THEMA: Wieder Dauergrinsen im Caprivi? – August 2019
25 Sep 2019 13:08 #568731
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Weiter geht´s auf der wunderschönen Shametu Lodge

14.8.2019 Shametu Lodge - Vormittag Mahango Core Area

Boah was habe ich gut geschlafen. Mit vollem Elan springe ich aus dem Bett, breite meine Arme aus und rufe lauthals …………….. Guten Morgen Afrikaaaaaaaaaaaaaaaaaa :laugh:

Juppi war seit 5.00 Uhr wach und saß mit einem Kaffee auf unserer Terrasse. Ich traute mich raus – aaahhhhh was war das ……… saukalt hier. :woohoo: Ob ihr es glaubt oder nicht, ich habe heute Nacht geträumt, es hätte geschneit – kein Scherz. :sick: Na ja, Winter halt.

Mit einem ersten Kaffee und dick eingemummt ließen wir den Tag ganz ruhig angehen.



Auf dem Weg zum Frühstück kamen wir an der Aussichtterrasse vorbei. Ob die Hippos schon wach waren? Leider waren nur 2 Augenpaare auszumachen, ehrlich ich wäre bei der Kälte auch nicht aufgetaucht. :silly:



Das Frühstück war klasse. Die Eiercrew am Herd servierte Eispezialitäten gerührt oder geschüttelt. Mit uns war eine australische Reisegruppe vor Ort, ihre Bekanntschaft sollten wir später machen. :cheer:



Frisch gestärkt wollten wir eine Tour, Richtung Magango Game Park, unternehmen. Dieser ist nicht weit (ca. 20km auf der C48) von der Shametu Lodge entfernt. Da wir erst um 13.00 Uhr Termin zum Game Drive hatten, blieb uns Zeit, die wir nutzen wollten.



Gegen 8.50 Uhr steht mein Driver bei der Anmeldung um das Permit zu besorgen. Wir waren nicht die ersten, die anstanden. Hoffentlich verlief sich das im Park.





Der Mahango Nationalpark ist ein kleiner Park und Teil des Bwabwata Nationalparkts. Wir sind sehr gespannt, was es zu entdecken gab, jedoch begleiten uns auf dem Weg zum Wasserloch nur wenig Tiere. Vereinzelt begrüßten uns Kudus, Antilopen, Zebras, die üblichen Verdächtigen halt.








Bin ich ein Steinböckchen - lt. Herrn Oberlehrer JA :laugh:


Am Wasserloch lagen jede Menge Elefantenköttel und es duftete auch sehr nach den Dickhäutern, nur blicken lassen wollte sich keiner. Also setzen wir unsere ganze Hoffnung auf den Game Drive in die Buffalo Core Area.

Ansonsten war es ein Kommen und Gehen von Antilopen, Kudus und Zebras welche zunächst ganz ruhig tranken, dann wie aus heiterem Himmel durch irgendetwas aufgescheucht wurden. Wir scannten die Gegend ab, konnten jedoch nichts erkennen was die Pyjamaträger aufscheuchen ließ.















Gefreut habe ich mich über Pumba, der sich bereits im Wellnessstudio befand und sehr liebevoll von Madenhackern behandelt wurde.



Das gefiel der Grünmeerkatze natürlich überhaupt nicht – Angeber!! B)



Herr Strauß nahm keinerlei Notiz von uns, ok er hatte wichtigeres zu tun.



Auf dem Rückweg ging es am berühmten Baobab vorbei mit Stopp an den angrenzenden Floodplains. WOW, das war toll hier. Magisch und so ruhig.



Tatsächlich konnten wir hier unsere ersten Lechwe sehen, ich hoffe ich irre mich nicht. :whistle:



Dazu noch Schwarznasenimpalas Schwarzfersenimpalas (danke Sascha :kiss: )



Hier hätte ich noch Stunden verbringen können, Netti hatte ihr Dauergrinsen wiedergefunden. :cheer: :cheer:

Wir mussten zurück, wenn wir pünktlich zum Game Drive an der Lodge sein wollten .................................... Fortsetzung folgt ;)

LG von der Netti
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27 Sep 2019 08:49 #568865
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Fortsetzung …………………….

