THEMA: Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia
27 Mär 2019 20:28 #552427
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  • jaffles am 27 Mär 2019 20:28
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Hallo Axel,

das sind traumhaft schöne Bilder! Man spürt förmlich die Einsamkeit!
Herzlichen Dank fürs Berichten!

LG Claudia
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07 Apr 2019 18:47 #553360
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  • casimodo am 07 Apr 2019 18:47
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Hallo Axel,

Seine Panoramas sind einfach Klasse B) Herrlich, wie schön Du diese landschaftlichen Juwelen beschreibst.
Besonders das viel Grün sieht herrlich aus :)

Ganz großes Kino :) :) :)

Viele Grüße
Casimodo
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25 Mai 2019 19:59 #557382
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So dann will nun endlich zu Ende bringen, was ich vor Monaten angefangen habe. Zunächst möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich für das positive Feedback herzlich bedanken.

02.05. Swakopmund A La Mer

Der heutige Tag ist schnell erzählt, also noch schneller als die Tage zu vor ;-). Zum Sonnenaufgang ging es auf den Felsen.








Danach verließ ich den Krater Richtung Cape Cross. Am Rand des Krater warf ich noch einen Blick zurück Richtung Inneres.




Der nächste Fotostopp war bei der in 2008 gesunkenen Zeila.


In Swakopmund steuerte ich als erstes des Dorob-Permits wegen das MET in der Bismarck St. an. Meine Meinung/Erfahrung zu diesem kostenlosen Permit habe ich bereits hier kundgetan: namibia-forum.ch/for...b-messum.html#524077

Jetzt musste ich nur noch eine Unterkunft für drei Nächte finden. Was ich im Vorfeld nicht bedacht hatte, war der Cassinga Day (de.wikipedia.org/wiki/Cassinga-Tag) am 04.05.2019 (langes WE). So konnte ich bei meiner bevorzugten Unterkunft - A LA MER - nur zwei nächte bekommen. Der Hauptgrund nach Swakopmund zu kommen, war für mich Sandwich Harbour im Rahmen einer geführten Tour zu besuchen. Ich buchte die Halbtagestour bei sand waves für den nächsten Nachmittag. Es gab auch eine morgendliche Tour. Wegen des Nebels wollte ich aber auf Nummer sicher gehen.

Der Nebel zog sich zurück, sodass ich Richtung Leuchtturm zum Mittagessen aufbrach. Danach unternahm ich noch einen Spaziergang entlang des Strandes bis zum Swakop.








Über booking.com checkte ich, welche Unterkünfte es für den 04.05. in Swakopmund zu buchen gab - nicht viel. Ich entschied mich für Gut Richthofen, welches am Swakop lag. Das passte auch bestens für meine geplante Tour durch Khan und Swakop Rivier.

Gefahrene Kilometer: 177 (8,3 l/100 km)


03.05. Swakopmund A La Mer (Ausflug Sandwich Harbour) Teil 1

Ungewohnt spät stand ich auf. Nach dem Frühstück packte und räumte ich noch einiges um, bevor ich zum Strand ging, wo eine Zeitschrift bei schönsten Sonnenschein lass. Gegen 11:00 Uhr machte ich mich zurück ins Hotel und wurde alsbald abgeholt.
Um 12:30 Uhr waren wir dann an der Lagune von Walfish Bay. Ich war erstaunt, wie viele Flamingos es hier gab.






Nach diesem kurzen Fotostopp wurden die sieben Teilnehmer (aus der Schweiz, Deutschland, Russland und Südafrika) auf die beiden Fahrzeuge verteilt. Ich fuhr im Fahrzeug von Ben (wohl der Chef von Sand Waves) zusammen mit einer Russin und einer Südafrikanerin.
Den ersten Stopp machten wir auf einem Hügel südlich der Stadt mit Blick auf die Salinen.


Fand ich erst einmal nicht so spanend. Mag vielleicht auch daran liegen, dass wir im Vorjahr bereits hier waren. Erschrocken war ich, als die Fahrzeugarmada von Mola Mola auf dem Hügel kam. Es dauerte noch eine Weile bis wir den Strand erreichten und parallel zum Meer fuhren. Hier begegneten wir einer Robbe.




Der zweite Stopp erfolgte an der Nationalparkgrenze.


Vor der Übertragung von Walfish Bay war dies die Landesgrenze zwischen Namibia und Südafrika.




Schon ziemlich bald ging es weiter, da wir laut Ben vor der Mola Mola-Flotte bei den Dünen von Sandwich Harbour sein wollten. Der Grund war allerdings nicht, die Landschaft für seine Kunden alleine haben zu wollen, sondern wegen der besseren Fahrbedingungen in den Dünen.

