THEMA: Tinochika mit dem Rollenkoffer durch BOT und NAM
24 Jan 2022 23:45 #635463
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  • Tinochika am 24 Jan 2022 23:45
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Nachdem Fiffi gehört hat, dass wir eine Braune Hyäne gesehen und wir ihm die Fotos gezeigt haben, will er bei dem Nachmittags-Game Drive unbedingt dabei sein.

Bevor wir losfahren, wollen wir aber der Bar noch einmal einen kurzen Besuch abstatten.
Da wir wissen, dass Fiffi keinen Alkohol verträgt und danach unangenehm auffällt, lassen wir ihn im Zimmer zurück.







Der Game Drive beginnt wieder damit, dass wir nichts sehen.
Vielleicht ist die „ Braune“ ja wieder unterwegs.
Also fahren wir weiter westwärts. Bei Rateldraai kreuzt eine Rotschopftrappe und eine Giraffe unseren Weg.







Wir fahren wieder zurück nach Klippan und haben heute Abend an dieser Wasserstelle mehr Glück. Ein Nashorn ( oder heißt es Nashörnin ) mit Kind kommt gerade vom Trinken und läuft langsam Richtung Gebüsch.



Aber bevor die Beiden verschwinden bleiben sie in angemessener Entfernung stehen und beobachten uns.



Wir tun das gleiche, denn wir haben ja beide Teleobjetive und so kommen Sie uns trotz Distanz ein Stück näher.



Wir fotografieren ausgiebig jede Bewegung der Tiere und sind glücklich nicht umsonst hierher gefahren zu sein.
Irgendwann haben wir uns genug beäugt. Die Nashörner verschwinden und wir auch.



Auf der Rückfahrt wollen wir noch einen letzten Blick auf das Dolomietpunt Wasserloch werfen, doch soweit kommen wir nicht.
Direkt am Straßenrand entdecken wir zwei Löffelhunde. Sie sitzen unmittelbar neben ihrer Wohnhöhle, hoffentlich verschwinden sie nicht gleich im Erdloch.





Das tun sie nicht. Dieses Mal haben wir auch mit der Sonne richtig Glück. Die warmen Strahlen des Abendlichtes leuchten direkt die Löffelhunde an.







Wir freuen uns über diese schöne Sichtung.

Bei Sonnenuntergang gehen wir zu unserem Bungalow und erleben dort die nächste Überraschung.
Fiffi hat unseren Rollenkoffer durchwühlt und die Willis gefunden.
Jetzt liegt er besoffen im Bett und rührt sich nicht.



Das war es dann mit unserem letzten Abend im Etosha. Wir bleiben im Zimmer und essen eine Scheibe Brot mit Wurst, die wir noch im Kühlschrank haben.
In diesem Zustand können wir den Hund unmöglich alleine lassen.
Letzte Änderung: 30 Jan 2022 19:54 von Tinochika.
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25 Jan 2022 06:27 #635466
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  • Daxiang am 25 Jan 2022 06:27
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Fiffi hat unseren Rollenkoffer durchwühlt und die Willis gefunden.
Jetzt liegt er besoffen im Bett und rührt sich nicht.



Das war es dann mit unserem letzten Abend im Etosha. Wir bleiben im Zimmer und essen eine Scheibe Brot mit Wurst, die wir noch im Kühlschrank haben.
In diesem Zustand können wir den Hund unmöglich alleine lassen.

Hallo ihr Zwei,

das geschieht euch aber ganz recht! Bei der Hyäne war er nicht dabei und dann habt ihr ihm auch noch die tolle Begegnung mit Löffelhund und Hörnchen vorenthalten. Seid froh, dass er in dem Zustand nicht noch ne Zigarre geraucht und das Bett abgefackelt hat! :whistle:

Liebe Grüße
Konni
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Letzte Änderung: 25 Jan 2022 06:28 von Daxiang.
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25 Jan 2022 08:26 #635474
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Moin Ingrid und Hartwig!
Jetzt habe ich es endlich geschafft, Euren Bericht bis hierher zu lesen. Uff, was für ein Erlebnis! Großartig, die vielen tollen Sichtungen! Eure Löwenbilder sind ja einfach großartig! Natürlich nicht nur die, aber die begeistern mich immer besonders. Und dann noch kurz vor Schluss der Leo, einfach Klasse!

