THEMA: Tinochika mit dem Rollenkoffer durch BOT und NAM
24 Jan 2021 20:34 #604798
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20.11.2019

Kaisosi River Lodge - Namutoni

Pünktlich zum Frühstücksbeginn suchen wir uns ein schönes Plätzchen auf der Terrasse und genießen die ersten Sonnenstrahlen.

Braundrossling




Seit wir bei unserem ersten Aufenthalt zwei wunderschöne Senegallieste hier entdeckten nehmen wir in der Kaisosi Lodge immer unsere Kameras mit zum Frühstück.
Die verpassten Fotos vom ersten Aufenthalt gehen uns nicht aus dem Kopf.
Gibt es vielleicht eine zweite Chance der Sichtung ?
Wir bestellen wieder zwei weich gekochte Eier und hoffen, dass die Küche es auch hinbekommt.
Klappt hier fast nie, meist erhält man sie viel zu hart gekocht.

Es ist Frühstückszeit






Der Koch muß wohl neu sein, denn wir bekommen lau warme Eier, das Weiße noch teilweise flüssig und das Gelbe kalt.
Schnell sind die Eier beiseite gelegt und wir genießen das Frühstück auch so.

Da sich der Liest während unserem Frühstück nicht sehen läßt machen wir uns anschließend auf dem Gelände auf die Suche nach den Vögeln.

Elsterwürger


Maskenpirol


Halbmondtaube


Witwenstelze


Zwergspint


Rotbrust-Glanzköpfchen


Safranweber


Paradiesschnäpper







Rotbrust-Glanzköpfchen (w)






Alpaka Foxy ist auch wieder da.






Im Garten gibt es aber noch mehr zu entdecken.
Ein Wiedehopf scharrt im Boden nach Würmern und anderem Getier.



In einem Baum entdecke ich dann versteckt unseren so sehnsüchtig erwarteten Senegalliest.



Ich rufe noch schnell Ingrid. Es könnte sonst sein, dass sie etwas säuerlich reagiert, wenn ich ihr meine Fotos von dem Eisvogel präsentiere.
Man muss auch gönne könne :)

Der Liest hüpft im Geäst. Die Lichtverhältnisse sind kompliziert. Eine Herausforderung für uns gute Fotos von dem Vogel zu bekommen.







Wie immer geht die Zeit viel zu schnell vorbei. Wir müssen noch unsere Sachen im Auto verstauen und auschecken.
Um kurz vor 10:00 Uhr sitzen wir wieder im Auto.
In Rundu tanken wir an der Esso-Tankstelle. Die Engen Tankstelle an der Hauptstraße lassen wir bewußt aus. Es lungern uns zu viele dubiose Gestalten herum und nach einem Betrugsversuch vor ein paar Jahren tanken wir hier sowieso nicht mehr gerne.

Jetzt dauert es nicht mehr lange und wir kommen zu unserem liebsten Verkaufsstand an der B8. Hier haben wir vor ein paar Jahren schöne alte Safari-Autos aus Holz gekauft.











In Grootfontein decken wir uns für die nächsten Tage im Etosha mit Getränken und Lebensmittel ein.
Wir tanken noch mal schnell unseren Hilux voll und fahren weiter.

Nach etwas mehr als sieben Stunden erreichen wir schließlich das Lindquist-Gate.

Endlich wieder Etosha!
Wir freuen uns auch schon auf unseren Bungalow im Fort Namutoni.
Gut so, dass hier im Forum vor dieser Unterkunft oft abgeraten wird. Dadurch ist eigentlich immer ein schönes Bush Chalet für uns frei.
Der Lack ist zwar an manchen Stellen ab und einige Ecken sind renovierungsbedürftig, aber das tut dem Flair keinen Abbruch.
Wir sitzen gerne vor dem Bungalow in dem kleinen abgegrenzten Bereich und genießen bei Sonnenuntergang, als Nichtraucher auch mal einen Zigarillo und das eine oder andere Gläschen Sedgwick’s Old Brown Sherry.
Letzte Änderung: 25 Jan 2021 23:53 von Tinochika.
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24 Jan 2021 20:48 #604799
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Tinochika schrieb:
Wir sitzen gerne vor dem Bungalow in dem kleinen abgegrenzten Bereich und genießen bei Sonnenuntergang, als Nichtraucher auch mal einen Zigarillo und das eine oder andere Gläschen Sedgwick’s Old Brown Sherry.

Weißt Du (oder jemand anderes) zufällig, ob man den in Deutschland auch irgendwo zu einem vertretbaren Preis bekommt?
In Namibia und Südafrika ist der ja spottbillig, aber in Deutschland habe ich nichts unter 12,50 Euro gefunden und dann kommen ja auch noch Versandkosten dazu.

