THEMA: Silberhochzeit bei Vollmond
28 Feb 2014 08:06 #328656
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14.11.2013 Swakopmund – Barchan Dune Retreat 1Ü HP (KunanguKuangu–260 km = 3,45 Std

Hallo,

nun bitte ich einzusteigen, nach längerer Pause geht unsere Fahrt durch Namibia weiter. Ich hoffe, Ihr habt noch Lust weiter mit uns zu reisen und wünsche Euch viel Spaß.

Nach dem Auschecken fahren wir nochmal ins Zentrum. Haben von Gerd1942 den Tipp für einen guten Fotoladen erhalten. Der junge, sympathische Verkäufer fragte grinsend, ob wir gestern auch bei einer Wüstentour dabei waren. Reparatur so kurzfristig nicht möglich, ok kaufen wir eben eine neue, günstige PowerShot (Casio).

Wir fahren nach Walvis Bay zur Strandpromenade. Es ist herrlich hier und nicht so überlaufen wie in Swakopmund. Und soooo viele Flamingos –einfach wow. Das hätten wir nicht erwartet. Wir parken direkt an der schönen mit Palmen gesäumten Promenade und bummeln diese entlang. Wir können uns an den vielen Flamingos nicht satt sehen. Nach ca. 2 Std. müssen wir aber endlich los. Beim nächsten Mal übernachten wir in Walvis Bay, zumal es an der Promenade wunderschöne Gästehäuser gibt. Wir sind etwas spät dran und es bleibt leider keine Zeit für die Saline und Salzgewinnungsbecken (ist für nächste Mal gespeichert).





Wir fahren die schönen Kuiseb und Guab Pässe (C14),



Halten kurz am Wendekreis des Steinbocks und machen einen Stopp im Rostock Ritz. Wir werden herzlich begrüßt und nach unseren Wünschen gefragt. Die Lodge ist sehr schön gelegen mit weiter Aussicht. Auf der Terrasse ist es viel zu heiß, so genießen wir unseren Stopp mit Sandwich und Getränke im Restaurant. Danach lasse ich mir noch einen Bungalow zeigen…hm, ist nicht meins.


(im Hintergrund die Iglu Bungalows)

Von den Erdmännchen ist bei dieser Hitze auch nichts zu sehen. Wir verabschieden uns von den wirklich netten Angestellten und fahren nun die D 1275 - Richtung Spreetshoogte Pass.

Gegen 16 Uhr erreichen wir Barchan Dune. Eine gepflegte Oase in der Wüste erwartet uns mit liebevollen Empfang, kalten Getränken und Kaffee / Kuchen. Wir sehen auch gleich die beiden Erdmännchen – och wie süß. So sitzen und quatschen wir mit den Gastgebern Hannetjie und Willem…und sagen unseren sundowner drive mit Willem ab. Ist auch mal schön einfach nur zu plaudern und den Erdmännchen bei der Arbeit zuzuschauen.



Unsere Freunde wohnen in einem Bungalow in der Nähe des Haupthauses. Sehr schön, sauber und großzügig mit Terrasse. Ich ärgere mich ein klitzekleines bisschen, nicht auch so einen Bungalow für uns gebucht zu haben, denn hier sind die Dusche/WC innen.


Haupthaus


Zimmer der Freunde

Hannetjie zeigt uns dann unser Idyll…das Kuangukuangu (ca. 3 Min. mit dem Auto entfernt). Es liegt versteckt im Nirgendwo und ist unglaublich der Landschaft angepasst. Es ist wunderschön, ein Ort zum Innehalten. Eine schöne Terrasse mit Tisch und Stühlen / Liegesessel verspricht lange sternenklare Abende/Nächte im Freien. Das Zimmer mit bodentiefen Fenster bietet vom Bett aus spektakuläre Ausblicke. Alles pickobello sauber. Im Nebenraum sind Kühlschrank und Küchenutensilien für die Selbstversorger, ein Herd ist vorhanden und der obligatorische Grill ist natürlich auch da. Nur die sanitären Einrichtungen sind wieder Mal im Freien…