Spannend auch der Boteti. Wir konnten im September noch ausgiebig und lange Fähre fahren. Bei Euch lag sie auf den Trockenen. Viele der Ziele, die Ihr unter die Räder genommen habt, haben wir auch besucht, und so ist es spannend für mich zu sehen und zu lesen, wie anders die Gegend in der Regenzeit ist.
Danke für den tollen Bericht!

Herzliche Grüße
Martin
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30 Jan 2022 20:11 #635950
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TinuHH schrieb:
Spannend auch der Boteti. Wir konnten im September noch ausgiebig und lange Fähre fahren. Bei Euch lag sie auf den Trockenen. Viele der Ziele, die Ihr unter die Räder genommen habt, haben wir auch besucht, und so ist es spannend für mich zu sehen und zu lesen, wie anders die Gegend in der Regenzeit ist.

Hallo Martin,

das war unser zweiter Aufenthalt am Boteti. Beim ersten Mal führte der Fluss genug Wasser und es war alles grün. Die Elefanten plantschten im tiefen Wasser.
Wenn man die gleiche Gegend zu unterschiedlichen Jahreszeiten bereist, glaubt man manchmal nicht am gleichen Ort gewesen zu sein.
Letzte Änderung: 30 Jan 2022 21:04 von Tinochika.
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30 Jan 2022 21:12 #635952
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26.11.2019

Tschüss Etosha - Hallo Terrace Bay

Noch ein Morning - Drive

Nach dem Aufstehen machen wir uns fertig und packen schon die Koffer um uns nach dem Frühstück möglichst schnell auf den Weg nach Terrace Bay zu machen.





Zunächst aber zum Sonnenaufgang noch ein Abschieds - Game Drive.





Wie immer auf der Suche nach einem Tierchen, welches wir noch nie gesehen haben.

Vorab, die Wünsche sollen sich nicht erfüllen. Wir müssen wieder kommen.

Da es nicht mehr Möglichkeiten gibt als nach rechts oder links zu fahren , entschließen wir uns zuerst den Löffelhunden einen Besuch abzustatten.







Am Dolomietpunt sind auch heute Morgen keine Tiere anzutreffen.
Also wenden und wieder Richtung Klippan fahren.
Wir kommen aber nicht weit. Kudus stehen am Straßenrand.





Sie fressen an den Büschen. Dem einzigen Grün, welches weit und breit zu sehen ist.





Es sind besonders schöne Tiere und sie sind nicht scheu. So können wir uns in nächster Nähe an ihnen erfreuen.





Die Zeit vergeht sehr schnell. Wir fahren wieder zurück. Noch einmal Richtung Dolomietpunt
Ein letzter Blick auf die Löffelhunde muss noch sein.

Na, die schon wieder!








Am Wasserloch sehen wir gerade noch eine flüchtende Herde Elenantilopen.





Jetzt aber los, das Frühstück wartet ja auch noch auf uns.

Oberhalb vom Dolomite Parkplatz sehen wir noch eine Giraffe. Sie nähert sich dem Camp bis auf wenige Meter. Hier findet sie noch einige grüne Blätter.







Das Frühstück ist wie immer reichhaltig und sehr gut.
Danach bestellen wir das Golf-Car und gehen zu unseren Bungalow zurück.
Wir stellen unser Gepäck an den Zugangsweg. Eine längere Zeit bis zur Abholung haben wir auch schon eingeplant.
Doch diesmal täuschen wir uns. Das Golfcar kommt gleich.
Mit dem gesamten Gepäck lassen wir uns zu unserem Auto an den Parkplatz fahren.

Um sich eine genaue Vorstellung über die Wege von Dolomite zu machen, zeigen wir hier eine Gesamtansicht vom Hügel .



Ganz rechts am Fuß sieht man den Parkplatz, auf der Anhöhe dann Rezeption, Restaurants und Bar. Am höchsten Punkt Bungalow Nr. 1. Links am anderen Ende des Berges sieht man Bungalow Nr. 12. Auf der anderen Seite befinden sich die restlichen Bungalows in gleicher Anordnung

Zum Galton Gate sind es ca. 60 Kilometer.
Wir sehen noch einen Monteirotoko. Das letzte Tierfoto im Etosha ist nun auch geschossen.





Nach kurzer Fahrt erreichen wir schnell das Galton Gatte und checken nach
insgesamt 937 im Park gefahrenen Kilometern aus.



