THEMA: Afrika-Rookie - Fazit nach 20 Tagen Dachzelt
22 Jan 2017 14:04 #460334
  • derdahinmuss
  • derdahinmusss Avatar
  • Beiträge: 35
  • Dank erhalten: 48
  • derdahinmuss am 22 Jan 2017 14:04
  • derdahinmusss Avatar
Vorwort
Nachdem ich bereits 2008 einmal Planungen für eine 4x4 Campertour durch Namibia begonnen hatte und es aus diversen Gründen nichts wurde, konnte ich nun einen Freund und langjährigen Reisepartner für die Umsetzung meiner Idee begeistern. Uns gemein ist die Leidenschaft für Fotografie, für die wir auf dieser Tour viel Zeit eingeplant haben.

Im Frühjahr 2016 konkretisierten sich die Pläne, Routen wurden angedacht, Campsites ausgecheckt, im August dann einen günstigen Flug geschossen (542.-€) und im September das Auto bei Camping Car Hire in Windhoek gebucht. 2 Dachzelte sollte der Nissan-Doppelkabiner haben, 2 Ersatzreifen, ein zusätzliches Igluzelt und Extrakühlbox. Pickup am Airport wurde vereinbart.

Dieser fand am 26.12.2016 um 13 Uhr statt. 45 Min später standen wir zur Übergabe und Einweisung auf dem Hof des Autovermieters, den ich unter Anderem wegen des deutschsprachigen Kontakts gewählt habe. Etwas dämlich fand ich deshalb die englischsprachige Übergabe durch einen Bediensteten. Es ist halt nur 90% so klar wie in der Muttersprache.
Alles schien vertrauenswürdig und die bis dahin 18 Stunden Reisezeit sorgten dafür, die Aktion nicht unnötig in die Länge ziehen zu wollen... Fehler !

Route:
Windhoek
Sesriem
Swakopmund
Grootberg
Camp Aussicht
Epupa
Olifantsrus
Halali
Grootberg
Vingerclip
Windhoek

Für die Erste Nacht im Urban Camp einquartiert, gute Entscheidung. Dinner in Joe`s Beerhouse mit einem weltverändernden Stück Fleisch und der Erkenntnis, dass Oryx noch besser schmecken als sie aussehen.

27.12.16 Einkauf im Superspar, Start Richtung Sesriem. Ankunft im NWR-Camp am frühen Nachmittag. Das sollte man ja unbedingt vorbuchen....sonst kann man am Ende nicht zwischen 30 freien Plätzen wählen. Die Campsite im Park empfinde ich besser als Beschreibungen nach erwartet.


Camper under Milkyway

28.12.16 Wir wissen noch nicht wirklich, wann wir hier losgelassen werden, trödeln morgens etwas und starten Richtung Vlei um 6 Uhr. Wie es sich gehört, fahren wir uns als Allrad-Rookies im Sand fest, allerdings hauptsächlich, weil bereits andere die Piste verstopfen.



Ein Fahrer der Shuttleservices hilft uns raus und meint beiläufig, unsere Karre wäre viel zu schwach und außerdem die Kupplung schon verbrannt. Klingt super am 2. Tag oder ?
Also Auto nahe Shuttleservice abgestellt und geshuttelt. Heute also Deadvlei vom Boden aus mit viel zu viel DSLR-Gerödel. Schey woars !



29.12.16 Erster beim Start am Gate zum Vlei 5:10 Uhr. Peter bringt mich zum Shuttelparkplatz um selbst dann um zu kehren um an der 45er Düne Sunrise-Timelapse auf zu nehmen. Ich shuttle mit Kopter Richtung Deadvlei und kann ein paar nette Impressionen von oben einfangen.





Nachmittagsabstecher zum Sesriem-Canyon und ein Sonnenuntergang mit Gnus westlich vom Camp runden den Tag ab.


Gnu in der Landschaft

30.12.16 Sesriem-Swakopmund. Nach Pflichtstopp in Solitaire mit Backwarenversorgung, kommt das erste „muss man nicht gesehen haben Stück“ der Tour.


Solitaire Parking

Swakopmund ist als Zwangsstopp einzuordnen. Werkstattbesuch, Kühlbox defekt, Fleisch verdorben und das Klima mit 18° sind zusätzlich Gründe hier nicht mehr als eine Nacht zu verweilen.

