09. Februar 2018 – Über den Boshua Pass ans Meer
Das Frühstück lassen wir uns schmecken, auch hier ist die Auswahl mehr als gut und reichlich. Wir verabschieden uns von allen „Langzeitbewohnern“ und Mr. Right (ich hätte ihn am liebsten direkt eingepackt

) und machen uns auf Richtung Boshua Pass.
Die sehr gut präparierte Pad schlängelt sich durch das Hochland, und je weiter wir fahren, desto trockener wird es.
Auf der gesamten Strecke begegnet uns insgesamt tatsächlich ein Auto
In der Ferne entdecken wir Geier, Greife, Baboons und dann sind wir uns nicht wirklich sicher – aber es müsste ein Honigdachs gewesen sein, der blitzschnell am Straßenrand auf- und wieder abgetaucht ist. Vereinzelt begegnen wir wohlgenährten Kühen mit ihrem Nachwuchs am Straßenrand. Fotos der Tierbegegnungen gibt es keine – entweder war ich zu langsam oder hatte keine Lust. Manchmal möchte ich einfach nur die Landschaft und die Fahrt ohne Blick durch den Sucher genießen

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Nach vielen verzückten Ausrufen die Gegend betreffend erreichen wir trotz einiger Stopps schneller als uns lieb ist die Ebene, wo uns nunmehr karge Wüste erwartet.
Das Hochland haben wir längst hinter uns gelassen, als wir diese interessante Wolkenformation im Rückspiegel entdecken - hoffentlich wird sie reichlich Regen bringen.
Kurz darauf können wir schemenhaft die Umrisse der Blutkuppe mit dem Langen Heinrich im Hintergrund erspähen.
An der Blutkuppe wollen wir eine kurze Rast mit Picknick einlegen. Leider haben wir keine Zeit für den Rock Sculpture Trail, denn wir haben in Swakop ja eine, nein zwei Verabredungen

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An der Campsite angekommen entdecken wir gut versteckt – vermutlich am schönsten Plätzchen – tatsächlich einen Camper. Auch wir suchen uns ein nettes Plätzchen und stärken uns für die verbleibende Tagesetappe.
Die wahre Magie dieses Ortes zeigt sich leider nicht am helllichten Mittag bei harschem Sonnenlicht. Hier muss man übernachten und das schöne Morgen- oder Abendlicht genießen, das die Felsformation in blutroten Farbnuancen erstrahlen lässt. Wir können dieses Schauspiel nur erahnen.
Trotzdem gefällt und der Platz ausnehmend gut und ist für künftige (Camper-)Reisen notiert.
Und so langsam wird es dann auch schon wieder Zeit für die Weiterfahrt.
Am frühen Nachmittag erreichen wir dann das Städtchen Swakopmund. Hier herrscht mittlerweile rege Bautätigkeit. Straßen werden verbreitert, vergrößert, asphaltiert – Industrieareale ausgeweitet und zugebaut

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Unsere Unterkunft, das Cornerstone Guesthouse, haben wir auch aus der Erinnerung schnell gefunden – hier haben wir vor 3 Jahren schon mal eingecheckt. Wir dürfen ein sehr geräumiges Apartment beziehen, sogar eine Küche und ein Wohnzimmer hats. Der hübsch angelegte Garten lädt förmlich zum Verweilen ein.
Jetzt freuen wir uns aber riesig auf unser Wiedersehen mit Matte und Eva

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Eine schnelle Dusche und schon steht Eva mit den beiden Hunden vor der Tür. Wir machen es uns im Garten gemütlich - es gibt ja ganz viel zu erzählen. Kurze Zeit später trudelt dann auch schon Matte ein – wir sind natürlich ganz gespannt, was er in den vergangenen Wochen so alles erlebt hat.
Der Nachmittag vergeht bei einzwei Savanna wie im Flug – der Gesprächsstoff geht uns selbstredend nicht aus – und ehe wir uns versehen, ist es auch schon Zeit für das Abendessen. Eva hat sich zwischendurch mal kurz verabschiedet um Thomas abzuholen.
Für uns fünf ist heute Abend im Western Saloon bei Christian reserviert.
Ein super schöner Abend bei sehr leckerem Essen begleitet von lebhaften Gesprächen und Erzählungen geht natürlich viel zu schnell vorbei und für afrikanische Verhältnisse kommen wir erst ziemlich spät ins Bett.
Dieses Selfie wurde speziell und im Besonderen für Bele aufgenommen – es erreichte mich kurz vorher nämlich die Nachricht: „Mach mal ein Foto von euch heute Abend bidddäääää“
Für die Veröffentlichungen der Fotos dieses und des morgigen Tages, auf denen Matthias zu sehen ist, habe ich selbstverständlich vorher die Freigabe von Matte erhalten
Morgen erwartet uns eine ganz besondere Tour – denn Georg Erb wird uns in „seine“ Wüste entführen