THEMA: Der Süden, ein Hilux, Kameraequipment und Ich
20 Feb 2017 17:51 #464920
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  • mutsel am 20 Feb 2017 17:51
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Hallo zusammen,
nachdem jetzt einige Meldungen zu den Fotos gekommen sind.... Bei mir erscheinen fast alle viel zu dunkel. Wenn das bei euch nicht so ist liegt das an meinem "Fernseher"???
Grüße
Mutsel
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20 Feb 2017 18:21 #464930
  • Ernst54
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  • Ernst54 am 20 Feb 2017 18:21
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Hallo Mutsel!
Probier einmal die Bildhelligkeit des Displays (Fernseher, Monitor,....) einfach herauf zu setzen.
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20 Feb 2017 20:54 #464954
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  • Heyde am 20 Feb 2017 20:54
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Der hell-dunkel Rhythmus hat mich schon fest im Griff. Abends gegen 22:00 Uhr geht es schlafen und am Morgen gegen 6 Uhr wenn es langsam hell wird wache ich auf und stehe auch auf.
Kaffee, ein Platz in den Dünen, auf einem Felsen oder vergleichbarem und der Sonne zuschauen, wie sie ,,aufsteht,,.
Mein Tagesziel / Campside heute. Noch keine Ahnung. Irgendwo zwischen Sesirem und der D707.
Ist also auch eine relativ kleine Etappe, entspannt und ohne viele Kilometer herunter zu reißen.
Versuch eigentlich im Schnitt 250-300 km am Tag zu reisen, alles andere ist meiner Meinung nach Stress. Komme gerne am Nachmittag im Camp an und verlasse es auch gemütlich am Vormittag.
Mit kleinen Ausnahmen, wenn es sich nicht vermeiden lässt.
Nehme mir auch gerne mal Tage zwischendurch ohne festes Ziel, überhaupt, diese Reisen hier laufen unter dem Motto… Der Weg ist das Ziel….

Fahre auch nicht mehr Raus Richtung Sossusvlei, Sonnenaufgänge dort habe ich schon zwei Mal erlebt und am frühen Morgen ist ein Fahrzeug nach dem anderen aus diesem und anderen Camps durch das Gate gestartet. Ist also auch nicht so leer wie am Vorabend.

Frühstücke gemütlich und studiere die Karte. Gut, viele Möglichkeiten gibt es nicht, möchte auf jeden Fall die C27 durch den Namibrand Nature reservation fahren. Hat wunderschöne Teilstücke und zum Teil viel Wild in der Strassennähe. Sie gabelt sich dann bei Betta, dort gibt es eine Tankstelle und einen kleinen Laden mit einem Cafe, ich glaube mich von meiner letzten Reise zu erinnern, dass es mehr auch nicht gibt. Dort werde ich weitersehen.
Den Tank an der Tankstelle gegenüber vom Camp wieder gefüllt und ein kleiner Einkaufim Shop, dieser ist bei weitem besser in der Auswahl an Lebensmitteln usw. als der Laden im Camp Sesirem. Würde ich eher empfehlen.

Gegen 10:30 Uhr geht es los und nach nicht allzu langer Fahrtzeit erreiche ich Namibrand NR.




Von dort sind es noch ein paar Hügel und man kommt in eine , meiner Meinung nach wundervolle Ebene mit der Namib zur Rechten und den Nubib Bergen auf der anderen Seite. Viele Oryx, Strauße usw. dort in der Ebene und eine wunderschöne gerade lange Gravel Road.









Nach dem Park, ist jeweils beschildert, geht es über eine Kuppe in eine weitere Ebene Richtung Betta.
Ich fahre an einem Schild und Gate vorbei mit der Aufschrift NamibRand Family Hideout 14 km.
Ich hatte mal hier im Forum den Namen gelesen und auch ganz gute Berichte aufgeschnappt, jedoch nie mich weiter damit befasst. Ich habe aber eine Campinglist dabei und mir die Telefonnummer, da das Camp dort nicht aufgeführt ist aufgeschrieben. Anruf?! Kein Netzt/ Empfang.
Da auch auf dem Schild steht ohne Permit kein zutritt, endscheide ich mich bis Betta (ca. 30km) weiterzufahren und von dort aus anzurufen.

Erreiche Betta und habe auch dort keinen Empfang. Da in Norden viele dunkle Wolken am Himmel sind und es aussieht als ob es da regnet und gewittert , kann es natürlich damit zusammenhängen.
Also einen Kaffee dort draußen auf der ‘‘ Cafeterrasse‘‘ des Shop und wieder zurück und es auf gut Glück versuchen. Um es vorweg zu nehmen, es hat sich gelohnt.