31.12.16 Swakopmund-Hoada Campsite (Grootberg). Sollte ich gestern gedacht haben, die letzten 200 km nach Swakopmund wären an Ödnis nicht zu toppen („muss man nicht gesehen haben Stück“), werden wir heute nach Uis eines Besseren belehrt.
Danach war es dann nicht mehr ganz so ärgerlich nicht schlafen zu können. Dann endlich etwas, das den Namen Landschaft verdient. Diverse, wechselnde Erdtöne und dekorative Steinhaufen. Die Campsite hatte hohe Erwartungen geweckt und übertrifft sie locker. Bin begeistert !


Hoada Campsite

Abends riesige Silvesterparty auf unserem Areal. Alle sind gekommen, Kermit, die Ziegen Wolfgang und Erika, Gordon und Gisela Gecko sowie Klaus M. von den Scorpions. Es war genial, ohrenbetäubende Stille, Milkyway über dem Lagerfeuer und T-Shirt-Temperaturen bis tief in die Nacht.








Ziegen, Geckos, Scorpion und Kermit

01.01.2017 Wir genießen den Luxus des planlosen in den Tag Lebens.

02.01.2017 Rhino-Tracking auf der Grootberg Lodge gebucht. Tolles Erlebnis, gute Guides und Tracker bescheren uns 3 Rhino-Begegnungen.





03.01.2017 Grootberg-Camp Aussicht. Die recht kurze Strecke haben wir mit Umweg über die D3710 landschaftlich sinnvoll aufgepeppt. Camp Aussicht ist nett, aber nicht mehr. Die Lobeshymnen über diesen Ort kann ich nicht nachvollziehen. Gut, dass wir vorgebucht hatten, wir sind die einzigen Gäste. Gastgeber Marius und seine Frau sind angenehme Zeitgenossen, wenngleich Marius etwas zur Verbreitung seiner Ideologien neigt.
Bisher verwöhnt von den bisher angenehmen Nachttemperaturen, ist hier abends beim Grillen bereits ein Fleecepullover angesagt.


Camp Aussicht



04.01.2017 Himba-Besuch mit Marius. Meine Angst, so etwas könnte schnell ein Touristentheater werden, bestätigt sich so nicht. Klar sind wir nicht die ersten, die Marius zu den Dörfern bringt zu denen er seit 30 Jahren Kontakt pflegt, doch es wirkt noch nicht aufgesetzt und abgegriffen.


Schüler


Himba

05.01.2017 Camp Aussicht-Epupa Falls. Einkauf in Opuwo auf dem Weg zu den Epupa Fällen. Aufgrund der immer noch dramatischen Trockenheit war die nicht ganz kurze Etappe kein Problem. Freie Campsitewahl, kaum ein Platz hat mehr als 2 Besucher. Epupa ist eine angenehme Überraschung was die Erwartungen an die Fälle und die landschaftliche Umgebung angeht.


Epupa Infrarot




Epupa von oben

06.01.2017 Epupa und Umgebung, Sightseeing und relaxen.

goo.gl/sZnpTK
Click zum interaktiven 360° Panorama

07.01.2017 Epupa-Galton Gate Etosha-Olifantsrus. Auf zu den Tieren, von West nach Ost.
Das Camp hat den Charme von Andy Borg, also gar keinen. Die Campsites erinnern an Bushaltestellen im Nirgendwo. Das Spannendste heute war die Beobachtung, wie 3 Personen einen Kameradrohnenkoffer versiegeln, indem die Bleiplombe mit den Zähnen zugebissen wird. Außerdem wurde handschriftlich und gemeinschaftlich der Satz auf meinem Etosha Park Permit geformt: „They have a white drone in that box!“ Weiß doch jeder, dass weiße Drohnen im Park verboten sind....wollte mir aber nicht vorher noch eine schwarze kaufen.