Mein Mann öffnet die Flasche Champagner, welche gekühlt auf dem Tisch im Zimmer auf uns wartet. Wir genießen die Einsamkeit, Stille und den fantastischen Ausblick. Mit der untergehenden Sonne trinken wir noch ein Schlückchen und machen uns dann auf dem Weg zum Haupthaus.
Es erwartet uns noch ein sundowner Getränk mit 4 weiteren Gästen und unseren Freunden. Mit unseren Gastgebern und den Gästen wird es ein wunderschöner Abend bei sehr schmackhaften Essen. Wir unterhalten uns angeregt und lachen viel. Willem ist sehr bedacht, dass alle Gäste immer ein volles Glas haben… :silly: Wir fühlen uns hier Pudelwohl und die Erdmännchen auch.



Gegen Mitternacht erreichen wir unser Idyll und leeren noch die halb volle Flasche Champagner. Der fast Vollmond beleuchtet unser Szenario.

Wir haben wunderbar geschlafen und genießen die ersten Sonnenstrahlen vom Bett aus.
Wir lassen uns viel Zeit mit duschen, in der Sonne trocknen lassen, packen (leider Adapter in der Steckdose vergessen) und verlassen gegen 9 Uhr unser Juwel. Hach, es war sooo schön und wir möchten eigentlich gar nicht weg.
Im Haupthaus erwartet uns ein liebevoll gedeckter Frühstückstisch mit allem was der Magen für einen spannenden Tag braucht. Wir beobachten dann noch 1/2 Stunde die Erdmännchen. Ich liebe diese Tiere und will nicht weg.


Die Beiden schenken uns auch einen Abschiedsblick *seufz*

Wir verabschieden uns innig von Hannetjie und Willem mit dem Versprechen uns wieder zu sehen. Obwohl wir nur 1 Nacht Gäste waren viel uns der Abschied schwer. Die Beiden sind ganz besonders liebe Mitmenschen.

Fazit: Herzliche liebevolle Gastgeber, Ruhe, sehr schöne, saubere Zimmer und leckeres Essen (und ausgezeichnete Getränke) zeichnen diese Unterkunft aus. Wir kommen sehr gerne wieder.
Letzte Änderung: 28 Feb 2014 08:38 von Lotusblume.
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28 Feb 2014 14:16 #328700
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15.11.2013 Barchan Dune – Zebra River Lodge, 2 Ü HP,(150 km = 2,5 Std.)

Nur einen Katzensprung (30 km) und wir sind in Solitaire. Alles sieht so aus wie vor 16 Jahren bei unseren ersten Besuch…die Tankstelle, die alten Autowracks, der General Store, nein nicht alles…eine große Lapa ist seit unserem letzten Besuch vor 3,5 Jahren an die Bäckerei gebaut.





Wir gehen zur Rezeption der Solitaire Country Lodge, denn wir sind zur cheetah Tour angemeldet. Eine nette Studentin fährt mit uns auf ein riesiges abgezäuntes Gelände unweit Solitaire. Hier leben 6 Geparden, welche sie nun mit dem Peilsender sucht. Sie achtet sehr darauf nur am Zaun entlang zu fahren, um die Tiere nicht allzu sehr zu stören. Die Geparde müssen hier ihr Futter selbst jagen. Dazu werden Spingböcke u.a. im Gelände ausgesetzt.



Nicht lange und wir sehen 2 wunderschöne Geparden. Eine ½ Stunde bestaunen wir die schönen Tiere.













Klar, wir haben Geparden nicht in freier Natur erlebt, aber wer keine Geparde im Etosha oder in Namibia sieht, ist dies eine empfehlenswerte Alternative und viel interessanter als die Touren vor 3,5 Jahren in der Amani und Bagatelle Lodge.

Zurück in Solitaire steht natürlich Tanken, Einkaufen und Apfelkuchenessen auf dem Programm. Durch die große Lapa hat die Bäckerei an Charme verloren und als einzige Gäste sitzen wir verloren darin…früher wars gemütlicher hier.


