THEMA: Wieder Dauergrinsen im Caprivi? – August 2019
29 Aug 2019 19:23 #566152
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  • Mama Flash2010 am 29 Aug 2019 19:23
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Hallo liebe Netti,
Ich quetsche mich noch rein - bin natürlich auch wieder bei eurer 2. Tour dabei und freu mich auf Deinen Bericht und das „Dauergrinsen“. Zum Glück sind ja nur nette Menschen im Auto - das wird eine schöne Reise!
Liebe Grüße von der Mama Petra :)
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30 Aug 2019 18:36 #566241
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So ihr Lieben,
bin jetzt den ganzen Tag herumgelaufen, um einen Anhänger zu besorgen :sick: tääätääääääääääääää

Der junge Mann ist bereit, mit uns zu reisen - Also alleeee einsteigen bzw. stapeln ;) :laugh: :laugh:

Auch an die Nachzügler von euch, vielen lieben Dank an ALLE für die lieben Eingangs Postings. Drücke euch ALLEEEEEE :kiss: :kiss:


3.8.19 Hinflug ab Frankfurt - Windhoek

Es ist soweit ………………. Die Koffer sind zu, es geht endlich los. Wie´s mir geht? Ich kann es nicht genau beschreiben, eine Mischung aus relaxt sein – das aus meinem Munde :silly: , Aufregung – was eigentlich nichts besonders bei mir ist und gespannt sein, was uns erwartet.
Manch Bekanntes, viel Unbekanntes, soviel steht fest.

Noch ein letzter Blick – alles zu – auf geht´s. Wie immer fuhren wir nach Frankfurt Griesheim, parkten unseren Wagen und fuhren mit dem Shuttle zum Flughafen. Ab zum Terminal 2, rein in die Schlange :woohoo: und das 4 Stunden vorm Abflug. Und nun? Huuuunger !!! Ab zu McDoof, Hilfe was ein Gekreische, nee hier bleibe ich nicht, raus auf die Terrasse – auf die 6 Euro kommt es auch nicht an, wir sind im Urlaubsmodus.



Kurz nach 18.00 Uhr machten wir uns auf, Richtung Zollabfertigung. Ach du liebe Güte, was war hier denn los :woohoo: . Eine Riesenschlange wartete auf die Abfertigung. Nur 2 Schalter und 1 Scanner waren im Einsatz. Alle Elektrogeräte mussten aus den Taschen geholt werden, dementsprechend dauerte es ………….. Wir standen und standen und standen ………… 45 Minuten an.

Endlich am Scanner musste ich mich noch einem Abtastcheck unterziehen. Jetzt reicht´s aber wirklich, ppuuuhhhh.
Ab zum Gate und kurze Zeit später war schon Boarding. Ich sag euch, so schnell sind noch nie 4 Stunden vergangen. Wenn das doch nur im Flieger genauso gewesen wäre, natürlich funktionierte das Bordprogramm mal wieder nicht. Wir hatten uns zwei gegenüberliegende Gangplätze ausgesucht, damit jeder ein wenig mehr Beinfreiheit hatte. Mit meiner netten Nachbarin, sie wollte auf eine Ranch ein 3-monatiges Praktikum machen, habe ich mich toll unterhalten können. Mit einem Tablettchen schliefen wir mehr recht als schlecht, irgendwann wurden wir dann mit einem wirklich guten Frühstück :woohoo: geweckt und mit Rückenwind setzten wir sogar eine halbe Stunde früher um 6.05 Uhr auf namibischem Boden auf.



Hurraaaaaaaaaaaaaaaa wir waren daaaaaaaaaaaaa !!!!


4.8.19 Windhoek – Eagle Rock Guesthouse

Nee nach guten Morgen Afrika war mir noch nicht so recht. Alles dunkel .. kein Sonnenaufgang wie vor 2 Jahren, wo direkt ein Ahhh und Ohhhh über meine Lippen ging :unsure: .
Ab zum Kofferband – und wieder standen und standen und standen wir ……….. 1 Koffer wollte nicht kommen. Zum Glück fanden wir ihn dann in einer Ecke stehen. Puuuhhh noch mal Glück gehabt.
Unser Fahrer von Asco wartete bereits, wir waren seine einzigen Gäste, dementsprechend ging es schnell zur Mietstation.
Die Abwicklung verlief sehr gut. Nur unsere Paula, so tauften wir das Riesenschiff, war nicht die Alte. Der Gepäckträger war noch drauf, der Wassertank um die Hände zu waschen, unterm Auto angebracht. Fehlten nur noch die Zelte oben drauf, dann hätten wir in den Campingurlaub starten können.



