THEMA: Der Leopard kommt nur am Sonntag...
03 Jan 2018 20:54 #503524
  • regsal
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  • regsal am 03 Jan 2018 20:54
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Nach diesem nicht sehr erfolgreichen Game Drive kehren wir in die Nunda River Lodge zurück und geniessen den Nachmittag beim Relaxen vor unserem Bungalow.



Ausser der Nilpferde-Familie im Fluss, welche hie und da etwas Animation verursacht, herrscht Ruhe am Kavango in der Nachmittagshitze.





Es ziehen einige dunkle Wolken auf und es scheint, dass es ein Gewitter geben könnte. Aber es bleibt bei ein paar Regentropfen, die blitzschnell wieder verdunstet sind. Die Sonne scheint schon bald wieder und ein Krokodil sucht die Wärme auf einem grossen Stein im Fluss.



Neben unserem Bungalow pflückt eine Angestellte Blumen, welche wir als sehr schöne Tischdekoration beim Abendessen wieder finden.




Ausgeruht geniessen wir den Sonnenuntergang heute auf der Terrasse des Restaurant bei einem Glas Wein und anschliessendem genussvollem Abendessen: Kudu-Fleischvögel, Gemüse und Teigwaren, und zum Dessert ein Flan mit Passionsfrucht coulis. Hat sehr gut geschmeckt.

Letzte Änderung: 03 Jan 2018 21:06 von regsal.
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04 Jan 2018 06:33 #503542
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  • Tessi am 04 Jan 2018 06:33
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Liebe Regina
Deinen Reisebericht verfolge ich mit grossem Interesse da ich im Juni auch fast die gleiche Reise mache, nur in der Gegenrichtung. Zum Teil haben wir die selben Unterkünfte.
Herzlichen Dank fürs mitnehmen und den spannenden Reisebericht.
Liebe Grüsse
Tessi
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04 Jan 2018 07:30 #503547
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  • marimari am 04 Jan 2018 07:30
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Ein Sonntag ist schon vorbei nicht? ;) :P Wo ist der Leo, denn?
Danke für den Bericht- die Erinnerungen an Nunda sind toll...
Liebe Grüsse, Mari
Nächste Reiseziele:
10.07-26.07 2020: Spanien/Portugal
21.08-30.08: Andalusien
19.12-03.01.21: x-mas in Namibia - a relaxing family edition...
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04 Jan 2018 08:20 #503559
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Zwischendurch ein Danke für alle Mitreisenden und die "Dankes-Button-Drücker" :)
Der Büroalltag hat mich schon wieder fest im Griff, deshalb dauert das Schreiben des Reiseberichts etwas länger als die aktive Reise... ;) - dazu kommt, dass mir gestern abend der PC kurz abgestürzt ist, als ich das nächste Kapitel abschicken wollte... :evil:

@Tessi
Deinen Reisebericht verfolge ich mit grossem Interesse da ich im Juni auch fast die gleiche Reise mache, nur in der Gegenrichtung. Zum Teil haben wir die selben Unterkünfte.
Da kannst du dich auf eine schöne Reise freuen, sicher mit etwas mehr Wasser im Juni als wir im November.. :)

@Mari
Ein Sonntag ist schon vorbei nicht? ;) :P Wo ist der Leo, denn?
... ;) das Jahr hat eben 52 Sonntage... :P - aber er kommt bestimmt :)
Letzte Änderung: 04 Jan 2018 08:24 von regsal.
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05 Jan 2018 13:28 #503763
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9. November
Über den Trans Caprivi Highway in den Nkasa Rupara Nationalpark (früher Mamili)


Auch heute machen wieder die Nilpferde Weckdienst... ;) Eigentlich ist es uns gerade recht, wir wollen nämlich heute früh los. So packen wir unsere sieben Sachen wieder zusammen und nach dem Frühstück geht unsere Fahrt Richtung Kongola, über den eher langweiligen Trans Caprivi Highway. Ausser hie und da vereinzelte Hüttendörfer und ihre Bewohner am Strassenrand, manchmal zu Fuss, manchmal auch sitzend unter einem Baum am Schatten.





In Kongola braucht unser Auto auch wieder einmal einen Nachschub an Diesel, bevor wir auf die C49 Richtung Süden einspuren. Diese Strasse ist recht neu asphaltiert und wir kommen zügig voran. Nach ungefähr 30 km biegen wir ab – wir wollen nämlich dem Lizauli Traditional Village einen kurzen Besuch abstatten.
Wir werden herzlich empfangen, es hat keine andere Besucher im Moment und wir erhalten ausführliche, interessante Erklärungen zu der Lebensart dieser Familien in einem afrikanischen Hüttendorf.

















