THEMA: Die Eulenmuckels cruisen vom KTP ins Kaokoveld
07 Feb 2021 20:10 #606498
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  • Champagner am 07 Feb 2021 20:10
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Das ist jetzt ein bisschen surreal :woohoo: : eben bin ich am Anfang unserer gemeinsamen Reise mit euch in Palmwag losgefahren (wie schon gestern am Telefon erzählt, schwelge ich ja momentan massiv in diversen Erinnerungen...) und schwupps taucht hier ein neues Kapitel auf!

Es gibt also doch noch schöne Überraschungen :) - danke dafür :kiss: ! Zumal das ja jetzt auch noch so richtig interessant ist, weil ich nicht dabei war!

Schönen Abend und liebe Grüße von Bele
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07 Feb 2021 20:11 #606499
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  • fotomatte am 07 Feb 2021 20:11
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Hallo Ruth und Uwe,

wie schön, nun doch noch den Rest der Reise seit unserer Trennung am Kunene zu sehen.
Ich wusste gar nicht mehr, dass ihr in Uis übernachtet habt. Das Cactus-Café habe ich schon mehrfach besucht, war immer sehr schön da. Und sehr schmackhaft.

Liebe Grüße,
Matthias
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04 Jun 2021 21:23 #617736
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  • Eulenmuckel am 04 Jun 2021 21:23
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Hallo zusammen,

bitte schaut nicht auf das Datum des letzten Beitrags. Nicht! Offensichtlich haben wir eine größere Pause gemacht. Aber da ja nur noch der letzte Tag unserer Reise fehlt und man Reiseberichte nicht ohne Abschluss stehen lässt, folgt nun das unausweichliche Ende unserer Tour in 2019.

Viele Grüße
Uwe und Ruth
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04 Jun 2021 21:25 #617737
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Tag 38 – 19. August 2019 – Letzter Tag

Daureb Isib Campsite, Uis – Casa Piccolo, Windhoek

Wir standen um sechs Uhr auf, als es noch dunkel war und alle anderen Camper schliefen. Daher bemühten wir uns, beim Packen besonders leise zu sein. Unser restliches Holz und die Kohle ließen wir zurück, luden alles andere in den Wagen und frühstückten schnell. Die Schlafsäcke stopften wir bereits in ihre Hüllen, damit wir das Zelt später nicht mehr aufklappen müssen.



Kurz nach sieben machten wir uns auf den Weg durch das verschlafene Uis. Die Campsite war für uns ideal gewesen. Kurz nach der Ortschaft hielten wir nochmal kurz und füllten etwas Luft in die Reifen. Dann ging es auf einer leeren Straße nach Osten Richtung Omaruru. Erst kurz vor der Stadt kamen uns die ersten anderen Autos entgegen. Ein paar Kudus standen am Straßenrand.





Bei Omaruru wechselten wir auf die Teerstraße, fuhren bis Karibib und von dort auf der B1 bis Windhoek. Die Baustelle nördlich der Stadt geht voran, und so erreichten wir unsere Autovermietung noch vor Mittag, holten unsere Reisetaschen und fuhren zur Pension. Da unser Zimmer noch nicht bereit war, breiteten wir unser Hab und Gut im sonst leeren Hof aus und fingen an, unsere Ausrüstungskiste zu packen. Sie wurde wieder randvoll, und von ein paar Dingen, die wir kaum benutzt hatten, mussten wir uns auch trennen.



Als wir in unser Zimmer durften, parkten wir dort das restliche Gepäck und fuhren mit dem Auto und der Kiste in die Stadt. Wir hatten uns beeilt, damit wir noch in Ruhe etwas im Craft Cafe essen konnten. Als wir in der Innenstadt um die letzte Ecke bogen, kamen von rechts unsere Freunde Guido und Ilona gefahren. Was für ein Zufall! Die beiden waren zur gleichen Zeit wie wir im Kaokoveld unterwegs gewesen, und wir hatten eigentlich gehofft, ihnen dort irgendwo zu begegnen. Das war natürlich sehr naiv gewesen, denn schließlich ist das Kaokoveld ziemlich weitläufig. Aber im kleinen Windhoek standen die Chancen nun so gut, dass wir uns zufällig über den Weg fuhren. ;) Auf dem Parkplatz des Craft Cafes begrüßten wir uns und tauschten die wichtigsten Neuigkeiten aus. Die beiden hatten leider nicht viel Zeit, und so vertagten wir unser Treffen auf zu Hause.
Im Cafe auf dem Balkon aßen wir verschiedene Quiches und entspannten uns ein wenig. Anschließend drehten wir eine kleine Runde durch die Souvenirstände, hatten aber keine große Lust, noch etwas zu kaufen. Daher fuhren wir schon früh zu Savanna und gaben unser Auto zurück. Abgesehen von der abgebrochenen Markise und der anfänglichen Probleme mit dem Heckschloss hatte unser Auto mal wieder keine Pannen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit dem Landcruiser unterwegs zu sein.
Marc brachte uns noch zurück zur Pension und erzählte uns von anderen Kunden, die einen Totalschaden verursacht und sich nach ihrem Krankenhausaufenthalt heimlich aus dem Staub gemacht hatten. Das komplette Gepäck inklusive der Pässe und Kameras war noch bei Savanna. Die kriminellen Touristen hatten sich wohl schnell Ersatzpapiere besorgt und waren nach Hause geflogen, als ihnen klar wurde, dass sie den Schaden grob fahrlässig verursacht hatten und daher selbst bezahlen müssten.
Im Zimmer packten wir unsere Taschen. Da wir deutlich mehr Dinge mit nach Namibia gebracht hatten, als wir mit zurück nahmen, passten alle Sachen in die beiden großen Reisetaschen. Dann saßen wir ein wenig in der Nachmittagssonne im Garten und ruhten uns aus.
Wie immer ließen wir uns abends zu Joe’s Beerhouse bringen und aßen ein letztes leckeres Game-Filet. Mit einem warmen Brownie für Uwe und einem Cocktail für Ruth schlossen wir den schönen Abend ab.



