THEMA: Namibia Nov. 2019 - Auf der Suche der Lone Men
01 Jan 2020 22:11 #576314
  • regsal
  • regsals Avatar
  • Beiträge: 231
  • Dank erhalten: 1260
  • regsal am 01 Jan 2020 22:11
  • regsals Avatar
Champagner schrieb:

Besonders auf die nächsten Etappen bin ich sehr gespannt - von daher hoffe ich, dass dich der Jahreswechsel nicht allzu sehr angestrengt hat und du in dem recht flotten Tempo weiterberichten wirst :) . (Und nein, das soll kein Wink mit meinem Zaunpföschdle sein, sondern ein Lob.... :laugh: )

Liebe Grüße von Bele

..ich versuche morgen einen weiteren Tag einzufügen... ;) leider muss ich morgen schon wieder arbeiten und ich kann im Moment nur mit Ipad funktionnieren, mein Computer kann nicht mehr aufgestartet werden... :(
Liebe Grüsse Regina
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
02 Jan 2020 19:50 #576367
  • regsal
  • regsals Avatar
  • Beiträge: 231
  • Dank erhalten: 1260
  • regsal am 01 Jan 2020 22:11
  • regsals Avatar
07.11. Grootberglodge - Fort Sesfontein

Wir fahren schon kurz nach dem Morgenessen los, obschon wir gerne noch einen Tag länger hier geblieben wären.




Es geht wieder steil bergab, bevor es Richtung Palmwag weiter geht.








Nach der Veterinärskontrolle müssen wir wieder einmal tanken.



Wir haben keine Lust einfach auf der C43 bis nach Sesfontein zu fahren. Deshalb biegen wir ab ins Palmwag Konzessionsgebiet.



Da müssen wir einen Permit kaufen und dann geht es im wahrsten Sinne über Stock und Stein, aber die schönen Aussichtspunkte lassen das Gerüttel schnell vergessen.



















Wir fahren bis in den Aub Canyon, aber es hat keine Tiere, das Wasser ist schon wieder versickert.



Ausser ein paar Oryx haben wir heute keine Tiere gesehen. Wir haben auch kein anderes Auto gesehen. Jetzt ist es aber Zeit wieder zurück Richtung C43 zu fahren, wir müssen ja heute bis nach Sesfontein und dahin kommen wir nicht durch das Konzessionsgebiet in einem Tag. Wir verlassen beim nördlichen Checkpoint das Konzessionsgebiet. Es hat recht viel Verkehr in der Gegenrichtung.



In Warmquelle spielen 2 Knaben mit einem selbstgebastelten Spielzeug aus Draht mitten auf der Strasse. Wir halten kurz an und bewundern ihre Geschicklichkeit. Wir geben ihnen einen Apfel und dürfen dafür ein Foto machen.





Bei 39 Grad kommen wir in Sesfontein im Fort an und sind froh, dass unser Zimmer hinter den dicken Mauern ist. Es ist richtig angenehm kühl im Zimmer. Der Swimmingpool ist einladend für eine angenehme Erfrischung.





Mit Tagebuchschreiben und einem kühlen Rock Shandy ist die Zeit bis zum Nachtessen gut ausgefüllt. Die Ruhe wird leider gestört durch eine Reisegruppe, welche von einer Tagestour zurückkommt und sich gegenseitig ihre tollen Erlebnisse lautstark kommentieren.
Eigentlich hätten wir für morgen eine geführte Hoanib Tour geplant, aber erstens war Hans nicht so dafür zu begeistern eine geführte Tour zu machen und zweitens hätten wir eine Person mehr bezahlen müssen, das heisst 1100 N$, da sie eigentlich nur ab drei Personen die Tour machen. Also entscheiden wir, dass wir morgen selber eine kleine Tour durchs Flussbeet machen werden.
Das Abendessen am Swimmingpool ist sehr gut, Schweinsbraten mit Reis und Blumenkohl. Zum Dessert Früchtegelee und Vanillecreme.
Wir sind gespannt wie wir unsere erste Trockenflussfahrt morgen erleben werden.... ;)

Gefahrene Kilometer: 195
Letzte Änderung: 05 Feb 2020 21:15 von regsal.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: tigris, casimodo, Topobär, Champagner, Yawa, speed66, Daxiang, Applegreen, CuF, sphinx und weitere 3
03 Jan 2020 10:00 #576398
  • regsal
  • regsals Avatar
  • Beiträge: 231
  • Dank erhalten: 1260
  • regsal am 01 Jan 2020 22:11
  • regsals Avatar
08.11. Hoanib - Ganamub 4x4 Trail

Ich bin schon ein wenig aufgeregt und hoffe, dass heute alles gut geht bei unserer ersten Fahrt im Flussbett... ;)
Das Buffet fürs Morgenessen ist etwas mager, aber es reicht aus, dass wir nicht hungrig auf unsere Tour müssen. Vorerst fahren wir ein kurzes Stück Richtung Purros auf der D3707, dann hinter Sesfontein Richtung Hoanib. Hans ist der Meinung, dass wir noch keine Luft rauslassen müssen...
Der Einstieg hinter Sesfontein ist schon ziemlich anspruchsvoll. Es hat im Sand recht tiefe Rinnen, die manchmal erst im letzten Moment ersichtlich sind, diese kommen auch teilweise vom Regen, welcher 2 Wochen vorher gefallen ist.





Dann kommen wir wieder an einen Checkpoint vom Palmwag-Konzessionsgebiet und bezahlen 300 Dollar, damit wir ein Stück durch den Hoanib fahren dürfen. Nach dem Gerüttel gestern über die steinigen Pads ist es traumhaft durch das sandige Flussbett zu fahren. Es ist sehr eindrücklich mit den Felsformationen, welche auf beiden Seiten hoch aufragen.