Um kurz nach 9.00 Uhr fuhren wir los, rein ins nächste Abenteuer und ins nahgelegene Einkaufscenter. Wasser, Obst und ein paar Kekse besorgt und ab geht´s Richtung C28 und Richtung Khomas Hochland. Ui, was eine tolle Strecke, das gefiel dem Nettilein.
Noch 1 x abbiegen auf die D1958 und schwupp waren wir da.





Tolle Zufahrt zur Lodge :woohoo:


Zwischendurch gab es widerwillige Geräusche von Paula, sie piepte und piepte und piepte. Was war das? Mussten wir zurück nach Windhoek? Da keine Warnleuchte blinkte vermuteten wir mal, dass wir zu schnell unterwegs waren, sicher waren wir bis zum Schluss nicht, denn das Piepen blieb die ganze Reise über, was wirklich nervig war :silly: :dry: .
Natürlich viel zu früh trafen wir ein, dennoch hofften wir willkommen zu sein. Und wie wir willkommen waren. Ariane winkte uns zu, Mr. Right wedelte mit dem Schwanz, beide hießen uns ganz herzlich willkommen.



Wir sind angekommen, sitzen am Pool der Eagle Rock Lodge und kommen zur Ruhe. Gegen 15.00 Uhr servierte uns Ariane selbstgebackenes Vollkornbrot, mit Gamewurst und Käse. Boah ich hatte so derbe Hunger und eins verrate ich schon jetzt, auf der ganzen Tour haben wir so ein leckeres Brot nicht noch einmal bekommen. Dafür hätte ich morden können, soooo gut war das. :cheer:
Leider sind wir die einzigen Gäste auf der Farm. Ariane liest uns jeden Wunsch von den Augen ab. Wir fühlen uns mega wohl und sind bereits im Chillmodus.





Afrikaaaa du hast mich wieder !!!!

Ariane gab uns noch den Tipp die D1958 ein Stück zu fahren. Sobald die Sonne ein bisschen tiefer steht, würde es eine wunderbare Strecke sein. Das ließen wir uns nicht 2x sagen und sie hatte nicht zu viel versprochen. Was für eine Landschaft, grandios !!!










Nachdem die Sonne weg war, wurde es sofort empfindlich kalt. Den Tag über wunderten wir uns schon über den heftigen Wind und diesig/staubig war es auch.
Das Abendessen war sehr, sehr lecker. Ariane servierte uns ein 3-Gang-Menue, wir waren papp satt und sind, nachdem wir in den atemberaubenden Sternenhimmel nach Sternschnuppen Ausschau gehalten haben, ins Bett gegangen.

Gefahrene km: 105

LG und schönes WE wünscht die Netti
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01 Sep 2019 11:19 #566340
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5.8.19 Eagle Rock Lodge – Etusis Lodge

Ach hatte ich gut geschlafen, es war Zeit für ……………….. Guten morgen Afrikaaaaaaaa
Um 7.30 bekamen wir 2 Pötte Kaffee vor´s Zimmer gestellt, ach so konnte der Tag doch starten.



Nach einem wunderbaren Frühstück, dieses Brot – aaaahhhhhhh, packten wir unsere Sachen und verabschiedeten uns ganz herzlich bei allen. Das wir uns nochmal wiedersehen würden, konnte zu diesem Zeitpunkt niemand ahnen. ;)

Fazit Eagle Rock Lodge: Der perfekte Ort zum Ankommen. Wir haben uns sehr, sehr wohlgefühlt.

Gegen 9.00 Uhr machten wir uns auf den Weg Richtung Bosua Pass. Zurück auf die C28, die gut zu fahren war. Das Khomas Hochland, eine traumhaft schöne Landschaft, die Strecke wunderschön und Netti hatte ihr Dauergrinsen im Gesicht.