14.8.2019 - Nachmittag in der Buffalo Core Area

Au weia, was ist das 2 vollbesetze Autos, unter anderem die australische Reisegruppe, die sich auf beide Autos verteilte. Na Bravo, wenn das so rummelig wird wie auf dem Boot, dann gute Nacht Marie.
Da wir zuletzt einstiegen konnten wir zumindest zwei Außenplätze hintereinander ergattern.

Wir fuhren durch Divundu, hier machte es nicht so einen vollen Eindruck wie in Runde. Vereinzelte Gruppen suchten Schatten unter den Bäumen. Der Fleischverkäufer hoffte auf ein gutes Geschäft.





Am Parkeingang wurde schnell das Permit geholt und ab gings in den Park.



Erik, unser Guide, bemühte sich sehr und erklärte uns sehr viel über Fauna und Flora.



Tiere waren allerdings Mangelware.

An den Floodplains dann die ersten Büffel, verschiede Vögel waren auszumachen, tolle Atmosphäre.



im Vordergrund ein Sattelstorch :woohoo:








Eine große Gruppe Geier zusammen mit kleinen weißen Flugobjekten ;) , die sich an einem Büffel vergnügten.




Marabu - Ibis - Geier

Spornflügelgans und der Gelbschnabelreiher - danke MichaelAC



Hier hätte ich mir erstmals eine größere Brennweite gewünscht und an all die gedacht, die diesen Luxus besitzen. Hier sah extrem gut aus und gefiel uns noch besser als in der Mahango Core Area.

Allerdings immer noch keine Elefanten. Das tat schon sehr weh, wo ich doch die tollsten Storys gelesen hatte. :dry:
Wir hielten Augen und Ohren offen und taten alles, um Erik bei seiner Suche behilflich zu sein. Das Ergebnis waren ein Bateleur/Gaukler wo ich mich riesig drüber gefreut habe, dann meinen Lieblingsvogel die Gabelracke ein paar Grünmeerkatzen, die mit sich selbst beschäftigt waren.















Nach einer Weile gings weiter und Erik fuhr mit uns zu einem wunderschönen Rastplatz - kein Bier vor 4 ;) :cheer:





Auch hier war ganz schön was los, jede Menge Flugobjekte kreisten um uns bzw. saßen friedlich im Baum

Junger Schreiseeadler










Auch ein Schreiseeadler war dabei :woohoo: :woohoo: der stand auch auf meiner Wunschliste ;)









Und zu meiner großen Freude - ein Little Bee-Eater



Dann endlich eine Minigruppe Elefanten mit Minirüssel im Gepäck mitten im Gestrüpp. Erik versuchte möglichst nah ranzukommen, ui das passte der Mutter/Tante ??? überhaupt nicht und kam auf uns zu. Erik gab Gas und wir hielten uns fest – das war nochmal gutgegangen. Er erklärte uns, dass die Elefanten hier extrem nervös sind, erst recht wenn kleine Rüsselchen dabei sind.





Wenig später ein einäugiges Buschbock Weibchen (danke Konni :kiss: )



Und endlich mein geliebtes gelbe Gras, was habe ich es bislang vermisst. Eine Wohltat für meine Augen.



Auf der anderen Seite grasten gemütlich eine kleine Herde Schwarzfersenimpalas



Erik bemühte sich wirklich sehr und wir merkten ihm an, dass er noch etwas für uns suchte. Und seine Bemühungen sollten nicht umsonst gewesen sein, denn er fand die Löwen. Das Grinsen in seinem Gesicht hättet ihr sehen sollen …………. Auftrag ausgeführt. :laugh: Der Pascha lag friedlich im Gras und ein junges Löwenmännchen unsichtbar im Gestrüpp.







Klasse, damit hatten wir wirklich nicht gerechnet. Wie gerne wäre ich noch zurück zu den Floodplains gefahren und hätte den Sundowner genossen. Das ist halt der Nachteil eines geführten Drives.

