THEMA: Namibia zum Zweiten....faszinierend
15 Mai 2014 21:34 #337237
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an Tengu:
leider kenne ich den Namen dieser Blume nicht - ich muss bei unserer nächsten Namibia-Reise unbedingt ein Planzen- und Blumenführer dabei haben...
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15 Mai 2014 22:41 #337239
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15. Oktober 2013 Okonjima - Okaukuejo

Unsere Reise geht weiter Richtung Etosha-Park. In Otjiawarongo machen wir ein kurzer Halt an der Tankstelle und im Spar. Am früheren Nachmittag erreichen wir schon das Anderson-Gate. Unser Busch-Häuschen in Okaukuejo ist nur ein paar Schritte vom Wasserloch entfernt. Da es sehr heiss ist, sind ausser 3 Elefanten keine Tiere am Wasserloch.
Um der Hitze etwas zu entfliehen, machen wir am späteren Nachmittag eine kleine Pirschfahrt im klimatisierten Auto in der Nähe von Okaukuejo. Auf dem Weg zum ersten Wasserloch entdecken wir 2 Löwen, die friedlich im trockenen Buschgras schlafen, wir schrecken einige Springböcke und Zebras auf und eine Giraffenmutter mit ihrem Jungen ist auf dem Weg ans Wasserloch. Bei unserer Ankunft am Wasserloch Nebrownii erwartet uns eine Überraschung.... 4 Löwenmütter mit 8 jungen Löwen sind im Anmarsch... wir können nur noch staunen! Etwas später kommen noch 2 männliche erwachsene Löwen dazu. Die Kleinen spielen zusammen wie junge Katzen, es kommt uns vor wie der kleine Simba mit Mufasa im Film "der König der Löwen", einfach faszinierend und so niedlich. Ein Live-Spektakel auf einer Distanz von ca. 20m.
Überwältigt von dem Löwenspektakel fahren wir wieder zurück nach Okaukuejo, gerade rechtzeitig zum wunderschönen Sonnenuntergang. Beim Einnachten spazieren wir noch einmal ans Wasserloch. Es ist recht ruhig, auf einmal spürt man eine gewisse Unruhe bei den anwesenden Elefanten und Giraffen. Der Grund dafür ist ein Nashorn, das gemächlich aus dem Gebüsch kommt. Schnell wird es jetzt dunkel, es wird Zeit für ein Schlummertrunk. Eine Schulklasse singt rythmische, nambische Lieder im Restaurant und machen richtig gute Stimmung. Zufrieden gehen wir schlafen in unser klimatisiertes Häuschen und bedauern die Gruppe junger Camper auf dem Platz neben uns, die in ihren Zelten bei dieser Hitze wohl nicht so gut schlafen werden wie wir...













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16 Mai 2014 00:17 #337245
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16. Oktober 2013 Okaukuejo - Dolomite Camp (Etosha)

Wir sind schon früh wach und machen unsere Sachen wieder bereit zur Weiterreise. Vorerst fahren wir hinaus in die Etosha-Salzpfanne - eine riesige, eindrucksvolle, weisse Ebene. Dann geht's weiter in den westlichen Teil des Etosha-Parks bis zum Dolomite-Camp. Schon beim ersten Wasserloch Ozonjuitji m'Bari hat es Tiere soweit das Auge reicht... Zebras, Springböcke, Oryx, Strausse und zwei Löwen, welche die Unruhe bei den anderen Tieren verursachen. Die Löwen lassen die anderen Tiere nicht ans Wasserloch, erst als sich zwei Elefanten dem Wasserloch nähern, ziehen sich die Löwen etwas zurück und auch die anderen Tiere geben den Weg frei für die Könige am Wasserloch.
Während die zwei Elefanten sich ruhig am Wasserloch verköstigen, gibt's ganz plötzlich wieder Aufruhr in den Herden. Ein Löwe hat mit einem riesigen Sprung ein Oryx überfallen, der zweite Löwe springt dazu und der Oryx wird qualvoll von den Löwen behandelt bis er endlich zu Tode gebissen wird. Welch ein grausames Naturspektakel! Es ist grausam, wie der Oryx sich mit allen Kräften versucht sich zu befreien, doch auch mit seinem spitzigen Geweih hat er gegen die zwei Löwen keine Chance.
Ganz mitgenommen von diesem grausamen Spektakel fahren wir weiter. Uns ist wieder einmal bewusst geworden, wie die Regeln in der Natur brutal sein können, aber nur so wird die Tierwelt reguliert.
Bald kommen wir zu einem weiteren Wasserloch, Bitterwater, wo eine ganze Elefantenfamilie, vom kleinen Elefantenjungen bis zum alten Bullen, ihren Durst gelöscht haben. In der Ferne, im Schatten eines Sandhügels liegen 6 Löwen, immer lauernd auf eine weitere Beute.
Das nächste Wasserloch, Olifantsrus, wird bewacht von zirka 60 Geiern. Trotzdem wagen sich Springböcke und Zebras ans Wasserloch zum Trinken. Von Weitem kommt eine ganze Herde Gnus, als sie jedoch fast beim Wasserloch angekommen sind erblicken sie die Geier und wie vom Pfeil getroffen kehren sie um und fliehen so schnell sie nur können. - Es ist beeindruckend wie die Regeln unter den Tieren an den Wasserlöchern eingehalten werden...
Auf der Weiterfahrt zu unserm Tagesziel, werden wir belohnt mit weiteren Begegnungen der Tierwelt des Etosha - wie Erdhörnchen, Giraffen, Zebras und einer Straussenfamilie.
Die einzige Lodge im westlichen Teil des Etosha-Parks ist auf den Dolomite-Hills - mit zirka 20 Häuschen auf der Hügelkette verteilt. Dieses Camp ist nicht mit einem Sicherheitszaun gegen die wilden Tiere abgesichert. Das ist auch der Grund, warum wir nach Sonnenuntergang nicht mehr alleine zu Fuss unterwegs sein dürfen. Unsere Lodge ist sehr luxuriös mit einem eigenen Swimmingpool. Vom Balkon aus haben wir einen überwältigenden Ausblick über den Etosha - eine grosse Pavianfamilie und lustige Klippschleifer, welche sich auf den Felsen unter dem Häuschen herumtummeln, Elefanten, Zebra's und Griraffen, die friedlich durch die Ebene ziehen.
Und einmal mehr ein traumhafter Sonnenuntergang über den Weiten Namibias... mit anschliessendem Vollmond am afrikanischen Nachthimmel, welcher selbstverständlich auch fotographisch festgehalten werden muss...