Mein Driver merkte mir an, dass ich mit der Kamera auf dem Schoß, immer unruhiger wurde. Ja, ja ich halte schon an …
Diese Stille, Wahnsinn !!!
Aber was war das? Von irgendwo kamen Geräusche, wir scannten die Gegend ab und sahen doch tatsächlich ………. Bergzebras.
Weit, weit weg aber die Bewegungen waren deutlich auszumachen, wenn man denn mal wusste, wo sie waren.

Suchbild :laugh:


Außerdem sahen wir Affen, Oryxe und einen Singhabicht.




Oben auf dem Pass angekommen, war ich fasziniert von dem was ich sah und musste das erste mal schlucken. HAMMER !!! Eine Träne kullerte über´s Gesicht. Meine Güte, immer diese Gefühlsduseleien …













Die Strecke war grandios, wir sahen …….. lasst mich nicht lügen, vielleicht 4 Autos. Niemand hatte sich hierher verirrt, hm sollte uns recht sein. Was uns nicht recht war, waren die toten Tiere an und auf der Straße. :ohmy:

Ich konnte mich nur sehr schwer losreißen, aber wir mussten weiter. Also wieder runter ……… um dann auf die C32 abzubiegen. Mittagspause !!!




Die Landschaft änderte sich schlagartig in eine unwirkliche Felsenlandschaft.





Die Pad, hell und glatt wie ein Kinderpopo – ääähh Autobahn. Verschiedenste Bäume säumten die Strecke, ich hätte aussteigen und eine Wanderung machen können, so schön war es hier.






Wir kamen gut voran und überlegten noch zum Tsaobis National Park zu fahren, der 11km von der C32 zu erreichen war, entschieden uns aber dazu, direkt zur Lodge zu fahren. Auch auf der C32 – nur 1 Auto zu sehen.

Mittlerweile war es 14.15 Uhr, als wir Richtung Etusis Lodge abbogen.



Erster Eindruck – riesiges Gelände, tolle Lapa und auch hier wenig Gäste.

Mit dem Bollerwagen ging es Richtung Bungalow "Leopard" und wieder waren wir sehr begeistert.





Gute 6 Stunden Fahrt liegen hinter uns, die Fahrt hat sich aber wirklich gelohnt und war überhaupt nicht langweilig – das sollte sich im Laufe der Reise noch ändern …………… :silly:

Leider war die Sonne hier noch früher weg, wir waren umgeben von den Otjipatera Bergen.

Das Abendessen wurde, zusammen mit den Eigentümern der Lodge und den 3 Praktikantinnen in der wunderschönen Lapa eingenommen. Wir hatten rein gar nichts zu meckern, im Gegenteil ob nun das Elen Geschnetzelte, das überbackene Oryx, der Bohnensalat oder die Süßkartoffeln, alles sehr schmackhaft.

Wir kamen mit Johann und Monica ins Gespräch. Sie erzählten uns dass sie, im Vergleich zu letztem Jahr, einen Rückgang der Gäste um 40% hätten – Namibia boomt? – hier nicht !!!

Gefahrene km: 237

Einen schönen Restsonntag wünscht die Netti
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05 Sep 2019 08:58 #566772
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7.8.19 Etusis Lodge – Omaruru Guesthouse

Guten Morgen Afrikaaaaaaa!!!



Es ist nicht so kalt, wie die letzte Tage. Schnell unsere Sachen gepackt, den Bollerwagen geholt, aufgeladen und im Auto verstaut.
Ach übrigens, wie ihr vielleicht bemerkt habt, werden auf dieser Tour die Koffer nicht in schwarze Säcke gepackt, sondern ich habe zu Hause alte Spannbettlaken zusammengenäht und mitgenommen.



Danach ab zum Frühstück, was wieder lecker und ein guter Start in den Tag war. Aber jetzt nix wie los, wir wollten rechtzeitig auf Ameib sein.
Noch schnell gezahlt, gegen 8.30 waren wir auf Pad.
Wir wählen die längere Route um die Otjipatera Berge bis Usakos. Die Strecke war wunderschön, wir sahen riesige Marmorblöcke bzw. Marmorabbau. Stefan erzählte uns, dass dieser größtenteils nach China geht. Ich war verblüfft, mit so viel Marmor hätte ich nicht gerechnet und auch noch nie in einem RB gesehen, kann mich wenigstens nicht erinnern.











