THEMA: 3 Wochen NAM im Juni 21 - genau zur richtigen Zeit
04 Aug 2021 14:36 #622431
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  • Waldelfe am 04 Aug 2021 14:36
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Schön Bilder, aber das Gepardenbaby ist einfach nur "Zucker" So süss :) . Da habt Ihr ja richtig Glück gehabt, dass Ihr weiter gefahren seid ;)

Ich bin gespannt, wie es weitergeht ....

Liebe Grüße
Conny
Afrikareisen: Südafrika (2015), Tansania (2017), Seychellen (2018), Uganda und Ruanda (2018), Kenia (2019) --- to come: Namibia 2021
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12 Aug 2021 14:29 #622989
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5. Juni – Etosha NP Nachmittagspirsch
Noch auf dem privaten Onguma-Gelände begegneten uns wieder große Zebraherden…und in einer Herde mittendrin ein einzelnes Gnu. Kleines Zwischenquiz: Wer weiß, warum sich einzelne Gnus hin und wieder einer Zebraherde anschließen?


Am Namutoni Wasserloch war einiges los. Der Giraffennachwuchs rannte übermütig von A nach B, während die erwachsenen Langhälse lieber in Ruhe ihren Durst stillten. Auch ein Gaukler sowie andere kleinere Vögelchen genossen das kühle Nass.



Auf den Dik Dik Drive freute ich mich schon seit langem. Ich wollte endlich einmal Dik Diks sehen! Ich finde sie einfach besonders knuffig, so klein wie sie sind.

Wo Herr Dik Dik sich aufhält…

…ist Frau Dik Dik meist nicht weit entfernt.

Zum Sonnenuntergang fuhren wir zu Klein Okevi und konnten lange Zeit einen Elefantenbullen beobachten, der uns ziemlich nahe kam, da er letztendlich in unmittelbarer Nähe an uns vorbeistapfte.


Nach und nach kamen noch bis zu 6 Giraffen zum Trinken. Und das im schönsten Abendlicht!


Irgendwann mussten wir uns wieder einmal losreißen, denn wir wollten ja nicht im Park übernachten. Kurz vor dem Gate bekam ich endlich noch einen Kudubullen vor die Linse. Sie waren bis dato ziemlich scheu gewesen.


Die Sonnenuntergänge in den Weiten des Etosha‘s als Kulisse sind einfach atemberaubend. Faszinierend, wie im Westen die Sonne in orange-roten Farben untergeht und im Osten gleichzeitig der Himmel in lila-bläulichen Farben leuchtet.


6. Juni – Fahrt in den Caprivi – Ngepi Camp
Wir hatten heute eine lange Fahrt vor uns. Als die Sonne durch die umstehenden Bäume lugte, waren wir bereits abfahrbereit. Eine Schakal-Familie verabschiedete uns und wir sagten: „Auf Wiedersehen Etosha, bis ganz bald!“ Nach unseren wundervollen Tagen hier hatten wir bereits entschieden, unsere beiden zusätzlichen Nächte (die sich durch die geänderten/erleichterten Rückreisebedingungen kurzfristig ergaben) auch im Etosha zu verbringen.

Mit einem kurzen Boxenstop in Grootfontain, um unsere Essensvoräte aufzustocken, kamen wir gut voran. Die Strecke ließ sich entspannt fahren. Es gab kaum Schlaglöcher, auch nicht die nächsten Tage auf unserem weiteren Weg auf dem Caprivi-Highway. Nur auf immer wieder kreuzende Rinder- und Ziegenherden sollte man hier besonders aufpassen.

Kurz nach 16 Uhr erreichten wir die Zufahrt zum Ngepi Camp. Fahrzeit von Onguma ca. 8 ½ Std. – auf jeden Fall machbar. Bis heute hatten wir uns über den Reifendruck noch nicht viele Gedanken machen müssen, hier erwischte es uns allerdings unmittelbar auf dem sandigem Weg zum Camp. Relativ unerfahren mit Tiefsand blieben wir stecken. :whistle: Aber das Problem war schnell gelöst und ab sofort waren wir „experienced“ mit Kompressor und Co.

Wir bezogen unseren Bungalow, waren gespannt auf die erste Nacht ohne feste (Zelt)wände um uns herum und erfreuten uns am wunderbaren Sonnenuntergang mit grunzenden Hippos im Fluss.
Letzte Änderung: 12 Aug 2021 15:20 von Ndlovu.
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13 Aug 2021 08:53 #623034
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7. Juni – Ngepi Camp
Wir schliefen hervorragend. Die Decken waren richtig warm und das Moskitonetz hielt alle möglichen Käferchen fern.
Heute wollten wir es ruhig angehen. Zeitiges Aufstehen war aber trotzdem angesagt. Um 7 Uhr saßen wir warm eingepackt und mit einer Thermoskanne Tee auf der Terrasse. Nach und nach vertrieb die aufgehende Sonne die Nebelschwaden auf dem Fluss. Eine ganz tolle Stimmung!



Unsere Ouma-Rusks teilten wir nur allzu gern mit diesen sehr zutraulichen und teils frechen Vögelchen. Das sind keine Webervögel, oder?



