THEMA: Begegnungen - In den Norden von Namibia
16 Jul 2016 16:05 #437949
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  • panther am 16 Jul 2016 16:05
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Hallo ihr zwei,

da kann man ja schon neidisch werden mit euren Sichtungen. Und der Stachelschweinbesuch ist natürlich topp :)
Und alles so schön beschrieben. Gefällt uns wirklich sehr gut.

Schöne Grüße von
Panther
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16 Jul 2016 18:55 #437962
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@Gabriele: Ja, ich glaube, wir haben schon Glück gehabt im Etosha. Der NIghtdrive war auf jeden Fall ein Erlebnis. Aber das mit dem extrem hellen Licht fand ich nicht wirklich gut....

@Karin: Ja, auch die Campsite auf Okonjima könnt ihr euch wirklich freuen - wir lieben ihn :woohoo: .

@Panther: :woohoo: :kiss: :lol: :laugh: B)

Liebe Grüsse

Nina
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17 Jul 2016 09:19 #437976
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Montag, 06. Juni 2016 – Cheetah Tracking auf Okonjima

Und heute ist mal wieder ausschlafen angesagt – mich zieht es trotzdem schon zum Sonnenaufgang raus.











Wow – mit Wolken sieht das gleich nochmals anders aus. Ja, bereits gestern hat es stark gewindet und die ersten Wolken waren zu sehen.
Und: Das Stachelschwein hat uns ein paar Souvenirs dagelassen: Stacheln :woohoo: - Danke dafür.

Den Tag verbringen wir mit den üblichen Tätigkeiten an einem so faulen Tag:



Waschen, Tagebuch- und Postkarten schreiben, Bilder sichern, das letzte Mal die elektrischen Geräte laden und natürlich Vögel beobachten:


Mahaliweber


Kaprohrsänger


Unser erster "bunter Vogel, ein Granatastrild


Kurzzehenrötel


Siedelweber


Und natürlich auch unser Lieblingsvogel, der Maskenbülbül

Und der hier - der Rotbauchwürger - den hätte ich am liebsten erwürgt.






Dem bin ich den ganzen vormittag hinterhergerannt und ständig war er schneller und dann am nachmittag sitzt er einfach so da und fliegt ausnahmsweise mal nicht weg :evil:

Der Himmel wird aber immer dramatischer - was Wolken ausmachen können :silly: .



Aber auch wir werden beobachtet und bekommen Besuch:







Und dann passiert es: Der Zoom meiner Kamera lässt sich nicht mehr einfahren oder nur noch manchmal. Mist :blink: . Ich habe bisher mit der LumixTZ71 fotografiert. Hansi wollt mir immer die FZ200 schmackhaft machen – die war mir aber zu gross, zu unhandlich. Aber nun bleibt mir wohl nichts anderes übrig. Zum Glück ist die Bedienung ähnlich. Na ja, so schlecht und unhandlich ist die ja gar nicht :whistle: .

Das Cheetah Tracking beginnt um 15.30 Uhr. Eigentlich sollte uns Simon am vormittag Bescheid geben, ob wir abgeholt werden, bzw. wann und wo wir uns treffen und Feuerholz wollte er uns auch noch bringen. Aber das mit der Kommunikation klappt hier immer noch nicht. Irgenwann am späten mittag kommt er dann endlich mal vorbei und teilt uns mit, dass wir bitte um 15 Uhr an der Lodge sein sollen.
Dann sind wir halt um 15 Uhr an der Lodge :evil: – ja und dort haben wir uns ja schon letztes Jahr gar nicht wohl gefühlt – das hat sich auch dieses Jahr nicht geändert. An der Rezeption weiss wieder mal niemand so richtig Bescheid, der Guide würde auf uns zukommen und wir dürften so lange gerne einen Kaffee trinken und einen Kuchen essen. Dankeschön! Wir setzen uns dann auf die Terrasse und geniessen unseren Kaffee. Irgendwie ist das Publikum hier nicht unseres :whistle:





Hin und wieder kommt ein Guide vorbei, stellt sich vor und geht dann wieder – nicht unserer. Dann kommt Usher, unser Guide. Gerade als wir dann in unseren Safari-Wagen einsteigen fragt er uns, ob wir denn keine langen Hosen und Wanderstiefel dabei hätten. Natürlich haben wir das :woohoo: . Ist das denn nötig? Es wäre besser. Ok, dann ziehen wir uns halt noch schnell um – wir haben ja alles dabei. Aber hätte man denn das nicht schon gestern bei der Anmeldung sagen können? :S

Dann kann es endlich losgehen. Usher begrüsst uns, stellt seinen Mitfahrer vor, der für unsere Sicherheit verantwortlich ist und erzählt uns einiges über Okonjima, die AfriCat Foundation und die heutige Tour.



1993 wurde auf Okonjima die AfriCat –Stiftung gegründet, die sich den Schutz und Erhalt der afrikanischen Grosskatzen, insbesondere von Geparden und Leoparden, auf die Fahne geschrieben hat. Oft werden in Namibia wildernde Grosskatzen von Farmern in Käfigfallen gefangen und anschliessend erschossen. AfriCat bietet die Möglichkeit, die gefangenen Tiere abzugeben und abholen zu lassen, anstatt sie zu töten. Die Katzen werden dann auf Okonjima gefüttert, versorgt und medizinisch behandelt. Anschliessend werden die Tiere wenn möglich wieder ausgewildert. Dazu gibt es auch eine tolle Tour, die wir jedoch bereits letztes Jahr gemacht haben.



Zu den Hauptattraktionen auf Okonjima gehört die Geparden- und Leoparden-Beobachtung. Die anmutigenden Raubkatzen bewegen sich auf dem Gelände frei und suchen sich dort auch selbst ihre Beute. Die Tiere sind sehr scheu und es kann nicht garantiert werden, dass man auch wirklich welche zu Gesicht bekommt, allerdings erleichtern Funkhalsbänder die Suche. Und diese Tour haben wir dieses Mal gebucht und das war mit der Grund, weshalb wir hier nochmals hergekommen sind.

Wir haben uns zwar etwas gewundert, weshalb die Tour so spät beginnt, wenn doch das Gebiet so gross ist und man einige Zeit braucht, um eventuell ein Signal einzufangen, sind jetzt aber ganz gespannt, was passiert :woohoo: .

Erst fahren wir an einer Herde Kuhantilopen vorbei....



....und dann geht es schliesslich durch den letzten Zaun, der durch Strom geschützt ist.



Hier müssen wir vorsichtig sein, hier können wir auf Geparden, Leoparden oder auch Löwen treffen :ohmy: .



Schliesslich fahren wir zu einem Aussichtspunkt. Von dort aus hätte man ein gutes Signal, um die Tiere zu orten, erzählt uns Usher.







Und wir fragen uns schon wieder, wie soll nur die Zeit reichen, wenn sich die Tiere auf so einem grossen Gebiet aufhalten können.
Die beiden empfangen ein Signal und es geht zurück – zum Zaun.



Dort sind die beiden etwas unschlüssig, wie es nun weitergeht, wo das Signal herkommt. Schliesslich heisst es: alles aussteigen bitte – nun geht es zu Fuss weiter.



Wir werden instruiert, wie wir uns verhalten sollen: Alle zusammen bleiben, in kein Loch hineinlangen, vorsichtig auftreten und der Begleitguide geht am Schluss – er hat einen Stock zur Verteidigung dabei – er wird uns verteidigen, wenn was wäre. Im Gänsemarsch laufen wir dann los durch den "Busch" :unsure:



Immer wieder versuchen die beiden, ein Signal zu bekommen. Manchmal klappt es nicht, erzählen sie uns, im Moment haben sie den Eindruck, dass das Tier sich in demselben Tempo bewegen würden wie wir. Dann zeigt Usher ins Gebüsch: Schaut mal….





