THEMA: 3 Generationen auf großer Namibia-Erstlingstour
17 Mai 2017 21:58 #475391
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Kleiner Nachtrag:

Auf dem Weg zum Brandberg haben wir auch Giraffen direkt neben der Straße gesehen.






Die kleinen Straßenläden waren aber noch nicht besetzt. Auf dem Rückweg stand an dem Stand ein Schild, daß Fotografieren der Puppen Geld kostet.
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
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17 Mai 2017 23:42 #475397
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Tag 13: Damara Mopane Lodge
Auf dem Weg zur Lodge sind wir wieder einmal von der Landschaft begeistert und können auch sehen, was passiert, wenn man sich auf Gravel überschätzt.





Auf dem Parkplatz vor der Lodge stehen eine Reihe Hiluxe und ein paar andere PKW, natürlich alle weiß. Wir gehen zur Rezeption und checken ein. Die Lodge macht wie alle Gondwana Lodges einen gepflegten Eindruck. Das Personal an der Rezeption ist höflich, aber es fehlt diese besondere Freundlichkeit und Fröhlichkeit, die wir sonst in Namibia kennengelernt haben. Eine Mitarbeiterin soll uns mit einer Art Bollerwagen begleiten. Wir stapeln alles Gepäck drauf und gehen außen um das Hauptgebäude zu unserem Häuschen. Was uns schon auf der Internetseite so gut gefallen hat, zeigt sich hier jetzt in der Realität. Um alle Häuschen ist innerhalb einer kleinen Mauer ein Gemüsegarten angelegt, so dass keine Tiere ran kommen.





Wir sehen verschiedene Kohlsorten, Salat, Mangold oder auch Küchenkräuter und Obst. Besonders gefallen haben uns die afrikanische Version von Vogelscheuchen.









Die Häuschen sehen alle sehr hübsch aus als wir unseres betreten, sieht es auch innen gepflegt und gemütlich aus und die Handtuchschwäne sind natürlich herzallerliebst.







Nach dem Auspacken schauen wir uns ein wenig um auf dem großen Lodgegelände. Direkt vor unsere Haustür sehen wir dieses Bülbül Pärchen.





Der Pool ist riesig und Liegen sind reichlich vorhanden.



An der Rezeption erfahren wir von der Sundowner Plattform auf dem Hügel vor der Lodge. Wir machen uns im späten Nachmittag auf. Es geht eine Pfad den Hügel hoch zu einer Holzplattform. Dort gibt es eine Theke und wir holen uns alle unseren Sundowner.









Die Aussicht über die Ebene ist nicht wirklich spektakulär. Am Wasserloch gibt es auch nichts zu sehen. Die Lodgeanlage ist wirklich schön, aber die Lage kann mit keiner der von uns sonst besuchten Unterkünften mithalten.



Wir warten auf den Sonnenuntergang und gehen danach den Weg wieder hinunter. An den Mopanebäumen hängen die bekannten Einmachgläsersolarlampen.





Das Abendessen wird in Buffetform angeboten. Die Vorspeise wird allerdings serviert oder auch nicht. Schon Getränke zu bestellen erweist sich als fast unmöglich. Wenn die Kellnerin überhaupt auftaucht, dann scheint sie gewissenhaft jeden zu übersehen, der etwas bestellen möchte. Die zweite Kellnerin kümmert sich um den weiteren Essensraum. Als die für uns zuständige Kellnerin dann doch endlich zu uns kommt, ist sie wirklich unfreundlich. Man hat den Eindruck, dass es unter ihrer Würde ist, uns zu bedienen. Als die Getränke kommen, fehlt die Hälfte. Es kommt auch erstmal kein Getränk mehr, weil ja jetzt die Suppen serviert werden müssen.
Als es dann endlich mit der Vorspeise klappt, versuchen wir noch einmal Getränke zu bestellen. Das ist wieder schwierig.
Das Essen am Buffet ist leider zum großen Teil kalt. Einge Behälter sind leer. Die Kellnerin vermeidet jeden Blick zum Buffet. Ein anderer Tourist beschwert sich mittlerweile an der Rezeption. Kurze Zeit später kommt der Koch selber nachschauen. Die Kellnerinnen wurden seit geraumer Zeit nicht mehr gesichtet.
Als wir das Warten auf Getränke und Essen aufgeben und gehen wollen, kommt tatsächlich neues Essen für das Buffet. Jetzt haben wir aber auch keine Lust mehr und gehen zur Bar, um endlich noch etwas zu Trinken zu bekommen.
Nach einem Absacker an der Bar, gehen wir alle schlafen.

