THEMA: Namibia im Oktober 2020 - tiefenentspannt
01 Nov 2020 12:29 #597732
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Flug Eurowings
Hin- und Rückflug je maximal halb gefüllt. Die Maskenpflicht wurde nicht allzu sehr durchgesetzt. Da der (sehr bescheidene) Service sehr limitiert ist, liefen sie auch kaum durch die Reihen und konnten so auch nicht reagieren, wenn einige die Maske ganz weggelegt oder die Nase nicht bedeckt haben. Persönlich kann ich nicht verstehen, was so schwer daran ist, die Maske einfach mal ein paar Stunden korrekt aufzulassen.
Die Abflugzeit in Windhoek ist derzeit suboptimal, da es zumindest für Zürich abends keinen Anschlussflug gibt. Man muss also je nach Enddestination noch eine Nacht in Frankfurt verbringen.




Ein-/Ausreise
Beides sehr entspannt. Da kein anderer Flug zeitgleich ankommt und der Flieger ja auch nicht so voll ist, geht alles recht zügig und erstaunlich freundlich. Der MTC-Laden ist zu, aber vor dem Flughafengebäude gibt es einen Wagen, wo SIM-Karten verkauft werden (falls man sie nicht schon vorher organisiert bzw. organisieren lässt).
Meine Afrika- und Wüstenerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ Oman (12 Tage) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia (6 Monate) ¦ Dazu immer wieder in den USA, im Kaukasus und im schönen Europa unterwegs
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02 Nov 2020 20:28 #597838
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Reisen zu Corona-Zeiten

Ich erlebte alles sehr tiefenentspannt. Überall war die Möglichkeit der Händedesinfektion. Abstandhalten war auch selten bis nie ein Problem. Ab und an, insbesondere bei NWR, war Masketragen angesagt. Wobei auch hier die Nase bei vielen frei blieb. Die Lodges waren konsequenter als die Gästefarmen beim Umsetzen der Vorgaben. Aber eben, man war ja immer auf Distanz und im Freien.

Meist gab es kaum Gäste. Nur Vingerklip war mit 15 Personen gut gebucht. Manches Mal war ich auch der einzige Gast, was mich aber nicht störte.

Auf allen Gästefarmen, Gasthäuser haben sie ihr Personal in diesen schwierigen Zeiten behalten. Aber überall werden die Reserven fleissig angeknabbert. Die Lodges waren personell häufig eher mit weniger Personal bestückt.

Die Begegnungen mit den Einheimischen waren immer sehr angenehm und fröhlich. Auch an Tankstellen, in Shops etc. gab es interessante Gespräche. Angenehm fand ich persönlich, dass es an Tankstellen und anderen Orten bis auf eine Ausnahme (Maltahöhe) weder aufdringliche Verkäufer noch Bettler gab.

In den Unterkünften waren immer wieder tiefgreiferende Gespräche möglich, da floss auch die eine oder andere Träne. Es tat vielen gut, dass da überhaupt mal jemand nachfragt, wie es ihnen geht, wie sie das alles überhaupt schaffen. Davon haben ja auch schon andere berichtet.

Besonders genoss ich natürlich, dass ich vieles ganz friedlich für mich allein hatte. So werde ich Namibia wahrscheinlich nie mehr bereisen können.



Tankstelle in Uis zu Coronazeiten
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03 Nov 2020 19:28 #597895
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Automiete - Suzuki Jimny von Namibia2go




Abholen und Autoübernahme/-abgabe klappten einwandfrei. Die Leute bei Namibia2go waren alle sehr freundlich, zuvorkommend und unkompliziert. Ich fühlte mich sehr wohl.

Der Suzuki Jimny war für mich super! Zu zweit wäre er mir wahrscheinlich fast zu eng, insb. wenn man noch Kameraequipment dabei hat bzw. griffbereit haben möchte. Der einzige Nachteil war, dass man keine allzu hohe Sitzposition hat.