Am Wasserloch

08.01.2017 Morgendliche Schleife von ca. 145 km durch den äußersten Westen des Parks gefahren. Tiersichtungen zahlreich. 2 Löwen nahe Dolomite Camp. Mittagspause – Nachmittagstour gen Osten. Mehrere Wasserlöcher besucht und mehrere hundert Meter tief in einem Seitenweg die private Löwennummer erlebt, wie ich es gebucht hatte. Ein Löwenpaar fühlte sich fast eine Stunde lang in 12m Entfernung unbeeindruckt von unserer Anwesenheit, bis ein Wagen mit Parkrangern auftauche, gezielt auf die Löwen zu steuerte, sie also absichtlich vertrieb, um uns dann scheinheilig die Frage zu stellen, ob alles ok wäre. „Klar, bis ihr gekommen seid.“



09.01.2017 Olifantsrus-Halali. Auf nach Osten, nochmal die gestrigen Löwen aufgespürt und eine weitere Strecke der Gattung „muss man nicht gesehen haben“ von 170 km absolviert. NWR ich liebe euch, die Planung sah zwei Nächte in Halali und eine weitere in Okaukuejo vor, was bei der Vorabbuchung aber nicht ging – zu voll, nahmen wir an. Halali mag mehr als 50 Campsites haben, maximal 10 waren belegt.Tse tse tse...



10.01.2017 Planänderung, Etosha goodbye. Weiterer Parkaufenthalt wird gecancelt. Keine Elefantensichtung bisher. Zurück nach Hoada und zur Grootberg Lodge um von dort zum Elefantentracking auf zu brechen.
Beim Verlassen von Okaukuejo Richtung Anderson Gate im Gegenlicht dachte ich dann:“Welcher Idiot parkt denn hier mitten auf der Straße?“ Es war ein Elefant, fotografisch wunderbar eingebettet zwischen Asphalt, Zäunen und Wassertank. Das konnte es nicht gewesen sein, blieb aber die einzige Dickhäuterbegegnung im Park.

Die große Fleischverarschung ! Natürlich hatten wir vom Galton Gate aus kein kein Fleisch in den Park eingeführt, dann aber gestern bei der Durchfahrt in Okaukuejo das Angebot im Shop wahrgenommen und im Park unserer Meinung nach "erlaubtes Fleisch" gekauft, von dem wir nun einen Rest am Anderson Gate ausführen wollten. Ja denkste, so ein Schwachsinn. "Not allowed !" Ja wie ist denn der Lieferant mit dem Fleisch in den Park gekommen oder ist gleich in Okaukuejo geschlachtet worden ? Mein Gott was für Schwachmaten. 1a Fillets wandern bei 40° in eine Staubige Mülltonne, damit der Weg nicht in die Kühltruhe der Ranger geht. Der versiegelte oder nicht versiegelte Drohnenkoffer hat übrigens niemanden mehr interessiert...
Hoada Campsite mutete schon fast wie nach Hause kommen an. Deska, der Mann an der Rezeption begrüßte uns treffend mit: „Hello again my friend“, genau so fühlte es sich an. Nur zwei der acht Sites waren belegt und Low Season eingeleutet. Perfekt !

11.01.2017 Elefant Tracking. Die Zufahrt zur Grootberg Lodge, dem Startpunkt der Bushtour ist schon nett, wenn man sie, ohne zu wissen was einen erwartet, morgens um 6:30 Uhr im Dunkeln erstbefährt. 4x4 Greenhorns eben...
Die meines Erachten nicht ganz billige Tour war wie beim Rhino Tracking jeden Cent wert. Bonus – nach der Tour das hammermäßige Panorama vom Pool der Lodge genießen.





Vollmond über der wunderbaren Campsite rundet den Tag ab.



12.01.2017 Grootberg-Ugab Terrace Lodge. Hier wollten wir eigentlich schon eher sein und später noch einen Stopp in der Brandbergregion machen, doch es wurde ja umdisponiert.
Beim Anblick der Ugab Terrace Lodge und dem Anblick der dazu gehörigen Campsite im Loch darunter, stellte sich die Frage:“Warum soll ich fantastische Landschaft und den Vingerclip vor der Nase haben und dann im Keller schlafen?“
Also change von Campsite zu Bungalow mit Low Season Discount. Komfort für die letzte Nacht abseits von Windhoek. Wetterkapriolen zu Sonnenuntergang mit Regenbogen und einer Wasserwand, die offensichtlich kein Permit für die Ugab Lodge bekommen hat, denn sie blieb maximal 500m vorher stehen.