Oh, da liegt ja ein Gepard – wie schön. Während wir staunen und fotografieren geht unser Begleitguide zurück zum Auto, damit wir nicht mehr zurücklaufen müssen. Und wer sorgt denn nun für unsere Sicherheit? :evil:
Der Gepard steht auf...







... läuft ein Stück am Zaun entlang.....



.... und springt dann auf einen Termitenhügel.







Ja, das machen die gerne, um den besseren Überblick zu haben.





Irgendwann wird es ihm zu blöd...





.... und er verschwindet wieder im Busch.



Das war´s Ende der Vorstellung :silly: .
Und gerade in dem Moment kommt unser Safari-Wagen wieder angefahren - was für ein Zufall :whistle: .

Aber irgendwie werden die Wolken immer dramatischer – bedeutet das Regen? Fragen wir Usher – Nein, in dieser Jahreszeit regnet es nicht mehr. Wenn er also meint.





Wir fahren gerade noch rechtzeitig auf einen Hügel für den Sundowner.





Unsere Truppe ist international, alle sprechen Englisch. Nur nicht miteinander :whistle: – so eine „Gurkentruppe“ haben wir noch bei keinem Gamedrive erlebt. Gesprochen wird nur mit den Guides, auf Fragen, wo sie herkommen, was sie gemacht haben, wie es weitergeht, wird nur ganz spärlich geantwortet. Dann halt nicht. Solchen Menschen wollen wir doch gar nicht begegnen :evil:

Ob sich diese Tour, auf die wir uns so sehr gefreut haben, gelohnt hat? Nein – für uns ein abgekartertes Spiel. Wir hatten den Eindruck, dass die beiden von Anfang an wussten, wo der Gepard zu finden ist und dass das eventuell sogar immer so ist? Sonst könnte die Tour gar nicht so spät starten. Klar, haben wir uns gefreut, einen Geparden zu sehen. Aber ob das nun wirklich in freier Wildbahn war? Nein. Im Nachhinein fanden wir die AfriCats Tour vom letzten Jahr um einiges interessanter und informativer und selbst der NightDrive auf Onguma hat uns mehr Spass gemacht :lol:

Dann bekommen wir mitgeteilt, dass es einen Stromausfall gegeben hat und dass der Campingplatz im Moment ohne Strom sei – Na und? Es gäbe auch kein Licht – haben wir noch nie gebraucht. Gerne könnten wir als „Entschädigung“ sozusagen morgen früh hier umsonst frühstücken. Das ist aber mal ein echt nettes Angebot, aber wir wollen lieber auf dem Campground frühstücken, da ist die Atmosphäre auf jeden Fall schöner :whistle: . Trotzdem danke für das Angebot.

Und wir bekommen eher durch Zufall mit, dass das Day Use Center morgen früh gar nicht geöffnet hat. Super – da wären wir dann morgen früh nichtsahnend hingefahren für nichts und wieder nichts. Gut dass wir darüber gesprochen haben – also gehen wir wieder zurück an die Rezeption, bezahlen unsere Rechnung und geben unsere Postkarten ab. Die haben dann fast fünf Wochen gebraucht, bis sie bei den Empfängern angekommen sind :S .

So schön der Campground auch ist, die Organisation die Abwicklung hier funktioniert auch dieses Jahr überhaupt nicht. Auch dieses Jahr hat es die Lodge nicht hinbekommen, den fälligen Betrag vier Wochen vorher einzuziehen – obwohl sie das so angekündigt hat. Da muss sich diese „hochgelobte“ und im oberen Segment angesiedelte Lodge mal ein Beispiel an Ongula nehmen. Da hat das super funktioniert.

Wir lassen uns von solchen Lappalien unsere gute Laune aber nicht verderben und geniessen unseren letzten Abend hier.



