THEMA: Und täglich grüßt der Löwe - Namibia Juni 2016
05 Jul 2016 09:44 #436621
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Wir sind nun seit fast zwei Wochen wieder auf deutschem Boden und haben fest gestellt:
Der Abschied wird jedes Jahr schlimmer :unsure:

Kurz zu uns:
Ich, Laura (26) und meine Mutter Petra (54) haben unseren dritten Namibiatrip hinter uns. Wir haben zwei liebe Freundinnen dort, die wir besuchen und dadurch ein bisschen mehr das wahre Namibia entdecken können, weniger aus der Sicht von Touristen.
Etosha hat es uns angetan und dieses Jahr waren wir das erste Mal zu zweit dort unterwegs und konnten uns so richtig "austoben".
Die Jahre davor war Jutta von Robyn unsere Fahrerin.



Unser Ablauf:

4. Juni Abflug FFM
5. Juni Ankunft Hosea Kutako -> Robyn
6. Juni Robyn
7. Juni Robyn
8. Juni Robyn
9. Juni Robyn -> Etosha Safari Lodge
10. Juni Safari Lodge -> Halali
11. Juni Halali
12. Juni Halali -> Okaukuejo
13. Juni Okaukuejo
14. Juni Okaukuejo -> Robyn
15. Juni Robyn
16. Juni Robyn
17. Juni Robyn
18. Juni Robyn -> Hohewarte
19. Juni Hohewarte
20. Juni Hohewarte
21. Juni Hohewarte
22. Juni Hohewarte -> abends Rückflug

Wir kommen nicht allzu viel herum, aber unser Augenmerk liegt momentan einfach auf der Etosha und der Zeit, die wir mit Freundinnen verbringen möchten.
Robyn liegt in der Nähe von Kamanjab, aber direkt am Etosha-Zaun. Bis vor ein paar Jahrzehnten gehörte Robyn sogar noch zu Etosha.
Dort lebt Jutta, eine frühere Bekannte aus Petras Kindertagen, die uns mit dem Namibiavirus infizierte und deren Ziel es ist, uns Arrangements und Überraschungen zu bieten, die auf keiner Lodge sonst zu finden sind.



Hohewarte liegt zwischen Windhoek und Flughafen und bildet einen tollen Abschluss, da man in 20 Minuten Hosea Kutako erreicht. Bei unserer ersten Reise übernachteten wir in der letzten Nacht in der Pension Steiner in Windhoek und es hat uns als Abschluss einfach nicht gefallen (obwohl es beim Steiner wirklich nichts zu meckern gibt).
2015 waren wir das erste mal bei Heike - Petra und sie kennen sich ebenfalls aus Kindertagen. Heike ist die totale Pferdenärrin und wir unternehmen tolle Buschritte und auch zu ihr hat sich eine tolle Freundschaft entwickelt.

Ihr seid herzlich eingeladen, beim Mutter-Tochter-Gespann mit zu reisen und den vielleicht etwas anderen Reisebericht zu verfolgen :)
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05 Jul 2016 10:36 #436624
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Na dann steig ich mal schnell dazu. Nicht das ich noch den Abflug verpasse :woohoo: ...
Bin gespannt, was ihr erlebt habt!
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05 Jul 2016 12:44 #436641
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  • Ragnarson am 05 Jul 2016 12:44
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Hallo Laura,

ich möchte auch mit !!!
:P :P :P
Bin auch total neugerig auf Deinen "etwas anderen Reisebericht" !!!
:woohoo: :woohoo: :woohoo:
Liebe Grüße
Ragnarson
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05 Jul 2016 14:52 #436659
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Na dann leg ich doch mal los :) ich hoffe, ich schweife zwischendurch nicht allzu sehr ab.

Am Samstag, den 4. Juni um 15:30 Uhr ging es nach Frankfurt zum Flughafen. Meine Mutter und ich verbringen dann lieber noch ein paar Stunden dort, als auf den letzten Drücker zu erscheinen. Unsere liebe Freundin lud uns am Terminal 2 ab und schoss unser erstes Urlaubsfoto :cheer:



Wir stärkten uns noch beim großen gelben M, da fremdes Essen bei mir immer eine Art Russisch Roulette ist und ich vor und während dem Flug kein Risiko eingehen wollte.


Juhuuu unser Flieger kommt :)


Und wieder das Glück gehabt, eine nicht volle Maschine zu erwischen! Tschaka!!!

Als wir dann übers Rollfeld fuhren und es langsam in die Startposition ging, kamen die ersten Freudentränen. (Ohje, alleine jetzt beim Schreiben hab ich Pipi im Auge)...
Endlich ging es wieder in den Busch!



Beim Entertainment von Air Namibia gibt es wirklich nichts zu meckern. Ich warf eine Schlaftablette ein, schaute zwei Folgen einer Serie und wartete sehnlichst drauf, dass das Licht ausging. Die Tablette wirkte vor Aufregung nur schwach, aber die 10 Stunden gingen irgendwie rum.
Und dann dieser grausige Moment, wenn das Licht wieder angeht *bäh*. Zum Frühstück gab es diesmal sogar warme halbwegs knusprige Brötchen.
Als endlich die Etoshapfanne auf dem Flugradar zu sehen war, wussten wir, gleich gehts abwärts und strahlten die zerzausten Haare und Augenringe einfach weg :cheer:

Als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, die menschlichen Pylonen passierten und diesmal sehr schnell durch die Einreisekontrolle kamen, musste ich doch ein wenig zittern. Petra hatte ihren Koffer bereits und meiner brauchte eine gefühlte Stunde. Das wäre ja meine persönliche Horrorvorstellung, ginge er verloren - aber alles gut :silly:



Draußen warteten wir auf Heike. Als wir sie sahen und sie vor Freude angerannt kam *schwupps* schon wieder Freudentränchen. :whistle:
Wie bereits 2015 wollte Heike uns wieder zu Jutta fahren und hatte noch eine Praktikantin dabei, der sie zwei Tage später noch Etosha zeigen wollte.