Als nächstes hielten wir beim Kusieb Delta.


Hinter dem Delta begann die Dünen-Namib. Die Dünen reichten bis an den Ozean. Die Fahrt zwischen den Dünen und dem Meer war faszinierend und für mich einer der Höhepunkte des Ausfluges.








Vor erreichen der Lagune, stießen wir zu nächst auf dieses Baumgerippe


und fuhren in die Dünen. Schon nach weniger Minuten durch eine herrliche Dünenlandschaft erreichten wir eine Stelle, von der man einen grandiosen Ausblick über die Dünen auf den Ozean und die Landzunge hatte. Der nächste Höhepunkt.








Letzte Änderung: 09 Nov 2019 12:17 von aos.
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27 Mai 2019 21:02 #557534
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03.05. Swkopmund A La Mer (Ausflug Sandwich Harbour) Teil 2

Wie man auf den letzen Bildern erkennen kann, liegt noch ein Dünental vor der an die Lagune grenzende Dünenkette. So ging es erstmals so richtig bergab. Allerdings werden sämtliche Abfahrten sehr behutsam angegangen. Die Beschleunigung erfolgte erst, wenn der steile Abschnitt passiert wurde, um genug Schwung für die Auffahrt zu erlangen.




Die Aussicht auf die Lagune war an dieser Stelle wesentlich besser.






Hier durften wir zu Fuß die Düne hinabsteigen.


Unten erwarteten uns einige Snacks und ziemlich süßer Sekt. Die Rückfahrt führte komplett durch die Dünen, was auch einer der Gründe war, mich einer geführten Tour anzuschließen. Wir machten viele Fotostopps, sodass wir bis zum Kuiseb Delta anderthalb Stunden unterwegs sein sollten.








Das waren die letzten anderen Fahrzeuge vor uns, sodass wir die Dünenlandschaft nun für uns alleine haben sollten.




Diese Stelle gefiel mir besonders gut. Daher gibt es auch vier Fotos.












Vor erreichen des Kusib-Deltas, stießen wir auf drei Schakale, die in den Dünen ein super Motiv abgaben.
















Ben erzählte uns nun, dass sie am Morgen eine Braune Hyäne in der Nähe gesichtet hätten. Wir sahen am Delta noch einige Strauße.


Inzwischen war es 17:00 Uhr. Bald begegnete uns ein Wagen mit vier jungen Amerikanern, die ebenfalls Sandwich Harbour besuchen wollten. Ben riet ihnen dringend davon ab, da es sie es keinesfall mehr im Hellen schaffen würden. Sie ließen sich aber nicht beirren - keine Ahnung was aus ihrem Unterfangen geworden ist.
In Swakopmund waren wir dann gegen 18:00 Uhr. Für mich war dieser Ausflug ein wahrer Höhepunkt und kann ihn uneingeschränkt empfehlen.
Letzte Änderung: 09 Nov 2019 12:20 von aos.
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04 Nov 2019 22:43 #571975
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04.05. Gut Richthofen (Ausflug Khan Rivier)

Den nicht unbedingt geplanten extra Tag in Swakopmund wusste ich gut zu nutzen. Mein Plan war es, den Khan Rvier 4x4 Trail zu fahren. Wegen des besseren Lichts (Sonne im Rücken) wollte ich von Trekkopje aus starten. Der Tag begann mit normalen Verhältnissen. Soll heißen auf Achse bei Sonnenaufgang.
Ich fuhr allerdings nicht den direkten Weg über die B2, sondern baute den Schlenker über C28 und D1991 ein, um der Mondlandschaft einen Besuch abzustatten. Entlang der D1991 (nicht permitpflichtig) machte ich einige Aufnahmen und fuhr direkt über Goanikontes zur B2. Wahrscheinlich ist das Fotolicht am Nachmittag besser.














Die B2 war stark befahren und landschaftlich auch nicht gerade eine Augenweide. Als ich nach ca. 38 km rechts abbog - unmittelbar hinter dem Trekkopje-Abzweig -, änderte sich das schlagartig und es präsentierte sich eine Wüstenlandschaft, so wie sie mir gefällt.




Nach einigen Kilometern führte der Track in ein Nebenrivier des Khan,


welches sich bald verengte.


Und hinter der nächsten Biegung abrupt endete. Dies wollte ich weder Fahrer noch Fahrzeug - dazu ohne Einweisung und quasi letzten Tag der Reise - antun.


Also wendete ich und wählte ein paar Hundert Meter weiter eine Piste, die nach Westen führte (in T4A nicht eingezeichnet). Und wieder zeigte sich eine tolle Wüstenlandschaft.




