THEMA: Namibia für Anfänger - Sept. 2016
28 Okt 2016 18:29 #449942
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Sonntag, 11.09.2016

Nach dem Aufwachen und erstem Blick aufs Wasserloch sah ich, dass sich dort einige Gnus tummelten.





Wie schön der Tag doch anfing, Tiere noch vorm Frühstück! B)

Da wir diesen Tag noch in der Red Dunes Lodge verbringen würden, gingen wir erst um 8:30 Uhr zum Frühstück und saßen anschließend noch eine ganze Weile auf der Terrasse mit Blick aufs Wasserloch, wo sich aber kein Tier blicken ließ.





Als Claus kam und uns erzählte, dass er die fünf Giraffen, die wir auf der Sundownertour am Vortag nicht gesehen hatten, gerade entdeckt habe, nahmen wir uns Mountainbikes und fuhren in die von ihm genannte Richtung.



Es war total witzig, im roten Sand mit den dick bereiften Rädern auf Pirsch zu gehen. Wir sahen ein Gnu, ein Wildschwein, Springböcke, Impalas – und die fünf Giraffen. Zwei standen ganz nahe am Weg und ließen sich von uns nicht stören.
Auf dem Rückweg sahen wir dann in weiterer Entfernung auch noch einige Zebras.
Mal ein anderes Erlebnis, so vom Fahrrad aus, leider ohne Fotos.

Mittags aßen wir einen Salat und genossen bis zum Abend unsere kleine Terrasse, nur unterbrochen von Kaffee und Kuchen im Haupthaus. Zum Abendessen hatten wir beide uns Fisch gewünscht, King Klip, der sehr gut war.

Am späteren Abend sahen wir von unserem Zimmer aus sehr viele Gnus, Springböcke und Oryx am Wasserloch.
Wir waren einmal mehr begeistert! Leider war es zu dunkel, um sie zu fotografieren.

Uns hat es in der Red Dunes Lodge sehr gut gefallen und es war schön, dort zwei Tage zu verbringen. So konnten wir richtig in Afrika ankommen. :)
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28 Okt 2016 19:14 #449954
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Montag, 12.09.2016

Nach einem schönen Sonnenaufgang



und einem ausgiebigen Frühstück ging es gegen 10:00 Uhr ab Kalkrand zum ersten Mal auf Pad (C19).



Auf den ca. 120 km bis Maltahöhe überholte uns kein einziges Auto und es kamen uns nur 4 oder 5 entgegen. Im lebhaften, winzigen Ort Maltahöhe tankten wir und weiter ging es über den Zarishoogte Pass. Die Pads waren sehr unterschiedlich, teilweise Wellblech, und wir fuhren recht langsam, weil wir dem Auto bei diesem Untergrund nicht so recht trauten und uns erst einmal daran gewöhnen mussten.







Nach ca. 5 Stunden und gefühlt 10 km übelster Gravel Road auf ihrem Gelände erreichten wir die Hoodia Desert Lodge,







wo wir mit gekühlten feuchten Tüchern und einem kalten Getränk freundlich begrüßt wurden.

Die Freundlichkeit legte sich allerdings ziemlich :angry: , als wir nicht gleich die für den nächsten Tag angebotene Tour ins Sossusvlei buchten.

Wir hatten schon vorher überlegt, ob wir die Tour buchen sollten oder nicht. Einige schrieben hier, dass sie traumhaft schön gewesen sei und man hat ja beim ersten Mal keine rechte Vorstellung, ob man sich ohne Guide zurecht findet und alles sehen kann, was man sehen möchte. Im Nachhinein kann ich sagen: man kann!
Ausschlaggebend für uns, die Tour für etwas über 600 NAD nicht zu buchen, war die Tatsache, dass sie den ganzen Tag dauerte. Wir wollten lieber selbst über unseren Tagesablauf bestimmen.

Unser Bungalow war sehr schön.





Zusätzlich zum Bad mit separater Toilette gab es eine große Außendusche – herrlich, unter freiem Himmel zu duschen und durch die Gucklöcher die Landschaft zu sehen!

Den Rest des Nachmittags relaxten wir auf der schattigen Terrasse und erfreuten uns später daran, wie die untergehende Sonne die Felsen zum Glühen brachte.





Als wir an der Rezeption darum baten, am nächsten Morgen statt um 7:00 Uhr bereits um 6:00 Uhr frühstücken zu können (so wie die Tour-Teilnehmer, wenn es denn welche gegeben hätte :huh: ), wurde uns das nach einigem Hin und Her nicht gerade freundlich zugestanden :angry: .

Wir merkten deutlich die Erwartungshaltung, dass man die Tour bucht - und das hätte uns bei einem Zweifel an unserer Entscheidung, alleine zu fahren, auf keinen Fall umgestimmt.

Überhaupt ließ der Service zu wünschen übrig - es war mehrfach kein Personal im Haupthaus zu finden und beim "complimentary tea and coffee" wurde das heiße Wasser erst nach zweimaliger Bitte unfreundlich murrend aufgefüllt.