Warten auf Regen

Wir fahren weiter die C14, welche während unserer gesamten Tour in einem guten Zustand war, bis Büllsport. Hier hatten wir vor 16 Jahren 2 Nächte verbracht. Tankstelle gibt es keine mehr. Beim Weg ins Haupthaus erkannte ich sofort die Stimme von Frau Sauber, welche lautstark in den Telefonhörer krakelte. Dieser herrschsüchtige Ton ließ mich umkehren, sie bemerkte mich, verabschiedete sich nun höflich vom Telefonpartner und fragte, ob ich was suche. Ich: guten Tag, können wir hier etwas Rast machen und Trinken? Sie: Nein. Weiter sagte sie nichts. Ich wünschte einen schönen Tag (sie nicht), stieg ins Auto und wir verließen diesen unwillkommenen Platz. Es war alles noch so wie vor 16 Jahren. Uns hatte schon damals dieser Umgangston auf Büllsport nicht gepasst, diese Arroganz vor allem ihren Angestellten gegenüber.

Wir fuhren dann die staubtrockene D 854. Kurz nach der Kreuzung D 850 machen wir Halt am Tsauchab River Camp. Skurrile Kunstwerke säumen die Einfahrt.




im Ehebett

Nach diesem Kulturevent führt uns die karge D 850 stetig bergauf und später durch das begrünte Flußbett zur Zebra River Lodge. Schon der Anblick bei der Anfahrt gefällt uns sehr. Wir werden von Louis (seine Frau ist zum Einkaufen und ist erst morgen zurück) und seinem Ara herzlich empfangen. Wir bekommen kalte Getränke nach Wunsch und werden nach unseren Wünschen fürs Abendessen gefragt. Wir freuen uns wiederum so nette Gastgeber zu haben.



Unser Zimmer für die nächsten beiden Nächte ist sehr schön und blitzblank. Diesmal sind auch Dusche und separate Toilette innen.






unsere große sonnige/schattige Terrasse






gepflegte Poolanlage

Wir vertrödeln den Nachmittag bei Gespächen mit Louis und dem Ara (wir brachten ihm in 2 Tagen bei moin zu sagen), baden im Pool, dösen, lesen usw.

Später kommen noch 3 Deutsche (Mitte 60) dazu. Sie schwärmen uns nur von Südafrika vor, wohin sie sonst immer reisen und das es dort viel schöner und grüner sei und die Straßen besser (den Dreien schmerze der Rücken). Eben alles besser – ich bin schon etwas genervt vom Zuhören. Sie hätten sich das alles anders vorgestellt, vor allem die Entfernungen. Sie sind gegen 17 Uhr angekommen und müssen morgen früh auch schon 7 Uhr los, um abends in der nächsten Lodge zu sein. Wir erzählen kurz, dass wir auch schon in SA waren, Kapstadt und die Garten-/Weinroute und es sehr schön ist, aber Namibia mit seiner unendlichen Weite unser Herz hat. Sie sind baff und verziehen sich in Ihre Zimmer.

Später sitzen wir zum sundowner mit unseren Freunden auf der Terrasse und prosten dem Vollmond zu.



Gegen 19.30 Uhr erwartet uns auf der mit Kerzen uns Fackeln beleuchteten Gästeterrasse ein schmackhaftes 3 Gänge Menü. 1 Flasche Wein von der Nachbarfarm Neuras rundet das Essen gut ab. Später gesellt sich Louis zu uns, es wird über Gott und die Welt geredet. Er ist ein sehr angenehmer Gesprächspartner.

Kurz vor Mitternacht kuscheln wir uns in das bequeme Bett. Es war wieder ein sehr schöner Tag in Namibia.
Letzte Änderung: 28 Feb 2014 14:47 von Lotusblume.
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03 Mär 2014 06:36 #328973
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16.11.2013, Zebra River Lodge – Ausflug Sossuvlei

5.00 Uhr holt uns der Wecker aus unseren Träumen. Schnell duschen, einen Kaffee und etwas Gebäck und schon startet unser Guide Willi das Auto. Heute geht’s zum Sossosvlei. Als ich unsere Reise plante gab es das Angebot „2 Nächte übernachten = gratis 8 Std.Tour Sossusvlei“ – so können wir uns diesmal kutschieren lassen. Es war uns nicht wichtig zeitig morgens an einer Düne zu sein – wir waren schon zu allen möglichen Zeiten im Vlei. Wir fahren einem herrlichen Sonnenaufgang entgegen. Von der D 850 bieten sich tolle Ausblicke, welche wir gestern bei der Anfahrt so gar nicht wahrgenommen haben. Willi fährt durch Farm-/und Lodgegelände (angeblich darf er das), so dass die Anfahrt bis zum Eingang ca. 45 Min dauerte. 6.30 Uhr fahren wir rein.