Es gibt ein riesengrosses Lagerfeuer, wir haben aber keine grosse Lust mehr zu kochen und so gibt es das allererste Mal in unserem Camperdasein – Ravioli aus der Dose :blink: . Das muss man sich dann schon leckertrinken :whistle: . Und wir bekommen nochmals Besuch vom Stachelschwein – doch Ravioli scheint nicht zu seinem Beuteschema zu gehören. Es verschwindet bald wieder.



Okonjima/Chilala Campsite: Da nehme ich doch glatt meine Beurteilung von letztem Jahr: ein Campground, den wir so schnell nicht vergessen werden. Traumhaft gelegen und es macht einfach Spass sich hier aufzuhalten. Nicht ganz günstig – 250 N$ die Nacht pro Person versteht sich, aber eben traumhaft schön.
Man ist wirklich ganz für sich alleine, hat dieses grosse, überdachte Spülhäuschen, zwei Freilufttoiletten und auch zwei Freiluftduschen mit traumhafter Aussicht, einen eigenen Sundownerplatz und für die Campgrounds gibt es auch einen kleinen Pool.Es gibt (eigentlich) Strom und fliessend kaltes und warmes Wasser.
Auf dem riesengrossen Gelände sind Wanderwege ausgeschildert und auch Mountainbiken ist möglich. Man kann auf jeden Fall an der AfriCat Tour mitmachen – die wirklich sehr informativ ist - und teilweise – zumindest in der Nebensaison – auch an den anderen Touren, die an der Lodge angeboten werden.
Auch das Zubuchen von Frühstück und Abendessen ist – zumindest laut Homepage – möglich. Ich würde mich nicht unbedingt auf die Aussagen von Simon – oder wer auch immer einen begrüsst – verlassen, sondern eher zum Besucherzentrum der Lodge gehen und mich dort für die Touren oder zum Essen anmelden. Wenn man bei der Ankunft nicht rechts zum Campground abbiegt, sondern geradeaus den Berg hinauf fährt, dann kommt man zu einer Art Besucherzentrum. Und dort kann man relativ problemlos alles buchen, zu was man Lust hat – so war unser Eindruck.
Anhang:
Letzte Änderung: 17 Jul 2016 10:48 von LolaKatze.
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17 Jul 2016 12:25 #437987
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Hallo Nina,

es hat uns riesigen Saß gemacht, Eurer Tour durch den Norden nicht nur am Lagerfeuer in Onguma sondern jetzt auch als Reisebericht mit Bildern zu folgen. Dank des Forums war unser Plan B ganz einfach zu zu gestalten und wir entschieden uns letztendlich, über den Waterberg und Okonjima zu fahren, da ihr so begeistert über Okonjima berichtet habt. Wir waren damit 3 Tage hinter euch.

Es stellte sich zwar nicht ganz so einfach heraus, ohne Anmeldung als Drop In auf das Gelände zu kommen und bedurfte einiger Telefonate zwischen Gate und Rezeption, aber wir landeten dann doch glücklich im Camp Kochi, wo wir uns für zwei Tage häuslich einrichteten.

Eure Einschätzung der Camps können wir voll teilen, wobei wir die beiden Touren (Leopard und Cheetah Tracking) eigentlich ganz amüsant fanden. Mindestens Simon als Guide machte eine ziemliche Inszenierung aus der Tour, aber die Landschaft war grandios, sich einmal kutschieren zu lassen, war auch mal schön und der Leopard, den wir unter einem Baum mit daran hängendem Warzenschwein fanden, doch ganz beeindruckend.

Der (immer noch :-) fehlende Strom im Camp am ersten Abend machte uns nichts aus, da wir allmählich unsere Vorräte dezimieren wollten und sowohl der Gaskocher als auch das Campfeuer ausreichend waren. Wir bekamen denn auch als Kompensation ein Essen in der Lodge angeboten, wo dir dankbar das Frühstück am Tag der Abfahrt annahmen, um nicht gar so früh aufstehen zu müssen.