In Okahandja machten wir eine kleine Frühstückspause. Heike hatte belegtes Farmerbrot mit Roastbeef vom Kudu eingepackt - wir sind in Namibia einfach wahre Fleischliebhaber!
Wir fuhren weiter bis nach Otjiwarongo, wo wir eigentlich eine kleine Pause im Kameldorngarten machen wollten, fanden ihn aber nicht. (Als wir dann später mit Jutta durchfuhren, stellten wir fest, er hat leider zugemacht - sehr schade!)
Also weiter nach Outjo. Dort aßen wir eine Kleinigkeit im Farmhouse und staunten nicht schlecht über die neue Bäckerei. Wir nannten sie sonst unsere Stammbäckerei, aber die neue Aufmachung gefällt uns so überhaupt nicht und es ist eher Massentourismusabfertigung. Vorher hatte sie eindeutig einen gemütlicheren Flair.



Fast geschafft!
Wir erreichten recht flott Kamanjab und gaben Jutta Bescheid, die uns am neuen elektronischen Schiebetor, 8 km vor der Farm abholen musste. Von Kamanjab sind es ein paar Kilometer Teerpad, dann noch an die 35 km Schotterpad bis zur Farm.
Kurz vorm Schiebetor stand auch schon das Empfangskomitee bereit :woohoo:



Am Tor hieß es erstmal warten, denn Jutta hatte anscheinend etwas falsch verstanden und so mussten wir fast eine halbe Stunde in der Mittagshitze verharren :whistle: dort ist kein Handyempfang, daher mussten wir von Kamanjab aus Bescheid geben, dass wir los fuhren.
Irgendwann kam sie in einer großen Staubwolke angedüst und - wie soll es anders sein - zur Begrüßung gabs mal wieder feuchte Augen.
Was sind wir nur für Heulsusen :lol:

Auf Robyn angekommen begrüßten uns die 4beiner erstmal voller Freude und wir waren uns sicher: Paul, Schonga, Waltraud und Krümel konnten sich bestimmt wieder an uns erinnern.
Auch die Angestellten Enginie und Immanuel drückten wir herzlich und freuten uns, wieder da zu sein. Diesmal war zur Unterstüzung in der Küche noch Juliana dabei, die wir noch nicht kannten, aber direkt ins Herz schlossen mit ihrer goldigen Art.

Wir packten schnell die Koffer aus und Enginie und Immanuel waren schon ganz gespannt, denn natürlich hatten wir auch wieder Gastgeschenke für sie dabei. Sie freuten sich über riesen Milkatafeln und Haribo, außerdem Werkzeug für Immanuel und Schmuck für Enginie. Von Juliana hatte Jutta leider nichts erwähnt, ihr brachten wir dann später von unserer Tour noch etwas mit.
Jutta ging natürlich auch nicht leer aus. Ihr brachten wir ihre geliebten Miracoli Gewürzpäckchen mit. (Die Verkäuferin im Rewe hat vielleicht blöd geguckt, als wir 8 Familienfertigpackungen davon kauften :laugh: und wir hatten daheim erstmal Spaghetti bis zum Abwinken, denn Jutta möchte immer nur das Gewürz...)

Wir nahmen eine erfrischende Dusche und freuten uns auf unseren ersten Sundowner! Jutta hatte auf der Ostterrasse alles vorbereitet und wir zischten kühle Savannas.





Das soll den ersten Blick in den namibischen Sternenhimmel darstellen :laugh:
Nebenbei, ich bin ja die Verrücktere von uns beiden und habe mir zu Hause einen afrikanischen Sternenhimmel inklusive Kreuz des Südens mit 500 floreszierenden Leuchtpunkten über mein Bett geklebt, der Hammer!

Zum Abendessen gab es Kudufilet mit Kartoffelbrei und Salat



Wir freuten uns auf unsere Betten, aber noch mehr darauf, am nächsten Morgen endlich wieder mit afrikanischem Sunrise aufwachen zu können.
Letzte Änderung: 13 Jul 2016 09:04 von Flash2010.
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05 Jul 2016 15:04 #436663
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Irgendwann kam sie in einer großen Staubwolke angedüst und - wie soll es anders sein - zur Begrüßung gabs mal wieder feuchte Augen.
Was sind wir nur für Heulsusen
:

Hallo Laura,

da seid Ihr nicht allein. Ich bekam schon beim Lesen Eurer Wiedersehensfreude feuchte Augen, daran denkend, dass wir in knapp 7 Wochen auch dort ankommen werden, inzwischen das 11. Mal.
Ich reise gerne mit und freue mich auf die weiteren Berichte.

Herzliche Grüße
Helgi
Reisebericht 2012: 8 Löwen und ein Oryx
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05 Jul 2016 15:07 #436664
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Ihr Glücklichen! Könnte ja auch direkt wieder hin.. Aber immerhin, die Planungen für 2017 sind voll im Gange :)
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