THEMA: Ein 80ster Geburtstag - Drei Generationen auf Pad
08 Sep 2015 12:13 #398593
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Ein 80ster Geburtstag - Drei Generationen auf Pad

Hallo liebe Fomis,

am 22. August 2015 haben meine Mutter und ich uns auf die Reise nach Namibia begeben. Für mich ging es in diesem Jahr zum zweiten Mal in Richtung Namibia - meine Mutter tritt nun kurz vor ihrem 80sten Geburtstag die allererste Fernreise in ihrem Leben an :) .

Wir werden uns in Windhoek mit meinem Sohn treffen, um dann zu Dritt zu einer „kleinen“ Lodge-Tour über das Erongo-Gebirge, das Damaraland weiter in den Etosha Nationalpark und abschließend über die Waterberg-Region wieder zurück nach Windhuk aufzubrechen.



Den 80. Geburtstag meiner Mutter werden wir gebührend auf der Onguma Aoba Lodge feiern, das war mein besonderer Wunsch und hat glücklicherweise dann tatsächlich noch geklappt. Am Ende unserer Tour fliegen wir alle drei gemeinsam nach Deutschland zurück.

Wir würden uns freuen, wenn wir auch auf dieser Reise wieder Mitfahrer haben werden – wir haben dieses Mal zwar nur einen kleinen Toyota Innova und der Platz ist begrenzt, da wir zu dem Gepäck auch noch ein 2. Reserverad, einen Kompressor und eine kleine Reparaturbox mitschleppen, aber wir rücken gerne zusammen B) .

Nachfolgend unsere Tour im Überblick, um Euch die Entscheidung etwas zu erleichtern, ob Ihr bei uns mitfahren wollt:

22.08.15: Flug mit Condor nach Windhoek
22.08.15: Übernachtung Pension Palmquell
23.08.15: Windhoek – Pension Palmquell
24.08.15: Erongo – Ai Aiba Rockpainting Lodge
25.08.15: Damaraland Twyfelfontain Country Lodge
26.08.15: Damaraland Twyfelfontain Country Lodge
27.08.15: Etosha West - Etosha Safari Lodge
28.08.15: Etosha Ost - Onguma Aoba Lodge
29.08.15: Etosha Ost - Onguma Aoba Lodge
30.08.15: Etosha Ost - Onguma Aoba Lodge
31.08.15: Frans Indongo Lodge
01.09.15: Frans Indongo Lodge
02.09.15: Windhoek – River Crossing Lodge
03.09.15: Windhoek – River Crossing Lodge
04.09.15: Abflug über JBO nach FRA mit SAA

Unser Gefährt für die nächsten zwei Wochen:

Toyota Innova 2,7 Benziner / 2x4 gemietet bei Savanna

KM-Stand bei Übernahme: 94613

Zustand: Äußerlich schon leidlich mitgenommen, technisch allerdings einwandfrei.

Zusatzequipment: Kompressor, 2. Ersatzreifen, Kühlbox, Navi

Insgesamt haben wir knapp 2.200 KM zurückgelegt, in Namibia ist noch Windzeit und Ihr werdet leider keine besonders schönen Landschaftsbilder zu sehen bekommen, da das Land bis zum Ende unserer Tour unter dichtem grauen Nebel zu liegen scheint.

Also zeigt sich weder im Erongo-Gebirge noch im Damaraland das sonst so schöne Licht, das die Steine so schön rot färbt.

Wir vermuten, dass diese Wetterlage sowohl mit der Windzeit und dem vielen Staub in der Luft aber auch mit den schweren Veldbränden im August zusammenhängt.

Und auch sonst gab es noch den ein oder anderen ungewohnten Anblick, dazu aber im Laufe des Berichts.

Gebucht haben wir erst im Mai und wie auch beim letzten Mal über Eva & Thomas von Abenteuer in Namibia. Dank des unermüdlichen Einsatzes von Eva, haben wir an Wunschunterkünften zumindest noch die Aoba Lodge bekommen. Sowohl im Damaraland, als auch in Etosha West hat es leider nicht mehr geklappt, aber wir waren ja auch ziemlich spät dran. Und Eva ist für Überraschungen gut, wie Ihr später noch sehen werdet :)

An dieser Stelle möchte ich mich auch schon einmal ganz herzlich bei Bebbl undDaxiang für die freundlicherweise ausgeliehenen Sichtungsfeen bedanken :kiss: . Ihr dürft schon ein bisschen gespannt sein! Wenn auch manchmal nicht wirklich scharfe Aufnahmen gelungen sind, so haben wir doch zumindest das ein oder andere „Beweisfoto“ von nicht ganz alltäglichen Tierbegegnungen.

Und natürlich ein großes Dankeschön an alle, die uns bezüglich der Detailstreckenplanung hilfreiche Tips gegeben haben!! :kiss: Ihr habt uns wie immer wertvolle Hinweise und Ratschläge gegeben. Aber auch die beste Planung muss manchmal dann doch geändert werden, wenn die Gegebenheiten vor Ort es erforderlich machen.

Ich will Euch aber nicht lange mit dem vielen Geschreibsel langweilen und bald mit dem Bericht beginnen.

Vielleicht klappt es noch heute mit den ersten beiden Tagen zu starten – muss noch ein paar Bilder sichten und verkleinern.

Also bis demnächst!

Liebe Grüße
Sabine
Letzte Änderung: 08 Jan 2018 13:26 von Applegreen.
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08 Sep 2015 15:11 #398629
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Samstag, 22.8.2015 Flug Frankfurt-Windhoek - Endlich wieder in Namibia!

Gebucht ist unser Flug mit der Condor DE 6278. Aufgrund unserer positiven Erfahrung im Februar haben wir wieder die Premium Economy gebucht, da auch dieses Mal der Preis angemessen war und ich meiner Mutter zumindest auf dem Hinflug einen angenehmen Sitzkomfort bieten möchte. Da sich sich drei Wochen vor Abflug noch einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen hat, ist das für sie sicher angenehm. Den Rückflug haben wir mit der South African über JNB gewählt, da meine Mutter unbedingt mit Ihrem Enkel gemeinsam nach Hause fliegen wollte.

Exakt eine Woche vor Abflug erreicht mich eine Email von Condor, dass ich je nach Verfügbarkeit ein Upgrade in die Business Class zum Preis von € 200,-- p.P. und Strecke zubuchen könnte.

Ich habe nicht lange gezögert und es waren glücklicherweise auch noch zwei Plätze frei – dies soll aber bis zum Abflug ein Geheimnis bleiben und es wird nichts verraten :whistle:

Endlich ist es soweit! Am Morgen verabschieden wir uns von unseren Männern, die beide leider zu Hause bleiben müssen, und es geht los Richtung Flughafen! Die Koffer sind voll bepackt mit Mitbringseln für Freunde und Bekannte. Von Kindersitzbezügen über Schuhe, Wolle, Hundeleckerlies und anderem Kleinkram ist diesmal alles dabei. Für die Rückreise brauchen wir den dann gewonnen Platz für die Habseligkeiten meines Sohnes, bei dem sich nach einem Jahr auch so einiges angesammelt hat, das mit nach Deutschland muss.