ENDE TAG 13
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24 Mai 2017 15:44 #476088
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TAG 14: Damara Mopane Lodge – versteinerter Wald

Da wir heute keinen Fahrtag haben und zum versteinerten Wald wollen, der in ca. einer Stunde erreichbar sein sollte, gehen wir erst gegen 9 Uhr zum Frühstück. Das Buffet sieht ziemlich geplündert aus. Es gibt noch nicht einmal mehr Brot. Außer uns sind noch ca. 20 andere Menschen beim Frühstück. Es wiederholt sich eigentlich die Situation des Abendessens. Die Bedienung übersieht geflissentlich das leere Buffet und hält es für unter ihrer Würde an den Tischen zu bedienen.
Ich gehe zur Rezeption, um mich zu beschweren, da muss ich mich aber hinten anstellen, weil vor mir schon einige andere Frühstückswillige ihre Beschwerde anbringen. Vor allem der Name der mir besonders negativ aufgefallenen Bedienung fällt mehrfach.
Dann taucht wie gestern Abend ein Koch auf und kontrolliert das Buffet. Wenige Minuten später werden die leeren Platten geholt und mit und mit aufgefüllt zurückgebracht. Mittlerweile geht es auf 10 zu und die Frühstückzeit vorbei. Doch man lässt uns alle noch in Ruhe zu Ende frühstücken und es wird sogar noch Rührei nachgebracht. Als das Buffet dann endlich gefüllt ist, ist das Frühstück wirklich gut und sehr reichliche Auswahl vorhanden.
Auf dem Weg zurück zu unserem Häuschen habe ich die Gelegenheit diesen schönen Rotschnabeltoko Monteiro's Hornbill (Danke Maddy für den Hinweis) auf dem Rasen am Pool zu fotografieren.







Und mal endlich ein einigermaßen erkennbares Bild von einem Rotbauchwürger. Die haben leider die Angewohnheit immer wegzuhüpfen, wenn man sie fotografieren möchte.



