THEMA: Namibia-Dritttäter-Familie - Etosha und Caprivi
01 Okt 2021 17:49 #627243
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  • Yoda911 am 01 Okt 2021 17:49
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2. Tag (14.08.2021) Ameib Guesthouse
Das Ameib Guesthouse ist unser zweites Ziel. Z,5 Stunden Fahrt von Düsternbrook bis ins Erongo-Gebirge sind ein Katzensprung. Wir halten unterwegs im Kwetu Cafe in Wilhemstal für eine kleine Kaffee-Stop und sind trotzdem schon Mittag bei Ameib.
Ameib ist ein kleiner familienbetriebener Gästebetrieb "am Fuße des Erongogebirges" (so der Werbeslogan) mit 6 Doppelzimmer-Bungalows und einem kleinen eigenen nahegelegenen Campingplatz. Das Gästehaus steht auf dem Standort einer 1864 gegründeten Missionsstation der Rheinischen Mission.









Auf dem gelände der Lodge befindet sich ein schönes Tal ins Erongo-Gebirge hinein mit 'Bull's Party'. einem Geländeauf dem riesige Granitfelsen verstreut liegen. Der Erongo-Granit entstand vor ca. 120 Mio. Jahren durch unterirdisch erkaltete Magma, die bereits unter der Erdoberfläche verwittert und sich in Quader und Blöcke aufspaltet. Wenn dies Blöcke durch Abtragung der Oberfläche ans Tageslicht kommen, platzen durch die massiven Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht die äußeren Schichten der Granitquader ab, bis mehr oder weniger kugelförmigen Granitfelsen entstehen, die teilweise ins Tal rollen und die heutigen Fotomotive der 'Bullenparty' bilden (Wikipedia).

Am Nachmittag nach der Ankunft sind wir also gleich einmal in das Bulls-Party Tal hineingefahren und fühlten uns an die US-Nationalparks in Utah erinnert. Die gleichen roten Granitfelsen führen hier am anderen Ende der Welt zu sehr ähnlichen geologischen Formen und Farben.











Was es in Utah aber definitiv NICHT gibt, sind Giraffen vor dieser tollen Kulisse.








(Auf dem letzten Foto ist übrigens ein Löffelhund - auch wenn man das kaum erkennt. Wir haben hier drei zusammen gesehen, aber leider so sehr im Gras und dann schnell weglaufend, so dass es keine sinnvollen Fotos gibt.)
Letzte Änderung: 02 Okt 2021 20:45 von Yoda911.
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02 Okt 2021 20:49 #627300
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3. Tag (15.08.2021) Ameib Guesthouse
Heute haben wir eine ruhigen Tag auf der Gästefarm geplant. Nach dem gemütlichen Frühstück (wieder nur wir und die Farm-Familie) sind wir erneut in das Erongo-Tal hineingefahren.
Im noch einigermaßen kühlen Morgen stand die Wanderung / Kraxelei zur Philips Cave, einer seit Jahrhunderten von den Einheimischen Stämmen genutzten natürlichen Höhle an, die mit einigen Wandmalereien und einem tollen Blick glänzen kann.









Danach stand eine Nachmittagspause in den Bungalows an und dann erneut eine Fahrt zu den Steinkugel von Bulls Party bei bestem Spätnachmittag -Licht.







Zum Abschluss dann noch ein Spaziergang zum Farm-Damm, mit dem die Wasserversorgung auch in der Trockenzeit sichergestellt wird. Zu Besuch diverse Tiere: Warzenschweine, Impalas und viele verschiedene Vögel, darunter der spannende Hammerkopf.
Letzte Änderung: 02 Okt 2021 20:50 von Yoda911.
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03 Okt 2021 13:26 #627331
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  • GabyB am 03 Okt 2021 13:26
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Hallo Christoph,
da lese ich gerne mit - wir waren fast zeitgleich im Land unterwegs und bin selbst noch am Foto sortieren. Den Caprivi kennen wir noch nicht und ich bin gespannt.
LG
Gaby
3 Wochen Namibia Süd und Nord - geführte Campingtour Aug./Sept. 2017,
Selbstfahrertour 10 Tage im März 2021 (C28-Swakopmund-Erongo),
Selbstfahrertour mit Dachzelt 24 Tage Namibia Süd und Nord zu dritt Aug. 2021,
Selbstfahrertour mit Dachzelt 24 Tage im Süden als "Wanderurlaub" mit dem TokTokkie-Trail und dem Kalahari-Walk im Mai 2022.
www.namibia-forum.ch...ripp-maerz-2021.html
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03 Okt 2021 17:38 #627358
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Lieber Christoph!
Da ich mit meiner Gattin gerne die selbe Tour bestreiten möchte würde ich Dich gerne kontaktieren.
Karl Salfinger
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+43 699 17764096
Mit herzlichen Grüßen vom Traunsee
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03 Okt 2021 19:27 #627371
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4. Tag (16.08.2021) Etosha Safari Camp
Unser diesjähriger Einstieg ins Etosha-Gebiet sind zwei Übernachtungen im Etosha Safari Camp, wenige Kilometer südlich des zentralen Parkeingangs 'Anderson Gate'. Wir kennen das Camp schon aus den beiden vorangegangenen Namibia-Urlauben. Nach einer ereignislosen Fahrt erst durch das entlang des schönen Erongo-Gebirges und durch den alten Vulkankrater (von dem man nichts mehr erkennt) ging es schnurgerade und etwas langweilig gerade nach Norden zum Etosha-Park. Besonders gefallen hat uns das Hauptgebäude und das angegliederte Restaurant (alles gebaut und gestaltet wie eine der inoffiziellen Township-Bars, Shebeen genannt) sowie die abendlich Live-Musik am Lagerfeuer.