Ich checke am Schalter sehr fix unser Gepäck ein, und Mama bemerkt gar nicht, dass wir uns am Schalter für die Business Class befinden :lol:

Der freundliche Check-In Mitarbeiter drückt mir einen Voucher zur Nutzung der Lounge am Flughafen in die Hand, den wir allerdings gar nicht nutzen können, da die Zeit irgendwie schon recht knapp ist bis wir durch die Sicherheitskontrolle gelangen. Bei Nicht-Nutzung der Lounge kann man allerdings pro Voucher für 30€ im Bordverkauf einkaufen.

Der planmäßige Abflug ist um 10.40 Uhr und wir dürfen als Erste gegen 10.00 Uhr einsteigen. Mama merkt immer noch nix :pinch: Angekommen in Reihe 3 an den Plätzen H+K bitte ich meine Mutter hier Platz zu nehmen. Sie schaut mich etwas ungläubig an und ist wirklich überrascht und gerührt, als ich ihr bestätige, dass wir hier schon richtig sind. Dass sie einen solchen Luxus genießen darf ist für sie schon wirklich etwas ganz Besonderes.

Wir starten überpünktlich in Frankfurt. Der Flug verläuft äußerst angenehm und ich muss sagen, das Geld war gut investiert. Alleine der Sitzkomfort ist aus meiner Sicht den von uns gezahlten Preis ganz sicher wert. Der Service war ausnehmend freundlich und wir haben uns sehr wohl gefühlt an Bord. Wir konnten gar nicht so viel Essen und Trinken, wie das Angebot vorsah und haben häufig abgelehnt. Das ist schon fast zu viel des Guten!

Wir landen ebenfalls super pünktlich um 19.45 Uhr im bereits dunklen Namibia. An der Passkontrolle bekommen wir leider etwas Probleme, da ich die Einreiseformulare schon zu Hause auf DINA4 ausgefüllt habe. Die Beamtin war sehr ungnädig und bestand auf das neuerliche Ausfüllen des Originalformulars in DINA5 :pinch: .

Meine arme Mama versteht nur Bahnhof und ich eile rettend zur Hilfe. An dem hohen Tresen und im Schummerlicht kann man nicht wirklich gut schreiben und ich versuche in möglichst leserlicher Handschrift das vorgeschriebene DINA5 Blatt auszufüllen –letztendlich dürfen wir einreisen und unser Gepäck ist Dank Priority-Vermerk auch schon auf dem Band.

In der Halle erwartet uns schon Kleintje, der uns zur Unterkunft fahren wird. Kleintje kennen wir schon von unserer letzten Tour und die Wiedersehensfreude ist groß! Er ist wirklich ein ganz Netter und absolut hilfsbereit. Eine klare Empfehlung, wenn man einen Transfer in Namibia benötigt. Ich hole schnell noch ein bisschen Bargeld am ATM und los geht es Richtung Windhoek, Pension Palmquell.

Die Fahrt vergeht wie im Flug, wir haben viel zu erzählen. Angekommen in der Pension Palmquell werden wir sehr freundlich von der Chefin empfangen. Bevor wir auspacken, gönnen wir uns noch einen Windhuk Lager gemeinsam mit Kleintje.

Kurz nachdem wir Kleintje verabschiedet haben, steht mein Sohn vor dem Tor der Pension. Die zweite Überraschung für die Oma! :laugh: :laugh:

Eigentlich wollten wir uns erst morgen früh treffen. Natürlich laufen die Freudentränchen und wir sitzen noch eine ganze Weile beisammen unter dem bedeckten Afrikanischen Himmel, leider ohne Sterne, und lassen den Abend gemütlich und mit viel Wiedersehensfreude ausklingen. Es ist übrigens extrem windig heute Abend.

Den morgigen Tag verbringen wir mit Packen und Auszug, Einkaufen und einer winzigen Stadtrundfahrt.
Letzte Änderung: 05 Jan 2018 09:28 von Applegreen.
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08 Sep 2015 16:06 #398631
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Sonntag, 23.8.2015 Windhoek - Siebensachenpacken und kleine Stadtrundfahrt

Heute Morgen schauen wir uns zunächst einmal auf dem Gelände der Pension um. Hier gefällt es uns ausnehmend gut. Die Zimmer sind geräumig und sehr sauber, die Anlage ansprechend und sehr gepflegt. Der rustikale Frühstücksbereich liegt etwas unterhalb. Es gibt alles, was das Herz begehrt und wir genießen das Frühstück im Freien. Meine Mutter fühlt sich hier ebenfalls sehr wohl und bewundert den schön angelegten Garten.

Leider habe ich über all die organisatorischen Dinge (ich bin ja der "Reiseleiter" :silly: ) vergessen Fotos zu machen, daher hier für Interessierte der Link zur Pension Palmquell:

www.palmquell.com/index_de.htm

Pünktlich um 9.00 Uhr werden wir vom Shuttle der Autovermietung abgeholt, zunächst fahren wir noch in die Uhlandstraße, um meinen Sohn abzuholen. Bei Savanna läuft die Autoübergabe reibungslos, sehr freundlich und kompetent ab. Wir übernehmen den Innova und ich wage mich in den Linksverkehr auf Winhoeks Straßen. Gott sei Dank ist es Sonntag und dementsprechend wenig los, so gewöhne ich mich schnell an das Auto.

Damit meine Mutter einen ersten Eindruck von der Stadt erhält, steuern wir die Independence Avenue, die Christuskirche und die „Kaffemaschine“ an.





Unser nächster Stop ist der Woermann Supermarkt in Klein-Windhoek. Hier kennen wir uns schon aus und kaufen Wasser und ein wenig Proviant für unsere Tour. Seit Februar wurde der Markt umgebaut und es ist ein schöner Restaurantbereich entstanden. Natürlich dürfen die Schnitzel von Hans auch dieses Mal nicht fehlen :lol: .

Jetzt ist meine Mutter natürlich sehr gespannt zu sehen, wo ihr Enkel ein Jahr gelebt und gearbeitet hat. Also fahren wir in die Uhlandstraße zurück. Hier werden wir uns jetzt noch eine Weile aufhalten, da wir den Tag nutzen wollen, um alle Sachen zu packen. Da gibt es einiges zu tun – aber vorher gibt es noch eine Besichtung des Kindergartens. Da gerade Ferien sind, ist niemand da – aber meine Mutter bekommt einen guten Eindruck.

