THEMA: "Wir halten auch für Gnus" - 3 Wochen Namibia 2015
01 Okt 2015 21:32 #401134
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Fortsetzung (komischerweise werden mir nicht alle Fotos angezeigt, also mach ich eben einen neuen Teil draus...)

Schleppanker (aus Seegras ... oder sind das Algen?....und Steinen - sehr stabil!!!)




(Foto: Renate)

Renate macht sich auf in Richtung Wasser zum mehrfach angekündigten Bad im Atlantik :P



entscheidet dich dann aber aus unerfindlichen Gründen dagegen :whistle: und genießt lieber die Aussicht inmitten der Wellen





Ich steige recht bald aus der Strandwanderung aus, weil mich mein Kiefer quält :sick:


(Foto: Renate)

und nutze die Zeit um mir von Hans-Jürgen, dem Inhaber von Veronika, einen Zahnarzt für morgen oder übermorgen empfehlen zu lassen :blush: .

Wenig später machen wir Drei uns zu Fuß am Ufer entlang auf den Weg „in die Stadt“


(Foto: Renate)

Wir haben für 17 Uhr auf der Landungsbrücke im Restaurant „Jetty“ einen Tisch ganz vorne am Wasser reserviert.
Ja, und was ich wirklich nicht erhofft hatte: wir haben traumhaftes Wetter und erleben einen ebensolchen Sonnenuntergang.


(Foto: Renate)









(unser Tisch)



(Jaaaaa Renate - ich hab noch dein "27mal den selben Sonnenuntergang" von heute früh im Ohr - aber ich konnt mich echt nicht entscheiden :ohmy: )

In der Dunkelheit marschieren wir wieder zurück und fühlen uns dabei kein einziges Mal unwohl !

Das war ein irrer Tag, morgens noch die Mousebirds und die versteinerten Dünen, dann unterwegs so viele verschiedene Landschaften gesehen, unsen ersten Platten in Afrika erlebt und zum Schluss noch solch ein Wetter in Swakopmund!! :)

Und morgen gehts nicht schlechter weiter :cheer: !
Letzte Änderung: 01 Okt 2015 22:10 von Champagner.
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04 Okt 2015 10:04 #401389
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24. August – Teil 1 : Ausflug ins Kuiseb Rivier und zu den Topnaars

Vorab - es wird ein perfekter Tag - denn heute sollten mir gleich 2 Wünsche erfüllt werden :kiss: :kiss: ! Aber eins nach dem anderen...

Bevor wir starten muss ich aber erst ein bisschen ausholen (bitte verzeiht mir den langen Text, aber es ist ja mein Reisetagebuch und ich will dass alles nicht wieder vergessen haben in ein paar Monaten :blush: ).

Swakopmund wäre ohne meine beiden Afrikaneulinge an Bord und ohne die African Vocals ehrlich gesagt gar nicht auf meiner To-do-Liste für meine zweite Namibiareise gelandet. So sah aber alles ganz anders, zumal Irmela und Renate schon von der Bootstour gehört hatten und diese auf jeden Fall machen wollten (Reisegold sei Dank!). An einem Treffen mit den African Vocals arbeitete ich sobald die Reise fix war, und nun galt es, noch einen Tag in der Gegend zu gestalten.

Ich gestehe, dass ich manchmal zu leichten Trotzreaktionen neige :blush: – und daher kam der vielgepriesene Little-Five-Ausflug nicht in Frage! Wenn ich mehrfach lese „Das muss man unbedingt machen“, „fast schon Pflicht“ „obligatorisch“ und Ähnliches – dann geht bei mir der Vorhang runter.... (haut mich bitte nicht, Ihr Little-Five-Fans – so bin ich eben... :blink: .) Und wenn ich es mir genau überlege dann hatte ich den Ausflug ja eh schon oft unternommen – dank einiger wunderbar bebilderter und beschriebener Berichte darüber hier im Forum kenne ich die Tour in und auswendig :) . Dazu kam auch noch, dass Renate vor der Reise recht klar zum Ausdruck brachte, dass sie sich wenig bis gar nicht für Tiere interessiert, deren Anzahl an Beinen kleiner 1 oder größer 4 ist :ohmy: ....(mal ganz abgesehen von dem Dünen-rauf-und-runter-fahren.... :sick: welches eine weitere Reisegold aus dem Vorrat gekostet hätte). Von daher wäre dieser Ausflug sicher nicht in ihrem Sinne gewesen.