Eine Sichtung auf dem Rückweg machte den Game Drive dann perfekt. Roadblocking einer großen Elefantenherde, ganz großes Kino und wir in der ersten Reihe. Leider gibt es davon nur ein Filmchen. Hier ein Bild, bevor die Rüsselchen über die Fahrbahn liefen.



Dies geschah mit heftigem Törrröööö und Taraaaaaaa. Ein Klopfer auf die Fahrerkabine, ein Daumen hoch für Erik !!!, der sich sichtlich freute. Die Elefanten war für mich das Highlight des Tages. Ich liebe diese Tiere einfach.

Noch ein kurzes Fazit zu unserer australischen Reisegruppe im Auto. Die wussten sich wirklich zu benehmen. Ein Grinser, der uns noch begleiten sollte war, als die Elefanten über die Straße liefen, kam von hinten: Elephants, Elephants …………… psssssttttt. Es war mucksmäuschen still. Wir mussten so schmunzeln ……..bzw. richtig grinsen. :P

Das leckere Abendessen wurde am Tisch serviert, der Manager der Lodge ging von Tisch zu Tisch und fragte, ob alles in Ordnung sei. Unser Grinsen verriet ihm, dass alles passte. :cheer:

Puuh was für ein Tag - wunderschön mit vielen tollen neuen Eindrücken. Ich freute mich wie Bolle und huschte mit einem sowas von breitem Dauergrinsen ab ins Bettchen :)





LG von der Netti
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Liebe Netti,
Endlich bin ich wieder auf dem neuesten Stand, hatte diese Woche viel um die Ohren und konnte heute endlich entspannt wieder viele Reiseberichte weiter lesen.
Ich freue mich, dass das Dauergrinsen wieder Dein Gesicht schmückt :woohoo:
So tolle Erlebnisse und Eindrücke! Und diese schönen Sonnenuntergänge dort - traumhaft.
Wünsche Euch noch einen schönen Rest-Sonntag :)
Ganz liebe Grüße von der Mama Petra :kiss:
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01 Okt 2019 09:21 #569132
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15.8.2019 Shametu Lodge – Camp Kwando Kongola

Wir verabschieden uns nur schweren Herzens von der Shametu Lodge und sind um 8.30 Uhr bereits wieder on Tour, auf meiner geliebten B8.
Kurzes Fazit zur Shametu Lodge:
Wie schon so viele vor mir berichtet haben, ist die Lodge eine Oase zum Entspannen mit einem traumhaften Essen. Die Buffalo Core Area hat uns richtig gut gefallen, was sicherlich an den schönen Sichtungen lag.
Im Mahango NP fehlten leider die von mir so geliebten Elefanten., trotzdem immer einen Besuch wert, alleine wegen den Floodplains.

Na dann wollen wir mal weiter und fahren so auf dem Highway entlang,



als plötzlich eine große Büffelherde am Straßenrand steht. :woohoo: Na das geht ja gut los, gerne mehr davon. Die haben sich sicherlich gesagt, tun wir mal ein gutes Werk und bereiten der Netti gute Laune. Wenn´s so war, danke ich recht herzlich.





Wir durchfahren mehrere Streckenkontrollen, werden zum Glück immer durchgewunken. Bis kurz vor Kongola ein extrem streng schauender Polizist auf uns zu kommt, mir wird leicht unheimlich. Josef musste die Autopapiere und seinen Führerschein rausgeben. Hoffentlich will er jetzt nicht noch den internationalen sehen, der steckte nämlich hinten im Koffer – typisch Frau !!!. Wäre halt ein wenig umständlich gewesen ihn rauszuholen.
Nein der nicht so freundliche Herr lief einmal ums Auto, schaute sich extrem lange den Führerschein an – hat sicher noch nie so ein schönes Foto gesehen und meinte dann nach einer gefühlten Ewigkeit, dass er uns noch „A nice day“ wünscht. Na dann – Tschüss auf nimmer Wiedersehen.
Die unendliche Geschichte setzt sich fort. Links und rechts – Bäume – da dunkle Punkte – da kommt was. Kamera raus und versucht das Vieh, die Menschen oder what ever festzuhalten.
Natürlich immer im Sauseschritt. Sowohl abgebrannte Fläche, wie auch neu sprießendes Grün sehen wir.





