THEMA: Wie aus einem Floh im Ohr eine Rundreise wurde !
26 Mär 2017 03:00 #469006
  • chamäleon2011
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  • chamäleon2011 am 26 Mär 2017 03:00
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Der Ernst, wie schön! Wo der doch sowieso schon so rege ist im Forum, schreibt er jetzt auch noch ein Reisebericht. Da will ich auch unbedingt mit. :woohoo:

Liebe Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.

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26 Mär 2017 09:56 #469012
  • Ernst54
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  • Ernst54 am 26 Mär 2017 09:56
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Tag 6 / 8. Jänner
Neuer Tag, neues Ziel. Aber zuerst begrüße ich die neuen Mitreisenden an Bord. Schön langsam wird es eng in der Kabine. Aber hinten im Canopy wäre noch Platz. Etwas staubig, aber wenn man die seitliche Klappe öffnet, dann gibt es fast keinen Staub. Und genau das wusste ich als Neuling natürlich nicht. Als wir in der Desert Homestead Lodge nach der ersten Etappe hinten die Klappe öffneten, hat meine bessere Hälfte fast der Schlag getroffen. Alles mit einer ansehnlichen Staubschicht überzogen. Aber jetzt lagen die 2 Gepäckstücke fein säuberlich in großen Müllsäcken zugeklebt im Laderaum. Und die Schlösser waren auch zugeklebt. Typisch Anfänger halt.
Aber jetzt einmal raus aus der Stadt und auf der B2 Richtung Usakos. Bei der fast obligatorischen Verkehrskontrolle bekamen wir auch ein Duftbäumchen von den netten Polizisten. Nachdem wir uns an die Gravels schon fast gewöhnt hatten, war der Aspalt richtig Öd zum Fahren. Kurz vor Usakos sah man am Horizont die Spitzkoppe, Vielleicht besuchen wir den Berg ein anderes Mal.
Kurzer Tankstopp in Usakos, eine Kleingkeit essen und dann zu unserem Abstecher auf die Ameib Ranch.



Wiederum Menschenleer. Große Enttäuschung beim Gate: GESCHLOSSEN wegen Renovierung der Pads. Na Ja, was soll man machen, umdrehen und weiter zu unserme Tagesziel, der Onduruquea Guestfarm.



Jetzt war Zeit zur Entspannung in und am Pool.



Die ersten "Zaungäste" tauchten aus dem Busch auf und beschnupperten die Neuankömmlinge.

Vor dem Dinner lud Eugen Seibold die Anwesenden, es waren nicht viele, zu einem abendlichen Gamedrive ein.



Diese TikTik (glaube ich) lief mir dabei vor die Linse.



Auch die Giraffe wusste, dass wir kommen und hat sich fotogerecht hingestellt.
Währen der Tour hat uns Eugen viel über die Natur erzählt. Unter anderem, wusstet ihr liebe Fomis, wenn man sich im Busch verläuft, braucht man nur um einen Termitenhügel herum laufen und auf den Zipfel schauen. Der zeigt immer nach Norden! Warum weiß kein Mensch.
Zum Abschluß des Tages gab es ein wunderbares Dinner, Monika Seibold, eine Spitzenköchen, verwöhnte uns mit Zebrahack, Kudusteaks und vielen sonstigen Köstlichkeiten. Sundowner (Gin Tonic) und dann ab ins Bett.
Was wohl Morgen sein wird, Wir lassen uns überraschen.
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26 Mär 2017 10:09 #469013
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  • sphinx am 26 Mär 2017 10:09
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Ernst54 schrieb:
Schön langsam wird es eng in der Kabine. Aber hinten im Canopy wäre noch Platz.
Hallo Ernst, guter Tipp, sitze nun auch im Wagen und lasse mich sehr gerne durch Namibias Landschaften schaukeln.
LG Elisabeth
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26 Mär 2017 10:12 #469014
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ist aber kein Dik Dik ;)
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26 Mär 2017 10:17 #469016
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  • Ernst54 am 26 Mär 2017 09:56
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Danke, was dann ?????
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26 Mär 2017 10:57 #469020
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  • Ernst54 am 26 Mär 2017 09:56
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Tag 7 / 9. Jänner
Vor dem Frühstück noch eine kleine Runde gedreht und einiges gesehen.




Beim Frühstück haben wir dann Eugen von der geschlossenen Ameib Ranch erzählt und er hat dann sofort angerufen, ob die Zufahrt noch immer geschlossen ist. Halleluja, Praise the Lord, OFFEN. Monika und Joachim, ein sehr nettes Ehepaar aus Deutschland haben gefragt, was es da zu sehen gäbe. Nach einer kurzen Schilderung, was es zu sehen gäbe, meinten sie, das wäre auch etwas für sie. Aber es würde doch wenig Sinn machen, mit zwei Autos zu fahren. OK, Einsteigen (jetzt wird es schön langsam eng mit den vielen Mitreisenden) und los geht die kurze (100 Km) Anfahrt.

Beim Eingang (Permit) habe ich dann diese (was weiß ich welche?) Bäume gesehen,



Die nette Dame am Empfang hat uns dann noch darauf hingewiesen, dass heute der erste Tag offen ist und wir uns vor Rhinos in Acht nehmen sollten. :woohoo:

Eines der Ziele auf dieseer Ranch war die Phillips Cave. Fußmarsch ab Parkplatz nur 20 Minuten.
Das war leider etwas untertrieben.


Da bin einmal ich mit meiner besseren Hälfte.



Fast ein dreiviertel Stunde durch diese "Geröllhalde" Und wieder kein Mensch. Wir waren die Einzigen auf dieser Ranch.



Und das war das Ziel, Phillips Cave!

Und in der Höhle ?


Tausende Jahre alte Felszeichnungen von den San (glaube ich halt)

Aber der Besuch der Ranch war noch nicht vorbei. Zurück über die Geröllhalde, weiter zur Bull Party.


Hier einmal unser Reisgefährt (Keine Toyota Promotion)







Hier habe ich, ohne jetzt Sentimental zu werden, das Gefühl bekommen, dass wir Mensche eigentlich Gäste auf diesem Planeten, in dieser Landschaft sind. Unglaubliche Eindrücke. Und wiederum nur wir vier in dieser menschenleeren Gegend.

Aber irgendwann ist es Zeit, umzukehren und zur Guestfarm zurück zu fahren.
Dinner, Eindrücke verarbeiten, Sundowner (wiederum Gin Tonic), müde in´s Bett fallen und realisieren, dass bereits Tour Halbzeit ist.
Letzte Änderung: 26 Mär 2017 11:25 von Ernst54.
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