Aber ich schweife ab.... :whistle:

Bei meinem Flug 2011 von Swakopmund nach Sesriem hatte sich vor allem diejenige Stelle in meinem Gedächtnis eingeprägt, wo das Kuiseb Rivier zwischen Namib und Geröllwüste als grünes Band zu sehen ist (damals sogar mit Wasser gefüllt). Ja, das wollte ich gerne mal aus einer anderen Perspektive erleben – mitten drin statt nur darüber! Auch Gerd hatte mir zugeredet, diese Fahrt zu machen - zudem bot sich so auch eine gute Gelegenheit, noch einen weiteren Tag der Namibwüste zu widmen. Dass unser Audole keine Option für diese Strecke ist, war mir klar – und ich mag es, zwischendurch auch geführte Touren zu unternehmen. Seit der Tournee der African Vocals hatte ich Kontakt mit Volker von magic-vibes und ich wusste, dass er eine solche Tour anbietet. Also gleich ne Anfrage geschickt – und kurz darauf ein langes Gesicht gemacht :( : Volker und Ute sind in Deutschland, während wir in Namibia sind. Schaaaade.... Mein Leid habe ich Gerd1942 geklagt, der gerade in Kontakt mit Peter Brüggemann, dem neuen Manager der Vocals stand, um unser Treffen zu organisieren und dies nebenbei wohl ihm gegenüber erwähnte. Tja, und da meinte Peter spontan, er habe einen 4x4 und könne uns gerne fahren.

Bingo – da klang nach einem guten Plan :) ! Und jetzt ist es soweit:

Wir machen uns rechtzeitig fertig – als Abholzeit ist 8.30 Uhr vereinbart, aber erst dürfen wir ja noch frühstücken.

Kleine (Forums)Geschichte am Rande: gestern ist bei Hans-Jürgen ein Paar eingetrudelt, dessen Fahrzeug defekt war und daher einen Ersatzwagen geliefert bekommen hat – wir konnten die Beiden, als wir ankamen, beim Umräumen beobachten. Nun sitzen sie zusammen mit uns am Frühstückstisch (Frühstück war übrigens sehr lecker) und man kommt über kurz oder lang aufs Forum zu sprechen. Siehe da, die beiden sind auch aktiv – wobei es viel Gelächter gibt, als sie ihren Nickname nennen und meinen, da wären sie ein bisschen zu schnell beim Tippen, bzw. Absenden gewesen: Erdmänchen mit einem „n“!!!! Lustig, jetzt haben wir schon JuRo's , die Ibisse und nun noch die Erdmänchen getroffen - das ist ja schon fast ein Forumstreffen!

Wir checken unsere Routen ab uns stellen fest, dass wir mehr oder weniger zeitgleich im Caprivi sein werden, wobei die Beiden nicht alles fix gebucht haben. Sie fragen, ob wir auch in den Mudumu fahren und dass sie sich nach dem Mord an Andi Meier gegen Camping dort entschieden haben (irgendwie so läuft das Gespräch... :dry: ). Ich merke aus dem Augenwinkel einen fragenden Blick von Renate, die sofort nachhakt: "Sen mir do au?" Auch wenn die Geschichte tragisch ist :( – aber der entsetzte Blick von Renate, die vor der Reise sämtliches Gefahrenpotenzial bei mir abgefragt hatte (Malaria, Ebola, Spinnen, Schlangen, Löwenangriffe..... alles negativ - wobei ich diesen Mord verschwiegen habe...sie hatte ja auch nicht danach gefragt, oder?) ja, ihr ganzer Gesichtsausdruck war so dermaßen komisch, dass ich meinen Kaffee über meine frische Hose gespuckt habe vor Lachen (ich habe Zeugen, das stimmt!). Schnell habe ich sie beruhigt, dass wir erstens ja nicht campen und zweitens nicht dort....