Gegen 11.30 Uhr treffen wir auf Ameib ein. Unterwegs ein karges Landschaftsbild, zum Teil surreal. Kein gelbes Gras, was mich 2017 so in den Bann gezogen hatte, mehr zu sehen.
Am Tor von Ameib wurden wir super freundlich von Hannah begrüßt,



was für eine nette Seele, im Gegensatz zu Frau Denker, die hat sich in den vergangenen 2 Jahren null Komma null verändert.
Wir fuhren zu Rezeption, von der wir dachten das sie es wäre, zu !!!! Okkkeeeee, was war das? Ich hatte doch von zu Hause noch gefragt, ob Tagesgäste willkommen sind. :angry:
Ey ich hatte jetzt keine Lust die Zeit hier zu verplempern, meinte zu Josef: Wir zahlen wenn wir zurückkommen. Kaum saßen wir wieder im Auto, klopfte Frau Denker an die Tür und fragte uns, warum wir nicht bezahlt hätten.
Wir: Die Rezeption ist doch geschlossen.
Sie: Wieso, ich sitze doch die ganze Zeit hier und zeigte auf ein neues Gebäude, das von innen aussah wie Soddern und Gomorra. Schrecklich …………….. neee Tagesgast/80 N$ pro Person ok, aber nochmal übernachten. Ich denke da gibt es genügend Alternativen.

Auf jetzt zu den Kullerkugeln ………….. aber Leute – was ist aus meiner Lieblingspad geworden, ich bin geschockt !!!! Kein Gras, alles trocken – und dabei hoffe ich so auf meine Giraffenbegegnung. Sind sie noch da, werden sie uns noch einmal überraschen, wie vor 2 Jahren? ………… aber es war nix zu sehen.

Dann: Haaaaalt – was ist? Da – wo? Daaaaaa – was denn? KUDUS – ok auch nicht schlecht.



Weiter geht´s zu den Kullerkugeln. Und rauf, ok mir fällt das Laufen ein wenig schwer. Nach dem Gekraxel rund um den Marmorberg hat sich direkt mein Knie bemerkbar gemacht. Egal, ich muss da irgendwie rauf. Ach, das ist einfach schön hier.









Aber die Fortsetzung ist selten so gut wie das Original, denn wir wussten was uns erwartete.
Wir verbrachten einige Zeit hier oben, mal mit Quatschfotos, mal mit einfach in die Ferne gucken, bevor wir uns endgültig von den Kullerkugeln verabschiedeten.

Wir fuhren gaaaaanz langsam zurück, denn ich hatte die Hoffnung noch nicht aufgegeben – es tat sich nichts. Wir konnten die Giraffen nicht finden. Die Kinnlade bei mir ging runter, tja war wohl nix.

Kurz vor Ende der Pad ……………………. DAAAAAAAAAAAAA
Josef: Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaas? Da sind sie, woooooooooo – da hinter dem Strauch. Tatsächlich unsere (ich nenne sie jetzt einfach so) Langhälse standen direkt an der Pad und zum Megaglück überquerten sie auch noch die Pad.









Netti war im Glücksrauch, hatte Dauergrinsen im Gesicht und ja, sogar Pippi in den Augen. Das hatte ich mir so gewünscht. Somit wird Ameib immer in guter Erinnerung bleiben, auch wenn Frau Denker nicht unsere Freundin werden wird.

Über die D2315 fuhren wir nach Omaruru. Ganz tolle Strecke, an der Hohenstein Logde und auch an Omandumba vorbei, die bestimmt wunderschön in die Landschaft integriert ist.

Rechtsseitig hatten wir einen wunderbaren Blick auf das Erongogebirge.











In Omaruru getankt und noch schnell in den Spar rein, Salat und Hühnchen für den Abend geholt und im Omaruru Guesthouse eingecheckt.



Martha an der Rezeption empfing uns mit einem strahlenden Lächeln, schaute auf unseren Voucher, verzog das Gesicht und zählte die Wochentage auf … Mittwoooch, Dooonnerstaaaag …… :ohmy: Ich guckte Josef an, er mich ………. Haben wir uns mit der Buchung vertan? Ich bekam schon Schweißperlen auf der Stirn, aber Martha übte nur deutsch und als wir alle Wochentage durchhatten ……… bekamen wir, nach einem Foto, auch unseren Zimmerschlüssel.