Für das Abendessen hatte ich mir Fisch anstatt Fleisch gewünscht und bekam dann King Klip. Leider schmeckte der nicht so gut wie am Abend zuvor in der Red Dunes Lodge. Mein Mann war mit seinem Kudu- oder Oryxfilet ? zufrieden. Vom Nachtisch weiß ich noch, dass er gut war - was immer es auch war ;)

Voller Spannung und Vorfreude auf den nächsten Tag gingen wir schlafen.
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29 Okt 2016 13:54 #450038
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Dienstag, 13.09.2016

Um 5:15 Uhr klingelte der Wecker und wir quälten uns langsam aus dem Bett. Zum Frühstück (sehr gut und reichhaltig) 6:00 Uhr waren zwei weitere Paare da, die – wie ich nachmittags sah – sich auch alleine ins Sossusvlei aufgemacht hatten.

Um 6:40 Uhr fuhren wir im Halbdunkel los. Es war wie erwartet einiger Betrieb, aber wir waren trotzdem das 10. Auto am Tor.
Um 7:15 Uhr wurde es geöffnet und auf Teerstraße ging es ca. 60 km bis zum Parkplatz für 2x4-Fahrzeuge. Unterwegs gab es tolle Ausblicke auf teils scharfe Schatten werfende Dünen in tollem Licht.











Immer wieder hielten wir zum Fotografieren an. Ich konnte nicht glauben, dass es tatsächlich genauso aussah wie auf den Fotos, die ich immer bewundert hatte.









Vom 2x4 Parkplatz aus konnte man mit einem Shuttle ca. 4 km bis zum 4x4-Parkplatz fahren. Unterwegs hatten sich diverse Toyota Hilux und Ford Ranger festgefahren. Unser Fahrer half dem einen oder anderen dabei, wieder loszukommen und verdiente sich damit ein Trinkgeld.

Vom Parkplatz aus lief man ca. 20 Minuten durch den Sand bis ins Dead Vlei. Ich war so happy, es nun endlich selbst zu sehen :) . Darauf hatte ich sooo lange gewartet! :) :) :)





Damit kein falscher Eindruck entsteht: :laugh: mein Mann teilte meine Begeisterung natürlich – aber ich war ja diejenige, die schon ewig in ungeduldiger Vorfreude und voller Spannung auf diesen Urlaub hin arbeitete. :cheer:











Viele Fotos später und wieder am 2x4-Parkplatz angekommen, machten wir uns noch in Richtung Sesriem Canyon auf. Nach einem kurzen Einstieg





beschlossen wir jedoch, nicht weiter zu gehen und fuhren nach Zahlung unseres Permit zurück zur Hoodia Lodge. Wir nahmen draußen eine erfrischende Dusche und setzten uns danach im Haupthaus auf die schattige Terrasse, sicherten und sichteten Fotos und schrieben Tagebuch.

Zum Abendessen gab es Fleisch für meinen Mann und vegetarische Lasagne für mich.
Insgesamt gesehen hat mir das Abendessen an beiden Tagen nicht so besonders geschmeckt. Im Gegensatz dazu fanden wir das Frühstück an beiden Tagen sehr gut.
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29 Okt 2016 14:19 #450041
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Hallo Helga, falls Guggu und Bele etwas beiseite rücken, komme ich auch mit! Deine Begeisterung ist nachvollziehbar und wenn ich nicht schon infiziert wäre, würde ich mich bei Dir anstecken....
Viele Grüße
Friederike
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29 Okt 2016 16:24 #450060
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Hallo Friederike,

herzlich willkommen, ich freue mich, dass du dabei bist. Und die anderen Mitfahrerinnen rücken sicher gerne noch etwas zusammen B)

Viele Grüße
Helga
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29 Okt 2016 16:40 #450064
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Mittwoch, 14.09.2016

Auf dem Weg zum Frühstück fingen wir die Morgenstimmung ein.





Gegen 09:30 Uhr fuhren wir in Richtung Solitaire. Dort tankten wir und aßen den obligatorischen Apfelkuchen.









Auf der Tafel am dortigen Laden konnte man sehen, wie wenig es dort in den letzten Jahren und Monaten geregnet hat.





Weiter ging es zur Rostock Ritz Desert Lodge.













Die Anlage ist schön gelegen





und hat einen Pool mit grandiosem Blick über die Landschaft.



Die Bungalows sehen witzig aus, sind allerdings in zwei Unterkünfte unterteilt und diese sind somit recht klein. Besonders das nur mit einem Vorhang abgetrennte Bad ist winzig und sehr rustikal!







Am Pool genossen wir für einige Zeit die herrliche Aussicht bis es Zeit wurde, zum von der Lodge angebotenen Sundowner Drive, den wir auch hier nicht ausließen, aufzubrechen.
Letzte Änderung: 29 Okt 2016 19:38 von bingobongo26.
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