Nachdem dies geklärt ist können wir nun unsere Tagestour beginnen – schon vor der Zeit höre ich, wie Hans-Jürgen jemanden (Peter) im Hof begrüßt. Aber da ist doch noch eine Frauenstimme dabei? :dry: Na das ist ja witzig - zusammen mit Peter kommt Konny von Schmettau in den Hof von Veronika’s B&B marschiert! Auch mit ihr hatte ich schon Kontakt gehabt – wie nett, sie jetzt persönlich kennen zu lernen :) . Dass die Beiden sich kennen wusste ich nicht – aber hier ist der Beweis:





Konny wird uns begleiten – einfach so! Sie hat gerade ein/zwei Tage Tourpause und freut sich, „ihren“ Kuiseb wieder zu sehen!


Leider muss ich das Programm zuerst einmal etwas modifizieren – ich hatte Peter schon gestern darüber informiert, dass ich bei einem Zahnarzt vorbeischauen möchte, um einen Termin für morgen zu vereinbaren.




Foto: Renate

Gesagt – getan – wir nehmen diesen Parkplatz (denn schließlich ist das Definitionssache... :whistle: ) und Konny und ich verschwinden schnell zu Dr.van der Linde und vereinbaren ein Date für mich – wobei die Sprechstundenhilfe meint, ich solle morgen um 14 Uhr kommen, jedoch viel Zeit mitbringen, es könne sein, dass ich warten muss. No problem – das kennen wir doch zur Genüge aus deutschen Arztpraxen :evil: !

Nachdem der Zahnarztbesuch nun beschlossene Sache ist (so etwas schiebt man ja gerne ein bisschen vor sich her... B) ) bin ich wesentlich entspannter und freue mich wie ein kleines Kind auf unseren Ausflug.

Wir fahren „hintenrum“ nach Walvis Bay (D 1984) und sehen beim Überqueren des Swakop-Riviers gleich mal ein paar Flattermänner.


Foto: Renate

Foto: Renate
Die Fahrt parallel zu den Dünen ist sehr schön, denn der leichte Nebel lichtet sich gerade, was sehr stimmungsvoll aussieht. Graad schaad dass mer koine Foddos gmacht henn....

Konny genießt es, nicht am Steuer sitzen zu müssen (sie bietet solche Touren ja auch selber an – siehe hier: www.namibia-aktiv.com/KonnysKuiseb.html ) und kann uns so in Ruhe jede Menge Informationen zukommen lassen. Bald schon sind wir kurz vor Rooibank und machen unseren ersten Stopp bei der Kirche. Auch hier weiß Konny zu vielen Themenbereichen etwas zu erzählen – sie gleicht einem wandelnden Lexikon.



Um mir im Folgenden viel Fakten-Schreiberei zu ersparen, verweise ich auf einen Artikel von ihr:
www.safaris-in-namib...hichte_Namibias.html

Weiter geht’s dann nach Rooibank rein – dort wirkt aber alles wie ausgestorben und wir kommen wegen eines geschlossenen Tores auch nicht bis zum Rivier wie eigentlich von Konny geplant. Also wieder zurück und außen herum, dabei sehen wir auch die Pipeline, durch die das aus dem Kuiseb entnommene Wasser gepumpt wird.

Ja, und dann sind wir in dieser unbeschreiblichen Landschaft – die Dünen leuchten je nach Lichteinfall in verschiedenen Gelb- und Rottönen, dazu das Grün – und wir mitten drin! Der Himmel ist wolkenlos und strahlend blau – tut mir echt leid, aber heute müsst Ihr mal auf Pastellfarben verzichten :laugh: !




Die namensgebenden roten Granitfelsen, die aus dem Boden kommen, kann man hier erkennen.



Wir folgende Konny und bekommen viel erklärt und gezeigt










Hier die Büsche und die Blüte der !Nara-Melone sowie eine ganz kleine derselben:








Die !Nara-Melone werden wir uns später bei den Topnaars noch näher anschauen.




Konny ist ständig auf der Suche nach irgend etwas






z.B. Tabak



und Tiere gibt es hier auch ;)



Nach einer starken Stunde fahren wir wieder aus dem Rivier heraus



Besser gesagt: wir versuchen es. Aber Irmela und Renate wollen gerne ein bisschen im Sand spielen :P (Eimerle und Schäufele haben wir leider vergessen) – also fährt Peter uns mal eben fest :silly: .