Kinder winken, halten die Hand auf und wollten auch mal mitgenommen werden.

Von der B8 ging es dann irgendwann endlich auf die C49 Richtung Camp Kwando. Noch 24km oder ca. 25 Minuten und schon ;) waren wir da. Mittlerweile war es wieder Mittag, kurz vor 13.00 Uhr.

Der Empfang im Camp Kwando war sehr reserviert. Der Herr an der Rezeption war nicht sehr gesprächig, vielleicht hatte er einen schlechten Tag. Er zeigte uns das Zelt , keine Hinweise zu Ausflügen ect. OK, wir hatten uns ja im Vorfeld informiert und wollten auf jeden Fall versuchen, selbst zum Horseshoe zu fahren. Aber ein Bootstrip sollte es auf jeden Fall sein und buchten den auch für den nächsten Vormittag.
Unser Tent Nr. 1 ist urgemütlich, jedoch der Blick auf den Kwando leicht getrübt durch das hoch stehende Papyrusgras.







Das Schloss vom Tent entlockte uns ein Lächeln :laugh: naja Hauptsache abschließen :laugh: :laugh:



Nachdem wir unsere Klamotten verstaut hatten, fuhren wir Richtung Mudumu NP, den man in ca. 20 Minuten vom Camp aus erreicht, einfach rechts abbiegen und – immer geradeaus – was auch sonst. :laugh:



An der Permitstelle angekommen, ist das Tor verschlossen. Hääääää was ist das denn? Ein, zwei Minuten später kam ein Officer schnellen Schrittes heran, schloss auf und bat uns freundlich herein. Er rief einen Kollegen an, der uns das Permit ausstellte.

Ich brate schon 10 Minuten im Auto – wo bleibt mein Driver !!! Das kann doch bitte nicht so lange dauern um ein Permit zu besorgen. Maaaaaaaan komm endlich. Hab nicht auf die Uhr geschaut, aber irgendwann kam er grinsend zurück und gab mir Permit und Park Map.



Ich : Was hast du so lange gemacht?
Er: Der liebe Mann (Fabian) hat mir ALLES ausführlich erklärt, wo wir lang dürfen bzw. sollen und wo nicht.
Ich: Na dann mal los

Ich sah auf der Park Map eine Telefonnummer, die wir anrufen sollten, wenn wir uns verfahren hätten oder feststecken oder oder oder ……………… Oh Oh, was sollte das bedeuten? :whistle: :whistle:

Die erste 4x4 Strecke, ich am Schlucken, das kann ja heiter werden. Dazu war es total trostlos, nicht EIN Tier weit und breit. Zudem viel Buschwerk, was die Sichtungen zusätzlich erschwerte.



Ich: Komm wir spielen ein Spiel, wer das erste Tier entdeckt, darf zuerst duschen.
Ihr müsst wissen, das Warmwasser im Camp Kwando mit einem gewissen Risiko verbunden ist, da die Anlage mit Solarstrom betrieben wird.
Juppi hat nur mit dem Kopf geschüttelt – du kommst auf Ideen : :silly: :sick:

Daaaaaaaaaaaaaaa Zebras, ich hatte gewonnen, geduscht haben wir zusammen ;)



Danach gab´s die üblichen Antilopen und leider wieder keine Elefanten weit und breit. Wir fuhren Richtung Hippopool, kaum ausgestiegen huschte am Ufer ein richtig fettes Krokodil ins Wasser. Mist das wäre unser Preis gewesen ……….. oder ein fetter Happen für das Kroko – nein es war schon weit weg. :lol:

Hippos aalten sich in der Sonne, die faulen Säcke, können die sich bitte mal bewegen. Es tat sich nichts. :(