Da ich eine defensive Fahrerin bin, ergaben sich auch nie Probleme (ich las schon, dass er sich auf Gravel gerne ‚aufschaukelt‘). Auch Sossusvlei war überhaupt kein Problem. Das Auto hatte erst knapp 5‘000 km, als ich es übernahm, insofern war sowieso alles tipptopp, inkl. Reifen. Die 40 Liter reichen gut für eine normale Runde, auch wenn ich viele Tankstellen kennenlernte.

Strassenverhältnisse

Die meisten Strassen waren ein Traum! Wellblech gab es selten bis nie. Manchmal lag etwas viel Schotter, das fand ich nicht ganz so angenehm zu fahren. Grausam waren zahlreiche Pads im Etosha, insbesondere um Halali und zu den meisten Wasserlöchern. Ebenso waren die C-Strassen Kalkrand – Windhoek (C21 – C15) grösstenteils katastrophal. Da ist nur zu hoffen, dass sie sehr bald wieder mal einen Grader hinschicken. Verkehr gab es selten bis nie, meist war ich stundenlang alleine unterwegs.
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05 Nov 2020 17:35 #598014
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Unterkünfte / Cafés / Ausflüge und Aktivitäten

Omatozu Tented Camp
Sehr sauber und gepflegt, gut im Schuss. Schöne Anlage (auch Campingplatz sieht sehr schön). Essen gut und schmackhaft. Corona bedingt derzeit nur ein Angestellter im Dienst, der alles macht. Kann ich für eine erste Nacht sehr empfehlen.




Mittagessen Minen Hotel, Tsumeb
Die Terrasse des Minen Hotels ist ganz nett und der Lunch sehr lecker.



Onguma The Fort (Upgrade von Bush Camp)
Wunderschöne Anlage, sehr gepflegt, aber irgendwie alles auch fast schon etwas übertrieben. Grosszügiges Zimmer mit sehr schöne Terrasse. Sehr nette Crew. Ausgezeichnetes Essen und reichhaltiges Frühstück.




Fotohide
Das Wasserloch ist gegenüber von vor zwei Jahren durch das Tiergetrampel grösser geworden. Dadurch ist nicht mehr alles einsehbar, was natürlich bei einem Fotohide eigentlich ein No-Go ist. Daher war es nicht gleichermassen ergiebig. Ich hatte es der Managerin rückgemeldet. Unter den derzeitigen Voraussestzungen kann ich den Fotohide nicht empfehlen, ich bin aber durchaus zuversichtlich, dass sie die Situation anschauen und vielleicht / hoffentlich korrigieren eingreifen.





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Namutoni Doppelzimmer
Zimmer und Bad waren eigentlich ganz ok. Die Anlage war sehr sauber und übersichtlich.

Halali Bush Chalet
Schön gelegen, ganz am Rand der Anlage mit Blick in den Busch. Überdachter Sitzplatz. Alles sehr grosszügig und sauber.





Okaukuejo Doppelzimmer
Zimmer eher klein und Bett sehr durchgelegen. Aber alles soweit ok.

Für alle drei Camps galt: Für Frühstück und Abendessen konnte man einfach etwas von der Karte auswählen. Kioske waren alle zu, Läden leer. Campingplatz jeweils wie leergefegt. Am Wochenende einige Einheimische, teilw. auch jüngere Partyleute – aber alles im grünen Bereich.

Etosha allgemein
Vieles für mich allein. Erst dachte ich, dass Gras sei in diesem Jahr besonders hoch – aber es war meine im Vergleich zum Hillux tiefere Sitzposition :laugh: Einige Wasserlöcher waren für mich so nicht einsehbar. Aber schöne Sichtungen, u.a. eine Gepardenjagd.













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The Farmhouse, Outjo
Netter Garten für eine (Lunch-)Pause, sehr freundlicher Service.

Vingerklip Lodge
Sehr schöne Anlage, sehr gepflegt. Personal freundlich. Zimmer grosszügig, stilvoll und sehr sauber. Zimmer lag unmittelbar hinter dem Haupthaus, teilweise Lärm (Lüftung oder Generator?). Eagles Nest war geschlossen. Der Weg vom Eagles Nest zur Aussichtsplattform und die Aussichtsplattform selber waren in recht desolatem Zustand.







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