Unsere Tochter weigert sich heute Auto zu fahren und ihre Oma mag auch nicht unbedingt. Die beiden wollen sich einen schönen Tag am Pool machen. Wir restlichen drei fahren zum versteinerten Wald. In Khorixas halten wir zum Tanken. Im Supermarkt wollen wir ein paar Getränke einkaufen.
Vor dem Supermarkt ist viel los. Es gibt keine ausgewiesenen Parkplatzwächter. Als wir anhalten kommen direkt einige Schwarze auf unser Auto zu. Diesmal gehen wir nicht alle zusammen, sondern ich bleibe im Auto. Ein Mann versucht mir Kristalle und Halbedelsteine zu verkaufen, ein anderer mal wieder geschnitzte Nüsse, beide sind mir zu aufdringlich und ich mache die Fenster zu. Neben unserem Fortuner hält ein selbst für Namibia sehr großer und luxuriöser Geländewagen an. Der weiße Fahrer winkt einen der rumsitzenden Schwarzen zum Auto und drückt ihm einen Geldschein in die Hand. Der Schwarze verschwindet im Laden und kommt recht schnell mit zwei Plastiktüten zurück, die er dem Mann im Auto gibt. Der macht ohne weiteren Kommentar das Fenster hoch und fährt weg. Ich bin etwas verblüfft. Jetzt verstehe ich auch die Reaktion der umstehenden Menschen, als wir angefahren kamen. Vielleicht passiert das hier öfters, dass die Weißen sich auch beim Einkaufen im Supermarkt bedienen lassen.
Kurze Zeit später kommen mein Mann und mein Vater aus dem Laden. Mein Vater zündet sich eine Zigarette an und wird direkt von mehreren Männern angeschnorrt. Er hält seine Packung hin und schon hat einer der Schnorrer die Hälfte der Zigaretten aus der Packung genommen. Als noch mehr zugreifen wollen, nimmt mein Vater die Zigaretten weg und sagt, dass sie sich an den Kollegen wenden sollen, der gerade die halbe Packung geplündert hat. Wieder etwas gelernt: Gib Zigaretten immer nur einzeln aus der Hand.
Wir fahren weiter Richtung versteinertem Wald. Die Teerstraße geht bald in eine sehr gut zu fahrende Gravelroad über. Die Landschaft ist wenig spektakulär. Schon bald sind wir am Ziel. Dort steht ein Auto auf dem Parkplatz. Als wir aussteigen, fährt dieses weg. Wir sind also die einzigen Besucher zur Zeit. Wir melden uns an bezahlen den Eintritt ein junger Mann stellt sich als David unser Führer vor. David ist anfänglich sehr zurückhaltend. Er zeigt uns einige Welwitschias und erklärt den Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Pflanzen. Die Pflanzen sind mit einem Steinring umgeben. David erklärt uns, dass die Wurzeln der Welwitschias sehr druckempfindlich sind und wir nicht in den Steinring treten sollen. Wir fragen ihn noch einiges zu den Pflanzen. Als er unser Interesse bemerkt, wird er offener. Er erzählt immer mehr. Über die Welwitschias, den versteinerten Wald oder aber auch über sein Volk die Damara.









Ein Guide mit seiner Gruppe überholt uns. Die Gruppe hält noch nicht mal an den Welwitschias an.
David erzählt, dass er gerne Reiseführer würde und auch schon ein bisschen deutsch kann. Er spricht englisch mit vielen deutschen Wörtern mit uns und fragt auch immer wieder nach Wörtern, die er nicht kennt. Als wir einen Gelbschnabeltoko sehen, erzählt er uns, dass diese Vögel in der Sprache der Damara „fliegende Banane“ heißt. Leider will der Toko nicht besser auf´s Foto und fliegt weg.



Wir sind noch nicht die halbe Strecke gelaufen, da sehen wir die Gruppe, die uns eben überholt hat, schon wieder wegfahren. Wir sehen uns die versteinerten Baumstämme an und lassen uns von David über sein Leben und seine Zukunftspläne erzählen.







David scheint viel zu lesen und ist an vielen Dingen interessiert. Er fragt uns auch nach Deutschland und wie es dort ist. Wir unterhalten uns sehr angeregt und sind leider viel zu früh wieder am Eingang.