Auf diese Weise lernen wir by doing wie man wieder freikommt – jeder darf mal ran - eine recht schweißtreibende Angelegenheit.


Foto: Renate

Foto: Renate
Aber es ist alles dabei von Druckreduzieren, über Aufbocken, Freischaufeln bis zum Spurunterlegen mit allem was wir finden. Ach, wir wollten eh nicht nur rumsitzen im Urlaub....und wer weiß, wofür man das im Leben mal brauchen kann :unsure: .

Weiter geht’s dann grobe Richtung Südost – Konny will schauen, ob sie Topnaars findet, die bereit sind uns zu empfangen und vielleicht sogar !Naras da haben.

Siehe da, bald werden wir fündig.



















Die Kerne werden getrocknet, um weiter verarbeitet zu werden:



Konny und Peter plaudern mit den Leuten, uns werden !Nara- Produkte gezeigt, die inzwischen in Swakopmund hergestellt werden, der (einzige) Mann vor Ort zeigt uns auf seinem Smartphone noch ein paar Fotos dazu.


Foto: Renate
Konny tauscht mit ihm die Nummern aus, damit sie sich gegebenenfalls auch mal mit einer Gruppe rechtzeitig bei ihm anmelden kann.








Als wir uns verabschieden gibt es aufgeregtes Palaver – die alte Dame, die auf den Fotos zu sehen ist, gehört wohl nicht zur Familie, sondern kam aus der Nachbarschaft, als sie uns bemerkt hat und will nun auch etwas von dem Geld abhaben, das Peter dem Mann als Bezahlung für den Besuch gegeben hat.

Hier schaut sie noch fröhlich drein



Konny erklärt, dass dies aber die Nachbarn untereinander ausmachen müssen – wir mischen uns nicht ein. Noch ein Blick zurück auf die Behausungen


Foto: Renate


Wir fahren weiter und sehe unterwegs viele Topnaars-Siedlungen und auch eine größere Schule

In der Gegend des Swartbankberges machen wir unseren nächsten ausgedehnten Halt - ein Traum!



Konny schärft unseren Blick für die vielen kleinen Pflanzen, die dort den unwirtlichen Bedingungen trotzen. In jeder Ritze kann man etwas entdecken – und dazu diese Steine!!








Ganz ehrlich: das hatte ich nicht erwartet – ein bisschen Kuiseb, ein bisschen Namib, ja - aber nicht diese Felsformationen und diesen - auf den ersten Blick unscheinbaren - Bewuchs!




Kleine Tierchen ( mit genau 4 Beinen!) gibt es auch.






Das Kraxeln zwischen den Steinen macht jede Menge Spaß – wobei Konny uns immer wieder bittet, aufmerksam zu sein und keine Pflänzchen dabei zu zertreten :ohmy: .



Ihr macht es Angst, dass hierher auch Touristen alleine hinfahren und aus Unkenntnis vieles in dieser von ihr so geliebten Landschaft kaputt machen können. Daher bitte ich Euch in ihrem Namen: macht eine geführte Tour dorthin (gerne mit Konny ;) ) – Ihr werdet es nicht bereuen und die Natur dankt es euch.

Hier ein Blick nach hinten in die Geröllwüste – wir haben von unserem Platz aus einen fantastischen Rundumblick – einfach nur Schauen und Genießen. Es herrscht völlige Stille – und wir sehen auch keine Menschenseele außer uns.



Ja und dann gibt es natürlich noch DIE Attraktion - das Aufeinandertreffen der drei Hauptdarsteller: die Dünen der Namibwüste, das Kuisebflussbett und die Geröllwüste, ergänzt durch den quer dazu von Nord nach Süd verlaufenden Gesteinsrücken



Man weiß nicht wohin man zuerst schauen soll – ständig bieten sich neue tolle An- und Ausblicke (entschuldigt die Bilderflut, aber der Bericht ist ja auch mein ganz persönliches Fotoalbum und ich schaffe es nicht, auf bestimmte Fotos zu verzichten).















