THEMA: Tinochika mit dem Rollenkoffer durch BOT und NAM
10 Jan 2020 00:00 #576948
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Die Wolkendecke zeigt nach und nach ein Einsehen mit uns und lockert immer mehr auf. Auch einzelne Sonnenstrahlen kommen durch.
Das freut uns natürlich. So zeigen sich doch noch ein paar Vögelchen und wir können noch das eine oder andere Foto machen.

Zimtroller








jugendlicher Weißstirnspint und kein Zwergspint. Danke Matthias(fotomatte)






Weißstirnspint


Nach dem Bad im Okawango....


und auf Futtersuche



















Als wir über den Garten zur Bar gehen sehen wir noch einen Warnhinweis.



Alles erweist sich dann als völlig harmlos :)



In der Bar haben wir uns noch ein „Tafelwasser“ gegönnt.

Wifi funktioniert nicht. Ganz gleich wie man das Handy auch hält.
Das merken nicht nur wir.



Wir gehen zurück zum Bungalow und sehen noch eine Grünmeerkatze wie sie sich am Baum hoch hangelt.



Ein Buschhörnchen will auch noch fotografiert werden.





Auf der Terrasse unseres Bungalows verbringen wir den Rest des Tages mit lesen und Tagebuch schreiben.

Wir essen noch eine Kleinigkeit aus unserem „ Quer durch den Kühlschrank“ und gehen relativ früh zu Bett.
Morgen wollen wir ja schließlich zeitig die Bootstour machen.
Letzte Änderung: 14 Jan 2020 08:53 von Tinochika.
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13 Jan 2020 00:04 #577196
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02.11.2019

Shakawe - Maun

Ein nicht so optimaler Start.

Der Tag fängt gut an, die Sonne scheint und wir freuen uns auf eine tolle Bootsfahrt auf dem Okavango.
Da wir noch bis zu unserer geplanten Abfahrtzeit um 07:30 Uhr genügend Zeit haben, gehen wir im Garten ein wenig auf Vogelsuche.

Die Weißstirnspinte warten schon


Mangrovenreiher


Ein Blick zum Himmel bringt dann wieder Ernüchterung. In einiger Entfernung ziehen dunkle Wolken auf.
Leider bringen solche Wolken nicht nur schlechte Lichtverhältnisse, sondern auch noch Wind. Das Wasser auf dem Okavango fließt nicht still vor sich hin, kleine Wellen huschen darüber.
Dazu kommt noch, dass das Boot auch nicht gerade wie ein Fels im Wasser steht. Also alles andere als ideale Voraussetzungen kleine Vögelchen zu fotografieren.
Es ist der letzte Tag und wir starten trotzdem.



Schade, das hatten wir uns anders gewünscht.

Es geht mit dem Boot in Richtung Shakawe.

juveniler Schreiseeadler




Graufischer


Wasserwaran


Ein Krokodil läuft am Ufer


Im Schilf sehen wir ein Nilpferd. Aufgeschreckt durch das Motorengeräusch flüchtet es in den Fluß.







Schlangenhalsvogel


Kurz vor Drotsky’s Campsite stehen im Schilf Marabus.



Ein Elefantenkadaver liegt dort.
Unser Guide sagt, dass er im Sumpf letzte Woche stecken geblieben ist und von Rangern erschossen wurde, weil es keine Chance gab ihn zu retten.
Wir sind froh das Leid des Tieres nicht mit eigenen Augen gesehen zu haben. Die Vorstellung ist schon grausam genug.





Ein Heiliger Ibis nimmt auch am Leichenschmaus teil.



Um ihn herum sah es auch verbrannt aus, wir denken das Tier wurde angezündet damit der Wind den Kadavergeruch nicht bis nach Drotsky's weht.



Eine Rotkappenschwalbe sitzt auf einem Ast.