Gruß
Wolfgang
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BikeAfrica schrieb:
In Namibia und Südafrika ist der ja spottbillig, aber in Deutschland habe ich nichts unter 12,50 Euro gefunden


Hallo Wolfgang,

wir haben auch schon vergeblich gesucht und auch keinen anderen Preis bisher gefunden.
Im Normalfall wird unsere Sehnsucht nach diesem Getränk ja schon nach max. einem Jahr gestillt.
Jetzt hoffen wir auf den Sundowner dieses Jahr im November.

Viele Grüße
Hartwig
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Badetag im Etosha

Bevor wir jedoch nach Fort Namutoni einbiegen, machen wir noch einen Abstecher zum Klein Namutoni Wasserloch.
Auf der Teerstraße haben wir nämlich Elefanten gesehen, die auf dem Weg dorthin sind.



Am Wasserloch hält sich eine einzelne Giraffe auf, die ihren Durst löscht.



Fahlregenpfeifer


Da sich sicherlich minutenlang nichts tut und wir nur ein paar Graulärmvögel sehen





und ein Dik Dik


beschließen wir kurz zum Konachias Wasserloch zu fahren. Hier gibt es aber überhaupt nichts und wir fahren sofort zurück nach Klein Namutoni.
Die Elefanten sind jetzt mittlerweile angekommen.
Die Halbwüchsigen spielen im Wasser. Es macht Spaß Sie bei diesem Treiben zu beobachten.







Die meisten großen Elefanten sind derweil damit beschäftigt sich einzustauben.









Einer von den Teens kann sich vom Wasser nicht trennen. Es wird weiter geplanscht und die Zeit wird vergessen.









Während die Herde langsam weiterzieht muss ein Anderer zurück und den Kleinen holen.





Nachdem der letzte Elefant das Feld geräumt hat





erscheint noch eine einzelne Hyäne die ein kurzes Erfrischungsbad nimmt.













Als letztes erscheint noch eine Giraffe. Die hätten wir auch gerne einmal beim baden gesehen. :)



Die kleine Elefantenherde blockiert noch kurz den Weg um schließlich im Gestrüpp zu verschwinden.



An der Rezeption vom Fort zahlen wir für unsere sieben Tage Aufenthalt im Etosha die Eintrittsgebühr und fahren anschließend zu unserem Bungalow.

Fiffi gefällt auch sein erster Tag im Etosha.



Gefahrene Kilometer: 444
Letzte Änderung: 07 Feb 2021 13:57 von Tinochika.
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Hallo Hartwig,
Tinochika schrieb:
wir haben auch schon vergeblich gesucht und auch keinen anderen Preis bisher gefunden.
Im Normalfall wird unsere Sehnsucht nach diesem Getränk ja schon nach max. einem Jahr gestillt.

mich führt der Weg möglicherweise so schnell nicht mehr in diese Region Afrikas bzw. der Erde.
Meine nächsten Ziele (sofern wieder sinnvoll zu bereisen) liegen etwas abseits, obgleich ich parallel dazu über eine weitere Reise durch den Nordosten Namibias nachdenke. Da wäre -je nach sich entwickelnder Corona-Lage- notfalls bessere medizinische Versorgung erreichbar.
Vielleicht nimmt der Sedgwick's Old Brown Sherry ja irgendwann den gleichen Weg, den Amarula, Savanna und südafrikanische Rotweine in deutsche Supermärkte gefunden haben.

So, nun möchte ich Deinen Bericht nicht länger unterbrechen und freue mich auf die nächsten Fotos und Erzählungen … ;-)

Gruß
Wolfgang
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BikeAfrica schrieb:
Meine nächsten Ziele (sofern wieder sinnvoll zu bereisen) liegen etwas abseits, obgleich ich parallel dazu über eine weitere Reise durch den Nordosten Namibias nachdenke.

Hallo Wolfgang,

auch der Nordwesten würde für Dich als Radfahrer sicherlich eine schöne Herausforderung sein.

Während unserer letzten Reise ins Kaokofeld haben wir einen Radfahrer aus Frankreich kennengelernt.
Zum ersten Mal trafen wir ihn kurz vor Sesfontein. Er ist auf der D3707 Richtung Purros unterwegs gewesen.
5 Tage später auf unserer Rückreise vom Camp Syncro haben wir ihn kurz hinter Etaambura in einem Gouverment-Haus getroffen. Er hat dort übernachten dürfen. Ob es eine Schule oder Bürgermeisterei war kann ich nicht sagen.
Wir haben uns dort kurz über den besten Weg zum Camp Syncro unterhalten. Nachdem er noch ein Foto von unserer Kaokofeld-Landkarte gemacht hatte trennten sich wieder unsere Wege.

Viele Grüße
Hartwig

P.S. Ob er einen fünf Liter Wasserkanister gefüllt mit Old Sedgwick dabei hatte weiß ich nicht. :)
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