Uns erschienen diese beiden einheimischen Fischer sehr mutig. Oder doch lebensmüde? Sie werden aber wohl hoffentlich wissen, was sie tun; schließlich sind sie mit dem Fluss und all seinen darin vorkommenden Lebewesen aufgewachsen.

Wir lassen die Seele baumeln und genießen die Stille, waschen zwischendurch ein paar Kleidungsstücke und springen am späten Vormittag todesmutig unter die eiskalte Dusche. Das Wasser kommt hier direkt aus dem Fluss und wird mit Solar geheizt. Leider stehen die Wasserbehälter (je einer pro Bungalow) teilweise lange im Schatten, sodass warmes Wasser wahrscheinlich erst ab späten Nachmittag verfügbar ist. Weil wir „Frühduscher“ sind, wäre dies unser einziger negativer Punkt für Ngepi. Das könnte bestimmt besser gelöst werden.

Unser Brunch bzw. Mittagessen lassen wir uns in der Nähe der Rezeption schmecken und beobachten währenddessen ein paar Springböcke und Hippos am gegenüberliegenden Flussufer.

Am späten Nachmittag geht es mit Mokoros in den Sonnenuntergang hinein. Unsere beiden Guides geben uns unzählige Informationen über die Flora und Fauna und Einblicke in ihr tägliches Leben hier im Caprivi. Wirklich sehr empfehlenswert!


Die Hippo-Familie nimmt leider schon Reißaus, sobald sie uns entdeckt hatten.





Den restlichen Abend verbringen wir in Gesellschaft lieber Bekannter, die wir im Etosha NP kennengelernt haben und mittlerweile auch im Ngepi Camp angekommen sind.
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13 Aug 2021 09:53 #623041
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Hallo Ndlovu,
Schoen, diese Flusslandschaft, vielen Dank fuer's teilen!!
Dein Vogel ist ein Yellow-bellied Greenbul.

Gruss aus Sodwana
Maddy
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13 Aug 2021 11:32 #623057
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  • Eulenmuckel am 13 Aug 2021 11:32
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Hallo Nora,

vielen Dank für deinen schönen Bericht. Gerade selbst frisch aus Namibia zurück haben mich heute Morgen eure Erlebnisse auf einen Rutsch erfreut. Oft habe ich mich wiedergefunden und viele Dinge ähnlich empfunden. Das kleine Café in Uis wissen wir auch sehr zu schätzen, und die Spitzkoppe gehört zu den ganz besonderen Plätzen.
Auch wir hatten ein Spitzmaulnashorn ganz alleine abends bei Gembsbokvlakte und haben auf Grund der Exklusivität im Etosha unsere Reise umgeplant und sind am Ende noch einmal dorthin zurück. Die Chance dort fast alleine zu sein, wird man so schnell nicht wieder bekommen, was natürlich ein Glück für das Land ist.
Mit dem Sichtungsbuch in Namutoni stehen wir allerdings auf Kriegsfuß. Bisher waren wir der Meinung, dass alles fake sein muss, aber dein Gepardentag zeigt: Es gibt sie also doch! Und noch dazu gleich mehrfach und in klein. Bei zig Besuchen im Etosha haben wir erst ein einziges Mal einen Geparden gesehen. Die "Fake"-Einträge in eben diesem Buch haben uns natürlich trotzdem nicht davon abgehalten, die Strecke nach Twee Palms mehrfach auf und ab zu fahren. Wieder mal ziemlich ernüchternd: nicht ein Fitzelchen Gepard erblickt, egal zu welcher Tageszeit.
Wir überprüften wirklich jeden Baum, der nur annähernd groß genug war für einen Leoparden, aber wie man eben so sagt: „Wer einen Leoparden sucht, sieht nur Vögel.“
Ach Mist, Mensch! Das schreibst du erst jetzt. Dann hätte ich mir das ja sparen können, weil ihr schon alles kontrolliert hattet. Aber vielleicht gibt es im Etosha auch gar keine Leoparden und das sind alles nur Montagen. Ich scanne tatsächlich auch immer die Bäume, obwohl die im Etosha ja meist nicht besonders viel hergeben. Es wäre mal interessant zu wissen, an wie vielen Tieren man vorüberfährt, weil sie direkt neben der Straße liegen, man aber gerade den Baum in 50 Meter Entfernung anvisiert.
Die Tage in den Nationalparks empfinde ich auf Grund des genauen Schauens auch immer als besonders anstrengend und falle abends todmüde ins Bett. Toll sind sie natürlich trotzdem.
Ich freue mich auf deinen weiteren Bericht.

Liebe Grüße
Ruth
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13 Aug 2021 14:59 #623072
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  • Ndlovu am 12 Aug 2021 14:29
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maddy schrieb:
Hallo Ndlovu,
Schoen, diese Flusslandschaft, vielen Dank fuer's teilen!!
Dein Vogel ist ein Yellow-bellied Greenbul.

Gruss aus Sodwana
Maddy

Danke Dir Maddy, für das Füllen meiner Wissenslücke. Ich geb mir Mühe, alle Namen der Vögel im Hirn zu behalten :lol: Es kommen mit Sicherheit noch ein paar im Caprivi, die wir auch (noch) nicht kennen.
Viele Grüße, Nora
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