Zwischendurch gibt es einen leckeren Lunch. Peter hat – irgendwo da unten – alles vorbereitet und gemütliche Sitzplätzchen im Schatten gerichtet, während wir den Pflanzen hinterher steigen :) .






Wir fahren noch zu einer weiteren Station, dort gibt es auch noch Aloen und anderes Gewächs– wir sehen während des ganzen Ausfluges unter anderem Sukkulenten, Wüstendistel, wilden Salbei, Dill und vieles mehr. Die Fotos sind aber nicht dementsprechend geordnet – zur genauen Bestimmung kann vielleicht Konny mal irgendwann etwas sagen, sie ist momentan auf Pad.








Auch hier wird jede Ritze zum Überleben genutzt










Es blüht in der Wüste










Dazu immer wieder neue wunderschöne Ausblicke in diese unglaubliche Landschaft!



Dies ist eines meiner Lieblingsbilder:



Gegen 14.45 Uhr beschließen wir schweren Herzens wieder nach Swakopmund aufzubrechen.



Mannomann – war das ein ge(n)i(a)ler Ausflug! Unbedingt empfehlenswert (aber Ihr müsst nicht und es ist auch nicht obligatorisch oder gar eine Pflicht B) :laugh: )
Letzte Änderung: 25 Feb 2016 17:55 von Champagner.
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04 Okt 2015 15:22 #401420
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Bele schrieb: "Renate macht sich auf in Richtung Wasser zum mehrfach angekündigten Bad im Atlantik :P entscheidet dich dann aber aus unerfindlichen Gründen dagegen :whistle: und genießt lieber die Aussicht inmitten der Wellen."

Wer den Bericht aufmerksam gelesen hat, der weiß, dass ich heute schon im Fluss nach einer Schieferplatte getaucht habe. Also hatte ich schon mein Bad ;)
Nein im Ernst - es war a...kalt und ich wollte Irmela neben einer Freundin mit Zahnweh nicht noch eine mit Megaerkältung zumuten.
Letzte Änderung: 04 Okt 2015 18:57 von Rennade.
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04 Okt 2015 15:39 #401421
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Hallo Bele, da hast du auf meinem Stick ja wohl ein nettes Foto übersehen. Kein Problem, ich lade es gerne hoch :kiss:




Liebe Grüße
Rennade
Letzte Änderung: 04 Okt 2015 18:57 von Rennade.
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08 Okt 2015 19:23 #402105
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24. August 2015 - Swakopmund - ein Abend mit den African Vocals

Neben der offenen Rechnung mit Etosha war für mich einer der Hauptgründe für eine zweite Reise nach Namibia das erhoffte Wiedersehen mit den Jungs, die im Mai 2014 mir und allen anderen Beteiligten so viel Freude :) (und auch Aufregung :woohoo: ) bereitet haben. Endlich mal wieder diese wunderbaren und zu Herzen gehenden Stimmen zu hören :kiss: – das war mein großer Wunsch!!!

Renate und Irmela und waren auch einverstanden, also machte ich mich daran, das Ganze ins Rollen zu bringen. Die Organisation unseres gemeinsamen Abends lief über Peter Brüggemann, den neuen Manager der Sänger, und nach einigem Hin und Her war dann auch Zeit, Ort und Art des Treffens klar: ein Abendessen à la carte um 19 Uhr in der Desert Taverne in Swakopmund mit musikalischer Begleitung durch die African Vocals.

Viele Fomis hatten mich auf Grund meines Aufrufes angeschrieben und wären gerne mit dabei gewesen, aber meistens hat der Termin nicht gepasst. Bei zwei Familien – den Ibissen und Familie Zombiegirl gab es eine Übereinstimmung und zumindest mit Familie Ibis war schon lange alles ausgemacht. Petra Zombiegirl jedoch hatte sich nicht mehr bei mir gemeldet und so dachte ich, dass sie doch kein Interesse habe :blush: .

