THEMA: The Big, the Shy and the Ugly 5 od. 1001 Elefanten
02 Okt 2015 20:15 #401236
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  • D und M am 02 Okt 2015 20:15
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Hallo Topobär

Ja, so einen Trick würde man eher im Zirkus oder Zoo vermuten als in Namibia in freier Wildbahn

LG
Daniela
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02 Okt 2015 20:30 #401239
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Liebe Fomis

Es geht weiter Richtung Norden

Samstag, 22.8.15
Diego wollte unbedingt noch mehr Elefanten sehen und schlug deshalb vor, nicht die normale Strasse zu nehmen, sondern entlang dem Rivier weiterzufahren. Wir sahen zwar keine Elefanten, landschaftlich war die Fahrt aber sehr schön, wenn auch etwas holprig und nur dank GPS möglich.









Am Mittag checkten wir auf der Mowani-Campsite ein. Diese Campsite liegt zwar schön, der Service war aber lausig (Bad und Küche nicht geputzt :S , Donkey erst um 17.30 Uhr eingeheizt statt um 16.00 Uhr wie versprochen :evil: ) und die Plätze sind meines Erachtens zu nahe beisammen. Das Preis-Leistungsverhältnis hat für mich nicht gestimmt.









Am Nachmittag fuhren wir nach Twyfelfontein, um die eindrücklichen Felsgravuren zu besichtigen. Wir machten den etwas längeren Kudu-Trail. Neben den Felsgravuren fanden wir vor allem die Dassie-Rats (Petromus Typicus) interessant, die wir noch nie bewusst gesehen hatten. Diese haben im Gegensatz zu den Rock-Dassies einen Schwanz, sind jedoch keine Ratten, sondern der einzige Vertreter einer eigenen Familie und endemisch in Namibia und Angola.

Dassie Rat, leider nicht ganz scharf, das Licht war schlecht und das Vieh hat kaum ruhig gehalten


Bilder von Twyfelfontein erspare ich euch, die gibt's zur Genüge. ;)

Liebe Grüsse
Daniela
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03 Okt 2015 20:45 #401368
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Liebe Fomis

Nach einer feuchten Nacht geht es weiter...

Sonntag, 23.8.15
Am frühen Morgen sah man von der Mowani-Campsite über das ganze Aba-Huab-Tal, in dem dicker Nebel lag. Der Anblick war sehr eindrucksvoll und wir waren froh, nicht auf der Aba-Huab-Campsite zu schlafen. Es wäre alles taunass geworden. Da Markus und ich ohne Zelt geschlafen hatten, waren auch unsere Schlafsäcke leicht feucht, es trocknete aber alles schnell, sobald die Sonne schien. Nach dem Frühstück machten wir uns auf Richtung Norden. Beim Veterinärzaun machte uns ein netter Polizist darauf aufmerksam, dass wir dann wegen der Maul- und Klauenseuche bei der Rückfahrt kein Fleisch mehr von Nord nach Süd mitbringen dürften. Nach dem Tanken gingen wir in die Palmwag-Lodge etwas trinken. Direkt unter der Lodge konnten wir einen Elefanten beobachten, der dort in aller Ruhe Schilf frass. Unser 2. Elefant von gefühlten 1001 :unsure: oder so... :whistle:





Danach fuhren wir weiter nach Norden, wo wir entlang der Strasse Giraffen, Kudus und Bergzebras beobachten konnten.







Wir steuerten die Khowarib-Community-Campsite an. Zuvor fragten wir noch in der Khowarib-Lodge, ob wir dort eine Elefanten-Tour im Hoanib buchen könnten. Dies war nicht möglich, jedoch empfahlen sie, einen lokalen Führer anzuheuern und selbst zu fahren. Mit einem Führer trauten wir uns die Fahrt zu, obwohl wir keine 4x4-Experten sind.
Die Community Campsite liegt wunderschön am Rande des Steilufers mit Blick über den fliessenden Hoanib, Palmen und die Berge dahinter. Wir liefen noch ein wenig im Bachbett rum und machten mit dem lokalen Guide Barra für den nächsten Morgen ab.

Blick von Campsite Nr. 1 (m.E. schönste Site) mit freihängender Wurzel






Erst von unten sahen wir, wie erosionsgefährdet unsere Campsite lag. Wir hofften, dass sie noch 2 Nächte halten würde :blink: :unsure:






Nach der üblichen Routine - Feuer machen, duschen, Sundowner, braaien und essen/trinken ging es bald ins Bett, da am nächsten Tag eine anstrengende Tour vor uns lag.
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05 Okt 2015 21:27 #401654
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Nach einem Beitragsfreien Wochenende geht es nun weiter:

Montag, 24.8.15
Pünktlich um 7.00 Uhr fuhren wir von Khowarib ab. Wir nahmen noch eine Bekannte von Barra ein Stück mit. Wenn man so direkt angefragt wird, kann man schlecht ablehnen und es ist für uns auch okay. Anhalter am Strassenrand würde ich nie mitnehmen.
Nach einer knappen Stunde verliessen wir hinter Sesfontein die Pad und fuhren Richtung Hoanib. Bei einem Checkpoint mussten wir das Permit der Palmwag Concession bezahlen. Bald sahen wir Strausse, Giraffen und Oryx.





De Poort


Augur Buzzard


Pavian




Dank der guten Ortskenntnisse von Barra nahmen wir stets eine akzeptable Spur und blieben nie stecken. Wir fuhren das Flussbett runter und stiessen bald auf Elefanten. Es war eine Gruppe von 8 Elefanten, verteilt über ein paar Hundert Meter. Die grauen Riesen wirkten unter den riesigen Anabäumen wir Spielzeugtiere. Es war schön, sie in einer so eindrucksvollen Umgebung zu beobachten. Zudem gab es auch noch Giraffen, die ihre Hälse und Zungen reckten, um an die Äste zu kommen. Sehr witzig zu beobachten. :silly: Von den Löwen fanden wir nur frische Spuren. Auf dem Rückweg begegnete uns dafür eine Cheetah – für ein Foto reichte es allerdings nicht, zu schnell war sie im Gebüsch verschwunden. :evil:
Wir fuhren durch das Ganamubtal raus und auf der wirklich schrecklichen D3707 über Sesfontein zurück nach Khowarib. :sick:



Ein sehr eindrücklicher aber auch holpriger und anstrengender Tag. Wir waren wirklich froh um den Guide, da wir uns so auf das Fahren und Geniessen der Landschaft konzentrieren konnten und nicht auch noch den Weg suchen mussten.

Liebe Grüsse
Daniela
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05 Okt 2015 21:47 #401663
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Nabend Daniela,

tolle Fotos in den letzten beiden Kapiteln mal wieder :) - aber wo sind die 8 Elefanten ???? :ohmy:

Zu dem einen mit dem Gartenschlauch: ich hätte echt Angst, dass der den in der Gier verschluckt :woohoo:

Liebe Grüße von Bele
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06 Okt 2015 08:24 #401688
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Liebe Bele

Die Elefanten hat ja Markus schon in Flickr publiziert, darum habe ich nur ergänzende Fotos eingestellt. Aber ich kann auf vielfältigen Wunsch schon noch ein paar Elis einstellen :whistle: , allerdings erst morgen Abend.

Liebe Grüsse
Daniela
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