Es grüßen euch herzlich
Harald und Ingrid
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17 Jul 2016 15:25 #438001
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Hallo Harald und Ingrid,

schön, dass ihr noch mit uns reist. Und das Prozedere am Gate kennen wir vom letzten Jahr. Da waren wir nicht überall angemeldet und es gab - wahrscheinlich so wie bei euch - eine längere Hin- und Hertelefoniererei :evil: .
Es freut uns aber, dass es euch auch so gut auf Okonjima gefallen hat. Und wir hatten es ja unterwegs auch schon einmal davon, wie unterschiedlich man manche Dinge wahrnehmen kann. Wir haben bisher auch immer nur begeisterte Kommentare zu der Tour gehört - und das war definitiv nicht so bei uns.
Das Angebot mit dem Frühstück ist auf jeden Fall eine schöne Geste, uns hat aber die Lodge so gar nicht gefallen, dass wir das echt dankend abgelehnt haben. Und da wir ja in so vielen Camps ohne Strom/Licht waren, hat uns das ja auch gar nichts ausgemacht.

Leider geht jetzt ja unsere Tour so ganz langsam zu Ende :S

Liebe Grüsse

Nina
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18 Jul 2016 10:35 #438061
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Dienstag, 07. Juni 2016 – Auf Applegreens Spuren nach Düsternbrook

Der gestrige Sonnenaufgang war ja schon der Hammer, aber heute morgen legt sich die Sonne so richtig ins Zeug – Wow!











Es ist kalt heute früh und so gibt es zum Frühstück ein kleines Lagerfeuerchen :woohoo:



Und dann machen wir uns auf den Weg in Richtung B1. Unterwegs entdecken wir noch ein paar Paviane....



.... und eine recht grosse Oryxherde.



Aber wir bleiben nicht lange auf der B1: Wir haben da nämlich eine kleine, aber feine Routenempfehlung aus Applegreens Reisebericht :woohoo: :

Wir biegen deshalb gleich wieder rechts in die D2483 ab. Grobe Richtung Mount Etjo Safari Lodge.















Nach einer wunderschönen Fahrt durch eine tolle und abwechslungsreiche Landschaft erreichen wir das Gate des Erindi Game Reserve. Die D2414 verläuft mitten durch das dieses Gebiet.



Ein Ranger kommt auf uns zu, fragt, was wir hier wollen, notiert das Autokennzeichen und drückt uns schliesslich eine Broschüre mit den Regeln für die Durchfahrt in die Hand. Wir dürfen die Hauptstrasse nicht verlassen – dann dürfen wir passieren.

Bis auf diese Strausse sehen wir aber nichts :S



Und schon verlassen wir das Reservat wieder und biegen kurz darauf rechts auf die D2121ab . Und dann steht da dieses Schild :evil: :



Ich wusste es ja, habe ich schliesslich Sabines Reisebericht gelesen – aber Hansi hat seinen Augen nicht getraut. Aber so sehr wir auch nach rechts und links schauen, wir können nichts entdecken – keine Hippos und keine Krokodile. Die Wasserstelle, die Sabine beschrieben hat, konnten wir auch nicht entdecken – wahrscheinlich ausgetrocknet. Schade :blink: .

Aber auch der letzte Teil der Strecke auf der D2110 Richtung Okahandja ist wirklich schön zu fahren. Danke Sabine für diesen tollen Tipp :kiss: . Wir haben für diesen kleinen Abstecher knapp vier Stunden gebraucht, doch das hat sich definitiv gelohnt :silly: .





Jetzt ist es auch nicht mehr weit, bis der Abzweig nach Düsternbrook kommt. Am Tor der Hühnerfabrik muss man nur sagen, wohin mal will und das Tor wird geöffnet. Jetzt geht es nochmals gut 20 Minuten auf einer recht guten Piste.



