THEMA: CuFs 8wöchige Antiviruskur,erfolgreich oder nicht?
30 Dez 2017 14:58 #503080
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8.September in Mata Mata
Seit einiger Zeit bietet man in Mata-Mata Nachtdrives an und wir haben eine mitgemacht. Wir sahen Schleiereule (Western Barn Owl), Milchuhu (Verreaux Eagle-Owl), Zwergohreule (African Scops-Owlet), unter der eine Kleinfleckenginsterkatze im Geäst herumkletterte, Fleckenuhu (Spotted Eagle-Owl), unglaublich viele Wildkatzen und eine beeindruckende Menge Springhasen (Kalahari-Kängurus), die man, da nachtaktiv, selten zu Gesicht bekommt. Löffelhunde (bat-eared fox) gab es die Menge, ein Trupp davon war in heftige Kämpfe verstrickt (Ranzzeit? Revierkampf?), außerdem sahen wir sehr viele Schakale und Kapfüchse. Diese Nachtfahrt hat sich wirklich gelohnt.
Ich (C.) ließ das Fotografieren wegen des Staubs schnell sein, so habe ich nur unscharfen Fotos, freihändisch, ohne Stativ mit Blitz bzw.Spotlights. Spotlights + Blitz geht garnicht, Die Schleiereule ist als einziges zu erkennen.

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31 Dez 2017 10:50 #503127
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9.September in Mata Mata, TR

Am 9.9. fuhren wir über das Museum (Frühstück) nach Twee Rivieren (TR). Auf dem Weg sahen wir einen Rotichneumon und drei kämpfende, sich immer wieder krachend gegenseitig gegen die Hälse schlagende Giraffen,
Video
Giraffengeplänkel

Gaukler und Raubadler, Weißrückengeier, Weißflügeltrappe (fem.), Sekretäre.






Weißflügeltrappe







Je näher wir an TR kamen, umso größer wurden die Red Hartebeest-, Springbock-und Oryxrudel (Trupps). Vereinzelt standen, wie erstarrte Denkmäler, Streifengnus in der Landschaft herum.







An einem Wasserloch beobachteten wir lange einen Schwarzkopfreiher, ein Vogelspezialist, denn er stellte den kleinen Vögeln nach, die dort tranken. Einigermaßen fassungslos sahen wir, wie er einen Canary bei lebendigem Leibe verschlang. Weitere Versuche misslangen allerdings so lange wir dort standen.




Reiherfood




Über den afrikanischen Sternhimmel ist auch schon alles gesagt – dennoch: So beeindruckend klar und deutlich haben wir die Sternbilder des Skorpions mitten in der Milchstraße selten gesehen, etwas südlich Centauri und fast am Horizont Kreuz des Südens wie bei dieser Reise.
Anhang:
Letzte Änderung: 07 Jan 2018 11:12 von CuF.
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02 Jan 2018 11:37 #503320
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10.September in TR
Am nächsten Tag sahen wir von Ferne eine Blechkarawane, entweder Unfall oder Katzen? Nun, naheliegend war das Letztere, ein sehr gut im Gebüsch versteckter Leopard, ein Mordskuder, der nach einiger Zeit, als er genügend Publikum hatte, aufstand, souverän Richtung Wasserbehälter schritt, unterwegs ausgiebig markierend, sich reckend. Mit einem eleganten Satz sprang er auf den Wasserbehälter, so dass ein dort sitzender Reiher kreischend aufflog, trank ein paar Schlückchen, sprang wieder runter, verrichtete nach Katzenart in einem Gebüsch sein Geschäft, schärfte sich an einem Baum die Krallen, stolzierte zum Wasserloch, schöpfte, legte sich dann daneben und wälzte sich genüsslich. Wir waren angemessen beeindruckt!
















Ansonsten sahen wir noch eine sichtlich satte Löwin bei der Morgentoilette,




mir wird gleich übel, (Touris oder zu viel gefr....)?






einen hübschen Schakal





einen Hängebauch-Löwen an einem Wasserloch, der endlos lange schöpfte und sich dann, nur ein paar Meter weiter, in den Schatten warf.










Wir konnten noch einen Pygmyfalken (Schärfe fehlt leider: Freihand, 400 mm + 2.0 Telekonverter),



Felsenskink



Trappen, Oryxe, Sekretäre, Springböcke und ein Eland in wilder Flucht beobachten. Was wir noch sahen und was uns nicht besonders gefiel, waren die vielen Raser, die uns schlingernd auf der Sandpiste entgegenkamen.
Die Geschwindigkeitsbegrenzung von 40 km/h wurde selten eingehalten – sehr bedenkliche Entwicklung.




Bei Rückkehr auf den Platz fanden wir unsere Campsite stark verkleinert vor – links von uns hatten sich Südafrikaner (Wagenburg-Gene) mit ihrer ausladenden Zeltstadt und Wohnwagen breitgemacht, so dass wir über für das Ausklappen der „Küche“ über ihre Befestigungsleinen hätten steigen müssen, unser „Mobiliar“ war beiseite geräumt und auch unser Stromkabel in Benutzung genommen worden. Es gab ungute Worte und schließlich bequemten sich die sich an ihren Bierdosen festhaltenden Besatzer, uns etwas Platz zu machen – allerdings erst, nachdem Claus ein paar ihrer Heringe aus dem Boden geholt hatte.