Der Fall war aber ganz anders, es lag ein technisches Problem kombiniert mit einem zeitlichen bei ihr vor :blink: , wodurch sie keinen Kontakt mehr zu mir aufnehmen konnte. Nun ist Petra aber alles andere als hilf- oder einfallslos ;) – offensichtlich hatte sie sich aus unserem Erstkontakt gemerkt, wo wir in Swakopmund wohnen, denn als wir von unserer Kuisebtour zurück kommen informiert uns Hans-Jürgen, dass uns jemand aus dem Orange House gesucht habe und heute Abend auch zu dem Konzert („zu welchem Konzert eigentlich?“) kommen wolle. Also schnell dort angerufen – leider sind die Zombies nicht da – aber Hans-Jürgen bittet die Rezeption die nötigen Infos auszurichten. Jetzt sag mal noch einer "wir sind in Afrika" – das hat nämlich schlussendlich alles super geklappt!

Wir 3 marschieren mal wieder zu Fuß los in die Stadt, es ist schon dunkel, aber auch dieses Mal fühlen wir uns immer wohl und finden nach ein bisschen Suchen die Location. Juhu, die Jungs und auch Peter mit seinen Eltern warten schon draußen – was für eine Freude, sie wieder zu sehen :) :kiss: :) .



(Foto: Renate)


Auch die anderen Fomis treffen bald ein und dann gibt es noch ein Wiedersehen: Christian Stiebahl, der die Jungs damals in Deutschland als Manager begleitet und die 3 Tage auch bei mir gewohnt hatte, sitzt ebenfalls in unserer Runde (war lange schon so verabredet und wäre fast doch noch schiefgelaufen, weil Christian sich den falschen Termin notiert hatte :woohoo: .)

Die Jungs treten inzwischen in einer etwas veränderten Formation auf: nicht mehr dabei ist Shadile, meine letzte Information von ihm ist diese „Like now I am in preparations for my training for the local government ministry of safety and security training programme. It will be at a camp based in ondagwa! “, das war im März.

Neu dabei sind laut Joel diese beiden (links).“ Dennis and Denzil. The tenor short guy is Denzil and the new bass is Dennis”. In der Mitte Joel, rechts daneben Sylvanis, Sebulon und Josef.


(Foto: Ibis)


Leider gibt es keinen Mitschnitt des Abends – mal ganz abgesehen davon dass ich den Akku meiner Kamera vergessen und mit Renates Apparat gefilmt habe :blush: (danke noch mal Renate fürs spontane Leihen) sind einfach die Beleuchtung zu schwach und die Nebengeräusche zu stark, um hier etwas guten Gewissens abspielen zu können.

Ich kann euch aber sagen: die Jungs sind – zumindest für mein Empfinden - weiterhin einmalig – super Stimmen, ein großes Repertoire und eine sehr gelungene Performance!! :cheer:

Am sehr großen Nebentisch sitzt eine Gruppe Amerikaner (oder sind es Engländer?), die nach kurzer Zeit auch völlig in den Bann der Sänger geraten, ihre Plätze verlassen und bei uns ums Eck sitzen, um besser sehen und mitsingen zu können – die Stimmung ist natürlich entsprechend! Vor allem als einige der jüngeren Damen von den Jungs noch zum Tanzen aufgefordert werden.... :whistle: B) Entsprechend gut gefüllt ist der „Hut“, der am Ende des Konzerts herumgereicht wird.

Hier die restlichen paar Schnappschüsse, die Familie Ibis mit dem Handy gemacht hat (danke Ihr Lieben!) und Renate, nachdem sie ihre Kamera wiederbekommen hatte.









Mal abgesehen davon, dass der Service in dem Lokal recht schlecht (zumindest hatten Irmela und ich Pech) und es auch ziemlich kalt war, war es für mich ein wunderschöner Abend – ich hatte mich monatelang darauf gefreut (und auch gebibbert, ob es überhaupt klappt) und wurde nicht enttäuscht! :) Richtig gerührt war ich, als die Jungs das Lied (Hosanna), das damals der Anlass war, mich für die Tournee zu engagieren, extra für mich gesungen haben (wo gibt es hier den Smiley mit Tränen in den Augen :unsure: ??) .

Zu guter Letzt müssen wir nicht einmal zu Fuß nach Hause gehen, da Hans-Jürgen, der ja mitbekommen hatte, was wir heute vorhaben, auch anwesend ist (er musste eh noch seine vergessene Jacke vom Vortag in dem Lokal abholen) und uns freundlicherweise mit seinem Auto zurück ins „Veronika“ nimmt!

