Donnerstag, 19.02.2015 / Swakopmund – Living Desert Tour
Pünktlich um 8.00 Uhr werden wir von Douglas, unserem Guide von Living Desert Adventures, abgeholt.
Am heutigen Vormittag werden wir uns den Kleinen und Kleinstlebewesen in den Dünen von Swakopmund widmen.
Der Landy, in dem wir Platz nehmen dürfen, scheint uns ein geeigneter fahrbarer Untersatz für diesen Ausflug zu sein. Wir holen noch zwei Damen an einem Hotel ab und fahren in Richtung des Wüstengürtels zwischen Swakopmund und Walvis Bay .
Bei diesen Touren wird strengstens darauf geachtet, dass Geröllflächen nicht beschädigt werden, um dem Öko-System keinen Schaden zuzufügen.
Die Tour startet nur wenige Meter außerhalb von Swakopmund im Flussbett des trockenen Swakop River.
Hier steigen wir aus und Douglas erklärt uns anschaulich und ausführlich den Lebensraum Wüste. Die Wüstentiere leben eher auf der windabgewandten, weichen Seite, denn hier sammeln sich die durch den Wind angewehten die Gräser und Samen.
Douglas bezeichnet das als "Dünen-Müsli", das die Silberfische gerne fressen - die Käfer wiederum fressen die Silberfische - Echsen die Käfer und Schlangen die Echsen.
Schon bald findet er diese Baby-Blindschleiche:
Und diesen Tok-Tokkie:
Weiter geht es tiefer in die Wüste hinein. Immer wieder halten wir an, um nach Spuren auf den Dünen zu suchen. Douglas ist ganz in seinem Element
Auch hier ist die Landschaft beeindruckend.
Douglas entdeckt die erste Schlange - eine Namib Sidewinder:
Auch wir gehen auf die Suche - unsere erste Aufgabe besteht darin, ein Chamäleon zu finden – was mir dann tatsächlich auch gelingt
Die Landschaft lädt auch immer wieder zum Fotografieren ein:
Auf der Weiterfahrt entdecken wir diese Wespe, die sich gerade wieder in den Sand eingräbt.
Douglas ist ständig auf der Suche nach weiteren Lebewesen der Wüste.
Und entdeckt tatsächlich eine Dancing White Lady:
Die Weiterfahrt eröffnet immer neue Formationen der Dünenlandschaft:
Eine Hornviper
Es ist noch ein Jungtier und wir fotografieren aus sicherem Abstand, denn diese Spezies ist äußerst giftig. Da sie so friedlich ist, lassen wir sie in Ruhe und ziehen weiter durch die Wüste.
Schon bald entdecken wir ein weiteres Chamäleon. Und heute ist definitiv sein Glückstag :
Für einen weiteren Leckerbissen werden keine Mühen gescheut:
Wir fahren wieder ein Stückchen weiter:
Douglas sucht und buddelt was das Zeug hält.
Zum Abschluss finden wir noch diese farbenprächtige Schönheit - einen Palmatogecko:
Es sei angemerkt, dass jedes Tierchen mit aller Vorsicht wieder in sein Gebiet zurückgesetzt wird und sofern erforderlich mit ausreichend Schatten versorgt wird

)
Wir beenden den diese beeindruckende Wüstentour mit einer rasanten Fahrt durch die Dünen bis zu dem Punkt, an dem der Atlantik auf die Dünen trifft.
(Das sind übrigens wir, damit Ihr wisst, bei wem Ihr überhaupt mitfahrt

)
Douglas fährt uns zurück in die Stadt und wir nutzen den Nachmittag für einen Stadtbummel.
Für den Abend sind wir wieder mit Eva verabredet, auch um die Einzelheiten für den kommenden Teil unserer Reise zu besprechen. Und weil es uns vorgestern so gut geschmeckt hat, gehen wir wieder zu Christian in den „Western Saloon“.
Nach einem leckeren Essen verabschieden wir uns von Eva und genießen unseren letzten Abend am Atlantik.
Morgen geht es dann weiter in Richtung Süden.