Jetzt sind wir aber erst mal mit Packen beschäftigt und zum Abschluss verweilen wir noch etwas im Garten. Schon bald lassen sich die kleinen Freunde unseres Sohnes blicken. Zwei Fuchsmangustenfamilien, die mittlerweile fast handzahm sind:











Außerdem leben hier diese schönen Rosenpapageien, die sich leider immer unter das Dach der Kirche quetschen:





Nun müssen wir aber schnell zurück zur Pension, denn wir werden gleich von Kleintje abgeholt, mit dem wir zum Abendessen in Joe‘s Beerhouse verabredet sind. Auch diese Location wollen wir der Oma natürlich zeigen. Vorher entdecken wir noch ein paar nette Fotomotive im Garten:





Ein Go-Away-Bird:





Kleintje ist überpünktlich und lässt es sich nicht nehmen, uns die Stadt von Oben zu zeigen. Wir fahren zum Aussichtspunkt am Hotel Thule. Der Ausblick auf die Lichter der Stadt ist atemberaubend - leider hat keiner von uns die Kamera dabei :pinch:

Aber wir werden am Ende der Reise nochmals in einen ähnlichen Genuss kommen, und dann gibt es auch ganz nette Fotos.

Einen Tisch im Joe‘s hatte ich schon von Deutschland aus online reserviert, das wäre allerdings gar nicht notwendig gewesen, es ist verhältnismäßig wenig los.

Wir bekommen einen schönen Tisch am Lagerfeuer und genießen das leckere Essen. Die Männer wählen Zebra, meine Mutter Joe’s Jägerschnitzel und ich Grilled Pork Fillet Medallions. Meiner Mutter gefällt und schmeckt es hier sehr gut. Da sie kein Englisch spricht, muss ich übersetzen aber das funktioniert wunderbar.

Das sind übrigens wir:



Da Kleintje berufsbedingt als Kraftfahrer viel auf Namibias Straßen unterwegs ist, möchte er gerne wissen, welche Route ich plane. Als ich ihm erzähle, dass ich die C28 über den Bosua Pass fahren will, schlägt er die Hände über dem Kopf zusammen: „No way with that car!“ Er ist die Strecke gerade erst mit dem LKW gefahren und sie sei in einem katastrophalen Zustand. Er rät mir besorgt und dringend davon ab!

Ich werde also am nächsten Tag doch über Wilhelmstal fahren, was sich auch als gut und richtig erweisen wird, denn die D-Straße ab Omaruru zur Ai Aiba Lodge ist ebenfalls in einem grausam schlechten Zustand und das Wellblech ist arg. Der Umweg über die C28 hätte uns sicher viel Zeit gekostet.

Es ist Zeit zum Abschied nehmen. Kleintje fährt uns zurück zur Pension und wünscht uns eine "lekker Pad" und wir bereiten uns auf die morgige Abfahrt gen Norden vor. Ich schaue mir nochmal die Karte an und sortiere meine ganzen Unterlagen. Dann fallen wir ziemlich müde in unser Bett.

Morgen machen wir uns auf übelster Pad auf zur Ai Aiba Rockpainting Lodge im Erongo :)
Letzte Änderung: 05 Jan 2018 09:29 von Applegreen.
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10 Sep 2015 11:46 #398802
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Montag, 24.8.2015 Fahrt von Windhoek zur Ai Aiba Rockpainting Lodge -
Ein Überraschungsgast und abendliche Farmrundfahrt


Der erste Tag in Windhoek verging wie im Flug - Es war ja auch noch nicht wirklich Urlaub :blink:

Heute Morgen genießen wir noch einmal das wirklich sehr gute Frühstück in der Pension Palmquell. Das Auto ist schnell gepackt und wir starten, um Nico in der Uhlandstraße abzuholen.

Auch er hat schon alles gepackt und ist startklar. In einen seiner glücklicherweise noch nicht eingepackten Kulturbeutel hat sich eine wirklich große und haarige Spinne verirrt :sick: . Nico ist Spinnen gewohnt und definiert sie nach mittlerweile einem Jahr Afrika mit Übernachtungen unter freiem Himmel und sonst völlig unerschrocken, als eine für ihn nicht bekannte und potentiell giftige Spezies. Wir befreien Sie trotzdem sehr vorsichtig aus ihrem Gefängnis und entsorgen das Täschchen samt Inhalt vorsichtshalber in den Müll. Fotos von dem haarigen Spinnentier gibt’s nicht – ich finde Spinnen vor allem in der Größe grauslig :S !

Jetzt heißt es zumindest von dem "zu Hause" für ein Jahr schon einmal Abschied nehmen! Eine Kollegin und der junge Gärtner, mit dem Nico sehr viel Zeit verbracht hat, erwarten uns schon, um Adieu zu sagen. Wir haben gestern noch Kleidung, Lebensmittel und Medikamente aussortiert, die dankbar angenommen werden. Nach einem sehr herzlichen und emotionalen Abschied müssen wir zunächst noch einmal zu Woermann an den ATM, um unsere Bargeldkasse aufzufüllen und dann geht es endlich los auf Pad gen Norden.

Der Empfehlung von Kleintje folgend, werde ich nicht wie ursprünglich geplant über den Bosua Pass fahren und auch die zunächst angedachte Alternative über das Khomas Hochland kommt für mich auch eher nicht in Frage.

Mit einem 2x4 ist - zumindest bei Savanna - die Höchstgeschwindigkeit auf Gravel und sonstigen unbefestigten Straßen 60 KMH!

Da wir unbedingt zum Farmdrive, der um 15.30 Uhr startet, auf Ai Aiba rechtzeitig ankommen wollen, entscheide ich mich heute für die schnellste Route. Wann möglich und sinnvoll versuche ich die B-Straßen in Namibia zu meiden – ich fahre sie ungern, denn sie sind oft langweilig und man wird ständig auch gerne mal gefährlich überholt und es stresst mich einfach.

Wir verlassen die Stadt über die B1 bis Okahandja. Ich taste mich vorsichtig an die Fahreigenschaften des Innova heran, der aufgrund der vielen Spurrillen stellenweise mächtig ins „Schwimmen“ kommt :ohmy: .

Am Straßenrand zeigt sich das übliche Bild: Baboons und Pumbaas :) Meine Mum ist jetzt schon ganz begeistert - Nico und ich fragen uns, was sie nur sagen wird, wenn ihr spätestens im Etosha die ersten Giraffen und Elefanten begegnen! Die Garküchen am Straßenrand lösen bei meiner Mum auch Erstaunen aus – sie kann gar nicht verstehen, was die Leute hier an der Straße alle machen.

Weiter geht es auf der B2 bis Wilhelmstal. Erster Halt für eine Pause ist der Farmstall. Man sagt, es gibt hier die leckersten Trockenwürste im Land, nur leider sind die Chilibites aus, die Nico unbedingt kaufen wollte. Es herrscht ein reges Treiben, sogar aus Swakopmund kommen Autos angefahren, um Fleisch einzukaufen.

