THEMA: Namibia zum ersten - Time does not matter
21 Jun 2019 07:57 #559593
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Freut mich zu hören, dass dir der Bericht gefällt.

Wir waren überrascht, was uns vorher und nachher in den Lodges im Vergleich zu den staatlichen Camps geboten wurde. Zustand und Instandhaltung sind wirklich schlecht. Aber so lange die Touristen kommen, wird sich nichts ändern. Wenn irgendwann die Touristenzahlen erst mal zurück gehen, ist es für Veränderungen vielleicht schon zu spät und einige wenige gehen mit vollen Taschen aus der Nummer raus. Sehr traurig, aber so ist es leider oft da unten.
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21 Jun 2019 10:06 #559607
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Am Morgen sind wir nach einer etwas unruhigen Nacht erst mal entspannt zum Frühstück gegangen. Das Frühstück war sehr reichhaltig und gut, mit frischen Eierspezialitäten in einer offenen Küche zubereitet. Für die Masse gibt man sich hier offensichtlich doch etwas mehr Mühe, als im Dolomite Camp für weniger Gäste. Wir haben unsere Schweizer bekannte natürlich noch mal beim Frühstück getroffen und uns verabschiedet. Die beiden waren froh, nur eine Nacht gebucht zu haben und wünschten uns viel Durchhaltevermögen für die zweite Nacht :lol: . Einige Tage später sollten wir die beiden noch mal wieder treffen..
Nach dem Frühstück sind wir dann zur Rezeption gegangen um uns zu beschweren. Den berechtigten Vorwurf, warum wir nicht gleich etwas gesagt haben, musste ich mir gefallen lassen. Man wollte es aber ja irgendwie erst mal aushalten, bevor man etwas sagt.. Trotzdem haben wir relativ schnell ohne große Einwände ein neues Zimmer bekommen. Also schnell Sachen wieder einpacken und um räumen. Das Zimmer war schon deutlich sauberer, wir haben aber auch nicht mehr so genau hingeguckt, denn sonst hätte man garantiert wieder was gefunden. Aber wenigstens das Waschbecken war in Ordnung und vor allem lief die Klimaanlage. Was für eine Wohltat!
Jetzt konnten wir dann aber auch endlich los. Wir wollten heute einfach den ganzen Tag durch den Park fahren, am Camp konnte man ja nicht so viel machen. Also gut mit Proviant eingedeckt fuhren wir sämtliche Wasserlöcher und auch die Etoshapfanne an. Dazu gibt es weniger zu sagen, aber viele Bilder :).
























Einen kleinen Mittagssnack hatten wir dann im Halali Camp zu uns genommen. Den besten Eindruck machte das Camp so auf uns auch nicht. Wir waren froh, dass wir da keine weitere Übernachtung geplant hatten :). Mit Chickenmayo Sandwich und Cola kann man zum Glück nicht viel falsch machen. Man musste hier nur aufpassen, dass die aufdringlichen Vögel nicht das Brot aus der Hand klauen.
Auf dem Rückweg wollten wir dann einen Rhinodrive fahren, der ausgeschildert sein soll. Nach Beschilderung fahren funktioniert im Park aber nicht, da die Schilder nicht mehr lesbar sind, wenn sie überhaupt vorhanden sind und die Karte hatten wir etwas außer acht gelassen. Wir hatten uns komplett verfahren und mussten uns erst mal wiederfinden. Zum Glück hatten wir nichts bestimmtes vor heute :D.
Ein kurzer Halt bei der Etoshapfanne war für uns dann aber natürlich auch noch Pflicht. Was für ein unwirklicher Ort und diese unendliche Weite..




.. gefühlt auf der anderen Straßenseite findet man wieder die ortsübliche Vegetation.




Das folgende Foto, wie bereits im ersten Post beschrieben, eines meiner Lieblingsbilder :)




Zurück beim Camp sind wir noch mal zum Wasserloch und haben gerade eine Gruppe Elefanten beim Baden erwischt :).






