THEMA: Reiseberichts-Adventskalender: Namibia 2013
13 Dez 2013 22:35 #316786
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24.09.2013

Um 05:00 Uhr klingelt der Wecker, schlummern ist heute nicht drin :blink: Schnell packen wir das Dachzelt zusammen, trinken noch einen heißen Kaffee und los geht’s. Am Parktor sind wir die Vierten in der Schlange, pünktlich um 05:50 Uhr wird es geöffnet. Statt der vorgeschriebenen 60 km/h fährt man mit knapp 100 km/h durch die noch stockfinstere Nacht, entsprechend fallen wir etwas zurück. Als das erste Tageslicht langsam am Horizont sichtbar wird, biegen die drei Fahrzeuge vor uns zur Düne 45 ab. Wir aber wollen weiter ins Sossusvlei.

Am 2x4 Parkplatz schalten wir um in den Allrad-Modus und Marc manövriert uns geschickt die letzten fünf Kilometer nach hinten. So ganz kennen wir uns nicht aus und Beschilderung gibt es auch keine – wir fahren also so weit wie möglich und steigen einfach die nächstbeste Düne hoch. Der Aufstieg im Sand ist wie erwartet recht anstrengend, die Aussicht auf die langsam von der Sonne Stück für Stück erhellten Dünen mit ihrem Farbspiel in sämtlichen Rottönen dagegen ist einfach nur traumhaft.









Oben (oder das, was wir als „oben“ definieren ;) ) setzen wir uns in den Sand und genießen den Blick übers Sossusvlei. Wir sind noch allein, am Fuß der Düne hat sich aber eben eine Gruppe an den Aufstieg gemacht.







Wir rutschen an der steilen Dünenseite nach unten, gießen den Sand aus unseren Schuhen und machen uns auf den Rückweg zum Auto.
Nun laufen wir ins Dead Vlei und bewundern die abgestorbenen, jahrhundertealten Baumstämme in der Salzpfanne, die tolle (und teilweise auch alberne :silly: ) Fotomotive abgeben.





Busseweise werden jetzt die Touristen abgeladen, bald wird es uns zu voll und wir machen uns gemütlich auf den Rückweg. Gegen 10:00 Uhr sind wir wieder an der Campsite und wollen uns ein wenig an den Pool legen – das frühe Aufstehen hat uns doch ein wenig geschlaucht. Leider ist die Sprinkleranlage noch in Betrieb – sie gießt aber nicht nur den Rasen, sondern auch die Liegen, den Pool, die Mauern etc. :S Marc „überlistet“ die Anlage jedoch, so dass zumindest zwei Liegen im Schatten trocken bleiben.
Wir dösen erst mal ein paar Stündchen vor uns hin. Mittags holt Marc eine kleine Brotzeit aus dem Auto – die Luft scheint hier so trocken zu sein, dass das Brot auf dem Weg von der Campsite zum Pool quasi getoastet wird. Gegen Abend holen wir uns im Shop der NWR einige Postkarten, die wir auch gleich bei einem kühlen Apple-/ Grapetiser beschriften. Am Abend zieht ein Gewitter auf, kurzzeitig fallen sogar dicke Regentropfen - aber so richtig will es nicht los brechen.





Zu Essen gibt es heute gegrillte Boerewors und ein Gläschen Wein (das zweite wurde leider zerbrochen… :dry: ). Dann liegen wir auch schon im Dachzelt, schließlich müssen wir morgen wieder früh raus.
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14 Dez 2013 15:31 #316844
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25.09.2013

Die Nacht ist bescheiden. Es windet extrem, aus unterschiedlichen Richtungen, dann hört es kurzzeitig wieder ganz auf. Zwei Oryxe stapfen lautstark durch unsere Campsite, zupfen Blätter vom Baum und stoßen ständig an die metallenen Mülleimer. Alles in allem sind wir wenig erholt, als um 05:00 Uhr der Wecker klingelt. Dazu kommt, dass um 05:57 Uhr (um 06:00 Uhr sollten wir abgeholt werden) unsere Ballonfahrt wegen des Wetters vom Veranstalter abgesagt wird :evil: Wir sind also viel zu früh wach, schlafen geht nicht mehr, da ja alles schon abgebaut und eingepackt ist, und ein Ausflug zu Düne 45 lohnt sich wegen des komplett verhangenen Himmels auch nicht mehr.

