann dort drüben kennen wir doch … und tatsächlich war es unser Freund Michael aus Deutschland, der seinen Urlaub begann. Kurz haben wir noch einige Neuigkeiten ausgetauscht bevor sein Auto startklar war und losfuhr. Die Welt ist klein … erst recht für afrikaverliebte …

Fazit:
Abgesehen von unserem kleinen Missgeschick, war es dieses Mal ein Urlaub mit wenig Abenteuercharakter. Doch nach 2 Jahren Abstinenz war es für uns exakt die richtige Mischung.
Wir sind glücklich und dankbar wieder in Namibia gewesen zu sein.
Herrliche, unglaublich schöne Landschaften, nette Begegnungen, die Namib von oben und die Tierwelt waren Balsam für unsere Seele.
Und weil der Afrika-Virus nun wieder richtig in Schwung ist, ist der nächste Urlaub für April 2023 2022 schon gebucht.

Es wird schon werden … Strecke ist schon geplant, Flug und Auto gebucht … und dann darf es wieder etwas mehr Abenteuer sein.

Vielen Dank an alle, die durchgehalten haben und uns bis zum Schluss begleitet haben.

Liebe Grüße
Dagmar
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