THEMA: Die Eulenmuckels unterwegs mit Freunden
26 Nov 2017 19:46 #499001
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  • UDi am 26 Nov 2017 19:46
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Hallo Eulenmuckels,
hab mich kurz geklont, denn ich reise ja noch mit Matthias. Jetzt springt mein zweites Ich noch schnell rein und freut sich auf die tolle Tour. Daaaanke mit viel Vorfreude :cheer:

Herzliche Grüße
Ute
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26 Nov 2017 19:56 #499004
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  • Daxiang am 26 Nov 2017 19:56
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Hallo liebe Eulenmuckels,

einen Bericht von Euch lass ich mir doch auf keinen Fall entgehen! Bin schon ganz gespannt wie ihr die Tour erlebt habt und freue mich schon auf eure super Fotos!

LG Konni
Link zu Reiseberichten,Homepage & Reiseblog: www.namibia-forum.ch...ammlung-daxiang.html





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26 Nov 2017 20:03 #499007
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  • LolaKatze am 26 Nov 2017 20:03
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Liebe Eulenemuckels,

ich sage nur: Es geht loooos :woohoo: Endlich. Ich schaffe es zwar noch nicht einmal um den Bericht von Matthias weiterzulesen, aber endlich geht es loooooss :woohoo: . Super, da fahre ich gerne mit.

Liebe Grüsse
Nina
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26 Nov 2017 20:10 #499012
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  • Eulenmuckel am 26 Nov 2017 20:10
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Ihr Lieben,

vielen Dank für eure netten Rückmeldungen. Schön, dass ihr alle dabei seid. Wir hoffen, dass wir euch Fotos in ausreichender Qualität zeigen können. Liebe Beate, danke für dein besonderes Lob, auch wenn es übertrieben ist.

Und mit Freunden auf Pad zu sein kann, muss aber nicht, immer toll sein.
Liebe Anita, damit hast du völlig Recht. Diese Gedanken hatten wir uns auch gemacht. In unserem Fall war die Tour aber sehr harmonisch. Mit allen Mitreisenden war es unkompliziert, lustig und eine Bereicherung(hoffentlich sehen das alle anderen Teilnehmer auch so – insbesondere, wenn sie sich ohne uns und nicht öffentlich dazu äußern).

@Robin und Mara: Komplett ist das "Ding" noch lange nicht. Ihr braucht bestimmt ein wenig Ausdauer (nix mit "in zwei Tagen").

@Nina: Das haben wir ja gern – erst rumdrängeln und dann eigentlich keine Zeit haben. ;-) Aber keine Angst, du kannst in deinem eigenen Tempo mitfahren. Wir sind nicht immer flott.

Nun folgt der erste Teil.

Liebe Grüße
Ruth und Uwe
Letzte Änderung: 26 Nov 2017 20:14 von Eulenmuckel.
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26 Nov 2017 20:13 #499013
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Teil 1 – Anreise und eine ruhige Woche allein

Tag 0 – Freitag, 14. Juli 2017 – Hier fängt die Reise an.

Das ganze Jahr freuen wir uns auf den kommenden Afrika-Urlaub, und die letzten Tage vor der Abreise vergehen dann ziemlich schnell. So fühlt es sich doch immer etwas stressig an, bis alles zu Hause parat ist und alle Sachen in den Taschen verstaut sind. Aber da wir ja nicht zum ersten Mal ins südliche Afrika aufbrechen, wissen wir schon, was wir mitnehmen müssen.
In den drei Reisetaschen war sogar noch etwas Luft, als Ruths Vater uns pünktlich abholte und zum Bahnhof nach Siegburg brachte. Sogar Ruths Schwester kam noch mit unserem Neffen, um uns am Gleis zu verabschieden. Jan hatte sein Namibia-T-Shirt an, das wir ihm letztes Jahr mitgebracht hatten. Eigentlich hätten wir ihn gleich mitnehmen können. Zumindest versuchte er, uns beim Taschen-Tragen zu helfen.



Der ICE war wie erwartet superschnell in Frankfurt, und noch am Bahnhof trafen wir unsere Freunde Sarah und Philipp, die heute ebenfalls nach Afrika aufbrechen. Leider werden wir dort keine gemeinsame Zeit verbringen, da die beiden nach Johannesburg fliegen und dann eine völlig andere Route fahren als wir. Wir checkten für unseren Air Namibia Flug ein und saßen mit den beiden noch ein wenig bei McDonalds. Eigentlich hatten wir sie mit in die Sky-Lounge nehmen wollen, aber das ging leider nicht, da sie nicht mit uns zusammen flogen. So wünschten wir uns gegenseitig schöne Reisen, und wir gingen noch für eine Stunde alleine in die Lounge.
Nach dem Aufruf begann das Boarding, und wir hoben pünktlich ab. Der Flug war unbequem, aber erträglich.