Abschliessend wird für uns noch gesungen und getanzt und der Medizinmann gibt uns noch mit seinem „Segen“ oder anders gesagt, wünscht uns alles Gute auf unserer Weiterreise (ob die Übersetzung unseres Guides korrekt war, lasse ich hier einmal stehen... ;) ) Diese Führung kostet pro Person 50 NamDollar.

Obschon selbstverständlich beim Verabschieden auch noch die handgeflochtenen Körbe und andere Gegenstände zum Verkauf präsentiert werden, können wir in Ruhe diese Gegenstände anschauen und werden in keiner Weise zum Kauf gedrängt.
Wir haben den Austausch und die Begegnung mit diesen Menschen sehr geschätzt, es war sicher ein Vorteil dass wir nur zu zweit den Besuch machen konnten.

Auf der Weiterfahrt Richtung Süden begegnen wir zahlreichen Kindern, die auf dem Weg zurück nach Hause von der Schule sind. Die Schule ist am frühen Nachmittag fertig und der Schulweg ist zum Teil sehr lang. Es ist beeindruckend wie diese Kinder in dieser Mittagshitze, ohne Kopfschutz und mit zum Teil Strandsandalen an den Füssen, fröhlich diesen täglichen, langen Weg auf sich nehmen.




Letzte Änderung: 09 Feb 2018 12:15 von regsal.
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06 Jan 2018 17:22 #503956
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Nach weiteren 50 km biegen wir ab in Richtung Nkasa Lupala Tented Lodge. Nun geht’s richtig in den Busch und die Piste ist teilweise recht sandig. Zum Glück sind wir noch vor der Regensaison unterwegs, während der Regenzeit sind hier weite Teile überschwemmt.







Nach weiteren 15 km durch die Steppen- und Buschlandschaft sind wir angekommen.
Die Lodge liegt im Herzen des Nkasa Rupara Nationalpark, mitten in den Linyanti-Sümpfen und ist das grösste Feuchtgebiet in Namibia.





Wir werden auch hier herzlich empfangen und werden zu unserem Zeltbungalow geführt. Wir haben einen direkten Blick auf die weite Steppe, es herrscht jedoch totale Ruhe, kein Elefant, kein Antilope, nur ein Warzenschwein mit seinen Jungen kommt direkt vor unserer Veranda vorbei.







Der Himmel ist bedeckt und es ist recht heiss. Es sieht nach Regen aus – wir haben uns trotzdem für den Abend Gime Drive angemeldet und nach Tee und Kuchen holt uns Derick unser Guide ab.



Wir sind nur zu viert und Derick erzählt uns während der Fahrt Interessantes über den Park, über die Vegetation im Park, die Regensaison mit den nachfolgenden Überschwemmungen und vieles mehr. Wir sind schon über eine Stunde unterwegs ohne grossen Erfolg für Tiersichtungen, ausser ein paar Warzenscheine und Impalas mit ihren Jungen.





Dann endlich – auf offener Steppe - eine Elefantenfamilie. Derick steuert uns über die Steppe auf die Gruppe zu – er muss jedoch vorsichtig sein, da es immer wieder Sumpflöcher hat.











Nach diesem Elefanten-Stop fahren noch etwas weiter und kommen an zwei grössere natürliche Wasserlöcher. Und siehe da, 2 Löwen liegen faul am Wegrand.





Es braucht etwas Geduld, bis sie sich endlich entscheiden doch noch den Kopf zu heben um zu sehen, wer ihre Siesta stört.







Im Wasser vergnügen sich einige Nilpferde und so hat sich die lange Fahrt durch den Park definitiv gelohnt, so nah sieht man nicht jeden Tag Löwen.







Wir fahren etwas weiter weg, mit genügend Abstand zu den Löwen und geniessen bei schönster Abendstimmung unseren Sundowner bevor wir wieder zurück zum Camp fahren.





Es ist schon fast dunkel als wir zur Lodge zurückkommen - zufrieden mit unserem Gamedrive genehmigen wir uns heute ein Cabarnet Sauvignon zum Apéro am Lagerfeuer. Das Nachtessen wird an einem langen Tisch serviert - wie in einer Familie. Das Essen schmeckt sehr gut und es entstehen interessante Gespräche mit den anderen Reisenden. Zufrieden mit unserem Tag lassen wir uns in unser Nachlager begleiten, da das Camp nicht eingezäunt ist und die wilden Tiere hie und da durchs Camp laufen. Der Regen lässt auf sich warten – nur ein paar Tropfen und recht viel Wind.
Letzte Änderung: 23 Feb 2018 15:11 von regsal.
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