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17. Oktober 2013 Tiersafari um die Dolomite-Hills

Bei Sonnenaufgang machen wir uns bereit für unsere Tour um die Dolomite-Hills und die Beobachtung der Tiere an den Wasserlöchern. Bevor die grosse Hitze (38° am Schatten) wieder da ist, sind wir beim Wasserloch Rateldraf und haben einmal mehr das Glück zahlreiche Tiere anzutreffen - Eine Giraffenmutter mit ihrem Jungen, Zebras, Gnus, Kudus und Oryx. Heute sehen wir zum ersten Mal die Bergzebras, eine seltene Art von Zebras, deren Streifen anders verlaufen als bei den Steppenzebras. Hautnah erleben wir ein Kampf von zwei Oryx. Mit ihren spitzigen Geweihen versuchen sie einander herauszufordern. Der Kampf geht zum Glück friedlich aus.
Auf unserer Weiterfahrt erleben wir eine traurige Szene in der Tierwelt - ein toter Giraffe liegt im hohen Steppengras und ein anderer Griaffe steht daneben und macht Totenwache. Etwas nachdenklich kommen wir beim Wasserloch Jakkalswater an. Es ist unglaublich was wir da wieder für ein Spektakel erleben. Drei Elefanten, 2 Nashörner, Kudus, Springböcke, Oryx - wir können nur staunen und in respektvoller Distanz das Treiben beobachten. Unterdessen ist Mittag geworden und sehr heiss. Wenn die Hitze nicht so unerträglich wäre, könnten wir stundenlang diese Tierwelt beobachten!
Wir sind froh, dass wir uns im "eigenen" Pool etwas abkühlen können um der Nachmittagshitze etwas zu entfliehen.

















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18. Oktober 2013 Etosha - Khowarib-Lodge (Kaokoveld)

Schon heisst es wieder Abschied nehmen vom Dolomite-Camp und vom Etosha Park mit seiner beeindruckenden Tierwelt. Früh fahren wir wieder los, wir haben eine lange Strecke vor uns. Auf dem Weg zum Galton Gate machen wir einen letzten Halt an einem Wasserloch. Auch diesmal haben wir grosses Glück - es herrscht schon wieder regen Betrieb und wir geniessen diesen Moment ganz besonders - es fällt uns schwer, uns von dieser grandiosen Tierwelt zu verabschieden.











Nach einem kleinen Missverständnis am Galton Gate, welches sich dann mit einem Trinkgeld erledigen liess (ich habe die Parkgebühren nicht bei dem offiziellen Büro etwa 10 km vor Parkausgang bezahlt), kommen wir auf eine geteerte Schnellstrasse und fahren Richtung Kamanjab. Pfeiffengerade verläuft die Strasse, wie fast überall in Namibia. Die Landschaft ist wieder ganz anders, spezielle Steinformationen, Gebüsche und die bekannten Zäune der Farmen der Strasse entlang. In Kamanjab, ein kleines Dorf südlich des Etoshas, treffen wir auf eine Gruppe Schulkinder, es ist Mittag und wir müssen unbedingt wieder auftanken und etwas Bargeld auftreiben.