Letzte Änderung: 26 Nov 2017 21:49 von Eulenmuckel.
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26 Nov 2017 20:17 #499014
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Tag 1 – Samstag, 15. Juli 2017 – Auto, Einkauf usw.

Casa Piccolo, Windhoek

Mit Nackenschmerzen landeten wir bei fünf Grad und Dunkelheit auf dem Hosea Kutako Airport. Am Einreiseschalter gehörten wir zu den ersten, aber auf unser Gepäck mussten wir lange warten.



Der Fahrer von Savanna wartete schon auf uns und brachte uns in die Stadt. Bei der Autovermietung bekamen wir einen fast neuen Bushcamper mit neuem Oryx-Camper-Aufbau. Dieser ist wieder ein wenig anders als die Alucab-Aufbauten, mit denen wir in den letzten Jahren unterwegs waren. Im Prinzip ist er gegenüber den Alucab-Bushcampern gespiegelt. Alles ist wie immer sehr durchdacht und macht einen robusten Eindruck.
Als wir fast mit der Fahrzeugübernahme fertig waren, traf auch unsere Freundin Annette mit ihrer Tochter Hanna ein. Sie waren kurz nach uns mit dem Condor-Flug gelandet. Sie verbringen eine Woche bei Mariental, und wir werden sie dann in Swakopmund wieder treffen.
Mit dem Landcruiser fuhren wir zur Pension und frühstückten in Ruhe. Da unser Zimmer noch nicht frei war, ließen wir unser Gepäck an der Rezeption und fuhren zum Einkaufen. Beim Metzger in Klein-Windhoek kauften wir Rauchfleisch und Rinderfilet. Bei der Maerua-Mall holten wir Geld und drehten unsere Runde durch den Superspar. Obwohl wir zunächst nur für drei Tage einkaufen mussten, war der Wagen am Ende randvoll. Es folgten noch ein Besuch im Bottlestore und eine weitere kleine Runde im Spar, denn irgendetwas vergisst man ja immer.



Auf dem Rückweg zur Pension tankten wir. Dann folgte wie immer das große Räumen. Wir suchten für alle Teile der Ausrüstung sowie für die Vorräte und Utensilien den besten Ort im Wagen. Wir schnitten Kartons zurecht, damit sie in die Seitenfächer des Camperaufbaus passten. Fünfundziebzigmal liefen wir um den Wagen, nahmen jedes Teil in die Hand und packten es an seinen Platz. Zwischendurch kamen andere Pensionsgäste vorbei und warfen einen Blick ins Auto. „Ihr seid doch bestimmt die Eulenmuckels“, sprach uns eine Dame an. Durch das Namibia-Forum ist die Welt im südlichen Afrika schon recht klein geworden. Wir unterhielten uns ein bisschen mit Birgit und Wolfram. Liebe Grüße an BiWo.







Da der große Doppelkühlschrank im Auto noch immer eine zu hohe Temperatur zeigte, schlossen wir den Aufbau per Kabel an eine Steckdose an. Nach einer Pause wollten wir nochmal losfahren, und Uwe zog den Stecker am Auto ab. Er hatte sich keine großen Gedanken gemacht, und als er das Kabel über den Wagen zu Ruth reichen wollte, schwang der Stecker zurück, Uwe kam mit der Hand an die freiliegenden Pole und bekam eine gewischt. Zum Glück ist nichts weiter passiert. Sicherlich haben wir uns nicht besonders clever angestellt, aber das Kabel ist schon recht gefährlich, weil im Grunde an beiden Enden Stecker befestigt sind. In Zukunft müssen wir es immer zuerst von der stromführenden Steckdose trennen, dann vom Auto (um es vorwegzunehmen: Wir haben das Kabel nie wieder benutzt). Leider hatte die zusätzliche Stromversorgung den Kühlschrank nicht zu niedrigeren Temperaturen bewegen können. Wir riefen bei Savanna an und kündigten uns für morgen früh an.
Am späten Nachmittag fuhren wir ein paar Kilometer zum Avis Dam. Dort bezahlten wir 25 N$ Eintritt und liefen eine gute Stunde um den kleinen See. Am Samstagabend war es dort rappelvoll, und es waren viele Leute mit Hunden unterwegs. Wir konnten ein paar Vögel entdecken, darunter Nilgänse, Stelzenläufer, Wellenastrilde und Kapstelzen.

Wellenastrild



Lerchenammer



Gegen Sonnenuntergang waren wir zurück in der Pension und duschten. Zwei anstrengende Tage lagen hinter uns, aber wir freuten uns sehr auf das Abendessen. Ein Taxi brachte uns zu Joe’s Beerhouse. Wir hatten einen Tisch im Warmen reserviert und aßen leckeres Oryxfilet. Damit kamen wir auch kulinarisch in Namibia an. Wir teilten uns noch einen Schokobrownie zum Nachtisch, ließen uns zum Casa Piccolo fahren und fielen todmüde ins Bett.

Kilometer: 9
Letzte Änderung: 26 Nov 2017 20:21 von Eulenmuckel.
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