Kilometer: 376
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04 Jun 2021 21:28 #617738
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Tag 39 – 20. August 2019 – Heimreise

In aller Herrgottsfrühe standen wir auf, nämlich um kurz nach vier Uhr. Da wir uns im Kopf noch ziemlich matschig fühlten, sprangen wir unter die Dusche, damit wenigstens das Körpergefühl etwas frischer wurde. Unsere Taschen trugen wir zur Rezeption, um mit den Rollen auf dem Steinweg die anderen Gäste nicht zu wecken. Der Fahrer von Savanna war überpünktlich, so dass wir um fünf Uhr bereits die Stadtgrenze passierten. Erstaunlicherweise waren schon einige andere Autos unterwegs, aber wir kamen schnell zum Flughafen. Am Check-In gab es noch keine Schlange, und so wurden wir das Gepäck sofort los, erledigten alle sonstigen Formalitäten und nahmen in der Oshoto-Lounge Platz. Dort gab es neue, bequeme Sessel und frischen Kaffee.
Der Nachtflug aus Frankfurt, auf den wir warteten, hatte eine Stunde Verspätung. Daher verzögerte sich unser Abflug auf neun Uhr. Wir nahmen es aber gelassen, weil wir gemütlich sitzen konnten und gut versorgt waren. Uwe nutzte die Zeit, um schon ein paar Fotos der Reise zu sichten.
Kurz nach neun erfolgte der Aufruf zum Boarding, und gegen halb zehn hoben wir ab. Der Tagflug zog sich endlos dahin. Wir erhielten Frühstück und am frühen Nachmittag ein Mittagessen. Uwe schaute weitere Fotos an und freute sich bereits über die Ausbeute. Gegen 19.00 Uhr landeten wir und holten unser Gepäck. Auch wenn es nur zwei Taschen waren, war es anstrengend, die schweren Dinger durch den Flughafen zu rollen. Auf den nächsten ICE nach Siegburg mussten wir nicht lange warten, und auch die Bahnfahrt bekamen wir noch rum. Ruths Vater stand bereit und holte uns ab. Damals war die Welt noch in Ordnung, und wir waren fest davon überzeugt, im folgenden Jahr zum achzehnten Mal in Folge nach Namibia zu fliegen.


Nun ist auch der Bericht dieser unserer letzten Namibia-Reise aus 2019 zu Ende. Auch wenn wir uns sonst schon recht viel Zeit mit unseren Reiseberichten lassen – so lange wie dieser hat sich noch keiner gezogen. Das lag sicherlich auch daran, dass uns in 2020 keine weitere Reise zum Abschluss unserer bislang letzten Tour getrieben hätte. Wir hoffen sehr, dass dies bald wieder anders wird. Außerdem fehlte trotz der schönen Erinnerungen oft die Motivation, sich mit Namibia zu beschäftigen, und es wurde uns schnell ein wenig wehmütig. Der Alternativsommerurlaub von 2020 nach Österreich war nett. Wenn es dort auch den leckersten Kaiserschmarrn, tolle Wanderrouten und fantastische Aussichten gab, hat’s halt doch so wenige Elefanten. Wieder einmal haben wir gemerkt, dass wir sehr festgefahren sind und sich keine richtige Alternative finden lässt.
Die Reise 2019 hatte ihren Schwerpunkt im Kaokoveld, und an die Tage dort denken wir auch als erstes, wenn wir uns an diese Tour erinnern. Auch wenn wir die Woche im KTP sehr genossen haben und dort bei unserem neunten Besuch endlich einen Karakal entdecken konnten, sind uns die Eindrücke zwischen Palmwag und Kunene besonders im Gedächtnis geblieben. Mit unseren Freunden Bele und Matthias hatten wir ideale Reisepartner und vor allem wieder sehr viel Spaß. Vielen Dank für eure Begleitung.
Sehr gefreut haben wir uns über die kunstvollen Steinmännchen, die sog. „Lone Men“, die einsam, einzigartig und eindrucksvoll die Weiten des Kaokovelds bevölkern. Es gibt mittlerweile mehrere Dutzend von ihnen, und ein paar von ihnen haben sich uns gezeigt:





















Natürlich haben wir auch nachts wieder zahlreiche Fotos gemacht, von denen hier ein paar tausend zu sehen sind:



Vielen Dank für euer Hineinspicken in unseren Bericht, eure netten Kommentare und eure geduldige Begleitung,
die Eulenmuckels
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04 Jun 2021 21:54 #617740
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  • Flori am 04 Jun 2021 21:54
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Was für ein traumhafter Abschluss!!!


Eure Fotos, Eure Berichte, waren und sind Ansporn für uns. Danke!

Nächste Woche holen wir zunächst 14 Tage Kreta nach ;) - aber im September/Oktober ( statt 2020 ) ist dann Nord-Namibia gebucht.

Vorher werden wir uns die ganze Reise nochmal durchlesen. :)

LG Doro
~ Africa is a feeling ~
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