Das Guesthouse ist als Zwischenstation absolut zu empfehlen. Das Frühstück war klasse – Pool und jede Menge Sitzgelegenheiten sind vorhanden. Wenn auch direkt an der Straße, es war total ruhig dort. Sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis.

Hier sehen wir die erste Reisegruppe, die mit einem XXL-Truck unterwegs ist.




Bin gespannt, ob wir uns wiedersehen, denn morgen geht´s in die Etosha. Freue mich riesig.

Gefahrene km: 266
Anhang:
Letzte Änderung: 06 Sep 2019 07:58 von Netti59.
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08 Sep 2019 14:53 #567045
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8.8.2019 Omaruru Guest House – Eldorado Guest House

Ein neuer Tag – gut gefrühstückt – einmal gereckt und gestreckt – und wieder ab ins Auto. Weiter geht´s, allerdings mit leichten Wehwechen. Mein Knie schmerzt und mein Driver hat Zahnschmerzen!!!. Das fehlt noch, hoffentlich geht das gut. Mal nicht so viel sprechen, ich sehe es ihm an, dass er Schmerzen hat. :angry:

Ach noch etwas, das gleicht einer Sensation. Heute sehen wir die ersten Wolken ever in Namibia. :woohoo:



Es ist 8.00 Uhr als wir uns verabschiedeten, nach Outjo sind es knapp 2 Stunden. 10.00 Uhr ein Steak? Wir haben doch immer noch eine Rechnung mit dem Farmstall offen. Josef ist immer für ein Steak zu haben, aber 10.00 Uhr doch nicht, oder?

Richtung Outjo sehen wir ein totes Kudu, in Outjo selbst – und wir sind ja noch früh dran – was für ein Rummel.

OK, es wird wieder nix mit dem Steak, noch kurzer Stopp – schnell in die Bäckerei – 2 x Kuchen für unterwegs geholt und weiter Richtung Etosha. Was für ein Rummel vor der Bäckerei, Schmuck- und Nüsschenverkäufer sind zur Stelle, natürlich zum BEST PREIS.

Auf der C33 fällt uns die Dürre extrem auf. Kein Gras mehr am Straßenrand, verschiedene Brandherde machen wir aus und es riecht nach Rauch, unheimlich. Dementsprechend öde ist die Fahrt.

Wenn auch nichts zu sehen ist, die Landfrauen (Perlhühner) lassen uns nicht im Stich. Noch kein Pumba weit und breit. Das gibt´s doch gar nicht. Und auch Vögel sind nicht auszumachen.

Noch 110km bis zur Etosha – 100, 90, 80 …………….. langsam näherten wir uns dem ersten Highlight unserer Tour. Da wir an unserer Unterkunft vorbei kamen, checkten wir kurz ein mit dem Hinweis noch in die Etosha zu fahren, kein Problem unser Zimmer ist eh noch nicht fertig.

Also ab zum Anderson Gate, wo 3 Autos vor uns standen.





Wir zahlten den Eintritt für die kommenden 4 Tage und fuhren schnur stracks Richtung Okaukuejo. Kurz nach dem Gate der erste Stopp, Giraffen, ich glaube es waren 7 oder 8, aaahhh wie geil was das denn. :woohoo: :woohoo:
Was für ein wunderschöner Start. Zu dem Zeitpunkt wussten wir ja noch nicht, dass es noch jede Menge Giraffen werden sollten. Aber sofort gilt: Eine Giraffe kommt selten allein ;) .









Boah was waren wir froh, die angebotenen Double Rooms nicht genommen zu haben. Die machten von außen keinen guten Eindruck.
Jetzt startet unter anderem unsere Mission „findet Rodney“. Ja wir wollten unbedingt den Glücksbringer der beiden Ladys mit Hut (Laura und Petra) finden. ;)
Also zunächst das Wasserloch von Okaukuejo angesteuert und ihr glaubt es nicht, die Elefanten warteten schon auf uns. Da ging mein Herzchen auf :) . Außerdem wollten jede Menge Springböckchen, sowie einige Oryxe von dem Wasser kosten.