Goliathreiher


Ein Krokodil auf der Sandbank








Letzte Änderung: 13 Jan 2020 08:34 von Tinochika.
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13 Jan 2020 00:17 #577197
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Afrikanischer Scherenschnabel




Riesenfischer




Schreiseeadler


Auch bei trübem Wetter gehen unsere geplanten drei Stunden schnell herum. Auf der Rückfahrt begegnet uns wieder ein Nilpferd.

Wir sind ganz begeistert.












Tschüss Shakawe - wir kommen wieder

Zurück in der Lodge bringe ich unsere Koffer und Kühltaschen ins Auto. Wir fahren zur Rezeption und bezahlen unsere Rechnung.
Auf ein Frühstück verzichten wir, denn wir haben noch für jeden zwei Brötchen, Boereworst und Biltong.
Die Straße nach Maun ist fast auf der gesamten Strecke frisch geteert. Beim teeren haben aber nicht nur die Straßenarbeiter ein paar Löcher übersehen, sondern auch wir.
Da wir selten mit geschlossenem Fenster fahren, rächt es sich hier zum ersten Mal.

Plötzlich hat die Fahrerscheibe einen Sprung.



Nach knapp 4 1/2 Stunden kommen wir am Einkaufszentrum bei der Engen Tankstelle in Maun an.
Wir holen uns Bargeld, kaufen in der Bäckerei zwei Chicken Mushroom und Cheese Pie’s und tanken den Ranger voll. Für die gerissene Scheibe besorgen wir uns durchsichtiges Tape.
Das kann man alles hier am Einkaufszentrum erledigen, ohne lange suchen zu müssen.
Danach steuern wir unser Tagesziel, das Staymorr Boutique Guesthouse an.

Es ist 16:30 Uhr. Wir beziehen unser Zimmer, welches sehr geräumig ist.



Uns gefällt das kleine Guesthouse sehr gut.
Jetzt ist es endlich an der Zeit einen vorgezogenen Sundowner zu nehmen und dazu den Pie zu vertilgen.

Am kleinen Pool vom Guesthouse kann man sehr schön sitzen.





Es funktioniert auch wieder WIFI und wir gratulieren Anne ( Pleuro ) zum Geburtstag und senden noch einen Wetterbericht nach Deutschland.
Wir genießen die letzen Sonnenstrahlen und den Sonnenuntergang am Rande der Stadt.



gefahrene Kilometer: 374
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19 Jan 2020 16:48 #577774
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03.11.2019

Maun - North Gate Khwai Guest House

Moremi wir kommen.

Wir stehen mit den ersten Sonnenstrahlen auf. Brühen uns frischen Kaffee auf und kochen uns zwei weich gekochte Eier.



Heute morgen bereiten wir unser Frühstück vorerst zum letzten Mal selbst zu. In den nächsten Tagen haben wir im Kwai Guesthouse und später in der Boteti River Lodge Halbpension.

Nach dem Frühstück bekommt der Ranger noch sein Logo auf die Heckklappe.



Wir fahren um 09:25 Uhr los.











Hinter der Veterinärkontrolle zum Moremi-Nationalpark begegnen uns die ersten Elefanten und Giraffen.









Erste größere Wasserpfützen tauchen auf der Straße auf.
Hier hat es geregnet. Ein kleine Erlösung für die Natur.



Die Freude endlich auch einmal im Moremi auf Tierbeobachtungen zu gehen ist riesig, denn wir sind zum ersten Mal hier.
Orte wie South Gate, North Gate, Xakanaxa und die vielen „ Bridges“ können wir bis jetzt noch nicht so richtig geographisch und auch in den Entfernungen zueinander einordnen.
Die spannenden Reiseberichte von dieser Gegend und die einmaligen Tiersichtungen setzen unsere Erwartungen natürlich hoch.

Am Moremi South Gate angekommen kaufen wir unser Permit.





Da es noch früh am Tag ist, wollen wir erst einmal Richtung Xakanaxa fahren um dann von dort zum North Gate zu gelangen.
Daraus wird aber nichts, denn auf der Straße reiht sich Wasserloch an Wasserloch und Umfahrungen sind kaum möglich, da das das Wasser bis zur Randbegrenzung geht.
Hier kommen wir nicht weit. Daher entschließen wir uns zurück zu fahren und den direkten Weg zu nehmen.