Dort gibt es eine Hütte mit selbstgemachten Damar-Souvenirs. Ich kaufe ein paar Mobiles und natürlich noch einige geschnitzte Nüsse. Die Nüsse kosten ja nachdem wie gut die Schnitzarbeiten sind, zwischen 15 und 40N$. Eine Mitarbeiterin bietet an für jeweils 10N$ Namen einzuschnitzen. Das finde ich im Verhältnis zu teuer und sage ihr das auch. Sie wirkt ein bisschen beleidigt. Wir ziehen mit unserer Beute ab und fahren zurück zur Lodge.
Fortsetzung folgt……
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TAG 14: Damara Mopane Lodge
Als wir wieder an der Lodge ankommen, steht dort ein Reisebus aus dem gerade eine große Anzahl chinesischer Touristen aussteigt. Na das kann ja beim Abendessen lustig werden, wenn die es schon mit den paar Leuten nicht geschafft haben gestern Abend, dann kann es heute Abend nur richtig schief gehen.
Meine Mutter und meine Tochter finden wir auf der Terrasse am Pool. Meine Tochter lässt sich eine Spaghetti Bolognese schmecken. Die sieht sehr gut aus und dem Kind scheint es zu schmecken. Wir bestellen ein Sandwich und Salat. Das ist ganz ok. Später sehe ich auf der Rechnung, dass das Sandwich genauso viel kostet wie die Nudeln. Das steht in keinem Verhältnis. Es scheint einfach Lunch immer gleich zu kosten, egal ob eine Kleinigkeit oder ein ganze Mahlzeit.
Unsere Tochter möchte gerne schwimmen gehen, da es mittlerweile recht warm geworden ist. Sie ist natürlich auch wieder durch das kalte Wasser nicht abzuhalten. Mir reicht eine kleine Abkühlung bis zum Oberschenkel, weiter kann ich mich nicht überwinden.



Statt dessen mache ich es mir auf einem Liegestuhl bequem. Einfach mal chillen ist ja auch mal schön im Urlaub. Und beobachte ein paar Vögel. ( Bin dankbar für die Bestimmung der Piepmätze)

Akaziendrossel (Danke Konni für die Bestimmung.)





Maskenbülbül




Kurzzehenrötel






Dieser Sperling dürfte ein Webervogel sein


Und das sein Nest


Der hat sich ständig versteckt



Als wir uns später in unserem Häuschen umziehen, kommt meine Mutter und ruft wir sollen schnell mitkommen. Sie führt uns zum Außenzaun und dahinter steht eine große Herde Antilopen. Leider habe ich keinen Fotoapparat dabei, aber ich will auch nicht riskierten, dass die Tiere weg sind, wenn ich ihn holen gehe, also bleiben wir einfach am Zaun stehen und beobachten die Herde bei m Fressen. Sie ziehen langsam weiter und verschwinden schließlich zwischen den Mopane Bäumen.
Anschließend wandern wir noch ein wenig zwischen den Häuschen herum und suchen weitere Metallfiguren und schauen uns das angebaute Gemüse an.





