Es kam noch besser und da zeigte sich, dass die Fortsetzung doch so gut sein kann, wie das Original. Eine weitere kleine Herde kam, wie vor 2 Jahren, diesmal von links heran. Ich hatte Gänsepelle und war sooooo happy.







Das kannste doch nicht beeinflussen, entweder du bist da oder du hast Pech gehabt. :woohoo:

In der Ferne warteten 3 Giraffen darauf, endlich ans Wasserloch zu können. Hakuna Matata, die haben ja eine Engelsgeduld. Ich weiß nicht wie lange es dauerte, bis sie endlich an der Tränke waren.





Hach, das war doch schon ein schöner Nachmittag an unserem Lieblingswasserloch und nein, wir kommen uns dort nicht vor, wie im Zoo. Wir genießen es einfach, den Tieren zuzusehen.

Ui, es war dringend Zeit, sich auf dem Parkplatz nach Rodney umzusehen. In einem Baum entdeckten wir noch einen Gelbschnabentoko und auf dem Rasen vor der Rezeption diese wunderschöne Akaziendrossel.





Ich fand auch 3 entsprechende Autos, aber von Rodney keine Spur :S . Egal, morgen hatten wir noch eine Chance. Noch kurz einen Blick ins Sichtungsbuch geworfen.



LÖWEN - ok, vielleicht haben wir morgen Glück.

Was war das trocken hier, Entschuldigung wenn ich mich laufend wiederhole. Wie sollen die Tiere das überleben? Ein Steinböckchen humpelte am Wegesrand – hoffentlich lebt es morgen noch. Staub, Staub und nochmals Staub.



Wir hatten genug und fuhren zurück zum Eldorado Guest House.
Irgendwie schon schade, am Abend nicht ans Wasserloch zu können aber wir haben uns bewusst gegen die NWR Camps entschieden.
Boah was für ein Tag, ich bin total platt und müde.



Noch bei Nebrowni vorbeigeschaut, das Wasserloch gleicht nur noch einer runden Pfütze, ein paar Strauße waren vor Ort.



In Gemsbokvlakte sehen wir Oryxe und Springböckchen.



Bei Ombika kurz vor dem Gate stehen ein paar Elefanten.
Nun aber zurück, duschen und was essen. Der Magen knurrte und ich wollte raus aus dem Auto. Eldorado hat uns positiv überrascht. Schon wieder ein tolles Zimmer, für´s Auge blühten verschiedene Blumen und die Graulärmvogel begrüßten uns mit einem freundlichen – Bäääääääääh





Das ist der Unterschied zu Etusis, die Liebe zum Detail und die gepflegte Anlage. Hier wird bzw. muss ordentlich gewässert werden. Klar fragt man sich, ob das sein muss. Für den Gast ist es jedenfalls ein Augenschmaus.
Das Abendessen war sehr sehr lecker, der Betreiber der Lodge war ständig vor Ort, fragte ob alles in Ordnung sei, der Kamin loderte – was geht es uns gut. Danach wurden noch Fotos überspielt und ein wenig Tagebuch geschrieben, bevor die Augen endgültig zufielen.

Gefahrene km: 370
Anhang:
Letzte Änderung: 10 Okt 2019 15:33 von Netti59.
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9.8.2019 Eldorado Guest House

Wolken über Namibia und was für eine Front, finde ich toll – kann so bleiben. Heute Morgen zeigt das Thermometer 13 Grad. Nach einem leckeren Frühstück, starten wir um 7.24 Uhr Richtung Anderson Gate. Apropos Eingang, mit uns wollten an diesem Morgen noch etliche andere Autos in den Park.





Etosha, heute ist Löwen Tag – ich spüre das B)
Kurz nachdem wir im Park sind sehen wir eine Riesentrappe und viele Springböckchen.





Wir fuhren Richtung Okondeka, vielleicht gelingt es uns dieses Jahr die Löwen von den Ladys zu finden.



Und tatsächlich, es standen schon ein paar Autos dort, sehen wir die Bande. Der Pascha schritt seines Weges, die holden Damen lagen im Gras.