Nach einer kurzen Rast geht es nun weiter die C36. Spätestens hier stellt sich zumindest für mich endlich richtiges „Namibia-Feeling“ ein. Weite offene Landschaft. Von nun an wird auch der Verkehr weniger, es begegnet uns so gut wie kein anderes Auto . Noch ein kurzes Stück auf der C33 und bald erreichen wir Omaruru. Mit Omaruru verbinde ich die Fernsehserie aus den 70ern und bin schon ganz gespannt, wie es dort aussieht. Es ist größer, die Hauptstraße wirkt gepflegt hat aber rein gar nichts mit meiner Vorstellung gemein.

Ganz wichtig: Tanken! Ein Blick auf die Uhr verrät, dass wir schnellstens zu Tikoloshe am Ortseingang müssen, wenn wir uns dort noch in Ruhe umschauen wollen.

Tikoloshe Afrika stellt künstlerische Holzskulpturen her - von zehn Zentimetern bis hin zu zehn Metern Grösse, geschnitzt aus verwitterten, trockenen Wurzeln und Baumstämmen, die teilweise tausende von Jahren alt sind. Wir können vor Ort einen Künstler bei der Arbeit beobachten.

Allerdings zieht es uns bei der Hitze ziemlich schnell in den Verkaufsraum. Dort gibt es wirklich wunderschöne Souvenirs in allen Variationen. Besonders gut gefallen mir ja immer die etwas größeren Skulpturen, die wir aber in unseren Innova beim besten Willen nicht unterbekommen und vom Rückflug ganz zu schweigen :whistle:



Es muss schon etwas deutlich Kleineres her! Nico ist schon lange auf der Suche nach einem schönen Tischtuch oder Wandbehang und wird hier tatsächlich fündig. Es gibt allerdings so viele schöne Tücher, dass seine Entscheidung eine gefühlte Ewigkeit dauert. Letzenden Endes wird es dann ein ziemlich großer Wandschmuck, allerdings nicht aus Namibia sondern gefertigt in Mozambique.

Ein weiterer Blick auf die Uhr lässt mich zum Aufbruch antreiben. Ich werde nervös, obwohl ich noch gar nicht weiß, was uns streckentechnisch erwartet :silly: .

Es geht ein Stückchen zurück auf der C33 um dann auf die D2315 einzubiegen. Die 10 KM bis zum Tor der Conservancy lassen sich noch gut fahren und danach beginnt das Grauen :evil: :evil:





Unser armer Innova und wir werden kräftig durchgeschüttelt – alle Versuche eine halbwegs vernünftige Spur zu fahren scheitern. Übles Wellblech und Schlaglöcher müssen wir für die nächsten 38 KM aushalten. Die Fahrt scheint kein Ende zu nehmen und hier will ich mit der Karre definitiv nicht schneller als die erlaubten 60 KMH fahren. Die Fotos spiegeln definitiv NICHT den tatsächlichen Straßenzustand wieder! Das Fahren erfordert höchste Konzentration.

Endlich! Nach einer gefühlten Ewigkeit gut geschüttelt und gerührt erreichen wir das Gate der Lodge und schon kurz nach dem Passieren erreichen wir das Hauptgebäude.



Ist das hier schön! Eine Oase!









Wir werden freundlich mit einem leckeren Begrüßungsgetränk empfangen und ich frage auch gleich nach, ob es noch freie Plätze für den Farmdrive gibt. Wir erfahren, dass dieser nur kombiniert, also inklusive Felsmalereien angeboten wird. Das ist prima für uns und ich will uns gleich mal einchecken.

Für Eva habe ich einige Dinge aus Deutschland mitgebracht und vereinbart, dass ich diese auf der Lodge für Sie hinterlege, da sie öfter mal hier vorbei schaut. Also will ich gleich mal die Sachen loswerden und frage an der Rezeption nach – ich werde ganz ungläubig angeschaut. Man weiß von nichts :huh: !

Bevor ich noch irgendetwas sagen kann, werde ich plötzlich von hinten umarmt und eine weibliche Stimme ruft: „Überraschung“! :woohoo: :woohoo:

Ich traue meinen Augen nicht, da steht doch Eva in Bild, Farbe und Ton vor mir – das ist mal wirklich eine gelungene Überraschung :woohoo: ! Hat sich Eva doch tatsächlich für einen Tag von Swakopmund auf den Weg gemacht, um mit uns die kurze Zeit auf Ai Aiba zu verbringen! Ich bin geplättet, sprachlos und freue mich natürlich riesig.

Nico und Mama sind genauso verdattert wie ich und wissen erst mal gar nicht, was hier los ist. Ich kläre das Rätsel dann erst mal auf und stelle alle einander vor. Jetzt müssen wir uns aber auch schon sputen, denn es wird ja früh dunkel im namibischen Winter und der Farmdrive soll pünktlich starten. Also Koffer in die wirklichen schönen, geräumigen und sehr sauberen Zimmer, Wertsachen in den Safe und weiter geht es im Programm.

Leider hat sich die Wetterlage nicht wie erhofft geändert und es ist noch immer extrem grau und dunstig. Das schöne Abendlicht im Erongogebirge ist uns nicht vergönnt.





Aber wir freuen uns trotzdem und vor allem, dass Eva mit an Bord ist. Und für meine Mum ist es der erste Farmdrive in ihrem Leben! Damit sie nicht umständlich auf das Fahrzeug kraxeln muss, darf sie neben Martin Platz nehmen und die Kühlbox mit den Getränken kommt nach hinten zu Eva.

Schon bald sehen wir ersten Baum in dem Martin einen Fleischköder für die auf dem Farmgelände lebenden Leoparden aufgehängt hat. Es sind zwar Katzenspuren im Sand zu sehen – aber weit und breit kein Leopard und das Fleisch ist ebenfalls unberührt. Unter anderem lebt hier eine Leopardin mit ein paar Monate alten Zwillingen. Es wäre natürlich der Knaller, wenn wir die zu sehen bekämen!

Plötzlich stoppt Martin das Auto und springt hinaus – wir haben alle gar keinen Plan, was er wohl gesehen hat :dry: ? Wir hoffen natürlich auf die Leos. Er springt eine Weile für uns völlig planlos umher und wühlt dann im Sand– was er wohl aus dem fahrenden Wagen am Boden gesehen hat?

Sie scheint ungiftig zu sein:



Obwohl Martin uns gesagt hat, um welche Art es sich handelt – ich weiß es leider nicht mehr. Pascalinah hat sie richtig als eine Namibische Borkenschlange identifiziert. Danke dafür!

Unterwegs treffen wir noch auf ein paar hübsche Vögelchen - Einen Rotschnabeltoko und eine Strichelracke.