Auf dem Rückweg können wir die Küchenmannschaft beim Salat ernten beobachten. Den gibt es bestimmt nachher zum Abendessen.
Das Abendessen läuft erstaunlicherweise besser ab als gestern. Das Buffet ist besser gefüllt, obwohl (oder vielleicht gerade weil) viel mehr Menschen beim Essen sind. Leider ist vieles kalt. Unsere schlechtgelaunte Bedienung ist, falls es überhaupt noch möglich ist, noch schlechter gelaunt und noch weniger bereit uns zu bedienen. Dafür hat sie jetzt eine wirklich nette und aufmerksame Kollegin dazu bekommen, die allerdings die ganze Arbeit alleine macht und demnach dauert es wieder lange bis die Getränke kommen.
Wir bewundern alle die kunstvoll geflochtene Frisur der netten Bedienung und sie ist sichtlich erfreut über unser Lob. Sie erzählt uns, dass ihre Schwester dafür 4 Stunden gebraucht hat und strahlt den Rest des Abends noch mehr als vorher.
ENDE TAG 14
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TAG 15: Damara Mopane Lodge - Hobatere Lodge
Das Frühstück ist ähnlich wie gestern und da die nette Bedienung von gestern Abend nicht da ist, gibt auch wieder keine Eier oder auch nur Brot. Erst eine weitere Beschwerde an der Rezeption führt zu einem einigermaßen gefüllten Buffet.
Als wir nach dem Frühstück unser Häuschen räumen wollen und mit dem Gepäck auf dem Weg erscheinen, kommt eins der Zimmermädchen, dem wir ein kleines Trinkgeld hingelegt hatten, auf uns zugeschossen und bietet uns an, das Gepäck mit dem Bollerwagen, auf dem sie das abgezogenen Bettzeug und die Handtücher transportiert, zum Auto zu fahren. Wir winken ab und erklären, dass wir das schaffen, aber schon hat sie den Wagen umgekippt und das ganze Zeug liegt auf dem Weg und fängt an unser Gepäck aufzuladen. Sie lässt sich davon nicht abbringen und fährt unsere Koffer und Taschen zum Auto. Dabei erzählt sie, dass sie 3 Kinder hat. Ich frage nach dem Alter und da sie auch 2 Mädchen im Alter unserer Tochter hat, gebe ich ihr eine Jacke und 2 Fließshirts, die schon sehr kurz geworden sind. Sie bedankt sich herzlich und fährt mit dem Bollerwagen wieder zurück.
Beim Auschecken und Bezahlen der Rechnung weiderholen wir noch einmal unsere Kritik an der Bedienung, und dass wir in keiner der anderen Gondwana Lodges so etwas erlebt haben. Daraufhin erscheint der Manger und es ist kein unbekannter. Es ist der Mann, der gestern am Supermarkt per „Drive In“ eingekauft hat. Das passt doch irgendwie. Er kann unsere Beschwerde gar nicht verstehen, wir hätten uns doch sofort melden können. Als wir und noch ein paar andere die sich gerade an der Rezeption aufhalten, erklären, dass wir das bei jedem Essen getan haben, sagt er gar nicht mehr. Wir bezahlen und erklären, dass wir hier nicht noch einmal buchen werden. Das scheint aber keinen wirklich zu kümmern, denn es kommt gerade die nächste Busladung angefahren.
Wir fahren Richtung Etosha Ost. Wir sind alle riesig gespannt, ob der Etosha Park unsere hohen Erwartungen erfüllen wird. Die Hobatere Lodge liegt vor dem Galton Gate und ist vor ein paar Jahren abgebrannt und wurde jetzt wieder neu aufgebaut und eröffnet.
Auf dem Weg dorthin, müssen wir wegen dieser großen und wunderschönen Giraffe anhalten, damit sie die Straße überqueren kann.



















Wir fahren am Galton Gate vorbei und sehen, dass gerade der Zaun repariert wird. Einige hundert Meter weiter befindet sich das Tor zum Geländer der Hobatere Lodge. Wir werden hier von niemand empfangen, sondern müssen das Tor selber öffnen und schließen. Dieses Schild empfängt uns.



Die 16km bis zur Lodge holpern ganz schön, aber sind ansonsten gut zu fahren. Wir werden von einigen Tieren auf dem Weg begrüßt.





An der Lodge angekommen sind wir begeistert. Wir werden am Auto durch den Guide der Lodge empfangen. Man was hat der einen Bass. Ich habe selten jemand kennen gelernt, der solch eine fantastische Stimme hat (und ich singe selber und kenne viele Menschen mit schönen Stimmen).
Als wir die Lapa betreten, kann man von dort nach draußen auf das Wasserloch sehen. Dort befinden sich mindestens 100 Tiere. Zebras, diverse Antilopen, Giraffen, Paviane und Warzenschweine. Unfassbar. Wir sind alles vollkommen aus dem Häuschen und sind fast enttäuscht, dass wir zu unserem Chalet gebracht werden soll. Uns wir erklärt, dass wir nach gerne zum Hide gefahren werden können, um von dort die Tiere am Wasserloch ganz nach zu beobachten.
Unser Chalet ist sehr schön. ES gibt ein Doppelbett und ein Einzelbett. Es ist sehr geräumig mit getrenntem WC und Dusche. Die Terrasse lädt zum gemütlichen Sitzen ein.