Wir konnten 5 Stück ausmachen, wobei alle weit weg und leider auch schlecht zu fotografieren waren. Aber das Gefühl, die Löwen gefunden zu haben, war wunderbar. :)
Dieses Gerummel um eine Sichtung ist nicht´s für uns. Wer bekommt die beste Position, wann wird wieder ein Platz frei ………… neee, komm wir fahren weiter Richtung Adamax und Natco – Richtung Ozonjuitji m´Bari.



Ich: Wenn ich mir was wünschen könnte …. So ein Langhals wäre jetzt nicht schlecht und wirklich, ohne Scheiß, schon standen sie vor uns, denn 1 Giraffe kommt selten alleine. :woohoo:



Dann kurz hinter Natco – Vollbremsung vom Driver. Was ist los? Was hast du gesehen? Ich weiß nicht – zurückgesetzt. Ich konnte 2 schwarze Punkte ausmachen, die sich doch tatsächlich als Honey Badger (Honigdachse) herausstellten. Hey wie toll !!





Zu dem Zeitpunkt dachte ich noch, das war eine Sensation die Honigdachse zu sehen. Wie sich jetzt bei den Ladys und H. Badger rausstellt, hatte die auch dieses Sichtungsglück :laugh: :laugh: , egal es waren unsere ersten Honigdachse, wir haben uns echt gefreut.

Kurze Zeit später, ich halte Ausschau nach etwas Großem im Baum – sehen wir einen Kampfadler. Boah der war klasse.





Ansonsten war es mit der Vogelausbeute richtig Mau.

Am Wasserloch von Ozonjuitji m´Bari (wer denkt sich so einen Namen aus :silly: ), war die Hölle los und kaum ein Auto zu sehen. So mag ich das :woohoo: :woohoo: ………….. wir stellten uns in Position und begutachteten das Kommen und Gehen. Wobei, die Position war ganz blöde verteilt. Der Driver machte ein Nickerchen und ich musste über ihn hinweg schauen. :sick: :evil:



Das war mir irgendwann zu blöd, ich verlangte einen Positionswechsel – SOFOOOORT !!!!! Ach, so lass ich mir das gefallen. Wir standen ca. 2,5 Stunden dort – absoluter Rekord. Es wurde keine Minute langweilig und diese Zeit gehört zu meinem absoluten Highlights in diesem Urlaub.














Ein Gespräch unter Zebras, was so wahrscheinlich ;) nie stattgefunden hat ;) : Ey die kenne ich doch, ja - die waren doch schon mal da und haben hunderte Fotos von uns gemacht, ja genau - denen wird´s aber auch nie langweilig ................

Noch eine Geschichte, die wir bis heute nicht einsortieren können. Hinterm Wasserloch waren - wer auch immer das war - damit beschäftigt, ein Kadaver zu zerteilen. Wir konnten ganz deutlich sehen, wie mit der Machete? auf etwas geschlagen wurde. Boah da wurde einem beim Zuschauen schon mulmig. Josef meinte sie hätten den Kopf, wir vermuten ein Oryx, abtransportiert. Wir konnten bei der Entfernung leider nur Aquarelle davon machen.









Irgendwann verabschiedeten wir uns von dem wunderbaren Busch TV und nahmen Kurs Richtung Okaukuejo



und tatsächlich, da waren sie wieder und ob ihr es glaubt oder nicht, von rechts kamen die Rüsselchen auch wieder zum Nachmittagssnack. Ach wie schön – Dauergrinsen bei Netti. Das sind einfach Momente, die sich tief einbrennen und hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben.



Diese 4 standen in Lauerstellung, um an das Wasserloch zu kommen ..............




Steppenfalke

Leider konnten wir auch heute Rodney nicht ausfindig machen, noch nicht einmal ein Fahrzeug von der Lodge war zu sehen. Die Mission ist gescheitert – hmmmmm. :dry: :dry:

Was für ein Tag in dem Park. Den Abschluss bildeten Giraffen bei Nebrowni im schönsten Licht.





Zurück auf Eldorado hatte ich immer noch mein Dauergrinsen im Gesicht und jede Menge Staub am Körper. Nichts wie unter die Dusche ………….. HUNGER !!!!. Das Essen war wunderbar und die Erwartungen an die Eldorado Guest Farm wurden voll erfüllt.

Gefahrene km: 250

LG von der Netti
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