Am Abend genossen wir wieder ein gutes Abendessen bevor wir uns wieder zum Wasserloch begeben haben. Heute war es deutlich ruhiger dort, aber eine kleine Hyänenfamilie kam heute zum trinken und irgendwie haben wir uns gefragt, warum man im Camp eigentlich sicher ist, ohne einen Zaun zum Wasserloch? Auch Löwen können schließlich dort aufkreuzen. Wie auch immer - dieses Wasserloch ist beeindruckend. Man ist den Tieren ganz nah :).

Wir wollten am nächsten Morgen früh los fahren, um noch etwas den Etosha genießen zu können, bevor wir beim Onguma eintreffen. Wir waren froh, dass wir dann die staatlichen Camps hinter uns lassen konnten.

Abschlussfazit zum Etosha und den Camps:
Es mangelt einfach überall. Keine Instandhaltung, weder von dem Park selbst, noch von den Unterkünften. Überfordertes und desinteressiertes Personal, teilweise schlechtes Essen. Wer so weit oben in dieser Preiskategorie mitspielen möchte, muss mehr bieten als nur ein gut positioniertes Wasserloch. Wir würden das nächste mal definitiv außerhalb vom Park eine Lodge buchen und von dort aus die Touren buchen, da bekommt man viel mehr Leistung auf dem Preisniveau. Diese Erfahrung haben wir die nächsten Tage mit dem Onguma auch selbst machen dürfen.. :)
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25 Jun 2019 15:05 #560005
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Früh am Morgen klingelte für uns wieder der Wecker. Um 6:30 Uhr wollten wir aufstehen um die Sachen zu packen um dann zeitig nach dem Frühstück zum Onguma aufbrechen zu können. Als meine Frau im Bad war und ich noch im Halbschlaf auf das Smartphone blickte, stellte ich fest, dass meine Frau den Wecker eine Stunde zu Früh um 5:30 Uhr gestellt hatte, was ich ihr auch unmissverständlich hinterher gerufen habe :D.
Beim Abgleich der Handy's mussten wir aber unterschiedliche Uhrzeiten auf den Displays feststellen :huh: . Wie geht das? Wir besitzen Android Handys der gleichen Marke und auch die automatische Zeitzone war bei beiden aktiviert. Ich hatte GMT +1 und meine Frau GMT +2.
Da ich in dem neuen Zimmer noch etwas W-Lan Empfang von hatte, habe ich bei Google mal versucht, etwas über eine mögliche Zeitumstellung in Namibia in Erfahrung zu bringen, da wir eine Woche vorher in Deutschland auch eine hatten. Ich habe dann tatsächlich Berichte gefunden, in denen an dem aktuellen Datum die Zeitumstellung sogar mit kleinen Grafiken dargestellt wurde, aber ein Suchergebnis weiter hieß es, es gibt keine Zeitumstellung mehr :blink: :blink: .
Etwas verunsichert haben wir uns dazu entschlossen, jetzt alles wie geplant abzuwickeln da wir ja eh wach waren, mit Pech hätten wir dann etwas auf das Frühstück warten müssen.
Beim Frühstück waren wir auch fast die ersten. Ich habe dann den Koch, der die Rühreier und Omlettes brät mal eben nach der Uhrzeit gefragt. Er wusste sie nicht und es war ihm auch nicht so wichtig :laugh: . Als ich versucht habe, ihm mein Problem zu erklären, wusste er überhaupt nicht mehr was ich von ihm will. Okay, falscher Ansprechpartner. Also erst mal in Ruhe frühstücken!
Irgendwann war uns die Uhrzeit auch nicht mehr wichtig. Es war ja Urlaub und das Gate war schon offen. Trotzdem habe ich beim Checkout noch mal an der Rezeption nachgefragt und damit eine wilde Diskussion, der ich nicht wirklich folgen konnte, zwischen den drei angestellten Damen und der Managerin im Hintergrund, ausgelöst :lol:. Nach 2-3 Minuten das Ergebnis: Eventuell gab es eine Zeitumstellung aber wahrscheinlich nicht :laugh:
Wir hatten uns mittlerweile wirklich schon über diesen Umstand amüsiert. Wie undenkbar wäre es im pünktlichen Deutschland, dass bei der Arbeit kein Mensch die genaue Uhrzeit kennt? :lol:
Ohne die tatsächliche Uhrzeit mit Sicherheit zu kennen sind wir dann durch den östlichen Etoscha in Richtung Onguma aufgebrochen.