Unser nächster Halt ist dann bei den Felsmalereien, die überall auf dem Gelände der Lodge zu finden sind. Martin erklärt uns zunächst, dass die Ai Aiba Lodge aktives Mitglied der Erongo Mountain Nature Conservancy ist, einer Gemeinschaft von Farmern, die dem Schutz und Erhalt der einzigartigen Fauna und Flora und der grandiosen Gebirgslandschaft des Erongo verpflichtet ist. Über den Ursprung der Felsmalereien weiß man auch hier wenig, allerdings gibt es in der Tat noch einige sehr gut erhaltene Malereien:











Martin verfügt auf seiner Kamera über ein Spezialprogramm, das auch schon verwitterte und mittlerweile kaum noch sichtbare Malereien auf dem Foto wieder zum Leben erweckt. Das ist eine spannende Sache. So können wir ihm gut folgen, wenn er auf Stellen im Fels verweist, die für uns einfach nur nach Stein aussehen.

Aber nicht nur die Felsmalereien sind hier sehenswert, für mich noch viel schöner sind die unterschiedlichen Steinanhäufungen, die nicht selten unsere Phantasie anregen und sogar Dinosaurier in die Landschaft zaubern:











Langsam beginnt die Sonne zu sinken und ich versuche die Stimmung einzufangen:









Zum Sundowner fahren wir hoch hinauf auf ein Felsplateau – die Fahrt erinnert mich schon leicht an den Terror Pass der Fish River Lodge. Auch nichts für Menschen mit Höhenangst :woohoo:










Oben angekommen genießen wir die kühlen Getränke und die grandiose Aussicht. Wie Martin schon befürchtet hat, wird es leider nichts mit einem schönen Sundowner, die Sonne verschwindet vor dem Finale hinter einer dicken, grauen Wolkendecke. Aber dennoch ist es wunderschön hier oben und wir können uns gut vorstellen, wie es bei optimalen Lichtverhältnissen sein könnte:












Auf der Rückfahrt zur Lodge sehen wir noch Giraffen ganz nah – aber es ist leider schon zu dunkel für ein brauchbares Foto. Mamas erste Giraffen! Sie hat allerdings noch Mühe, die Tiere sofort zu entdecken, auch wenn wir die Richtung weisen. Wie ihr alle wisst, ist es manchmal nicht ganz einfach, selbst wenn die Tiere in direkter Nähe stehen. Aber darin wird sie im Laufe der Reise noch richtig gut!

Auf der Lodge angekommen eine schnelle Dusche und wir treffen uns bald mit Eva zum Abendessen.

Wir dürfen eine wirklich leckere Süßkartoffelsuppe und Springbockfilet genießen, was es zum Nachtisch gab, habe ich leider vergessen. Dazu einen leckeren Wein!

Den restlichen Abend verbringen wir auf der Veranda mit Blick auf das Wasserloch.

Und schaut, was wir da entdecken, da es plötzlich kruschpelt und raschelt! Die Bilder sind zwar nicht wirklich scharf, aber ich glaube man kann es gut erkennen:





Nach einem langen Tag fallen wir alle sehr müde in unsere gemütlichen Betten. In der Nacht werden wir allerding häufiger geweckt von Sturm und Regen. Außerdem hört man einige wirklich unheimliche Tiergeräusche. Martin erzählt uns am nächsten Morgen, dass die Leopardin gerade wieder „rollig“ ist und dies wohl Paarungsgeräusche gewesen sein könnten :kiss: Aha!

Ein Zitat, dass ich irgendwo gefunden und geklaut habe, da ich es sehr treffend finde:

„Dann, wenn die Klippdachse beginnen über den vergangenen Tag zu lachen, und Namibias Nacht mit all ihren Geheimnissen erwacht… Dann, wenn die Buschmänner ihre Erlebnisse der letzten Jagd am Lagerfeuer besprachen und ihre, bis heute erhaltenen Zeichnungen, mit einfachsten Mitteln an den riesigen Granitfelsen des Erongos verewigten…. Ist man zu Gast in Ai Aiba."

Morgen erwartet uns eine Irrfahrt ins Damaraland :unsure:
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Dienstag, 25.8.2015 Ai Aiba Rockpainting Lodge – Damaraland Twyfelfontain Country Lodge
Auf Irrwegen ins Damaraland


Wir wachen sehr früh auf – trotz des Regens in der Nacht ist es wieder total trüb, staubig und düster am Himmel. Wie schade, hätten wir doch gerne die schöne Landschaft doch noch in besten Licht erleben wollen :evil:





Wir packen das Auto und frühstücken gemeinsam mit Eva. Die Frühstücksauswahl ist lecker und reichlich und bald wird es Zeit, sich zu verabschieden.

Mit Eva wollen wir gemeinsam ein noch ein Stück des Weges fahren und das Bergcafe von Christina besuchen. Eva kennt den Weg und wird vorweg fahren.

Und so leid es mir tut, ihr müsst da heute mit uns durch! Es ist kein wirklich schöner Tag!

Kurz vor unserer Abfahrt entdecken wir noch die niedlichen Rock-Dassies in den Felsen. Davon gibt es hier richtig viele aber wirklich zutraulich scheinen sie nicht zu sein. Im Felsen herrscht ein richtiges Gewusel und die hübschen Tierchen flitzen in rasender Geschwindigkeit am Berg auf und ab:







Auf dem Weg zum Gate sehen wir weit, weit in der Ferne noch ein paar Giraffen:



Wir passieren das Gate und am Abzweig auf die D2315 fährt Eva links Richtung Omaruru anstatt rechts nach Uis :woohoo: . Mein Orientierungssinn sagt "rechts" aber Eva lebt hier ja und wird es schon wissen. Nach ca. 10 KM, es sollte eigentlich schon längst ein Hinweis zu Christinas Bergcafe erschienen sein, versuchen wir Eva anzurufen und mal vorsichtig nachzufragen.

Eva ist eine flotte Autofahrerin und fährt uns ziemlich weit voraus – naja, sie hat ja auch einen 4x4, da geht es auf Gravel schon ein bisschen besser voran und außerdem muss sie sich nicht an die 60 KMH halten :evil: . Die Piste scheint in dieser Richtung noch schlechter zu sein und das Gerüttel und Geschüttel ist unerträglich. Mir wird Angst und Bange um unsere Reifen und befürchte in jedem Moment einen Achsenbruch :woohoo: .

Leider gibt es just hier keinen Empfang! Also wir fahren brav weiter und bemühen uns irgendwie hinterher zu kommen. Nach einer gefühlten Ewigkeit hält Eva an und ist leicht verwirrt – hat sie sich doch tatsächlich vertan und ist in die falsche Richtung abgebogen :laugh: :laugh: ! Sie entschuldigt sich tausendmal, aber wir finden es gar nicht schlimm – zum Umkehren habe ich definitiv keine Lust, haben wir die Schüttel-Rüttelpiste doch fast geschafft.

Wir sind schon ganz nah am Tor der Conservancy. Also verabschieden wir uns hier und drücken uns nochmal ganz fest! Eva fährt zurück nach Swakop und wir wollen auf dem kürzesten Weg ins Damaraland.