Diese Piste mündete auf eine andere Piste, welche nach insgesamt ca. fünf Kilometern auf eine gute ausgebaute Pad führte. Diese gut ausgebaute Pad führte schließlich zum Khan und verließ ihn auf der anderen Seite wieder (ob sich auf der anderen Seite eine Mine befindet, kann ich nicht sagen. Bei T4A stehen "Dead End.. Valencia Uranium (Pty) Limited). Sicher kann ich nur sagen, dass ich mich nun im schönsten Abschnitt des Khan befand.


Mit toller Felsnadel.




Die nächsten ca. 25 km waren landschaftlich auch noch richtig toll.








Als dann Wasserleitungen (und später auch Stromleitungen) durch das Rivier führten, war es für mich nicht mehr so schön, wie durch die anderen großen Trockenflüsse (wie Hoanib, Huab usw.) zu fahren.

Das Bild ist in einem Nebental, das ich für ein paar hundert Meter erkundete, entstanden.


An Tieren traf ich im Khan auf zwei Strauße.


Als der Khan in den Swakop mündete, wurde die Vegetation dichter. Daher stieg ich der Aussicht wegen auf einen Felsen. Von links kommt der Swakop und von rechts der Khan.




Die Vegetation im Swakop blieb dicht, so dass ich die Fahrt bis zum Gut Richthofen weniger attraktiv empfand. Landschaftlich am besten hat mir der Abschnitt zwischen B2 und Khan Rivier gefallen.

Außer mir übernachtete auf Gut Richthofen noch ein Uniprofessor aus Zimbabwe, mit dem ich mich nett eine ganze Weile unterhielt, mit seiner Frau. Das Zimmer würde ich mit einer einfachen Ferienwohnung vergleichen, das mit ca. 50 EUR/Nacht recht günstig war. Zu Abend wollte ich eigentlich bei Sophia Dale essen, leider war die Küche wegen des Feiertags geschlossen. Bis in die Stadt wollte ich auch nicht mehr fahren, sodass es Reste gab - auch gut, wenn auch kein "würdiger" Abschluss einer so tollen Reise.

Gefahrene Kilometer: 223 (11,3 l/100 km)


04.05. Rückflug
Über diesen Tag gibt es eigentlich nichts zu berichten. Kaffeepause in Okahandja (Nähe des Shell-Tankstelle, nebenan gab es auch einen Billtong-Laden). Gegessen habe ich in Klein Windhoek bei Andy's Pub. Das Speisenangebot würde man hierzulande als gut bürgerlich bezeichnen. Dieses Restaurant würde ich Joe's Beerhouse immer vorziehen. Nicht zu verachten ist die gut Auswahl an Single Malts (einen Laphroig 18 gab's zum Spottpreis). Da ich das Fahrzeug noch abgeben musste, blieb es beim einem Single Malt. Fahrzeugrückgabe, Flughafentransfer und Rückflug verliefen ohne nennenswerter Vorkommnisse.

Gefahrene Kilometer: 345 (11,5 l/100 km)


Fazit zum Namibia-Teil: Ich bin froh, dass ich die lange Fahrt aus der Mitte Botswanas in den grünen Nordwesten Namibias auf mich genommen habe. Das bedeutete zwei reine Fahrtage, die ich aber gerne auf mich nahm. Im Nachhinein hätte ich vielleicht den Ausflug in den Etosha NP sowie eine Nacht Swokop gestrichen. Stattdessen hätte ich noch einen "Abstecher" ins Hartmanntal gemacht, welches nach Hörensagen ebenfalls wunderschön grün gewesen sein sollte. Da wir aber in 2017 bereits dort waren, hatte ich vor Ort nicht das Bedürfnis - in der Rückbetrachtung schon.
Gut gefiel mir im Nordwesten, dass man immer wieder die Möglichkeit hat die grandiose Landschaft per pedes zu erkunden. Es ist schon erstaunlich, welche tollen Panoramen sich nach ein par Minuten "Kraxelei" zeigten. Drei Wochen "Tiere gucken" wäre mir doch zu viel des Guten, auch wenn ich gerne die Hunters Road oder den Khaudum NP besucht hätte (letzteres wurde in 2019 nachgeholt).
Den Auslug nach Sandwich Harbour und die Fahrt durch die Dünen möchte ich keines Falls missen.

Generell finde ich die Kombination aus Botswanas Kalahari und den Nordwesten Namibias (für mich) recht passend, auch wenn eine große Distanz dazwischen liegt. Beides tolle, einsame Gegenden mit einem konträren Landschaftsbild. Daher gab es in 2019 eine Wiederholung dieser Kombi.
Letzte Änderung: 09 Nov 2019 12:28 von aos.
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05 Nov 2019 11:56 #572023
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