Und weiter ging die staubige Fahrt, die Pads – ausschließlich Sandpisten – waren zum Teil echt grottig.
4x4 ist hier dringend angeraten. Aber mein Driver war in seinem Element. Endlich mal eine Herausforderung für ihn und nicht immer Highway B8. :laugh: Ich dagegen dachte nur, lieber Gott lass das gutgehen. :sick:

Auf der ganzen Strecke B8 ließ sich kein Pumba blicken, was war bloß los? 2017 zauberten sie uns stets ein Lächeln ins Gesicht. Und als wenn sie es gehört hätten, da waren sie im Mundumu.





Wir sind für jedes Tier dankbar gewesen. Am Wegesrand dann ein Schmiederegenpfeifer Waffenkiebitz - danke Sascha :kiss:



Plötzlich ein Schrei – nein ein leiser Hinweis ;) von meinem Driver – daaaaaaaaaa Elefaaaaaanten.
Woooooooo? da im Gras. Toll, wenn auch nur schwer zu erahnen bzw. zu sehen. ENDLICH !!! Wir konnten sie ein bisschen verfolgen dann waren sie wieder weg. :(





Wir immer weiter – immer weiter zum Teil im Tiefsand – boah meine chinesischen Seidennerven zum reißen angespannt …… :sick:

Vielleicht 5 Minuten hinter der Tiefsandpiste plötzlich überall Elefanten. Wir waren, nein zum Glück nicht umzingelt, aber vor uns war alles voll. Wo kamen die denn so plötzlich her?





Wir mussten im Gebüsch ordentlich Ausschau halten, um einen eventuellen Rückzug zu schaffen.
Ooooohhhh bitte nicht rückwärts in die Sandpiste rein. Ich sah uns schon festgefahren, als Juppi den Rückwärtsgang einlegte. Sobald ein Minirüssel dabei war, wurde es wirklich unheimlich. Die Elefanten im Caprivi waren wirklich extrem nervös. Los jetzt, schnell dran vorbei – puuhhhhhh geschafft.
Nicht viel später – da im Gebüsch noch mehr !!!! Die laufen aber nicht in unsere Richtung oder? Daaaaaaaaaaaa, aber die – nix wie weg !!! Ey das war echt unheimlich, spannender wie der Tatort Sonntagabend auf jeden Fall :cheer: :laugh:

Ich hatte zwar keine Schnappatmung, aber wenn hinter uns noch welche gewesen wären, dann hätte ich einen Herzkasper bekommen. Das Problem war die Pad, die ist so schmal, wenden in 3 Zügen völlig ausgeschlossen.

Irgendwann fragte ich meinen Driver, weißt du eigentlich noch wo wir sind? Neeee, nicht wirklich!!!! :evil:

Aaaaaaahhhhhhhhhh – ok ist ja noch hell ………….
Wieder ein Stück weiter, daaaaa wieder Elefanten im Busch. Juppi guckte nach rechts, ich HAAALLLT – ja Moment (er dachte ich wollte ein Foto machen), ich – daaaa VOOORRNNEEEEEE !!!!
Dickhäuter mitten auf der Pad.



Juppi bremste und haute den Rückwärtsgang rein. Ey das war megaaaaaa. Wir hätten am Anfang NIE gedacht, noch so viele Elefanten zu sehen.
Plötzlich hatten wir (ha ha, ich wusste gar nix mehr :silly: ) auch die Orientierung zurück und fuhren langsam Richtung Gate.

Während ich zu Hause sitze und das Kapitel schreibe, huscht mir tatsächlich ein Lächeln übers Gesicht, ja das war Klasse ….. B)

Zurück im Camp, ließen wir uns am Pool nieder und mussten das Geschehene sacken lassen. Was für ein Nachmittag, der sicher auch zu meinen Highlights gehört.