Direkt beim ersten Wasserloch hatten wir dann einen Elefanten, der sich ein Wasser- und Schlammbad genehmigt hat. Was für eine Freude, ihm dabei zuzuschauen!






Ein paar Meter weiter dann - mal wieder - Löwen. Es schien für uns das Jahr der Löwen zu sein :). Dieses mal aber völlig unverhofft während der Fahrt neben der Straße unter einem Baum, weit ab von dem nächsten Wasserloch. EIne Löwin hatte einen Tracker um den Hals.








Direkt nach der Ausfahrt des Etosha konnte man links abbiegen und war schon wieder auf dem Gelände von Onguma. Das war viel leichter als gedacht. Laut Navi hätten wir erst außen rum fahren müssen. So haben wir viel Zeit gespart und waren auch deutlich schneller am Tree Top Camp, wo man uns schon mit einem kühlen Getränk erwartet hatte.
Wir haben dieses Camp anlässlich des runden Geburtstags meiner Frau als "Highlight" der Reise gebucht und da waren wir jetzt und wurden empfangen von Johannes, der für uns zuständig war und uns alles erklärte. Wir waren für die nächsten zwei Nächte tatsächlich die einzige Buchung. Das gesamte Personal war nur für uns da. Ein komisches Gefühl für uns!
Da der Sundowner Drive für den Tag schon voll gebucht war (wird mit den anderen Unterkünften von Onguma zusammengelegt), haben wir uns entschieden einfach bei dem Camp zu bleiben und das Wasserloch zu genießen, dafür aber am kommenden Tag den Morning Drive im Etosha und den Sundowner im Onguma zu buchen.

Das Tree Top Camp hat uns direkt umgehauen. Was für eine Lage!


Wir haben uns dann am Haupthaus der Lodge mit einem Bier niedergelassen und mit Johannes geplaudert. Ich konnte mir es nicht nehmen lassen, ihn irgendwann noch mal nach der Uhrzeit zu fragen und erzählte ihm von unseren unterschiedlichen Zeiten auf dem Smartphone. Er war sich auch nicht sicher, aber der Meinung, dass es die Zeitumstellung nicht mehr gibt. Ich habe dann gesagt, so lange ich es bis zum Abflug raus kriege, bin ich zufrieden :D. Seine Aussage war dann, daher auch der Titel des Threads "You know, in Africa the time does not matter, if you really want to know the time, you have to call the airline".
Was für ein prägender Satz. So unvorstellbar es in Deutschland auch ist, so passend ist es in Afrika.

Das Wasserloch war an diesem Abend nur sporadisch besucht, die speziellen Sichtungen blieben noch aus. Trotzdem sind die Geräusche um einen herum und das Gefühl, so sehr mittendrin zu sein, wunderschön :).




Für das Abendessen haben die Jungs uns extra den Tisch raus gestellt, sodass wir auf der Veranda essen konnten :).