Wir warten also, bis das Main Gate öffnet und machen uns direkt auf den Weg zur Ranch Koiimasis, einer Straußenfarm in den Tirasbergen. Dieser Oryx läuft mit etwa 60 km/h auf der D707 eine Weile neben unserem Auto her:





Wir sind natürlich auch dort viel zu früh und setzen uns zur Überbrückung der Zeit in die Laube zum Lesen und Reisetagebuch schreiben, eine streichelbedürftige Katze leistet uns Gesellschaft.
Bevor wir unsere sehr schön zwischen großen roten Felsblöcken gelegene Campsite Nr. 2 beziehen, lassen wir uns noch Feuerholz und frisches Oryx-Fleisch fürs Braai geben.





Straußenfleisch ist leider nicht vorrätig, da es aufgrund der Dürre ein schlechter Jahrgang war und kaum Junge gegeben hat. Wir vespern ein wenig und sichten Fotos, dann ermuntere ich Marc, mit mir den 5 km langen Walking Trail übers Farmgelände zu laufen.





Wir spazieren an der Auffangstation für sämtliche Vogelarten vorbei, auch Schakale sind in einem separaten Käfig untergebracht. Dann laufen wir an roten Felsformationen entlang bis zu einem wunderbaren Aussichtspunkt auf die Tirasberge und -täler.







Am Ende sagt sogar die Sonne noch kurz „hallo“. Nach einer erfrischenden Dusche im schönen Duschhäuschen machen wir uns an die Vorbereitungen fürs Abendbrot.





Das Oryx-Fleisch schmeckt zusammen mit den gewürzten Süßkartoffeln und Röstzwiebeln hervorragend. Nach einem Glas Wein geht’s ab in die Heia, wir sind todmüde.
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15 Dez 2013 10:45 #316929
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26.09.2013

Diese Nacht war endlich mal wieder erholsam, daher schlafen wir heute aus. Um 08:00 Uhr weckt mich Marc, es gibt Frühstück – lecker Pfannekuchen :woohoo: Leider ist der Himmel noch immer bedeckt – das haben wir so aber nicht bestellt. Langsam und gemütlich packen wir zusammen und verlassen gegen 09:30 Uhr die Farm.





Zurück auf der D707 lässt es plötzlich einen Schlag – die Halterung des Dachträgers für unser Dachzelt ist gebrochen! Mit einem Zurrgurt macht Marc die Halterung notdürftig fest, vorsichtig fahren wir weiter. In Aus halten wir an der Tankstelle – hier können wir alles erledigen, was geplant ist: Geld holen, tanken, Postkarten einwerfen, unsere Vorräte aufstocken. Und Andreas, ein netter junger Schwarzer, schweißt uns sogar auf die Schnelle unsere Halterung. Währenddessen lasse ich mir eine Makalani-Nuss mit meinem Namen schnitzen.





Und wie es der Zufall so will, treffen wir dort, an einer kleinen Tankstelle mitten in der Pampa, zwei Arbeitskollegen – so klein ist die Welt :silly: Wir unterhalten uns kurz über unsere entgegengesetzt verlaufenden Routen (die beiden kommen aus dem Süden) und fahren dann weiter nach Klein Aus Vista. Dort fragen wir vorsichtshalber, ob nicht doch ein Eagle’s View Chalet frei wäre (ist es natürlich nicht, alles ausgebucht) und belegen dann unsere Campsite Nr. 7.
Marc beginnt sogleich, uns Spaghetti mit Tomatensoße zu kochen. Sie gelingen leider nicht ganz, das wegen des Winds das Wasser einfach nicht kochen will. Satt werden wir trotzdem, und gegen 15:00 Uhr brechen wir noch auf zum 10,8 km langen Schutztruppentrail. Wir tragen uns ins Wanderbüchlein am Startpunkt ein und los geht’s über rotes Granitgestein zunächst bis zum Viewpoint, von dem man einen tollen Ausblick über die Umgebung von Aus hat.