Oh je, ausgetrocknet – letztes Jahr hatten wir hier eine „Wasserdurchfahrt“.



So sah das im Juli 2015 aus:



Das letzte Stück ist dann etwas sandig – und Hansi war der Ansicht, er müsste jetzt einen Geschwindigkeitsrekord aufstellen – zum Glück kam dann auch bald die Einfahrt zur Farm :whistle: .

Auch hier wurden wir bereits erwartet – wir haben wieder die Campsite Nummer 1 unter dem grossen Baum. Super.





Wir haben Hunger und machen nochmals Nudeln mit Tomatensauce und geniessen den schönen Campground.







Während Hansi etwas Augenpflege betreibt, gehe ich hoch zur Lodge, um das erste Mal im Urlaub die Mails abzurufen.
Ja, wir sind in den Ferien immer ganz bewusst Offline – da könnte die Welt untergehen und wir würden es nicht mitbekommen :evil: . Nur am letzten Tag schauen wir halt immer, ob sich etwas mit unserem Flug geändert hat. Das Netz ist langsam, ich muss an der Bar sitzen – ganz im Dunkeln – und bekomme gar nicht mit, was sich draussen tut. Ich wundere mich über das ständige Grollen, denke aber, dass da wohl irgendwo gearbeitet wird. Irgendwann kommt mir die Sache aber komisch vor und ich gehe mal schauen: Ups, das da draussen sieht ganz klar und deutlich nach einem Gewitter aus – das Grollen ist Donner :S . Ganz schnell laufe ich zum Campground zurück, wo Hansi schon ungeduldig auf mich wartet. Wir räumen schnell alles zusammen – die Stühle und der Kleinkruscht in den Camper, der Rest unter den Tisch, holen noch etwas zum Trinken und Knabbern und flüchten uns dann nach vorne in den Camper. Gerade noch rechtzeitig. Nun fängt es hier richtig an zu regnen, zu donnern und zu blitzen. Mitte Juni kurz vor Windhoek.



Das gibt es nicht alle Tage. "Nein hier regnet es nie um diese Jahreszeit." :whistle: Ja, wir haben es ja gesehen, dass Namibia unbedingt Regen braucht, aber muss das jetzt unbedingt an unserem letzten Abend sein? Wir haben uns so auf das Lagerfeuer gefreut .
Das Gewitter zieht ein paarmal über uns hinweg und hat dann endlich ein Einsehen mit uns: Einem Lagerfeuer zum Abschluss unseres Urlaubes steht nun nichts mehr im Wege. Wehmütig sitzen wir noch ewig am Feuer, wärmen uns – ja, inzwischen ist es auch kälter geworden – und können es gar nicht glauben, dass die Tour nun schon zu Ende gehen soll.



Düsternbrook Campground: Letztes Jahr habe ich ja etwas gebraucht, um mit dem Platz warm zu werden. Dieses Jahr war eigentlich klar, dass wir hier nochmals her wollen zum Abschluss unserer Tour. Dass es regnet konnte ja wohl niemand ahnen, uns hat es aber trotzdem gefallen.
Es gibt ein eingezäuntes Camp mit 6 Plätzen, wobei der Platz Nummer 1 der grösste ist, aber auch auf dem Weg zum Sanitärhäuschen liegt. Das Sanitärhäuschen ist sauber und zweckmässig mit Toilette und Dusche mit warmem Wasser (Solar). Es gibt auch noch einen „wilden“ Campground, den ich mir eigentlich noch anschauen wollte. Aber dann kam halt das Gewitter….
Man kann an der Lodge Frühstück und Abendessen dazubuchen, es werden Gamedrives und ein CheetahFeeding angeboten und man kann hier auch ganz toll wandern. Die ganze Anlage ist etwas in die Jahre gekommen, wir haben uns aber auch dieses Jahr hier sehr wohl gefühlt.
Anhang:
Letzte Änderung: 18 Jul 2016 11:03 von LolaKatze.
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