Überhaupt: Dort stand ein Wohnwagen neben dem anderen, verschönert mit Spitzengardinen, Fußabtretern, Einsteigtreppchen und beim Zähneputzen sah F. sehr viele hübsch geblümte Rüschennachthemden…
Letzte Änderung: 02 Jan 2018 13:34 von CuF. Begründung: Verbesserung
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06 Jan 2018 16:32 #503952
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11.September bis 12.September Nossob
Auf der Fahrt hierher trafen wir eine Gruppe sehr aggressiver Löwen – zwei junge Männchen, zwei Löwinnen und ein noch recht junges Tier, immer wieder verharrend, grollend, knurrend, fauchend – die jungen Males hatten es wohl auf das Kleine abgesehen, das die Löwinnen zu beschützen schienen. Einer der Löwen ließ sich direkt vor unserem Auto (Fotos durch die Frontscheibe) nieder und hatte blutige Schmarren im Gesicht, wechselte dann auf die andere Straßenseite.
















siehe Video:
Familienstreit

Es war sehr heiß und da wir in Nossob keinen schattigen Platz mehr erwischt hatten, fuhren wir zum ersten Mal das Schattendach aus, das uns auf den nächsten Stationen noch sehr nützlich sein würde.
Riesentrappe, Siedelweber und Graukopfsperling



Letzte Änderung: 07 Jan 2018 09:56 von CuF.
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16 Jan 2018 15:51 #505612
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12.September Nossob/Gharagab
Am Vormittag machten wir uns auf nach Gharagab. Auf dem Weg dorthin entdeckten wir fünf noch nicht ganz ausgewachsene Geparden, die langsam, immer wieder sichernd, im Energiespartrab zum Bedinkt-Wasserloch wechselten. Ein Oryx galoppierte schnaubend in ihre Richtung, blieb abrupt stehen, glotzte und drehte dann ab.









Die fünf – die voriges Jahr wohl schon von Tinochika fotografiert worden waren ? (www.namibia-forum.ch...s/18639/L1NA1823.jpg) – tranken ausgiebig, schmusten immer mal wieder miteinander und warfen sich dann nacheinander unter einen Baum. Ein wunderschönes Bild.

























Video:
Geparden





Sonst sahen wir Gnus und Springböcke.
BELE: DU MUSST JETZT GANZ STARK SEIN!
Video:
Gnuversammlung
Unterwegs:













In Gharagab erwartete uns ein schönes Zeltchalet und ein kurz angebundener und barscher Isaak. Wir richteten uns ein, genossen den Gesang der Meisensänger, erwehrten uns der bettelnden Siedelweber und Streifenmäuse und beobachteten das Wasserloch.




abends: endlich war Wasser im Trog!






Darum lungerten ein paar Oryxe herum, die versuchten, Schakale, Springböcke und Strauße zu vertreiben und sich auch untereinander nicht ganz freundlich gesonnen waren. Alle Tiere warteten sichtlich darauf, dass Isaak den Wasserhahn aufdreht – das hatte was von Zoo und entspricht nicht so ganz unseren Vorlieben.
Letzte Änderung: 16 Jan 2018 18:15 von CuF.
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17 Jan 2018 19:16 #505878
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13,September, Gharagab bis Matopi 2, Mabua-Region,
Bei Sonnenaufgang



sahen wir in Gharagab einen prächtigen, schwarzmähnigen
Löwen vom Wasserloch wegschreitend.
Die vergangenen Tage waren also eine gelungene, komprimierte Abschiedsvorstellung der KTP-Cats!
Unterwegs nach Nossob begegneten uns Trappen, Oryxe und große Springbockherden. In Nossob wurde getankt und eingekauft und dann ging es Richtung Mabuaregion. An der ersten (m.E. einzigen) schwierigen Stelle, eine Düne ca. 20km hinter Nossob, zogen gerade vier junge, nette Deutsche ein 4x4-Auto auf die Pad, nachdem der südafrikanische Fahrer seinen riesigen Wohnwagen abgekoppelt hatte. Zuvor hatte er sein Gespann abseits der Pad in die karnickellöchrige Düne gesetzt und ist natürlich abgesackt. Wie kann man bloß mit solchen Gespannen dort unterwegs sein? Auf derselben Düne und Spur Richtung Nossob steckte ein weiteres Wohnwagengespann fest.
Die 2 Familien hatten noch ein Stück Arbeit vor sich.
Rechts, an den feststeckenden Gespannen vorbei gab es eine freie Ausweichspur, ca. 80 km bis Matopi lagen noch vor uns.
Unterwegs sahen wir viele Singhabichte, Groß-, Gackeltrappen und Springböcke. Auf dem Platz wimmelte es von Meisensängern, Reichswürgern und Siedelwebern, Maricoschnäppern und Kalahari-Robins.





Matopi 2 angekommen, genossen wir bei einem ‚guten‘ Rotwein (geschüttelt und gekühlt) das abendliche Konzert der Bellgeckos und das gute Gefühl, hier ganz alleine zu sein. Für die nötige Bettschwere nach diesem anstrengenden Driver-Tag sorgte ein oder zwei Schluck Malt zur Desinfektion.
Letzte Änderung: 18 Jan 2018 12:44 von CuF.
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