THEMA: Reiseberichts-Adventskalender: Namibia 2013
02 Dez 2013 22:15 #315304
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Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch erst mal unsere Reiseroute vorstellen, die wir in genau dieser Form vorab (mit tatkräftiger Unterstützung einiger Forumsmitglieder) festgelegt und auch bereits fix gebucht hatten. Im Nachhinein betrachtet war das auch sinnvoll, da einige Unterkünfte ausgebucht waren (vor allem die Lodges) und die Entfernungen zwischen den Übernachtungsmöglichkeiten doch teilweise recht groß sind.





13.09.2013 Flug München – Johannesburg – Windhoek (SAA)
14.09.2013 Windhoek – Hochland Nest (Lodge)
15.09.2013 Hochland Nest – Okonjima (Omboroko Campsite)
16.09.2013 Okonjima
17.09.2013 Okonjima – Onguma (Campsite)
18.09.2013 Onguma – Okaukuejo (Campsite)
19.09.2013 Okaukuejo
20.09.2013 Okaukuejo – Vingerklip Lodge (Lodge)
21.09.2013 Vingerklip Lodge – Sam’s Giardino (Hotel)
22.09.2013 Sam’s Giardino
23.09.2013 Sam’s Giardino – Sesriem (Campsite)
24.09.2013 Sesriem
25.09.2013 Sesriem – Koiimasis (Campsite)
26.09.2013 Koiimasis – Klein Aus Vista (Desert Horse Campsite)
27.09.2013 Klein Aus Vista – Fish River Canon Lodge (Lodge)
28.09.2013 Fish River Canon Lodge
29.09.2013 Fish River Canon Lodge – Bagatelle Kalahari Game Ranch (Campsite)
30.09.2013 Bagatelle Kalahari Game Ranch
01.10.2013 Bagatelle Kalahari Game Ranch – Heinitzburg (Hotel)
02.10.2013 Heinitzburg
03.10.2013 Flug Windhoek – Johannesburg – München (SAA)
04.10.2013 Ankunft München

So, jetzt habt ihr einen ersten groben Überblick, morgen geht’s dann los mit unserer Reise :laugh:

Namibia 2013: Die Ersttäter-Tour
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Namibia/ Botswana 2015: Auf den Spuren der Elefanten
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Südafrika 2020: Von Kapstadt nach Port Elizabeth
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Letzte Änderung: 03 Dez 2013 18:36 von Sorimuc.
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03 Dez 2013 05:57 #315318
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Hallo Sorimuc,

Freue mich schon jeden Tag ein Türchen zu öffnen und deinen RB zu lesen.

Viele Grüße
Do
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03 Dez 2013 18:34 #315382
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13./14.09.2013

Die Anreise von München nach Windhoek klappte ausgezeichnet. In vielen schlaflosen Nächten hatte ich mir ausgemalt, was alles passieren könnte: verlorenes Gepäck, verpasster Anschlussflug, Transfer trotz Buchung nicht vor Ort :unsure: – alles umsonst. Pünktlich um 21:55 Uhr startete die A330 von South African Airways mit uns an Bord Richtung Johannesburg. Während ich nach dem Essen dank „Hangover III“, Oropax und Augenklappe gleich eingeschlafen bin, hat Marc in dieser Nacht kaum ein Auge zugetan. Schlafen im Flieger ist nicht so seins. Mit Rückenwind kamen wir 15 Minuten vor der geplanten Zeit in Johannesburg an, was bei nur einer Stunde geplantem Aufenthalt ein beruhigendes Zeitpolster ist. Und trotz der Tatsache, dass wir an der Passkontrolle bevorzugt behandelt und seitlich vorbei gelassen wurden, waren wir mit die letzten an Bord des Flugzeuges nach Windhoek. Wir mussten sogar einen unserer Handgepäck-Trolleys am Flieger noch abgeben, weil im Passagierraum kein Platz mehr war. Gut, dass da unser Notgepäck für die ersten zwei, drei Tage drin war… :huh:

Um 11:35 Uhr landeten wir in Windhoek, und schon eine Dreiviertelstunde später standen wir mit all unseren Gepäckstücken, den ersten namibischen Dollars im Geldbeutel und einer MTC SIM-Karte im Handy bei unserem Fahrer, der uns zu Stefan und Esme von African Sun Car Hire brachte. Hier nochmal ein herzliches Dankeschön ans Forum für die Immigration-Vordrucke, das hat uns einiges an Wartezeit gespart.

Bereits auf der Fahrt nach Windhoek entdeckten wir am Straßenrand die ersten Paviane und waren natürlich begeistert. Windhoek selbst wirkte am Anfang etwas abweisend auf uns, mit all den Mauern, elektrischen Zäunen und dem Stacheldraht um die Gebäude.
Die Fahrzeugübergabe verlief ohne Probleme, alles war so, wie wir es bestellt hatten. Unser Toyota Hilux mit zwei Dachzelten (hier hätten wir nur eins gebraucht, später waren wir aber froh, dass ein zweites dabei war) hatte schon knappe 150 000 Kilometer auf dem Buckel, war aber alles in allem in einem guten Zustand. Etwas planlos und unter mehrfacher Betätigung des Scheibenwischers :silly: irrten wir durch Windhoek, bis wir endlich die Umgehungsstraße und die C28 gefunden hatten.