Willi hielt nach Wunsch immer wieder an. Es ist immer wieder faszinierend mitten dieser riesigen Dünen zu sein.





Natürlich stoppen wir auch an Düne 45. Es ist erstaunlich ruhig hier und noch etwas frisch. So machen wir uns gleich an den Aufstieg.




Ausblick Düne 45


Ausblick Düne 45


Ausblick

Als wir zurück sind hat Willi schon Kaffee gekocht und den Tisch gedeckt: es gibt Sandwich, Obst, Eier, Orangensaft etc.
Nach der Stärkung geht’s zum Shuttle Parkplatz. Auch hier stehen nur einige Touristenautos. Die Fahrt mit dem Shuttle macht viel Spaß, weil der Fahrer es einige Male richtig driften lässt. Am Haltepunkt Dead Vlei steigen wir aus und wandern mit Willi zu diesem. Zwischendurch erklärt er uns einiges über Fauna und Flora. Noch eine Düne hoch und das Dead Vlei liegt vor uns. Wir sind ganz alleine hier. Klasse. Wir genießen den Anblick, die fast unheimliche Stille, es ist so unwirklich. Wir sind in diesem Moment so glücklich diese Szene nach 25 Jahren Ehe gemeinsam erleben zu dürfen…





Wir laufen ein bisschen rum und treffen uns 1 Std. später mit Willi am Haltpunkt Dead Vlei.. Weiter geht’s mit dem Shuttle zum Sossus Vlei.





Hier gibt es ein bisschen grün. Da die Sonne nun richtig brennt, bummeln wir nur ein bisschen umher und setzen uns unter einen Baum. Willi sorgt mit Getränken und Knabbereien für uns. Gegen 11 Uhr fahren wir mit dem Shuttle zurück zum Parkplatz.



Unser Guide hält an der neuen Tankstelle und kauft für uns Eis. Danach geht zum Sesriem. Der Abstieg ist nicht schwer und unten ist es kühl. Aber der Aufstieg ist dann doch beschwerlich, zumal es nun sehr heiß ist.





Wir halten dann noch an der Sossosvlei Lodge und gönnen uns ein kaltes Bier. Gegen 14 Uhr fahren wir wieder querfeldein zurück zur Zebra River Lodge.

Es war ein sehr schöner Ausflug und wegen der Hitze sind wir sehr geschafft. Wir ruhen uns in unserem schönen Zimmer aus. Etwas später schauen wir uns auf dem Lodgegelände um. Alles ist sehr gepflegt mit dem vielen Grün- Blühpflanzen und kleinen Teichen auch optisch eine Augenweide vor dem kargen Bergen. Wir trinken ein Glas Wein auf der Terrasse und werden herzlich von Geraldine begrüßt. Sie fragt auch gleich, ob wir zufrieden hier sind, ob der Ausflug Spaß gemacht hat usw. Alle sind sehr auf unser Wohl bedacht. Wir fühlen uns hier rundum zufrieden.

Ein wiederum leckeres 3 Gänge Menü läutet den Abend ein. Wir sitzen nicht mehr so lange draußen, der Ausflug hat uns doch sehe müde gemacht. Ein wunderschöner Tag in Namibia geht zu Ende.

Wir haben bestens geschlafen. Juhu und Hochzeitstag! Voller Freude beglückwünschen wir uns zu 25 gemeinsamen Ehejahren und wünschen uns noch viele glückliche Jahre dazu.
Wir packen unsere Sachen und gehen 7.30 Uhr frühstücken. Alles was das Herz begehrt steht auf dem Buffet. Wir wünschen uns noch Rühr- und 1 gekochtes Ei. Sehr hübsch angerichtet werden uns diese kurze Zeit später serviert.