Wir passieren Omaruru und wollen weiter auf der C36 Richtung Uis. Ich lasse immer das Navi mitlaufen, da man so einen guten Überblick über Entfernung und Zeit behält. Die freundliche Stimme lotst uns auf einen Abzweig, an dem auch ein Schild nach Khorixas weist. Wir befinden uns nun auf einer schöne Gravelroad, die bald aufgrund einer Baustelle nur noch einspurig und ziemlich eng wird. Ich hatte zu Beginn Nico als meinen Co-Piloten und Kartenbeauftragten ernannt und ihn gebeten, immer schön die Landkarte im Blick zu behalten :silly: .

Allerdings fällt ihm nach einer ganzen Weile erst auf: Wir befinden uns auf einer D-Straße, nämlich der D 2344 und nicht wie gedacht auf der C36 :sick: ! Mann oh Mann, Navi und Co-Pilot haben versagt, das darf doch nicht wahr sein :ohmy: ! Nico meint, wir könnten ja noch umkehren , um wieder auf die C36 zurückzufahren.

Ich beschließe diese Strecke jetzt weiterzufahren, denn oft sind die C-Straßen auch nicht besser sondern eher schlechter als diese D-Straße. Manche Dinge sollen einfach so sein!

Der Innova rollt endlich einmal sanft vor sich hin und wir werden ausnahmsweise nicht durchgeschüttelt! Es kann doch besser gar nicht sein und die Landschaft finden wir wunderbar:





Bei einem kurzen Pipistop werfe ich einen Blick auf die Karte und mir fällt siedend heiß auf , dass wir es mit dem verbleibenden Sprit sicher nicht bis Khorixas schaffen werden, wenn wir nicht einen blöden Schlenker zurück auf die C36 fahren :blush::



Ich rechne fieberhaft die verbleibenden KM zusammen inkl. derer, die wir auf der Weiterfahrt Richtung Etosha noch bis zur nächsten Tanke zurücklegen müssen. Es hilft alles nichts!



Eigentlich wollte ich die D2344 jetzt gerade durch fahren aber wir müssen den Umweg über die D3712 zurück auf die C36 nehmen, denn ich muss Tanken! Wir haben ja keinen Doppeltank und es ist mir zu riskant. Bei unserem Glück heute sind wir dann die doofen Touris, die im Nirgendwo ohne Sprit stranden.

Also verlassen wir die schöne Strecke am nächsten Abzweig auf die D3712 und auch hier kommen wir gut voran. Bis Uis rollt es auf der C36 auch noch ganz gut und ich kann erleichtert den Tank auffüllen.

Ab dem Abzweig auf die C35 wird die Pad wieder zu einem Folterwerkzeug für Mensch und Maschine. Mann ist die Straße schlecht. :evil: Auf dem Weg passieren wir ein Fahrzeug mit einer Reifenpanne, Hilfe ist schon an Ort und stelle und wir fahren weiter.

Auch ich fürchte um meine Reifen, denn die sind ja winzig im Vergleich zu den 4x4 Bereifungen und die Strecke ist eine Katastrophe! Zwischendurch bittet uns Frau Navi immer wieder abzubiegen – es gibt nur nicht einmal einen Abzweig. Es hilft nur aus- und einschalten, bis sie zumindest für eine gewisse Zeit wieder funktioniert oder zumindest keine Befehle erteilt!

Auch das Damaraland liegt unter einer dicken Wolkenschicht – alles grau in grau. Wie trostlos! Ich finde es kaum für nötig, anzuhalten und Fotos zu machen – die werden eher nix bis gar nix! Deshalb gibt es auch nicht viele:











Weiter geht es die D2612 Richtung Twyfelfontain Lodge. Auch hier will uns unsere freundliche Navigation auf eine Strecke führen, die wir in unserer Karte nicht einmal finden. Lieber nicht!

Endlich taucht die Lodge in der Ferne auf. Sie liegt landschaftlich wunderschön eingebettet in die Felsen. Ist doch gar nicht so übel – ich habe ehrlich gesagt Schlimmeres erwartet. Ich lasse Mama und Nico erst mal im Auto und checke uns ein. Der Zugang zur Lodge ist sehr ansprechend gestaltet, man schlängelt sich durch Felsen über Stege in Richtung Hauptgebäude. Sehr nett!





An der Rezeption gibt es keinen Begrüßungstrunk und hier steppt der Bär! Alle Nationalitäten sind vertreten. Bis ich endlich an der Reihe bin und ich nochmal ausdrücklich nach dem bestätigten Interleading Room mit Blick nach vorne frage, teilt man mir lapidar mit, dass wir weder ein Zimmer Interleading, noch mit Blick nach vorne bekommen können :woohoo: .

Ich teile ebenso lapidar mit, dass dies bestätigt und bezahlt wurde und ich darauf bestehe :evil: . Auch ein zweites Mal wird bedauert, bis ich nach dem Manager frage. Der läßt sich zwar nicht blicken, aber ich bekomme zumindest zwei Zimmer nebeneinander mit Blick nach vorne. Aha, geht doch!

Die Bungalows liegen relativ weit verteilt am Fusse des Berges und es ist schon ein gutes Stück zu Fuß vom Haupthaus gesehen.





Parken darf man vor den Zimmern auch nur zum Be- und Entladen, danach muss das Auto zum Hauptparkplatz zurück gefahren werden. Was für ein Umstand! Und dieser bringt in den Morgenstunden auch eine gewisse Geräuschkulisse mit sich, insbesondere wenn die Reisebusse vorfahren – ein Spaß sage ich Euch!

Die Zimmer sind wie erwartet zweckmäßig, etwas düster und nicht so wirklich porentief rein – aber da war ich ja schon vorgewarnt.



Wir packen aus und richten uns für die nächsten beiden Tage soweit es geht gemütlich ein. Dann haben wir echt Hunger.

Über die Holzstege spazieren wir zum Haupthaus. Uns begegnen eine Echse, ein Rock-Dassie und ein hübscher Bokmakiri (Danke Konnie+Bele!):








Vor dem Essen bewundern wir noch die Felsgravuren am Eingang der Lodge:





Im Speisesaal ist noch nicht viel los, denn wir sind früh. Der uns zugewiesene Tisch gefällt mir nicht so richtig gut, da es trotz Heizpilzen bitterlich kalt durch die heruntergelassenen Planen zieht. Ich frage nach einem Tischchen für uns Drei weiter hinten. Leider sind die Mitarbeiter nicht ganz so flexibel und bestehen auf der festen Voreinteilung der Tische :dry: . Nun gut, wir sind warm angezogen und werden es überleben.

Da die Lodge fully booked ist, gibt es Buffet – das sieht auch alles wirklich ansprechend aus! Es gibt zwei Suppen, diverse Vorspeisen, Kudu, Springbock, Hühnchen, Kassler und Rinderbraten und allerlei Beilagen. Zum Dessert gibt es Süßspeisen und Obst.