Nach einer weiteren Stunde erreichten wir unsere erste Unterkunft, das Hochland Nest. Für die erste Nacht hatten wir uns für ein „richtiges“ Bett entschieden, was auch gut so war – wir waren schon etwas übernächtigt vom Flug und den ganzen neuen Eindrücken. Wir wurden von Simon super freundlich mit einem kühlen Erfrischungsgetränk begrüßt. Unser kleines Chalet, welches aus Lehm und Holz gebaut war und über Felstreppen erreicht wurde, bot einen tollen Ausblick über die Ebene.









Den Nachmittag verbrachten wir faul am Pool und tranken Appletiser – ein toller Ersatz für Apfelschorle  Hier hatten wir auch unseren ersten direkten Kontakt mit „wilden“ Tieren: zwei zutrauliche Katzen, von denen eine aussah wie unser Mogli, verfolgten uns bis auf unsere Liegen. Auch beim Abendessen waren sie anwesend – mit mitleiderregendem Blick saßen sie vor der Glastür zum Restaurant und drückten sich die Köpfchen platt, durften aber trotzdem nicht rein





Es gab griechischen Salat, Gamesteak und als Dessert Quitte in Wacholdersoße – sehr lecker, das Fleisch war richtig schön zart und rosig! Vom Essen waren wir allgemein den ganzen Urlaub über mehr als begeistert, aber dazu später mehr. Das Windhoek Lager dagegen hat uns nicht überzeugt – aber in Bayern sind wir da ja auch verwöhnt :P
Währenddessen tummelten sich am Wasserloch Warzenschweine, eine Herde Zebras und Kuhantilopen (letztere konnten wir nicht zweifelsfrei identifizieren, dazu war es schon zu dunkel). Außer uns waren nur noch zwei weitere Pärchen da, und es gibt allgemein nur sechs Chalets für maximal 16 Personen – alles sehr familiär und gemütlich. Nach dem Essen verzogen wir uns aufs Zimmer, wir waren sehr müde und lagen schnell in den Federn.
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04 Dez 2013 17:32 #315558
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15.09.2013

Um 06:41 Uhr sind wir aufgewacht – vom Geräusch unserer klappernden Zähne. Hatten wir am Vortag noch über die Heizdecken im Bett gelacht („Wir sind doch in Afrika!“), suchten wir jetzt schnellstens den Schalter der selbigen und kuschelten uns nochmal tief in die Kissen :lol:
Beim Frühstück lernten wir zwei herrliche Gesellen kennen: zahme Erdmännchen, die auf Schinken- und Käsekrümel hofften und von der Belegschaft liebevoll Damon und Useless genannt werden.







Andere Gäste fütterten sie mit einem Schälchen Milch, was zu einer riesigen Sauerei inklusive weißen Erdmännchen-Tapsern auf dem dunklen Holzboden des gesamten Restaurants führte. Die beiden Miezen saßen wieder wild protestierend draußen und beobachteten das Treiben neidisch durch die Glastür.





Leider mussten wir uns aber auch schon wieder verabschieden – hier hätten wir es auch noch einen Tag länger aushalten können. Ein kleiner Klippschliefer „winkte“ uns zum Abschied zu.





Zurück in Windhoek ging es direkt zum Super Spar neben der Maerua Mall. Hier bekommt der Camper alles, was das Herz begehrt – nur Alkohol wird sonntags natürlich nicht verkauft. Zum Glück hat unser Autovermieter als Willkommensgeschenk eine Flasche Weißwein in den Kühlschrank gepackt. Nachdem wir vor dem Supermarkt noch diverse Bettler abwehren mussten, ging es an die Tankstelle (einer der Tankwärter war bewaffnet :sick: ) und dann auf die B1 Richtung Norden. Wir waren schon ein bisschen erleichtert, als wir Windhoek endlich hinter uns gelassen haben und die Reise richtig losgehen konnte. Die Fahrt auf der geteerten Straße war zwar recht eintönig und ereignislos, doch immer wieder sahen wir Warzenschweine und riesige Termitenhügel am Straßenrand.
Etwa 50 Kilometer vor Otjiwarongo bogen wir Richtung Westen ab nach Okonjima, wo wir sehr nett von Simon (scheint ein beliebter Name zu sein) empfangen wurden, der uns auf unsere Campsite Chilala begleitete.





Hier zu campen, ist absolut traumhaft – man hört und sieht keine Menschenseele, die Toilette und die Dusche sind open air mit Aussicht und in der Nähe gibt es einen idyllischen kleinen Pool, den wir die meiste Zeit für uns hatten.

Die Dusche...




...mit Aussicht:




Und...




...die Open-Air-Toilette :P









Nach einem starken Kaffee und einer erfrischenden Dusche befassten wir uns zunächst mit dem Aufbau des Dachzelts, dann betrachteten wir den Sonnenuntergang ganz romantisch von unserem eigenen View-Point aus (haha, Marc und Romantik :silly: ).









Zum Abendessen grillte der Grillmeister Oryx-Steak, Süßkartoffeln und Karotten, dazu gab es leckeren südafrikanischen Weißwein. Am Lagerfeuer ließen wir den Abend ausklingen und lagen schon um 21:30 Uhr im Dachzelt.


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Hochland Nest sieht aber sehr nett aus :cheer: !! Ist notiert ... ;)
Und dann noch Damon und Useless :woohoo: :woohoo:
Sooo süß, hätte ich wahrscheinlich eingepackt B) :whistle:
LG, Nane :)
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04 Dez 2013 22:23 #315619
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Hihi, wer hat den gesagt, dass die beiden noch immer dort sind? ;) :silly:
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