THEMA: Reiseberichts-Adventskalender: Namibia 2013
17 Dez 2013 09:12 #317199
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  • Topobär am 17 Dez 2013 09:12
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Sorimuc schrieb:
Marc entdeckt Rock-Shandy für sich, ich finde, der Geschmack erinnert eher an Hustensaft :sick:
Endlich mal jemand, der es ausspricht. :whistle:
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17 Dez 2013 21:56 #317271
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28.09.2013

Heute Morgen ist es schweinekalt. Wir packen uns bereits vor dem Frühstück warm ein, da um 08:30 Uhr unser Morning Drive in den Fish River Canyon startet. Das Frühstückbuffet ist lecker, wir brauchen nur einen dritten Stuhl am Tisch – Kitty, eine der Hauskatzen, macht es sich auf Marcs Platz bequem, kaum dass dieser aufgestanden ist :laugh:





Mit 40 Minuten Verspätung starten wir dann im offenen Jeep mit Valentino und einem weiteren Pärchen Richtung Canyon. Bis wir dort angekommen sind, sind wir fast erfroren – der Fahrtwind ist eiskalt, trotz zusätzlicher Decken, die wir bekommen.
Der Canyon selbst ist beeindruckend. Wir fahren erst den Hauptaussichtspunkt an, dann den Hikers Point, von wo aus wir zum Main Point zurück laufen. Mit Helga und Ulrich unterhalten wir uns gut und geben den beiden ein paar Tipps für die Weiterreise – sie haben den Großteil ihres Urlaubs noch vor sich, die Glücklichen :unsure:







Nach der nicht mehr ganz so frostigen Rückfahrt essen wir zusammen auf der Terrasse zu Mittag. Später zieht es Marc und mich an den Pool, wo wir wiederum ein Pärchen treffen, das wir schon auf Koiimasis kennen gelernt haben. Sie reisen nun weiter Richtung Kapstadt.
Wir brutzeln in der heißen Sonne – die Temperaturunterschiede eines einzigen Tages sind unglaublich. Am späten Nachmittag nehmen wir einen Aperitif auf der Terrasse, um 18:00 Uhr schließen wir uns zusammen mit vier weiteren Touris dem Sundowner Walk auf den Hügel hinter dem Haus an. Die Aussicht dort oben ist wunderbar, man unterhält sich bei einem Savannah Dry und amüsiert sich über die heute Mittag angekommene schwäbische Reisegruppe. Der Sonnenuntergang ist wieder herrlich romantisch.







Leicht betüdelt machen wir uns an den Abstieg, es geht direkt zum Dinner. Am Buffet gibt es Oryx und, wegen der Reisegruppe, Spätzle und Krautsalat :woohoo: Schmeckt aber alles sehr gut. Kitty ist natürlich auch wieder da und lässt sich ausgiebig streicheln – bis ein Teilnehmer der Reisegruppe, die am Tisch neben uns sitzt, uns bittet, dies zu unterlassen. Er würde von den umherfliegenden Haaren einen Asthmaanfall bekommen und müsste sonst das Restaurant verlassen. Na gut, wenn’s ihm dann besser geht…
Bei einer leckeren Flasche Wein philosophieren wir noch längere Zeit über die bevorstehende Hochzeit und machen uns dann schließlich auf zu unserem Chalet. Leider ist eine der Stufen tiefer als gedacht und ich knicke mit dem linken Knöchel um. Aua, das tut weh! Ich muss mich erst mal kurz setzen – nein, am Alkohol lag's sicher nicht... :whistle:
Mit Marc als Stütze hinke ich zurück zu unserem Häuschen (natürlich dem letzten in der Reihe).
Namibia 2013: Die Ersttäter-Tour
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Namibia/ Botswana 2015: Auf den Spuren der Elefanten
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Namibias Süden + KTP 2017
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Südafrika 2020: Von Kapstadt nach Port Elizabeth
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17 Dez 2013 22:42 #317279
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Hallo Sorimuc,

Hoffentlich hat der Knöchel nichts abbekommen....... B)

Danke für das Mitnehmen. :)

Gute Nacht
Annick
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18 Dez 2013 21:15 #317403
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29.09.2013