Wir fahren bis zum Felsentor mit dem schmalen Durchgang zwischen den mächtigen Felsen. Nicht zu denken wenn dort ein Elefant entgegen kommen würde.



Dort biegen wir ab in den Ganamub, ein weiterer Trockenfluss. Unsere Begeisterung für diese Landschaft wächst fast im Minutentakt! :)









Ausser Oryx, Bergzebras, ein paar Rinder und Springböcke sind keine Tiere zu sehen.









Leider sind auch keine Elefanten unterwegs, es ist wohl zu heiss. Dass es hier jedoch Elefanten gibt, zeigen uns diese Bilder






Wieder auf der D3707 fahren wir zurück nach Sesfontein. Ziemlich holprig ist diese Strasse, im Flussbett war die Fahrt angenehmer!



Total glücklich von unserer Tour sind wir wieder zurück im Fort. Unsere Glückshormone haben heute einen gewaltigen Schub erhalten - wir haben auch den ersten Lone Man entdeckt. :laugh:




Vorerst gibts bei der Ankunft im Fort eine kleine Aufregung, unser Zimmerschlüssel ist unauffindbar... :dry: wir haben ihn jedoch am Morgen bei der Rezeption abgegeben. Eine grosse Suchaktion wird gestartet - es wird gesucht unter den Papierstappeln der Rezeption, hinter der Bar, im Büro, nirgends. Nun wird nach der Person gesucht, welche das Zimmer gereinigt hat - und siehe da, sie hat den Schlüssel in ihrer Schürze vergessen. ;) Die Welt ist wieder in Ordung, wir können endlich in unser Zimmer.

Ein kühles Bad im Swimmingpool bei 39 Grad am Schatten ist jetzt willkommen... Wir geniessen die Zeit bis zum Abendessen im schattigen Garten, der Himmel verfärbt sich in den schönsten Rottönen aufgrund des aufgewirbelten Sandstaubes durch den starken Wind.



Es ziehen grosse Quellwolken auf und es scheint, als würde es Gewitter geben. Aber der Wind hat alles wieder verblasen.
Morgen geht unsere Fahrt weiter nach Purros, wir sind gespannt, was uns dort erwartet.

Gefahrene Kilometer: 80
Letzte Änderung: 08 Jan 2020 06:19 von regsal.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Hanne, Topobär, maddy, Champagner, Yawa, speed66, Daxiang, Applegreen, CuF, sphinx und weitere 3
03 Jan 2020 10:16 #576399
  • Topobär
  • Topobärs Avatar
  • Beiträge: 5222
  • Dank erhalten: 7610
  • Topobär am 03 Jan 2020 10:16
  • Topobärs Avatar
regsal schrieb:
Wir fahren bis zum Felsentor mit dem schmalen Durchgang zwischen den mächtigen Felsen. Nicht zu denken wenn dort ein Elefant entgegen kommen würde. Dort biegen wir ab in den Ganamub, ein weiterer Trockenfluss. Unsere Begeisterung für diese Landschaft wächst fast im Minutentakt!

Ausser Oryx, Bergzebras, ein paar Rinder und Springböcke sind keine Tiere zu sehen. Leider sind auch keine Elefanten unterwegs, es ist wohl zu heiss.

Die tierreichen Gebiete des Hoanib kommen erst westlich des Felsentores, denn dort gibt es künstliche Wasserstellen für die Wildtiere. Dort bestehen deshalb auch die besten Chance im gesamten Damaraland/Kaokovelt Wüstenelefanten zu sehen. Ihr hättet einfach 10-15km weiter fahren müssen.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
03 Jan 2020 13:03 #576425
  • regsal
  • regsals Avatar
  • Beiträge: 231
  • Dank erhalten: 1260
  • regsal am 01 Jan 2020 22:11
  • regsals Avatar
Topobär schrieb:
regsal schrieb:
Wir fahren bis zum Felsentor mit dem schmalen Durchgang zwischen den mächtigen Felsen. Nicht zu denken wenn dort ein Elefant entgegen kommen würde. Dort biegen wir ab in den Ganamub, ein weiterer Trockenfluss. Unsere Begeisterung für diese Landschaft wächst fast im Minutentakt!

Ausser Oryx, Bergzebras, ein paar Rinder und Springböcke sind keine Tiere zu sehen. Leider sind auch keine Elefanten unterwegs, es ist wohl zu heiss.

Die tierreichen Gebiete des Hoanib kommen erst westlich des Felsentores, denn dort gibt es künstliche Wasserstellen für die Wildtiere. Dort bestehen deshalb auch die besten Chance im gesamten Damaraland/Kaokovelt Wüstenelefanten zu sehen. Ihr hättet einfach 10-15km weiter fahren müssen.

Lieber Topobär
Ja wir wären auch gerne noch weiter als 15km gefahren.... einmal mehr haben wir uns in diesem Moment gewünscht einfach weiter fahren zu können, wenn wir nur mit einem Dachzelt oder einem Buschcamper unterwegs gewesen wären...... aber so ist der Wunsch ein weiteres Mal ins Kaokoveld zu fahren natürlich sehr präsent geblieben :)
Letzte Änderung: 03 Jan 2020 13:04 von regsal.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
03 Jan 2020 17:04 #576444
  • tom_b
  • tom_bs Avatar
  • Beiträge: 48
  • Dank erhalten: 130
  • tom_b am 03 Jan 2020 17:04
  • tom_bs Avatar
„irgendwie haben wir das Los gezogen, die Unterkünfte möglichst weit vom Hauptgebäude zu haben...”

das los hatten wir auch gezogen. Grootberg nr 1 und vorher vingerklip ebenfalls ganz am ende ...
krass wie grün der canyon ist im verkleich zu september ...

tom
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.