13.01.2017 Ugab Terrace Lodge-Urban Camp Windhoek. Hatte ich schon von den Strecken die die Welt nicht braucht gesprochen ? Heute ist so eine zu befahren. Macht besonders Spaß im Regen, der uns heute Ojiwarongo bis Okahandja die spannende Fahrt versüßt. Der erste, wirkliche Regen abgesehen von 7 Tropfen am 31.12.. Die Natur lechzt danach. Die Rückkehr ins sehr empfehlenswerte Camp, wo alles begann und ein weiterer Abend in Joe`s Beerhouse bilden einen würdigen Abschluss unseres Trips. Windhoek ? Ist das erwähnenswert ? Fazit – wer in Windhoek lebt, dem gefällt`s überall.

14.01.2017 Fahrzeugrückgabe bei Camping Car Hire, wohl noch einen eigenen Thread wert. Etwas in Kürze, schlechte Funktion und Zustand der Ausrüstung ließen nur zwei Schlüsse zu. Die einen Teile wurden vor Übergabe an uns nicht wirklich geprüft (Kocherdüse verstopft, Kühlbox-Wackelkontakt, Kompressor defekt, Klappstuhllehne eingerissen und Verstrebung gebrochen, Tisch in jämmerlichem Zustand, zweites Dachzelt schief, Matrazen die in Teilbereichen praktisch nicht mehr vorhanden waren) oder es ist normal und zeugt von der Qualität des Vermieters. Über diese Sachen hinaus habe ich, wie vom Vermieter gewünscht, eine umfassende Beurteilung, Verbesserungsvorschläge und unsere Erfahrungen in den 3 Wochen, zu Papier gebracht. Der Zettel sollte zu den Akten gelegt werden. Ich habe Gesprächsbedarf angemeldet und wurde weitestgehend ignoriert. Es täte Leid und man würde es der Geschäftsführung weitergeben. Hellhörig wurde man lediglich bei allem das Auto betreffende, was man uns zur Last legen und berechnen könnte. Letztlich war man dann auch erfolgreich bei der Suche nach vorher angeblich nicht dagewesenen Beschädigungen und buchte nun nochmal 207.-€ des Selbstbehalts ab. Ich hätte das gerne noch ausgiebiger diskutiert, doch wir standen 3 Stunden vor Abflug.

Namibia-Fazit
Vielleicht hatte das Land keine Chance die von mir sehr hoch gesteckten Erwartungen zu erfüllen, vielleicht ist es die Erkenntnis, das „schöne Ecken“ über ein flächenmäßig großes Land verteilt sind und dazwischen viel Ödnis liegt? Vielleicht ist es der Fluch des Reisenden, der manch andere „schöne Ecke“ gesehen hat ? Der oft gehörte Spruch „Einmal Afrika, immer Afrika“, trifft auf mich keinesfalls zu. Vor der Reise war ich sicher, noch mehrfach nach Namibia zu müssen. Das sieht nun anders. Es war ok, aber mehr brauche ich die nächste Zeit nicht. Namibia wird meines Erachtens gehyped und überschätzt.

Chris
Being happy doesn`t mean everything`s perfekt - you`ve just decided to see beyond the imperfections !
Letzte Änderung: 22 Jan 2017 16:11 von derdahinmuss.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: luckydaisy, Lotusblume, Logi, Daxiang, Fortuna77, Mustang05, Sasa, kitty191, danifee, binderth
22 Jan 2017 14:19 #460337
  • NamiBilly
  • NamiBillys Avatar
  • Beiträge: 221
  • Dank erhalten: 157
  • NamiBilly am 22 Jan 2017 14:19
  • NamiBillys Avatar
Ja, ja,
immer diese langweilige Ödnis zwischen weit entfernten Zielen. Da müsst ihr wohl nicht mehr hin...
Gruß NamiBilly
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Jambotessy, kk0305, Logi, Mustang05, derdahinmuss, naturefreak
22 Jan 2017 14:34 #460339
  • Pascalinah
  • Pascalinahs Avatar
  • Beiträge: 2384
  • Dank erhalten: 1064
  • Pascalinah am 22 Jan 2017 14:34
  • Pascalinahs Avatar
Ok, ein nervender Drohnenfotograf weniger! Kann man, glaube ich, wunderbar mit leben.
KTP-Fotobuch 2017: www.cewe-community.c...k-februar-2017-38202
KTP - Fotobuch 2016: www.cewe-community.c...e/galerie/book/29247

Es soll Menschen geben, die sich daran stören, dass andere sichtbar übergewichtig sind.
Mich stört es eher, wenn andere spürbar dämlich sind!
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Rocky, Jambotessy, fotomatte, Logi, CuF, hopa85, naturefreak
22 Jan 2017 14:47 #460340
  • BikeAfrica
  • BikeAfricas Avatar
  • Beiträge: 4132
  • Dank erhalten: 3456
  • BikeAfrica am 22 Jan 2017 14:47
  • BikeAfricas Avatar
Hallo Chris,

danke für die schönen Fotos.