Nachts wache ich auf – vor Schmerzen! :S Mein Knöchel ist geschwollen, und erst mit zwei Ibuprofen wird es erträglich. Marc malt sich geistig schon sämtliche Szenarien aus, wie er mich zu einem Arzt oder Krankenhaus bringen kann, wir unseren Urlaub abbrechen etc. Dann schaltet er auch noch die Heizung ein, es wird immer wärmer, eine Mücke schwirrt um meinen Kopf und im Reetdach pfeift fröhlich ein Vogel – ratet mal, wer schläft und wer wach liegt… :evil: Irgendwann bin ich so genervt, dass ich ihn aufwecke – er kümmert sich fix um alle Probleme, und ich kann doch noch ein paar Stunden ruhig schlafen. B) Beim Aufstehen geht es dem Knöchel zum Glück wieder besser, ich kann immerhin auftreten. Wir packen zusammen, verabschieden uns von Helga und Ulrich, die Richtung Aus weiterreisen und frühstücken mit der schwäbischen Busreise. Hr. Asthma hat sich vorsichtshalber gaaaaaanz weit von uns weg gesetzt :whistle: Gut so, denn Kitty holt sich natürlich auch ihre Abschieds-Streicheleinheiten.

Nun sind wir wieder auf Pad - noch ein kleiner Zwischenstopp am Canon Roadhouse:









...und schon gehts wieder weiter. Wir nehmen die D608 Richtung Keetmanshoop, eine schöne Strecke durch die kleinen Karrasberge, die wie eine Achterbahn immer hoch und runter geht.





Kurz nach Keetmanshoop biegen wir zu den Köcherbäumen ab, holen uns ein Permit und laufen ein wenig durch den „Wald“. Die Bäume sind ganz nett anzuschauen, die Klippschliefer zwischen den Felsen gefallen uns aber noch besser :laugh:









Weiter geht’s auf der B1 Richtung Mariental. Der Super Spar, wo wir letzte Einkäufe tätigen wollen, hat aber leider geschlossen – Mist, es ist ja Sonntagnachmittag. Das vergisst man im Urlaub irgendwie. Also ab an die Tankstelle an der B1, zumindest Wasser brauchen wir dringend. Hier scheint halb Mariental versammelt zu sein: Kinder spielen auf den Grünflächen, Erwachsene unterhalten sich in Gruppen auf dem Parkplatz. Wir kaufen ein wenig ein und machen dann noch einen Abstecher zu Wimpy’s – dem namibischen Pendant zu McDonalds. Merke: wer im Lokal essen möchte, sollte nicht an der Theke bestellen (wie wir das getan haben), sondern sich setzen – hier ist die Auswahl an Speisen sehr viel größer (und ansprechender) :blink:

50 km später sind wir auf der Bagatelle Kalahari Game Ranch angekommen. Vor dem Gebäude begrüßt uns ein zahmer Springbok – mit Stücken eines Gartenschlauchs über den Hörnern.





Wir melden uns für den Sundowner Drive inkl. Gepardenfütterung am nächsten Tag an und nehmen dann unsere schöne Campsite Nr. 3 mitten in den roten Kalahari-Dünen in Beschlag.







Marc putzt schon mal das Auto, ich schreibe Reisetagebuch. Später machen wir uns auf den Weg zur Lodge, wo wir Dinner gebucht haben. Wir trinken noch einen Gin Tonic vor dem Kamin, ich bin total begeistert von der stilvollen Einrichtung hier.





Um 19:30 Uhr werden wir zu Tisch gebeten, neben einer Flasche Sauvignon Blanc gibt es Game-Carpaccio, Springbok-Steak und Schokotörtchen. Skunky, der zahme Springbok, lässt sich mit Keksen füttern und zwischendurch flitzt „Garfield“, ein dicker und flauschiger Kater, vorbei (eigentlich heißt er Rusty, aber Garfield ist viel passender :silly: ).







Nach dem Hauptgang werden Buschmänner angekündigt, die einen Regentanz aufführen. Touristisch oder nicht, es macht Spaß, ihnen zuzusehen und der Rhythmus ist ansteckend. Wir buchen auch für den morgigen Abend Dinner und machen uns mit Stirnlampe auf den Rückweg zu unserer Campsite.
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Letzte Änderung: 18 Dez 2013 21:18 von Sorimuc.
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19 Dez 2013 11:56 #317476
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30.09.2013

Heute schlafen wir lange – erst gegen 09:00 Uhr klettern wir aus dem Dachzelt. Unser allzeit gegenwärtiger Freund, der Wind, ist auch wieder da, aber es ist schon angenehm warm. Wir frühstücken gemütlich in der Sonne und genießen das süße Nichts-Tun. Am späten Vormittag machen wir uns auf den Weg zur Lodge, um ein wenig am Pool zu entspannen.





Skunky weidet um uns herum und trinkt aus dem Pool. Später essen wir einen leichten Salat, dann geht es auch schon los zum Game Drive.

Pedro fährt uns und einige andere Gäste über das Gelände der Farm in den roten Kalahari-Dünen. Als erstes stoppen wir an einem riesigen Webervogelnest - der Baum sieht aus, als würde er in absehbarer Zeit unter der Last zusammenbrechen...