Das Abendessen dann war der Hammer. Der Koch Jeremiah kam zu unserem Tisch und hat uns das Menü vorgetragen. Es folgte ein wahnsinnig gutes 3-Gänge Menü, was das Essen der Grootberg Lodge noch getoppt hat. Hier einfach nur wow! Nach den mäßigen Unterkünften im Etosha war das eine Wohltat - alles hier so schlüssig und gut gemacht.
Als wir nach dem Abendessen zu unserem Zelt gingen, war der Weg dorthin mit Kerzen gepflastert, die Betten aufgeschlagen und auf dem Kopfkissen lag ein gute Nacht Gedicht. Alles so einfache Kleinigkeiten die einen Aufenthalt unvergesslich machen! :)
Super glücklich schliefen wir dann am Abend ein. Morgen hatten wir schließlich viel Programm und einen runden Geburtstag zu feiern! :)
Letzte Änderung: 25 Jun 2019 15:24 von HMEMK.
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25 Jun 2019 15:29 #560010
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Köstliche Geschichte mit der Zeitumstellung! :laugh:

Bei der Reisevorbereitung hat das bei mir auch für Verwirrung gesorgt, weil ich zur Zeitumstellung in Namibia im Internet unterschiedliche Infos gefunden habe. Ich hab dann einfach beschlossen, das ganz afrikanisch auf mich zukommen zu lassen. :lol:
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17 Jul 2019 16:41 #562102
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Einen vollgepackten Tag mit einem runden Geburtstag und zwei Gamedrives hatten wir heute vor der Brust. Frühstücken konnten wir heute Morgen wieder draußen. Wir sollten direkt nach dem Frühstück von unserem Guide am Camp abgeholt werden. Als wir zum Hauptzelt gingen, wartete er schon auf uns. Johannes erzählte noch, dass wir heute Abend zum Sundowner Besuch von einem Fotografen-Paar bekommen. Die waren vom Onguma engagiert um Werbefotos der Camps zu machen und sollten uns heute beim Sundowner und beim Abendessen begleiten. Sehr spannend! :)
Zum Morningdrive im Etosha waren wir die einzigen Gäste. Das köstliche und umfangreiche Geburtstagsfrühstück mit frischen Omelettes haben wir dann zügig hinter uns gebracht, damit es los gehen konnte.

Der Drive war viel persönlicher und schöner, als der Drive aus dem Etosha. Wir haben unseren Wunsch nach Geparden und Leoparden geäußert und unser Guide war wirklich sehr bemüht, uns diesen Wunsch zu erfüllen, auch wenn er am Morgen noch nicht erfolgreich sein sollte. Trotzdem gab es eine Menge zu sehen und er hat uns näher an einen Elefanten gefahren bzw. die Stellung gehalten, als ich es mich selbst je getraut hätte. Wir hätten teilweise den Elefanten fast anfassen können :).







Relativ schnell - wie könnte es anders sein - haben wir ein einzelnes Löwenmännchen im Gras liegen sehen. Viel Zeit haben wir dort nicht verbracht, da wir jetzt einfach unser Glück auf neue Sichtungen etwas strapazieren wollten :laugh:













Auch wenn die außergewöhnlichen Sichtungen aus blieben, war es ein lustig-informativer Drive der uns viel Spaß brachte und eine zweite Chance auf Geparden hatten wir ja noch beim Sundowner. Diese sollten nämlich irgendwo zwischen Onguma und Etosha unterwegs sein, wurden allerdings zuletzt im Etosha gesehen.

Gegen Mittag zurück am Camp haben wir es uns bei einer Flasche Rotwein, gesponsert zum Geburtstag vom Camp Manager, gut gehen lassen. Da wir beide keine Rotwein Trinker sind, waren wir nach dieser Flasche in Bullenhitze auch schon schön blau :laugh:
In unseren Campingstühlen standen wir unter ständiger Beobachtung einiger Giraffen. Teilweise haben wir etwa 20 Giraffen gleichzeitig umliegend um das Wasserloch zählen können. Eine stand nur einen Meter neben unserem Zelt :woohoo:.. natürlich ganz heimlich versteckt in einer Baumkrone :lol:


Aber auch einige Warzenschweine und Mangusten kamen auf eine Abkühlung vorbei.