Das Etosha Safari Camp wird von der "Gondwana Collection" betrieben. Gondwana hat an einigen Standorten ein relativ neues Zelt-Konzept namens Camping2Go eingeführt. Die bisherigen Bungalows des Etosha Safari Camp sind nun um acht dieser Unterkünfte ergänzt worden, von denen wir zwei benachbarte beziehen. Camping2Go-Zelte bestehen aus einem überdachten Vorbau mit Küchenzeile, Sitzgruppe und Grill- und Feuerstelle, einem Schlafbereich mit bis zu vier Betten und einem (gemauerten) Badezimmer mit Dusche. Ähnliche Konstruktionen hatten wir bereits in den letzten Urlauben im KTP und in Mushara kennengelernt. Diese Unterkunftsform ist eine Zwitter zwischen einem großen Wohnzelt und einem vollausgestatteten Bungalow.











Das Einchecken im Camp ging ruckzuck. Die großen Zelte sind wirklich toll. Hier ist es abends übrigens noch 24 Grad und nachts nicht unter 12, also seeeehr angenehm.

Wir nutzen die Zeit von 4 bis 6 um schon einmal in den Parkt zu fahren: Der Sichtungsgott scheint uns auch in diesem Jahr gewogen! In der kurzen Zeit hatten wir bereits zwei (!) Nashörner, einen Elefanten am Wasserloch, diverse Antilopensorten, Schakale etc, etc, etc, vor den Kameras. Die Tiere wirken noch weniger scheu als in den beiden vorhergehenden Urlauben - es sind seit Monaten sooo wenig Autos da.



















Auch hier im Camp übrigens ungewohnte Leere: Sechs Familien bzw. Paare (also ca. 20 Personen) im ganzen Camp bei einer Kapazität von geschätzt bis zu 150 Gästen (alle verteilt liegenden Zimmer, Bungalows, Hauszelte und Campingplätze zusammengerechnet). Es gibt corona-bedingt ein Menu und kein Buffet, Übrigens alles sehr korrekt (Temperaturmessen, Handdesinfektion, Maske an der Rezeption und bei den Bedienungen, nur draußen an den verteilten Tischen geht es auch ohne.


Bei der Einfahrt in den Park über das Anderson Gate müssen wir dort das Permit für fünf Tage am Eingang anmelden, dann bekommt man eine mühselig ausgerechnete Rechnung, die man dann 17 km weiter im Park bezahlen soll. Dort funktioniert allerdings erst mal nur die Bezahliung für zwei Tage. Da wir am dritten Tag IM Park übernachten werden, brauchen wir dann eine neue Rechnung, Na gut.. Wieder einmal: That is Africa!
Letzte Änderung: 03 Okt 2021 19:34 von Yoda911.
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03 Okt 2021 20:20 #627374
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  • speed66 am 03 Okt 2021 20:20
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Hallo Christoph,

herzlichen Dank für die vielen informativen Fotos zu den Unterkünften und dem schönen Bericht! Eure Route klingt richtig gut. Ich beneide euch schon etwas um die Sichtungen in nur zwei Stunden Etosha - wir waren auch im August 6 Tage im Park und mussten uns die Sichtungen schon sehr er-fahren.

Eine Frage noch zu Ameib. Du schreibst
Ameib ist ein kleiner familienbetriebener Gästebetrieb "am Fuße des Erongogebirges" (so der Werbeslogan) mit 6 Doppelzimmer-Bungalows...
Ich wäre ja sehr interessiert wie eure aktuelle Erfahrung bezüglich dem Zustand (auch Sauberkeit) des Bungalows war? Das Essen schaut nach Hausmannskost aus.
Freu mich auf die weiteren Erlebnisse, vielen Dank für´s Berichten,
Vg, Nette
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