Dann geht es weiter, hinab in die Geisterschlucht, wo wir das von Kugeln durchlöcherte Autowrack aus den 30er Jahren begutachten, welches angeblich Diamantenräubern gehörte, die dort gestellt wurden und deren Geister seitdem in der Schlucht spuken.







Sogar die Sonne kommt gegen Abend noch raus und taucht die Umgebung in ein geheimnisvolles Licht. Nach drei Stunden sind wir wieder an der Campsite.





Wir stellen eine kleine Schale mit Wasser auf, die auch gleich gut besucht ist :laugh:





Später grillen wir Rindersteak mit Röstzwiebeln, als Beilage gibt es Folienkartoffeln. Ein herrlicher Sternenhimmel spannt sich über uns, entsprechend kalt wird es jedoch auch. Wir schlafen mit Jacke und Mütze.
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16 Dez 2013 18:46 #317139
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27.09.2013

Am Morgen haben sich alle Wolken verzogen, es herrscht wieder herrlichstes Afrika-Wetter. Wir frühstücken, packen unsere Siebensachen und machen uns auf den Weg nach Kolmanskop, der alten deutschen Diamantensiedlung, die seit 1956 eine Geisterstadt ist.







Um 09:30 Uhr schließen wir uns der Führung an – der englischen, da die deutschsprachige total überlaufen ist. Wir erfahren Interessantes über die Entwicklung von Kolmanskop, das damalige Leben in der Wüste und den Diamantenrausch.









Anschließend besichtigen wir auf eigene Faust noch das alte Hospital (gruselig…) und ein paar andere Gebäude, die von der Wüste langsam aber sicher zurück erobert werden.













Bevor wir weiterfahren, gibt es noch Kaffee und Kuchen im ehemaligen Kasino.

Auf der Strecke von Lüderitz nach Seeheim kommt uns plötzlich ein Fahrzeug auf unserer Spur entgegen – wir blinken auf, doch es weicht nicht aus. Wir bemerken, dass es sich um ein Polizeifahrzeug handelt und vermuten, dass man unser fehlendes Nummernschild vorne bemängelt, welches wir bereits irgendwo im Etosha verloren haben :unsure: Aber nein, wir werden gebeten, links ran zu fahren, da ein Schwertransport unterwegs ist und die gesamte Straßenbreite benötigt… :blink:

Gegen 15:30 Uhr erreichen wir die Canon Lodge, werden freundlich begrüßt und in unser Felschalet Nr. 30 gebracht. Das ist richtig schön, vor allem das Bad!









Die ganze Anlage gefällt uns richtig gut. Wir sonnen uns noch ein wenig am Pool, auch wenn es ganz schön windig ist.





Das Abendessen im Restaurant mit offenem Kamin ist richtig lecker – es gibt Buffet, wir essen Springbokfilet und kleine Kürbisse mit Zimtsauce, auch der Möhren-Maracuja-Salat schmeckt hervorragend.