Wir sehen die unterschiedlichsten Antilopenarten, Vögel und Erdhörnchen. Lange fahren wir die Dünen auf und ab, bis Pedro findet, was er sucht: eine kleine Gruppe Giraffen, die auf dem Gelände lebt. Fotogen posieren sie im abendlichen Sonnenlicht vor dem kräftigen Rot der Dünen und dem strahlenden Blau des Himmels.











Nach der Rundfahrt geht es weiter zum Gepardengehege – hier leben drei Tiere, die als kleine Waisen gefunden wurden und seitdem hier beheimatet sind.









Sie werden einmal täglich gefüttert, vor den Augen und Linsen vieler begeisterter Touristen. Wir dürfen am Ende sogar aussteigen und die Geparden ganz nah betrachten, während diese an ihren Springbok-Keulen nagen.







Zum Abschluss geht es noch zum Sundowner hoch auf eine der Dünen, wo wir bei einem Gin Tonic den letzten Sonnenuntergang in „freier Wildnis“ genießen.







Wir haben wieder das Dinner in der Lodge gebucht, gegessen wird heute draußen, da es wesentlich wärmer ist als am Vortag. Alles ist mit kleinen Lichtern geschmückt, der Service ist sehr freundlich und das Essen wieder superlecker. Am Ende machen wir uns mit Stirnlampe unter einem gigantischen Sternenhimmel auf den Rückweg zu unserer Campsite.
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Letzte Änderung: 19 Dez 2013 11:58 von Sorimuc.
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20 Dez 2013 15:47 #317610
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01.10.2013

Ein letztes Mal werden wir von den Lauten der Steppe geweckt – Vogelgezwitscher und Grillenzirpen. Wir duschen und frühstücken ein letztes Mal an unserem windschiefen Alutisch. Skunky macht netterweise noch einen Abschiedsbesuch an unserer Campsite.





Wir räumen das Auto auf und packen so, dass wir später nur noch die Koffer raus nehmen müssen. Als Andenken holen wir noch eines der schönen Salatbestecke aus dem Curio-Shop, dann verlassen wir Bagatelle. Es hat uns sehr gut gefallen, auch hierher werden wir wahrscheinlich wieder kommen.

Die Fahrt nach Windhoek auf der B1 vergeht schnell, beim Tropic of Capricorn legen wir einen kurzen Fotostopp ein. Wir fahren noch kurz zu Spar, um neue Weingläser zu kaufen (eines ging ja auf der Reise zu Bruch) und wollen das Auto noch waschen lassen. Dies ist hier ein wahres Erlebnis: eine Waschkabine, davor eine lange Schlange, aber alle Autos sind leer. Wenn ein Auto fertig ist, muss erst der Besitzer des nächsten Wagens gefunden werden, damit er einfahren kann :blink: Auf unsere Frage, wie lange das hier ungefähr dauern kann, werden wir – sehr zur Freude der anderen Wartenden – ganz nach vorne gebeten und direkt drangenommen :laugh: So blitzblank geschrubbt macht unser Toyota eine sehr gute Figur bei der Rückgabe, alles verläuft problemlos. Stefan organisiert uns noch die Fahrt zur Heinitzburg, und somit sind wir an unserer letzten Destination dieses Urlaubs angekommen.





Unser Zimmer ist echt klasse, wir legen uns direkt an den Pool und essen Apfelstrudel, den man so lecker bei uns in Bayern nur selten bekommt :P







Abends haben wir einen Tisch im hoteleigenen Restaurant „Leo’s at the Castle“ reserviert – mit Leo ist hier übrigens nicht der hauseigene rote Kater gemeint, der eigentlich eine Katze ist und schon seit über 10 Jahren zum Inventar gehört, sondern der Sohn der Besitzerin.







Das Essen, der Wein, der Service – absolute Spitze! Ich habe Austern bestellt, Kudu und als Dessert die Strawberry Surprise.





Marc hatte erst Pigeon (wir dachten, es wäre Wachtel, aber nein – Täubchen :woohoo: ), dann ein Duett aus Oryx und Springbok. Was wir gar nicht bemerkten und uns peinlicherweise erst hinterher auffiel: wir hatten unsere Hauptgerichte vertauscht. Meins war auf jeden Fall hervorragend :silly: Auch das Dessert war nicht ganz richtig – statt der Strawberry kam die Chocolate Surprise. Aber das war jetzt auch nicht soooo schlimm :laugh: Gut gesättigt und sehr zufrieden lassen wir uns anschließend in die Federn fallen.
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