Uns schmeckt es anfangs auch alles sehr gut, allerdings trägt der eisige Wind, der direkt auf unsere Teller bläst dazu bei, dass alles innerhalb von Sekunden eisekalt wird und demzufolge dann auch nicht mehr wirklich gut schmeckt. Nun gut – wir sind hungrig und holen in kleinere Portionen nach.

Nach dem Essen stapfen wir bibbernd durch die Dunkelheit ausgerüstet mit Taschen- und Stirnlampen zurück zu unseren Zimmern und fallen recht schnell in einen tiefen Erschöpfungsschlaf! Was für ein Tag!

Morgen besuchen wir das Damara Living Museum, die Organ Pipes und machen uns auf die Suche nach den Wüsten-Elis – ob wir wohl erfolgreich waren?
Letzte Änderung: 16 Jun 2016 16:29 von Applegreen.
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Mittwoch, 26.8.2015 Damaraland Twyfelfontain Country Lodge

Heute wollten ein wenig länger (also so bis um 7.00 Uhr :P ) schlafen, aber nicht einmal das ist uns vergönnt :sick:

Direkt Vor unserem Zimmer donnert ein Bus für eine Reisegruppe heran und lässt während der gesamten Beladezeit (ca. 45 Minuten) den Motor laufen! Dann rollen Koffer aus allen Richtungen um unser Haus und der Bus wird, begleitet von lautstarken Unterhaltungen in einer mir unverständlichen Sprache, geentert – also heißt es auch für uns: Raus aus den Federn – ein neuer Tag liegt vor uns! :whistle:

Die Auswahl des Frühstückbuffets ist recht ansprechend - der Kaffee ist dann aber auch schon mal aus und keiner der zahlreich anwesenden Angestellten bemüht sich um Auffüllung der Kannen :sick: . Aber wir haben heute ja definitiv keinen Stress B) .

Während des Frühstücks überlegen wir, wie wir den restlichen Tag bis zu unserer schon gebuchten nachmittäglichen Suche nach den Wüstenelefanten vertreiben wollen. Wir könnten ja auch einen Faulenzertag zur Erholung einlegen, aber meine Mutter findet die Idee gar nicht gut! Sie möchte auf jeden Fall etwas unternehmen!

Die Felsgravuren in Twyfelfontain kennen Nico und ich schon und wir finden, dass der Fußmarsch dort für meine Mutter doch recht beschwerlich werden könnte. Da wir auf Ai-Aiba ohnehin schon recht eindrucksvolle Zeichnungen sehen konnten, entscheiden wir uns für einen Abstecher zum Damara Living Museum und den Organ Pipes.

Heute ist die Wetter- bzw. Smog-/Dunstlage übrigens unverändert :sick: Und los geht's:










Im Damara Living Museum angekommen, endet gerade eine Führung und wir beginnen mit dem eigentlichen Abschluss, der Tanz- und Gesangsdarbietung.

















Unser Führer ist ein recht pfiffiger junger Mann, der sogar ein wenig Deutsch spricht.
Nach der Tanzdarbietung verlassen die rechtlichen Besucher das Museum und wir bleiben für die verbleibende Zeit die einzigen Besucher – ich hätte eigentlich damit gerechnet, dass hier in der Hochsaison deutlich mehr los ist.

Das Dorf besteht aus nachgebauten kleinen Hütten. Wir lernen etwas über die traditionellen Heilkräuter, über die Lederherstellung bis hin zur Schmiedekunst und es wird veranschaulicht, wie früher das Leben in einem Dorf der Damara ausgesehen haben könnte.

Wir dürfen an Pflanzen riechen, die nach Menthol duftet und die Atemwege frei macht.
Außerdem erfahren wir, dass ein heißer Wickel aus Elefantendung gegen geschwollene Beine und Knochenprobleme hilft. Das findet meine Mutter durchaus interessant ;-)












Anschließend demonstriert unser Guide mit einem jungen Mann ein Spiel, mit dem die Chiefs zweier Dörfer Konflikte beigelegt haben. Teilweise wurde auch um das gesamte Dorf einschließlich der dort lebenden Frauen gespielt. Unter Umständen konnte ein Spiel mehrere Tage dauern.



Es gibt auch eine Nachbildung der Hütte des Chiefs, der als einziger mehrere Frauen haben durfte, die in der gegenüberliegenden Hütte untergebracht waren.

Bei dem Dorfschmied werden interessante Werkzeuge und Waffen geschmiedet. Unter anderem ein Multifunktions-Werkzeug, das nützlich für verschiedenste Arbeiten sein kann.



Zwei junge Männer zeigen uns, wie früher Feuer entfacht wurde. Das war neben der Fähigkeit zum Jagen eine Grundvoraussetzung für junge Männer, um eine Frau nehmen zu können.
Mir bleibt besonders der begleitende Ausruf „Go-Go-Go“ in Erinnerung :side: !













Hier werden Tierhäute bearbeitet, Kleidung und Kissenfüllungen hergestellt:





Die Frauen stellen hübschen Schmuck und Dekorationsartikel her, die am Ausgang käuflich erworben werden können.

Auch er gehört zur Dorfgemeinschaft ;)



Die Dorfbewohner leben heute nicht mehr in diesen Dörfern, vielmehr ist es ihr Arbeitsplatz. Durch das Projekt erhalten sie ein festes Einkommen, gleichzeitig wird so ihre traditionelle Kultur erhalten und Besuchern zugänglich gemacht.

Dieser kleine Exkurs hat meiner Mutter ausgesprochen gut gefallen und insbesondere das Wissen über heilende Pflanzen hat sie sehr beeindruckt.

Weiter geht es das kurze Stück zu den Organ Pipes. Nico ist völlig überrascht, dass hier seit seinem letzten Besuch im Mai plötzlich ein Hüttchen nebst Kassiererin steht.
Für die Besichtigung der Organ Pipes stehen NAD 50,-- an. Ich finde das in Ordnung, schließlich spülen die Einnahmen wieder Geld in die Kassen für die Menschen in der Region (hoffe ich zumindest). Auf jeden Fall wurde wieder mindestens 1 Arbeitplatz geschaffen.

Die Organ-Pipes selbst sind bei diesen Lichverhältnissen natürlich auch kein grandioses Spektakel, aber wenn wir schon da sind, gibt es auch ein paar Fotos. Meine Mutter schaut es sich nur von oben an – auch hier ist der Weg nach unten zu beschwerlich.


















Wir treten anschließend gemütlich den Rückweg zur Lodge an und ruhen uns noch ein wenig aus, bevor es los geht zur Ephemeral Dry River Bed Tour :woohoo: !

Wir sind pünktlich am Treffpunkt. Es stehen 2 Unimogs bereit . Der 2. Wagen ist schon relativ gefüllt mit einer italienischen Reisegruppe.

Also nehmen wir im 1. Wagen Platz, was sich als Glücksfall herausstellen wird. Zum einen haben wir Carlos als Guide und Fahrer - er ist ein super netter und kompetenter Guide. Zum anderen ist die Lautstärke in unserem Fahrzeug doch etwas gedämpfter!