Nach einem entspannten Nachmittag und etwas Erholung von dem Rotwein wurden wir dann wieder von unserem Guide abgeholt zum Sundowner innerhalb des Ongumas. Die Fotografen saßen bereits im Fahrzeug. Zu unserem Glück waren es auch noch Fotografen aus Deutschland, die für die Werbefotos zuständig waren. Die beiden haben uns direkt mal Hilfestellungen und Tipps zum fotografieren während des Drives angeboten, wenn wir Interesse haben. Natürlich habe ich das :woohoo: . Wie könnte man so ein Angebot vom Profi ablehnen?
Zu Beginn haben wir ein wenig geplaudert, besondere Sichtungen gab es erst mal keine. Und dann standen wir doch ganz unverhofft plötzlich mitten vor einer Gepardenmutter mit Ihren drei ca. 1 Jahr alten Jungtieren. Wir hatten sie tatsächlich endlich gefunden - unsere ersten frei lebenden Geparden. Ich hatte ganz schön Gänsehaut :woohoo:







Der Guide vermutete, dass die vier bald auf die Jagd gingen. Leider waren sie nach einigen Minuten im dichten Gras verschwunden. Einige Meter weiter vergingen sich gerade Schakale an den Überresten eines jungen Springbocks. Ob sie bewusst in der Nähe der Geparden waren? Auf jeden Fall waren sie gerade stark gefährdet. Es ging so weit wir das beurteilen können aber gut für die beiden :)



Später haben wir dann noch auf dem Weg zu einem kleinen Wasserloch eine Hyäne in der Ferne gesehen. Dieses Bild gefällt mir besonders gut, weil es so verstohlen aussieht :)



Leider war die Hyäne so schnell wie sie gekommen war auch schon wieder weg. Am Wasserloch gab es keine Sichtung, dafür tolles Foto-Licht :)



Mit etwas Tempo ging es darauf zu einem schönen Platz für den Sundowner wo wir bei Snacks und ein paar Drinks noch mal auf den Geburtstag meiner Frau anstoßen konnten. Was für ein gelungener Drive und bis dahin gelungener Tag!





Zurück beim Camp haben wir dann im Inneren des Hauptzelts an einen liebevoll gedeckten Tisch zum Abendessen platz genommen. Jeremiah kam wie am Tag zuvor um das Essen vorzustellen. Heute wegen der Fotos sogar mit Kochmütze :D. Beim Dessert sagte er, dass er noch nicht genau wisse, was es gibt, er würde sich noch etwas überlegen. Ich habe so schnell nicht geschaltet und war einfach nur gespannt.
Nach einem erneut unfassbar leckeren Abendessen aus mehreren Gängen und netten Gesprächen mit den Fotografen kam es dann zum Dessert. Die gesamte Crew bestehend aus 4 Männern kam mit einem großen Schokokuchen, Wunderkerzen und Gesang aus der Küche, um meiner Frau ein Ständchen zu bringen. Es war wirklich schön und lustig zugleich, weil die Jungs sich selbst nicht sehr ernst genommen haben und jeder den anderen vor schicken wollte :laugh:. Eine wirklich tolle Geste über die wir uns sehr gefreut haben :).

Einige Zeit nach dem Essen sind die Fotografen dann wieder gefahren, sie mussten zurück zu ihrem eigenen Camp. Wir wollten der Crew dann den verdienten Feierabend genehmigen und haben uns zu unserem Zelt zurück gezogen, wohin der Weg wieder mit Kerzen gepflastert war und ein neues Gute-Nacht-Gedicht wartete.
Am Zelt haben wir dann den Abend gespannt, ob wir irgendwann auf Werbefotos vom Onguma auftauchen, ausklingen lassen und uns zum schlafen ins Bett gelegt. Morgen stand die nächste Etappe zur Frans Indongo Lodge an.
Letzte Änderung: 17 Jul 2019 16:49 von HMEMK.
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17 Jul 2019 17:19 #562109
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  • MichaelAC am 17 Jul 2019 17:19
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Hi HMEMK,

seid ihr vielleicht Paul Kornacker begegnet, der war einige Zeit auf Onguma für Werbefotos. Ein netter Kerl :-)
Viele Grüße, Michael
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