Die ersten Tiere begegnen uns im Wald.

Pferdeantilope





Diese Strecke ist aber auch nicht viel besser und wir müssen durch mehr und weniger tiefe Pfützen fahren, die die gesamte Straße unter Wasser stellen.

Kurz darauf sind wir froh, dass wir den direkten Weg genommen haben.
Wir kommen zu einer überraschenden Straßensperre der anderen Art.

Schaut einfach selbst, die Lösung hier im Video:

Probier's mal mit Gemütlichkeit
Letzte Änderung: 19 Jan 2020 22:25 von Tinochika.
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19 Jan 2020 18:29 #577781
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Unsere ersten Löwen im Moremi. Das fängt ja gut an - so kann es weiter gehen.

Zwei junge männliche Löwen liegen im Sonnenschein bei einer großen Pfütze auf der Straße und haben es sich gemütlich gemacht.





Wir bleiben stehen und genießen den Anblick dieser wunderschönen Tiere.





Die beiden Jungs beobachten uns ebenfalls .





Sie lassen es sich gut gehen, nehmen ein Schlammbad und löschen ihren Durst mit dem willkommenen Regenwasser.







Wir haben sogar das Gefühl, dass es ihnen Spaß macht sich von uns fotografieren zu lassen.






Wie immer geht die Zeit bei solch tollen Begegnungen wie im Flug vorbei und nach 40 Minuten entschließen wir uns die Beiden zu verlassen.

Wir fahren kaum 20 Meter weiter und schon ist die Straßensperre wieder aufgebaut.





Auf dem Weg Richtung Norden wird die Fahrt durch die Wasserlöcher immer heftiger.

Wir kommen schließlich an ein riesiges Wasserloch. Hier gibt es keine Ausweichmöglichkeiten am linken und rechten Rand steht das Wasser bis zu den Büschen und Bäumen. Es ist auch nicht zu erkennen wie tief das Loch ist. Wir sehen auch keine frische Spur von anderen Autos.

Wir entschließen uns den geraden Weg zu nehmen. Ich fahre langsam in die riesige Pfütze hinein und tauche schon nach gut fünf Metern so tief in das Wasser ein, dass die Automatik unseres Autos versagt und wir stehen bleiben. Der Motor brummt noch.
Vorsichtig öffne ich die Fahrertür und sehe das schwarze, schlammige Wasser bis zum Trittbrett stehen.
Ich lege also den Rückwärtsgang ein und versuche zurück zu fahren.
Das Auto bewegt sich aber keinen Zentimeter nach hinten. Die Räder drehen durch und wir wühlen uns nur etwas tiefer in den Schlamm.
Zum ersten Mal in unseren ganzen Urlauben wissen wir nicht so richtig was wir tun können.

Wir fahren nun schon seit einigen Jahren mit Satellitentelefon, könnten also theoretisch jemanden anrufen und um Hilfe bitten.
Theoretisch. Praktisch jedoch entfällt diese Möglichkeit.
Wir haben 50 Einheiten gekauft, diese haben eine Geltungsdauer von 30 Tagen. Da wir aber insgesamt 35 Tage unterwegs sind dachten wir zu Hause, vor dem 4. November benötigen wir das Telefon sowieso nicht. Der vierte ist morgen.
Okay, dann bleiben wir halt im Auto und verbringen unsere erste Nacht im Moremi in einem Wasserloch. Morgen haben wir Satellitentelefon oder es kommt ja vielleicht jemand vorbei und zieht uns aus dem Schlamassel.
Zwei Optionen also die sich gut anhören.

Mir fällt dann aber noch die dritte Option ein.

Das Freischaukeln.

Zentimeterweise gelingt es mir das Auto in Bewegung zu setzen bis ich genügend Schwung bekomme um rückwärts aus dem Wasserloch zu fahren.
Puh, das ging gerade noch gut.