Durch das Gate dort, (das ist einer der wenigen Nachteile beim alleireisen. Aussteigen, Gate öffnen, durchfahre, aussteigen, Gate schließen, einsteigen, weiterfahren….)

Die ersten ca. 5 km sind unfreundlich. Grober Gravel und ein paar böse große spitze Steine die sich auf Reifen freuen um diese mit ihren Spitzen und Kannten schön zu ärgern. Dann kommt eine schöne Sandpiste bis zum nächsten Gate. Also gleiches Spiel, aussteigen………

Es geht weiter auf einer Sandpiste bis zu einer kleinen sagen wir Siedlung, Haupthaus und ein paar kleinere Häuschen. Frage im Haus nach einer Campside, es gehört aber nicht zu Family Hideout, sondern zum Nature Reservat. Man war auch nicht begeistert, als ich sagte ich habe nicht reserviert. Ich hätte dann nicht reinfahren dürfen, wegen Reservat und so….
Hideout liegt noch ca. 3km weiter und ich sollte dort nach dem Verwalter suchen, da die Besitzer in WDH wohnen. Also weiter die Piste entlang. Die Regenwolken sind auch mit mir Richtung Namib gezogen und etwas weiter vor mir zieht ein schönes kleines Regenband vorbei, denke ich.




Mir kommt auf halber Strecke Titus der Verwalter entgegen, kleiner Smal-Talk von Auto zu Auto und es stellt sich heraus, dass genau heute beide Camps frei sind. Mehr hat Hideout auch nicht.
Ab dem nächsten Tag ist für eine Woche alles ausgebucht.
Wir fahren weiter zum Camp. Beide liegen weit vom Haus an dem wir vorbeikommen (welches auch Wohnungen zum vermieten hat) hoch in die Dünen. Das erste Camp nennt sich glaube ich Jupiter, weiter daran vorbei und nach ein paar weiteren Kilometern kommen wir zum Camp Venus.
Nebenbei kommt die Regenfront immer näher und schleppt auch noch einen kleinen Sandsturm mit sich.




Das Camp, sehr schön. Kleiner Platz mitten in den Anfängen der Namib Dünen, roter Sand ringsum, ein paar Bäume, ein Häuschen auf Stelzen mit WC, Dusche und Solarpannel für warmes Wasser, ein Unterstand und Waschplatz für Geschirr. Natürlich auch eine Feuerstelle/ Grill.
Alles mitten in den Dünen, Ausblick weit nach vorne und hinten eine Düne. Mir werden ein paar Dinge erklärt und dann werde ich allein gelassen. Ein echt schöner Platz, Hideout ist ein Highlight für mich. Ach ja, es fängt plötzlich an zu regnen und das nicht zu knapp. So heftig, das ich in den Hilux flüchten muss. Regen am Rande der namib hatte ich auch noch nicht, aber, mir ist schon die ganzen Tage aufgefallen, dass es relativ grün in Namibia ist. Mein persönlicher Eindruck.
Der Regenschauer dauert ca. 5 Minuten und er ist vorbei.
Erkunde die Gegend von der kleinen Düne hinter dem Camp. Ausblick Note 1 und das in jede Richtung.





Richte mich ein und freue mich hier und heute spontan gelandet zu sein und auf einen Abend am Namib Rand in einer sehr schönen einsam gelegenen Campside mit zum Sonnenuntergang rot leuchtendem Sand und passend dazu roter südafrikanischer Wein.


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20 Feb 2017 22:47 #464966
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@ Mutsel.
das ist bei mir auch so. Andere Fotos sind ok. Ich vermute als Laie, dass ein Polfilter zum Einsatz kam.

Gruß Piscator
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20 Feb 2017 23:03 #464969
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Hallo Mutsel,
ja manche Bilder sind mit einem Filter gemacht. Bei der Auswahl von manchen Serien entscheide ich mich aber auch bewußt eher für die etwas unterbelichteten Bilder, da sie kontrastreicher sind und bearbeite wenig.
Es ist aber auch von Bildschirm zu Bildschirm verschieden, auch bei mir.
Ich bin aber auch kein Profifotograf, sondern die Fotografie ist ein eher ein Hobby.
Grüße
Oliver
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21 Feb 2017 11:37 #465016
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mutsel schrieb:
Hallo zusammen,
nachdem jetzt einige Meldungen zu den Fotos gekommen sind.... Bei mir erscheinen fast alle viel zu dunkel. Wenn das bei euch nicht so ist liegt das an meinem "Fernseher"???
Grüße
Mutsel

Die sind so dunkel die Bilder, liegt weniger am Monitor. Auch die Sättigung einiger Bilder ist extrem, also nicht wundern :P
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