Marc entdeckt Rock-Shandy für sich, ich finde, der Geschmack erinnert eher an Hustensaft :sick: Am Nebentisch sitzen drei deutsche Reisende, die die Kellnerin mit den Worten „He, Lady – it’s empty, fill it up!“ dazu auffordern, ihnen neues Bier zu bringen – es ist fremdschämen angesagt :evil:
Dann treffen wir noch das schweizer Ehepaar wieder, dass wir bei Sam in Swakopmund kennen gelernt haben. Wir wechseln noch ein paar Abschiedsworte – unsere Routen überschneiden sich leider nicht mehr. Toll, was für nette Leute man hier kennen lernt. Im Bett sichten wir noch die Bilder der letzten Tage und schlummern dann schnell ein.
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28.09.2013

Heute Morgen ist es schweinekalt. Wir packen uns bereits vor dem Frühstück warm ein, da um 08:30 Uhr unser Morning Drive in den Fish River Canyon startet. Das Frühstückbuffet ist lecker, wir brauchen nur einen dritten Stuhl am Tisch – Kitty, eine der Hauskatzen, macht es sich auf Marcs Platz bequem, kaum dass dieser aufgestanden ist :laugh:





Mit 40 Minuten Verspätung starten wir dann im offenen Jeep mit Valentino und einem weiteren Pärchen Richtung Canyon. Bis wir dort angekommen sind, sind wir fast erfroren – der Fahrtwind ist eiskalt, trotz zusätzlicher Decken, die wir bekommen.
Der Canyon selbst ist beeindruckend. Wir fahren erst den Hauptaussichtspunkt an, dann den Hikers Point, von wo aus wir zum Main Point zurück laufen. Mit Helga und Ulrich unterhalten wir uns gut und geben den beiden ein paar Tipps für die Weiterreise – sie haben den Großteil ihres Urlaubs noch vor sich, die Glücklichen :unsure:







Nach der nicht mehr ganz so frostigen Rückfahrt essen wir zusammen auf der Terrasse zu Mittag. Später zieht es Marc und mich an den Pool, wo wir wiederum ein Pärchen treffen, das wir schon auf Koiimasis kennen gelernt haben. Sie reisen nun weiter Richtung Kapstadt.
Wir brutzeln in der heißen Sonne – die Temperaturunterschiede eines einzigen Tages sind unglaublich. Am späten Nachmittag nehmen wir einen Aperitif auf der Terrasse, um 18:00 Uhr schließen wir uns zusammen mit vier weiteren Touris dem Sundowner Walk auf den Hügel hinter dem Haus an. Die Aussicht dort oben ist wunderbar, man unterhält sich bei einem Savannah Dry und amüsiert sich über die heute Mittag angekommene schwäbische Reisegruppe. Der Sonnenuntergang ist wieder herrlich romantisch.







Leicht betüdelt machen wir uns an den Abstieg, es geht direkt zum Dinner. Am Buffet gibt es Oryx und, wegen der Reisegruppe, Spätzle und Krautsalat :woohoo: Schmeckt aber alles sehr gut. Kitty ist natürlich auch wieder da und lässt sich ausgiebig streicheln – bis ein Teilnehmer der Reisegruppe, die am Tisch neben uns sitzt, uns bittet, dies zu unterlassen. Er würde von den umherfliegenden Haaren einen Asthmaanfall bekommen und müsste sonst das Restaurant verlassen. Na gut, wenn’s ihm dann besser geht…
Bei einer leckeren Flasche Wein philosophieren wir noch längere Zeit über die bevorstehende Hochzeit und machen uns dann schließlich auf zu unserem Chalet. Leider ist eine der Stufen tiefer als gedacht und ich knicke mit dem linken Knöchel um. Aua, das tut weh! Ich muss mich erst mal kurz setzen – nein, am Alkohol lag's sicher nicht... :whistle:
Mit Marc als Stütze hinke ich zurück zu unserem Häuschen (natürlich dem letzten in der Reihe).
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29.09.2013