Ich genieße das Rascheln in den Bäumen, die Bäääääähhhhhh Schreie von meinen Freunden. Ach es ist so schön friedlich, das ich fast eingeschlafen wäre.
Nach einem wunderschönen Sundowner







ließen wir uns das Abendessen schmecken, was als Menü serviert wurde.
Allerdings gab es keine Auswahl. Macht nix, wir sind da nicht empfindlich. Wer allerdings Probleme irgendwelcher Art hat, sollte dieses bei Buchung angeben.

Die Lapa und auch der Restaurantbereich ist wunderschön, liebevoll mit vielen Details eingerichtet. Gefällt mir bislang am Besten.

Die Deckenleuchte gefiel mir sowas von ......... hach :woohoo:



Nach dem Essen gab es noch eine Gesangseinlage der Angestellten, die das wirklich ganz toll gemacht haben. Leider hatte ich keine Kamera dabei, hätte gerne noch ein Filmchen gedreht, morgen ist ja auch noch ein Tag.

Gute Nacht
Gefahrende km: 300

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Und weiter geht´s …………..

16.8.2019 Camp Kwando

Es war eine unruhige Nacht. Bin laufend wachgeworden, nein ich war nicht von Elefanten umzingelt, keine Ahnung was los war. Im Morgengrauen saß ich plötzlich senkrecht im Bett. WAS WAR DAAAAS? :woohoo:
Hippos im Wasser? Hörte sich an, als wenn der Bauer seinen Trecker anschmeißt. Wir nix wie raus, konnten aber nichts erkennen. Schaaaadeeeeee :dry:

Hier kommt das erste Mal so richtig Afrika Feeling auf, Vogelstimmen – so viele neue Geräusche. Herrlich!!
Im Camp gibt es keinen Strom, dadurch auch keinen Morgenkaffee vorm Zelt. Wenn ich einen Kritikpunkt hätte, dann den. Das ist aber Klagen auf ganz hohem Niveau.

Beim Frühstück konnte man unter verschiedenen Eierspeisen wählen,





dazu war alles da was das Herz begehrte. Uns hat es an nichts gefehlt, dazu das immer gut gelaunte Personal. TOP !!!

8.00 Uhr wurden wir von Alfred, unserem Guide für die Morningtour, begrüßt und zusammen mit NUR zwei weiteren Personen schipperten wir über den Kwando.





Endlich war es so, wie ich mir das gewünscht habe. Ruhig - zum Genießen schön. Netti hatte Dauergrinsen im Gesicht. ;)

Auf die Frage von Alfred: What you want see? Kam von allen aus einem Mund Hippos – und von mir noch ganz leise Elephants …………………. Wurde aber nicht erhört, soviel sei schon verraten. Dafür gab es andere Sichtungen, die für uns genauso klasse waren.

Wir fuhren in verschiedene Seitenarme, sahen verschiedene Vögel,
Angola Mönchskuckuck?




Mangrovenreiher




Bitte Hilfe, was habe ich da fotografiert? Rufous Bellied Heron - danke liebe Bele :kiss:


Weißstirn-Bienenfresser








die zumeist schneller waren als wir.
Dann endlich Hippos, leider wieder weit weg.






Wie gerne hätte ich eins mit offenem Maul erwischt, aber die wollten einfach nicht ihr Maul öffnen. Jetzt kann ich ungefähr erahnen, wie schwer so ein Foto ist und wieviel Geduld und Zeit man dafür mitbringen muss. Das Leben ist kein Wunschkonzert und somit erfreuten wir uns an dem, was wir sehen konnten bzw. durften. B)

Nach einer Weile schipperten wir weiter und sehen Krokodile,





Vögel die ihre Beute stolz präsentierten, wie der Schreiseeadler und der Purpurreiher?









Eine Gruppe Lechwe, was uns besonders freute.





Dann hatte Juppi das Glück einen Otter zu erwischen. Große Freude. :woohoo:



Alfred erklärte uns, was alles mit dem Papyrusgras gemacht werden kann, die Wurzel ist teilweise essbar, aus dem Inneren werden Seile geflochten, aus dem oberen Stengel Matten geflochten.