Den zweiten Versuch durch das Wasserloch zu kommen unternehmen wir an einer anderen Stelle,
an der mehrere Büsche und kleinere Bäume stehen. Es rüttelt und kratzt ein wenig am Auto,
das Wasser spritzt bis über die Motorhaube und der Ford wühlt sich mühsam auf die andere Seite.

Schließlich haben wir aber auch das letzte tiefe Wasserloch überwunden und kommen glücklich am North Gate an.

Auf der Brücke beim North Gate machen wir noch ein Erinnerungsfoto und sehen, dass wir uns die vordere Nummernschild-Befestigung bei einer Wasserdurchfahrt abgerissen haben.





Diesen Schaden können wir leicht verkraften.
Ein Blick von der Brücke in den Fluss versöhnt uns mit dem Wassertag.
Flusspferde tummeln sich vergnügt im Nass und tauchen wie aus dem Nichts auf und ab.

Video: Nilpferd

Letzte Änderung: 19 Jan 2020 23:47 von Tinochika.
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Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Khwai Guesthouse. Um 15:40 checken wir ein.

Wir werden von Max begrüßt, der ehemals mit Heike gemeinsam das Tiaan´s Camp am Boteti führte. Er arbeitet jetzt für BushWays hier im Guest House.
Wir tauschten kurz Erinnerungen aus, da wir ihn 2017 kennen gelernt haben.

Wir berichtetem ihm, dass wir fast stecken geblieben sind und lassen uns vorsichtshalber seine Telefonnummer geben, weil wir morgen wieder in den Park fahren wollen.

Nachdem wir unser Gepäck ins Zimmer gebracht haben fahren wir Richtung Khwai Fluss. Nach einer Brücke biegen wir rechts auf einen Seitenweg ab und fahren zum Fluß. Hier ist eine Abfahrtstelle für Mokorotouren.

Die Landschaft ist ein Traum.
Seichtes Wasser bedeckt von saftig grün schimmernden Wasserpflanzen.

Ein Kronenkibitz stolziert am Fluß entlang.



Auf einem Ast sitzt ein Baumhörnchen.





Im seichten Wasser ist ein Blaustirn-Blatthühnchen mit Küken unterwegs.



So klein und schon auf großem Fuß.



Durch einen Greifvogel aufgeschreckt verstecken sich die Kücken im Gefieder der Mutter des Vaters. Danke Friederike (CuF)









Auf der Brücke am Khwai-Fluss sitzt ein Graufischer und hält Ausschau nach kleinen Fischen.



Wir beobachten ihn eine Weile.



Der Hunger scheint nicht so groß zu sein, denn er widmet sich nun ausgiebig seiner Gefieder-Pflege.



Dabei muss man halt ab und zu Federn lassen.



Eine Giraffe und ein Game-Drive-Auto stehen sich Auge in Auge gegenüber.



Die Klügere gibt nach.




Ein ereignisreicher Tag geht zu Ende.

Wir machen uns ein wenig frisch und gehen zum Abendessen.
Ein kulinarisches Highlight erwartet uns nicht. Die Gemüsesuppe schmeckt gut. Die Hauptspeise, Eintopf mit Lammfleisch, Reis mit Erbsen und geschmorter Kürbis mussten wir glücklicherweise nicht essen.
Aus Erfahrung verzichten wir immer bei den Menüs auf Schwein und Lamm.
Bei der Buchung unserer Unterkünfte teilen wir dies auch der jeweiligen Küche mit.

Wir erhielten Fisch.



Dieser war zwar etwas zu viel paniert, aber sicher noch besser als die Lammknochen unserer Tischnachbarn.
Wir sind satt geworden. Unsere Erwartung in Bezug auf das Essen war eh nicht hoch.

Wir gehen zufrieden zu unserem Bungalow und sind froh nicht im Wasserloch schlafen zu müssen.


gefahrene Kilometer: Für die 133 Kilometer von Maun haben wir gut 6 Stunden gebraucht.
Letzte Änderung: 22 Jan 2020 17:23 von Tinochika.
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