Ich glaube, dies war der längste Abend unseres Urlaubs....und ich habe mich sehr gefreut, bei dieser Gelegenheit die Bekanntschaft von Peter’s Eltern und Hilda zu machen, die die Vocals im Hintergrund mitbetreut, Christian wieder zu sehen, Petra und Familie kennen zu lernen (wir werden uns später noch ein/zweimal über den Weg laufen ;) ) und die Ibisse nach dem Flug wieder zu treffen.

Ich hatte übrigens im Vorfeld Frau Ibis angeboten, bei der Bootstour, die wir am nächsten Tag gemeinsam unternehmen werden (über magic-vibes gebucht), mich in den Atlantik zu schubsen, falls ihr das Konzert nicht gefallen hat :woohoo: – wie diese Geschichte ausging und ob sie von dem Angebot Gebrauch gemacht hat :ohmy: , werdet Ihr dann im nächsten Kapitel lesen, das Rennade schreiben wird..... B)

Zur Information: bei Interesse kann so ein Event gebucht werden, auf die eher einfachere Art und Weise wie bei uns oder, wenn man z.B. etwas zu feiern hat oder jemanden ein Geschenk machen möchte auch in einem etwas aufwändigeren Rahmen. Die Kontaktdaten gebe ich gerne auf Anfrage weiter.


Und wie geht es weiter mit den African Vocals? :dry: Eine neue CD ist in Arbeit – aber das kann noch ein bisschen afrikanisch dauern.... :whistle:

Gibt es eine zweite Deutschlandtournee? Auf jeden Fall ist eine in Planung – ob nächstes oder übernächstes Jahr wird man sehen.... :huh:

Momentan stehen die Jungs mitten in einem Wettbewerb:
www.whatsonnamibia.c...mi-finals/2015-10-13
ntn.org.na/index.php...ent-show-semi-finals
www.facebook.com/Nam...2339620216/timeline/









Sie haben bei der Show (die noch vor kurzem „Namibia’s Got Talent“hieß) bereits das Halbfinale erreicht, welches am Dienstag, 13.10.2015 von 18.00 – 22.00 Uhr stattfindet. Es heißt also Daumendrücken!

Für alle, die die Musik der Afican Vocals noch nicht kennen habe ich aus meinen Aufnahmen (Foto und Video) des letzten Jahres und aus der alten CD eine kleine Diashow zusammengeschnippelt, bitte nicht zu kritisch sein, ich habe dies die letzen Tage nebenher gemacht und heute Nacht ist mir dann beim Abspeichern auch noch der Rechner kurzfristig kollabiert :blush: . Die Tonqualität ist auch nicht die beste, da es z.T. Liveaufnahmen mit meiner Zwergenkamera sind - aber trotzdem noch Klassen besser als von dem Abend in Swakopmund.....Die Lautstärke ist leider auch nicht gleichmäßig.... aber wir sind ja quasi in Afrika B) . Have fun !

Letzte Änderung: 09 Okt 2015 15:49 von Champagner.
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14 Okt 2015 05:30 #403009
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Champagner schrieb:

Momentan stehen die Jungs mitten in einem Wettbewerb:
www.whatsonnamibia.c...mi-finals/2015-10-13
ntn.org.na/index.php...ent-show-semi-finals
www.facebook.com/Nam...2339620216/timeline/




Sie haben bei der Show (die noch vor kurzem „Namibia’s Got Talent“hieß) bereits das Halbfinale erreicht, welches am Dienstag, 13.10.2015 von 18.00 – 22.00 Uhr stattfindet. Es heißt also Daumendrücken!
African vocals hitting the road from Swakopmund to Windhoek for the Namibia got talent Semifinals 13th October 19:00 National theatre of Namibia




Kurzer Zwischenstand: die Jungs haben es heute Nacht im National Theatre of Namibia in Windhoek ins Finale geschafft - Glückwunsch ! :) :) :)

"And again we got 4 yes's through to the finals.we made them 4 judges jump around"

Erfreute Grüße von Bele
Letzte Änderung: 14 Okt 2015 06:08 von Champagner.
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