Aber wir haben dafür natürlich keine Ruhe. Wir wollen Tiere gucken.
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TAG 15: Hobatere Lodge
Wir gehen zurück in die Lapa und fragen nach den Gamedrives und nach dem Hide am Wasserloch. Der Gamedrive am Nachmittag ist noch buchbar. Wir beschließen daran teilzunehmen. Zum Hide wird man gefahren und dort muss man dann 1,5 Stunden bleiben und wird dann wieder abgeholt, damit die Tiere nicht zu oft gestört werden. Wir möchten gerne dorthin. Da noch andere ihr Interesse für den Hide angemeldet haben, werden wir gebeten noch etwas zu warten, damit wir dann alle zusammen gefahren werden können.

(Sorry, ich habe leider kein anderes Bild der Lodge.)




In der Zwischenzeit schauen wir uns noch ein wenig um. Dabei finden wir die Speisekarte für den Abend. Als Hauptgericht, soll es Lamm geben. Weder meine Mutter, noch meine Tochter und auch ich essen Lamm. Wir fragen ach einer Alternative. Es wird uns Hühnchen oder als vegetarische Alternative eine Polenta angeboten. Ich entscheide mich für das vegetarische Gericht, die beiden anderen nehmen das Huhn. Dann kommt der Mann mit der tollen Stimme. Er stellt sich als Martin vor und will uns zum Hide fahren.
Wir steigen in das offenen Safarifahrzeug und fahren die 500m zum Hide. Mit uns 5 waren noch ein Paar im Auto. Am Hide erzählt Martin, dass wir in 1,5 Stunden abgeholt werden und gibt dem anderen Paar ein Walkie Talkie für den Notfall. Er betont noch einmal, dass wir nur im Notfall früher abgeholt werden, wer nicht so lange hier bleiben möchte, soll wieder mit ihm zurück fahren. Im ersten Augenblick kommt mir die Zeit schon lang vor, vor allem für unsere Tochter.
Martin betätigt die solarbetriebene Wasserpumpe, die mit viel Lärm anspringt und Frischwasser zum Wasserloch pumpt. Martin erklärt, dass wir mit der Anfahrt die Tiere bereits gestört haben und er deshalb die Pumpe betätigt, damit er später nicht wieder stören muss.



Wir klettern eine Leiter hoch auf den Aussichtsturm. Von hier hat man eine guten Rundumblick auf die Lodge, die Felsen und natürlich das Wasserloch. Hier tummeln sich eine Menge Tiere. Direkt am Wasser sind vor allem Zebras. Unter den Zebrahengsten gibt es ständig Streit um die beste Position am Wasser. Da geht es ganz schön hart zur Sache. Durch die Streitereien ist viel Bewegung in der Tierherde und dadurch wird auch viel Staub aufgewirbelt. Es hängt die ganze Zeit ein heller Dunst in der Luft.









Je länger wir die Tiere Beobachten, desto mehr andere Tierarten sehen wir. Es gibt Oryxe, Elandantilopen, Warzenschweine und Paviane.
Wir können uns nicht satt sehen. Es ist einfach unglaublich spannend die Tiere zu beobachten. DIe Elandantilopen z.B. haben kein Problem an den Zebras vorbei ans Wasser zu gelangen, die anderen Tierarten haben da weniger Erfolg.























































Nach ca. einer Stunde sehen wir in der Ferne 3 Giraffen zum Wasserloch kommen. Leider bleiben sie in größerer Entfernung und fressen dort an einem Baum.







Als die Tiere etwas unruhig werden, hören wir das Safariauto. Wir sind sehr erstaunt. Ist die Zeit denn schon um? Tatsächlich sind 1,5 Stunden bereits vergangen. Die Zeit verging wie im Flug. Selbst unsere Tochter hat nicht einmal über Langeweile geklagt.
Martin fährt uns zurück zur Lodge und wir sind alle ganz begeistert von dem, was wir gerade gesehen haben. Ob der Gamedrive später das noch toppen kann?

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