Die Tankstelle ist neben dem "Supermarkt". Aber wo finde ich ein Bankomat? Da ich auch den Wasservorrat auffüllen muss, gehe ich in den Supermarkt und siehe da - mitten im Geschäft, zwischen Tüten und Regalen steht ein Bankomat... Es braucht jedoch etwas Geduld und mehrere Anläufe bis der Automat ein paar namibische Dollarnoten ausspuckt. Auf der Weiterfahrt Richtung Westen treffen wir auf ein paar Eselskarren, ein beliebtes Transportmittel im Nordwesten Namibias... Die einfachen Hütten der Damarabevölkerung wechseln sich ab mit einer neuen faszinierenden Landschaft...













Vor Palmwag überqueren wir den Grootfonteinpass und weiter geht's auf den staubigen Pisten Richtung Sesfontein. Obschon es in dieser Gegend fast 2 Jahre nicht mehr geregnet hat, ist die Landschaft faszinierend und abwechslungsreich. Wir begegnen ein paar Bergzebras, im Gebüsch hie und da ein Autowrack.










Bei Palmwag fahren wir durch die Veterinärsgrenze und es wird kontrolliert, ob wir kein Fleisch transportieren. Diese Kontrolle wurde nach der Rinderpest im 1997 eingeführt. Hier befindet sich auch die letzte Tankstelle bevor man ins Kaokoveld fährt - 3 Tanksäulen am Rande einer staubigen Piste... Der Tankwächter bittet uns, bei unserer nächsten Reise nach Namibia ein Schweizersackmesser mitzubringen...
Schnurgerade geht die Piste Richtung Norden, eine richtige Berg- und Talfahrt da die Piste viele ausgetrocknete Flussbeete durchquert. Das Gefühl von Freiheit in dieser Unendlichkeit ist immer wieder von Neuem überwältigend.







Auf dieser Piste zu unserem Tagesziel in der Khowarib Schlucht am Hoanib-Fluss, erscheint vor uns auf einmal eine riesige Staubwolke. Es bleibt uns keine Wahl, wir müssen direkt durch den Sandsturm fahren, es windet sehr stark und wir sind froh, dass wir uns im Auto vor Sand und Wind schützen können. Zum Glück hat sich der Sturm gelegt, als wir bei der Lodge ankommen und freundlich empfangen werden. In unserem Häuschen, direkt am Fluss hat jedoch der Sandsturm seine Spuren hinterlassen, von den Bettdecken muss erst mal die beachtliche Sandschicht abgeschüttelt werden...








Der Hoanib-Fluss ist nur noch ein kleines Bächlein, aber es reicht um etwas Grün in die staubige Landschaft zu bringen. Es ist sehr heiss in der Khowarib-Lodge aber es ist sehr gemütlich hier. Wir sind recht müde nach der langen Reise und nach einem Nachtessen unter dem Sternenhimmel schlüpfen wir früh unters Moskito-Netz für die Nachtruhe, die jedoch durch das Gequake der Frösche am Fluss etwas gestört wird.



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17 Mai 2014 21:41 #337403
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19. Oktober 2013 - Besuch im Himba Dorf

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zu einem Himba-Dorf nördlich von Sesfontein. Unser Guide ist auch ein Himba. Er lebt jedoch nicht mehr als Nomade. Da er die Sprache der Himba spricht, führt er Touristen zu den Himba-Dörfer. Es hat in dieser Gegend seit langem nicht mehr geregnet, darum sind die Männer mit den Rinderherden weit weg gezogen, wo es noch etwas Futter für die Rinder hat. Die Frauen und Kinder bleiben während dieser Zeit zurück im Himbadorf.
Die Himbas sind die letzten Nomaden Namibias. Die Frauen reiben sich mit einem Gemisch aus zermahlenem Roteisenstein, Fett und Kräutern ein, zum Schutz gegen Sonne und Flüssigkeitsverlust. Die Frauen tragen schöne selber gemachte Schmuckstücke, jedes Schmuckstück hat eine spezielle Bedeutung. Die verheirateten Frauen tragen meistens ein Fellkrönchen mit langen Zöpfen. Wir sind beeindruckt von dieser Einfachheit und bedanken uns respektvoll bei diesen Frauen.









Mit viel Staub geht es im offenen Safariauto wieder zurück in die Lodge. Es ist schon sehr heiss obschon erst 11 Uhr vormittags ist. Es wir zu heiss in unserem Häuschen und wir machen es uns gemütlich an der offenen Bar. Hans nimmt ein abkühlendes Bad bevor wir wieder ein köstliches Nachtessen unter dem Sternenhimmel geniessen dürfen.








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