Ich hatte schon bedenken, dass meine Mutter nicht auf die Safari-Fahrzeuge klettern kann, aber hier (und auch fast überall) gibt es eine bequeme Leiter zum Einsteigen. Carlos schleppt vor der Abfahrt sogar noch völlig unaufgefordert zwei Kissen und Decken für meine Mutter an – er macht sich Sorgen wegen des unwegsamen Geländes und dem Geschaukel - ein wahrer Gentleman :) !

Jetzt geht es aber endlich los! Carlos berichtet, dass wir heute sehr weit fahren müssen (so ca. 40 KM), da die Elefanten zuletzt in einem eher schwer zugänglichen Gebiet weiter entfernt gesehen wurden. Mir schwant ja eher nichts Gutes und will mal nicht zuviel erwarten :S

In der kleinen Ansammlung einzelner Häuser in der Nähe, holen wir noch einen Tracker ab, der Carlos bei der Suche unterstützen soll.

Zunächst lehnen wir uns entspannt zurück und genießen die Fahrt durch die unwirkliche Landschaft. Es ist schon wieder ziemlich kalt und auch das Licht ist leider immer noch nicht wirklich gut.







Feenkreise am Wegesrand :) !










Was das wohl wieder für ein Vögelchen ist :silly: ? Danke Konni :kiss: - es ist eine Rüppellstrappe!





Mitten im Nirgendwo taucht eine Werkstatt auf. Dort werden LKW und Safari-Fahrzeuge repariert. Von dort aus geht es zu den Mitarbeiterunterkünften einer nahe gelegenen Lodge, die wir auch sehen können. Ich vermute, es war die Doro Nawas Lodge, bin mir allerdings nicht sicher.
Hier halten wir an, Carlos spricht mit dem Guide der Lodge, der er heute morgen wohl einige Elefanten aufspüren konnte. Uns bleibt Zeit ein paar Fotos zu machen:







Es soll nun weitergehen, jedoch hat das 2. Fahrzeug Probleme – uns wird schon etwas Bange, ob es überhaupt weitergeht :sick: . Endlich springt das Auto an!

Wir fahren nun wortwörtlich über Stock und Stein hinein in das Trockenflussgebiet und ich gebe innerlich die Hoffnung schon auf :unsure: Wir sind schon ziemlich lange unterwegs.














Carlos fährt zielstrebig in Richtung eines Hügels. Wo sollen da denn bitteschön Wüstenelefanten sein :ohmy: ? Das sind doch keine Berggemsen oder Klippspringer! Ich sehe nichts – Ihr etwa :whistle: ?









Da stehen Sie! Tatsächlich ! Mitten im Berg - man muss zunächst schon zweimal hinschauen , um wirklich ALLE zu erkennen:






























Wir können uns gar nicht sattsehen - sind sie nicht schön?




























Carlos vermisst jedoch das 2. Auto mit den Italienern. Weit und breit ist weder etwas zu sehen oder zu hören. Also müssen wir zurückfahren, um nachzuschauen, was da wohl los ist :evil:

Glücklicherweise finden wir kurz darauf den 2. Unimog wieder – ein paar der Gäste mussten wohl mal zur Bush-Toilet!

Nun wollen wir schnell wieder zurück zu den Elefanten. Andächtig und sehr ausgiebig beobachten wir die Gruppe von 15 Tieren:
























(Entschuldigt die Bilderflut, aber ich kann mich nicht für eine kleinere Auswahl entscheiden :whistle: )

Nach einer Weile hören wir, wie Carlos lautstark und wirklich böse zwei eher elegant mit Hals- und Einstecktuch gekleidete Herren aus dem 2. Auto zurückpfeift :huh: . Die beiden sind mal eben ausgestiegen, um ein Selfie mit den Elefanten abzulichten :blink: !

Carlos ist stinksauer und erklärt den Gigolos aus Bella Italia , dass ein Wüstenelefant einen Menschen am Boden durchaus als Gefahr erkennen kann und bis zu 60 Kmh schnell werden kann. Er fordert die beiden Seniorenmodels auf, sofort wieder in den Wagen einzusteigen!

Entweder haben sie wirklich nicht verstanden oder, wie wir alle glauben, wollten nicht verstehen: sie spazieren die ganze Zeit durch die Gegend :sick: :pinch:

Ich habe schon die Überschrift des Eintrags hier im Forum vor Augen: „Wüstenelefant attackiert Touristen im Damaraland“ ]! Es ist doch unglaublich wie ignorant und dumm manche Menschen sein können! In unserem Wagen herrscht nur kollektives Kopfschütteln und absolutes Unverständnis :pinch:

Aber wir haben ja besseres zu tun als uns über das Wohl der Dressman Gedanken zu machen :woohoo: .

Wir beobachten lieber die schönen Tiere, wie sie den Berg hoch und hinunter steigen und die Wurzeln verspeisen:









Nein, es hört noch nicht auf - Sorry B)
















Wie nah wir sind :cheer: :







Auch das schönste Erlebnis geht einmal zu Ende und es dämmert schon als wir den Rückweg zur Lodge antreten.







Wir halten noch auf einer kleinen Anhöhe für einen „Sun“- oder besser „Dunst“-Downer. Die Sonne sieht man zumindest in einem schönen Rot:




















Dies könnte auch Packman sein :)




Es gibt einen roten Sekt in Silberkelchen – „Cheers“. Meine Mum bleibt im Wagen sitzen und ist happy :laugh:





Auf dem kurzen Weg zu Lodge frieren wir trotz warmer Kleidung und dicken Decken.Ein erlebnisreicher Tag geht für uns alle zu Ende. Von Carlos verabschieden wir uns ganz herzlich und bedanken uns noch einmal für seine Fürsorge!

Dann begeben uns direkt zum Abendessen - glücklicherweise hat der Wind nachgelassen und das Essen wird nicht ganz so schnell kalt! Heute gibt es wieder Buffet – zwei Suppen, diverse Vorspeisen, Zunge, Krokodil, Roastbeef, Schwein, Lamm und diverse Beilagen. Zum Dessert gibt es Süßspeisen.

Die Belegschaft der Lodge singt und tanzt übrigens jeden Abend für die Gäste, allerdings bekommen wir das nur noch akustisch in unseren Betten mit!

So, ich hoffe sehr ich habe Euch mit Fotos nicht überstrapaziert :lol: Wem es nicht gefällt, der muss es sich ja nicht anschauen - unsere ersten Wüstenelefanten bedürfen einer entsprechenden Würdigung :P Dafür wird der nächste Beitrag wieder etwas kürzer :whistle:

Fortsetzung folgt! Es geht weiter in Richtung Etosha Safari Lodge über die Vingerklip Lodge und das Ugabtal!
Letzte Änderung: 17 Sep 2015 13:55 von Applegreen.
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