Nachts wache ich auf – vor Schmerzen! :S Mein Knöchel ist geschwollen, und erst mit zwei Ibuprofen wird es erträglich. Marc malt sich geistig schon sämtliche Szenarien aus, wie er mich zu einem Arzt oder Krankenhaus bringen kann, wir unseren Urlaub abbrechen etc. Dann schaltet er auch noch die Heizung ein, es wird immer wärmer, eine Mücke schwirrt um meinen Kopf und im Reetdach pfeift fröhlich ein Vogel – ratet mal, wer schläft und wer wach liegt… :evil: Irgendwann bin ich so genervt, dass ich ihn aufwecke – er kümmert sich fix um alle Probleme, und ich kann doch noch ein paar Stunden ruhig schlafen. B) Beim Aufstehen geht es dem Knöchel zum Glück wieder besser, ich kann immerhin auftreten. Wir packen zusammen, verabschieden uns von Helga und Ulrich, die Richtung Aus weiterreisen und frühstücken mit der schwäbischen Busreise. Hr. Asthma hat sich vorsichtshalber gaaaaaanz weit von uns weg gesetzt :whistle: Gut so, denn Kitty holt sich natürlich auch ihre Abschieds-Streicheleinheiten.

Nun sind wir wieder auf Pad - noch ein kleiner Zwischenstopp am Canon Roadhouse:









...und schon gehts wieder weiter. Wir nehmen die D608 Richtung Keetmanshoop, eine schöne Strecke durch die kleinen Karrasberge, die wie eine Achterbahn immer hoch und runter geht.





Kurz nach Keetmanshoop biegen wir zu den Köcherbäumen ab, holen uns ein Permit und laufen ein wenig durch den „Wald“. Die Bäume sind ganz nett anzuschauen, die Klippschliefer zwischen den Felsen gefallen uns aber noch besser :laugh:









Weiter geht’s auf der B1 Richtung Mariental. Der Super Spar, wo wir letzte Einkäufe tätigen wollen, hat aber leider geschlossen – Mist, es ist ja Sonntagnachmittag. Das vergisst man im Urlaub irgendwie. Also ab an die Tankstelle an der B1, zumindest Wasser brauchen wir dringend. Hier scheint halb Mariental versammelt zu sein: Kinder spielen auf den Grünflächen, Erwachsene unterhalten sich in Gruppen auf dem Parkplatz. Wir kaufen ein wenig ein und machen dann noch einen Abstecher zu Wimpy’s – dem namibischen Pendant zu McDonalds. Merke: wer im Lokal essen möchte, sollte nicht an der Theke bestellen (wie wir das getan haben), sondern sich setzen – hier ist die Auswahl an Speisen sehr viel größer (und ansprechender) :blink:

50 km später sind wir auf der Bagatelle Kalahari Game Ranch angekommen. Vor dem Gebäude begrüßt uns ein zahmer Springbok – mit Stücken eines Gartenschlauchs über den Hörnern.





Wir melden uns für den Sundowner Drive inkl. Gepardenfütterung am nächsten Tag an und nehmen dann unsere schöne Campsite Nr. 3 mitten in den roten Kalahari-Dünen in Beschlag.







Marc putzt schon mal das Auto, ich schreibe Reisetagebuch. Später machen wir uns auf den Weg zur Lodge, wo wir Dinner gebucht haben. Wir trinken noch einen Gin Tonic vor dem Kamin, ich bin total begeistert von der stilvollen Einrichtung hier.





Um 19:30 Uhr werden wir zu Tisch gebeten, neben einer Flasche Sauvignon Blanc gibt es Game-Carpaccio, Springbok-Steak und Schokotörtchen. Skunky, der zahme Springbok, lässt sich mit Keksen füttern und zwischendurch flitzt „Garfield“, ein dicker und flauschiger Kater, vorbei (eigentlich heißt er Rusty, aber Garfield ist viel passender :silly: ).







Nach dem Hauptgang werden Buschmänner angekündigt, die einen Regentanz aufführen. Touristisch oder nicht, es macht Spaß, ihnen zuzusehen und der Rhythmus ist ansteckend. Wir buchen auch für den morgigen Abend Dinner und machen uns mit Stirnlampe auf den Rückweg zu unserer Campsite.
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