Es war eine wunderbare Tour (2 Stunden), bislang die Schönste überhaupt, sehr informativ und von der Atmosphäre her, so wie ich mir das vorgestellt habe. :)

Fortsetzung folgt ............ ;)
LG von der Netti
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Guten Morgen in die Runde und ein herzliches Danke schön an alle, die uns folgen.
Johannes Oerding singt gerade im Radio - "An guten Tagen" ……………….…. es regnet wieder :( es kann nur besser werden, vielleicht schon am Horseshoe?

....................... Fortsetzung 16.8.2019 Camp Kwando

Nun war es soweit, wir wollten zum Horseshoe – gegen 11.00 Uhr starten wir vom Camp aus und fahren zurück zur B8. Hinter der Brücke kommt ein Hinweisschild zur Susuwe Island Lodge.



Die Abfahrt nehmen wir, holen uns das Permit (90 N$) und los geht´s.



Netti hing mit dem Kopf unterm Autodach :evil: :woohoo: :evil: , hielt sich mit beiden Händen fest – kein Witz, die Strecke übelste !!!! :evil: Sandpiste. 4x4 only.





Soweit alles gut. Sobald Gegenverkehr kommt, wird es lustig. Jeder schliddert auf seine Weise auf den Anderen zu und versucht an ihm vorbei zu kommen, denn ausweichen ist nur ganz begrenzt möglich. :(
Wir kamen um Sackhaaresbreite an dem anderen Fahrzeug vorbei. Danach mussten wir erst mal tief Luft holen. Das war gerade nochmal gutgegangen und hätte wirklich ins Auge gehen können.

Unterwegs sehen wir außer Antilopen nichts. Dank maps.me wussten wir in etwa wo wir waren. Am ersten Viewpoint, ich saß in meinem eigenen Schweiß, hatten wir einen tollen Blick in die Ebene, aaaaaber kein Elefant zu sehen.





Wenn ich mir vorstelle, dass auf dieser Sandpiste auch noch Roadblocking durch Tiere welcher Art auch immer entsteht ……………ich wäre tausend Tode gestorben. :sick: :silly:

Kurze Zeit später haben wir dann aufgegeben und sind zurückgefahren. Laut maps.me wären es bestimmt noch 10-12 km gewesen. Nur über meine Leiche ………………… Josef fährt sehr gerne Tiefsand und probiert wirklich viel aus, aber da wir überhaupt nicht wussten wie es weiterging und ob wir das Glück auf eine Elefantensichtung gehabt hätten ……………….. Die Strecke war uns kein Elefant der Welt wert. :(

Im Forum habe ich oft von einer blauen bzw. roten Strecke gelesen, entweder sind wir völlig falsch gefahren, was eigentlich nicht möglich war, aber wir haben keinerlei Hinweise ect. gesehen. Einmal gab es einen Hinweis, wo der Horseshoe bzw. auch der Viewpoint drauf standen.



Am Viewpoint sind wir gegen 12.50 Uhr umgekehrt und waren um 13.10 Uhr am Gate. Das waren ca. 5,1km – nur so als Hinweis.

Da uns quasi das Mashi Craft Center ins Auge sprang, hielten wir um einen Blick ins Innere zu werfen. Schöner Laden, man kann in Ruhe schauen und die Preise sind absolut ok. Ein neuer Brotkorb schaffte es ins Auto.

Den Nachmittag verbrachten wir ganz relaxt am Pool



und freuten uns auf´s Abendessen und auf die Gesangseinlage, ich war jedenfalls mit meiner Kamera bewaffnet. Und wie der Teufel es will, diesmal kamen wir leider nicht in den Genuss, was wahrscheinlich daran lag das nicht mehr viele Gäste vor Ort waren.

Dafür erfreuten uns vor allem Wasco und Costas mit ihrem Lächeln und ihrer Freundlichkeit aufs neue und servierten uns ein wiederholt sehr leckeres Essen.
Und schon wieder ein Tag rum und wir versanken in unseren Betten ………….. ja, vielleicht ein wenig enttäuscht darüber, dass es mit dem Horseshoe nicht geklappt hat. :(


Gefahrene km: 90
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