Letzte Änderung: 07 Feb 2022 00:15 von Tinochika.
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31 Jan 2022 01:07 #635960
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Galton Gate -Terrace Bay

In Kamanjab tanken wir den Hilux voll.
Ingrid geht in den neu gebauten Supermarkt und kauft eine große Tüte Brötchen und einige Würstchen.
Die Brötchen und Würstchen verteilen wir an die bettelnden Kinder, die mit ihren Handflächen auf ihren leeren Magen klatschen.
Dabei werden wir etwas irritiert mit großen Augen angesehen, denn mit Essen hatten sie nicht gerechnet.

Kurz nachdem wir losgefahren sind, sehen wir auf der rechten Seite Giraffen am Straßenrand laufen.
Wir fahren langsamer und bleiben in einiger Entfernung stehen um die Giraffen bei der Straßenquerung nicht zu stören.
In diesem Moment werden wir von einem PickUp überholt. Mit hoher Geschwindigkeit rast das Auto weiter. Wir halten die Luft an.
In letzter Minute gelingt es dem Fahrer noch abzubremsen und leicht schlingernd bleibt das Auto kurz vor dem Tier stehen.
Glück gehabt schöne Giraffe.







Flaschensammelplatz




Am Grootberg- Pass angekommen überholen wir ein parkendes Fahrzeug.
Hier ist die Landschaft sehr schön.
Auf einer Anhöhe bleiben auch wir etwas später stehen.
Die Aussicht auf den Pass ist hier besonders schön
Wir steigen aus und entdecken eine Stachelagame. Sie sitzt direkt neben unserem Auto am Straßenrand im Busch.
Damit hatten wir nun nicht gerechnet.
„Zur richtigen Zeit am richtigen Ort“. ;)
Wir steigen aus und uns gelingen gerade noch ein paar Fotos.







Wie immer haben wir wieder die Fensterscheiben vom Auto geöffnet und schier in diesem Moment, hat sich der Fahrer des zuvor parkenden Autos überlegt weiter zu fahren.
Er fährt in einem flotten Tempo an uns vorbei und wir werden samt Auto eingestaubt.





Der Stachelagame war das alles zu viel und sie machte sich auch aus dem Staub.
Wir wussten gar nicht wie schnell diese Tierchen rennen können.



Noch leicht angesäuert treffen wir oberhalb des Passes wieder auf das Auto.
Der Fahrer läuft nur mit einer Badehose bekleidet ein wenig in der Sonne herum.
Sein Begleiter sitzt etwa 100 Meter vor ihm noch im Auto.
Diesmal fahren wir nicht langsamer. Der Südafrikaner bekommt eine Ganzkörperpuderung.















Da wir den gleichen Weg Richtung Westen fahren begegnen wir uns bei Fotostops immer wieder. Wir überholen uns aber jetzt gegenseitig. Jetzt schön langsam.
Man ist ja lernfähig.





Skeleton-Nationalpark Richtung Terrace Bay




























Gegen 17:30 Uhr erreichen wir unser Ziel und checken in Terrace Bay ein.





Die Bungalows sind seit unserem letzten Besuch renoviert worden und nun gut eingerichtet.

Vorher 2014


Nachher 2019


Mittlerweile ist es schon spät nachmittags. Wir setzen uns mit Fiffi auf unsere Terrasse. Bei einem angenehmen Lüftchen genießen wir die letzten Sonnenstrahlen.






Hier lässt es sich aushalten, es ist nicht so heiß wie im Etosha.
Auch Fiffi erhält einen Sundowner und legt sich zu Sonnenuntergang zufrieden in sein Bettchen.







Wir gehen Richtung Restaurant.
Die Unterkünfte des Minenpersonals der ehemaligen „Terrace Bay Diamond Mine“ leuchten im schönen Licht der Blauen Stunde.





Wir mögen das Restaurant sehr. Es hat eine einzigartige Atmosphäre die man nur hier spüren kann.
Die Wände und die Decke sind mittlerweile fast vollständig mit den Namen der Besucher verziert.



Es gelingt uns aber noch eine freies Plätzchen zu finden.



Leider haben wir vergessen wo wir uns bei unserem ersten Besuch 2014 an der Wand verewigt hatten.

Das Abendessen ist hier wie immer Klasse.





Ingrid bestellt sich Fisch und ich T Bone Steak.




Beim Essen treffen wir auch wieder die zwei Südafrikaner.
Alle frisch geduscht, lächeln wir uns entschuldigend an.
Man trifft sich immer zweimal im Leben :)





Gefahrene Kilometer: 437
Letzte Änderung: 02 Feb 2022 01:40 von Tinochika.
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