Nicht jeder hat die gleichen Vorlieben und Interessen. Nicht jeder will wieder nach Afrika, wenn er mal dort war. Auch das Gegenteil kann der Fall sein. Ich z.B. fand Neuseeland wenig spannend und für andere ist es das Top-Ziel. Die Interessen, Erwartungen und Vorstellungen sind halt nunmal verschieden.

Ich für meinen Teil freue mich auch über ein Fazit, das nicht mit meinem übereinstimmt.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Swaziland, Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Logi, Sasa
22 Jan 2017 15:01 #460344
  • pzinken
  • pzinkens Avatar
  • Beiträge: 94
  • Dank erhalten: 40
  • pzinken am 22 Jan 2017 15:01
  • pzinkens Avatar
Na das ist doch schön zusammengefasst und spart mir eine Blog-Aktualisierung B)

Also für meinen Teil war's eine schöne Tour und ich bin recht zufrieden mit der Route, die wir uns gebastelt haben. Schön, wenn auch überwiegend nicht spektakulär, da waren vielleicht die Erwartungen zu hoch gesetzt. Eine Infektion mit Namibia-Fieber blieb jedenfalls aus, aber das geht auch bei anderen Ländern schon mal so.



Fein waren die diversen Tierbegegnungen, die ich bisher in dieser Dichte nicht erlebt habe anderswo. Allerdings stelle ich auch fest, dass ich nicht unbedingt nochmal nach Etosha müsste. Stunden am Wasserloch in landschaftlich eher reizloser Umgebung sind wohl nicht mein Ding. Es stellt sich ja auch irgendwann eine gewisse Sättigung ein und man tritt bei "oh nein, schon wieder Giraffen..." nicht mehr auf die Bremse :whistle:





Eine echte Erfahrung ist, dass ich jetzt mit einem Rechtslenker blinken kann, ohne den Scheibenwischer zu betätigen :woohoo: Vorher war ich "auf der falschen Seite" nur mit Mopeds unterwegs.
Trophäenloser Weltenbummler
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Lotusblume, Logi, Daxiang, Mustang05
22 Jan 2017 15:02 #460345
  • _Matthias_
  • _Matthias_s Avatar
  • Beiträge: 243
  • Dank erhalten: 218
  • _Matthias_ am 22 Jan 2017 15:02
  • _Matthias_s Avatar
Interessanter Bericht, mal was anderes. Wäre schön, wenn du die restlichen Fotos noch einfügst oder sichtbar machst (hat siuch wohl währen ich am tippen war erledigt)

Es ist ja recht eindeutig, dass du nicht so begeistert warst. Was mich interessieren würde wäre was du dir erhofft hattest. Du schreibst ja deine Erwartungshaltung war sehr hoch.

Generell muss ich schon sagen, dass für mich einmal Afrika, immer (wieder) Afrika schon zutrifft, aber auch wenn ich dieses Jahr zum zweiten Mal nach Namibia (siebtes Mal Afrika) fahre, so muss ich doch sagen, dass ich nach Namibia mit anderen Erwartungen gehe, als in anderen afrikanischen Länder. Namibia ist für mich Landschaft, Weite, Einöde. Die Ödnis ist da eher Programm als Ärgernis. Ich freue mich zwar über Tiersichtungen, aber gerade im namibishen Sommer, sind die Erwartungen daran eher gering, insbesondere wenn ich Farmtiere nicht mitzähle. Das z.B. wäre in Bots ganz anders.

Der Bericht ist zwar etwas schnippisch geschrieben (was ich als sehr erfrischend empfinde) aber auch, wenn ich nicht allem so zustimme, sehe ich keinen Grund warum einige gleich auf beleidigte Leberwurst machen muss. Ist doch ok, wenn Chris seine Eindrücke schreibt. Die Erwartung dass Namibia hier nur gelobt werden darf teile ich nicht.
franzastische Reisen, Fotos und mehr - www.franzastisch.de
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Jambotessy, Logi, Mustang05, Sasa, kitty191