Nach einem kleinen Glas Sekt heißt es Abschiednehmen von Louis und Geraldin. Ein paar Tage später werden wir die Beiden unerwartet wieder treffen…

Fazit: Wir würden immer wieder gerne in der Zebra River Lodge übernachten. Die Zimmer sind tip top. Die Lage und Umgebung ist wunderschön. Alle Angestellten sind sehr zuvorkommend und halten sich diskret im Hintergrund. Louis und Geraldine sind sehr auf das Wohl der Gäste bedacht und lesen jeden Wunsch von den Augen ab. Eine absolute Empfehlung.
Letzte Änderung: 03 Mär 2014 07:00 von Lotusblume.
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03 Mär 2014 08:27 #328987
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Hallo,

gestern beim zappen landete ich bei „Einsam unter Palmen“ :whistle: (Kuppelshow, der 30 Jährige Manger Marko von der Namib Desert Lodge sucht eine Frau).
Es wurde über die Geparden Tour mit Cora bei Solitaire gesendet, welche wir im November mitgemacht hatten. Die beiden heiratswilligen Damen durften sogar aussteigen, dabei hatten Cora und Marko liebe Mühe die nervösen Geparde auf Distanz zu halten. Uns war aussteigen übrigens strengstens verboten.

Aber allemal schön, Orte im TV zu sehen an denen man auch schon war.
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10 Mär 2014 09:54 #329895
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Sonntag, 17.11.2013 – Hochzeitstag Zebra River Lodge – Wolwedans Dune Camp, 1 Ü AI (125 km = 2,20 Std.)

Wir fahren die D 850 und genießen nochmals den Ausblick von hier oben.



Biegen kurze Zeit später in D 854 ab und erreichen in 30 Minuten die Farm Hauchabfontein. Irmi Förster kommt strahlend auf uns zu und begrüßt uns wie Freunde. Sie steuert ihren Jeep zum Köcherbaumwald (ca. 5 Min. Fahrtzeit). Sie erzählt viel Interessantes über das Leben in Namibia, auch die Flora kommt nicht zu kurz.







Wir schauen uns auf dem riesigen Gelände ein bisschen um, währenddessen Irmi aus dem Auto einen Tisch (mit Tischdecke) aufbaut und den Sektkorken knallen lässt. Sie gratuliert uns herzlich zum silbernen Ehejubiläum. Wir sind sprachlos – woher wusste Sie das? Sie kennt Geraldine und Loius von der Zebra River Lodge, sicher haben die etwas gesagt. Irmi hat uns jedenfalls nichts verraten. 9.30 Uhr und Sekt – uff, das kann ja heute noch was werden. Wir freuen uns sehr über diese Überraschung und stoßen gemeinsam an.



Nachdem die Flasche geleert ist geht’s zurück nach Hauchabfontein. Wir unterhalten uns noch etwas mit Irmi. Sie lädt uns ein das nächste Mal mehr Zeit mitzubringen, um auch in den Quellen baden zu können. Wir verabschieden uns herzlich von Irmi. Eine sehr nette und bodenständige Frau. Wenn euer pad zur D 854 führt, empfehle ich gerne diesen Stopp.

Im Auto schlafe ich 5 Minuten später ein… (ich kopiere jetzt mal den Text von meinem Prolog ein, da ist eigentlich alles beschrieben, füge aber noch paar Bilder und Ergänzungen hinzu)

Kurz vor Wolwedans war ich wieder hellwach. Wolwedans, fast so groß wie das Saarland, begrüßt uns. Boah, wie viele Oryxe hier überall sind, einer schöner als der Andere und diese Landschaft, es war Magie.





Am Hauptcamp mit Landebahn wurden wir freundlichst mit Tüchern und Getränken begrüßt. Unser Gepäck wurde umgeladen und wir zum Dune Camp gebracht. Nach ca. 10 Min. Fahrt durch herrlichste Landschaft der unermesslichen Namib waren wir da - wow wow wow.
Ganz herzlich wurden wir von der Camp Managerin begrüßt (natürlich mit obligatorischen kalten Tüchern und Getränken – klar wieder Champagner und mit Erdbeere). Es verfügt über eine Lounge, Restaurant und eine offenen Küche, wo man den Köchen bei der Zubereitung der Mahlzeiten zuschauen kann. Uns wurde ein leckerer, leichter Lunch serviert und zwischenzeitlich unser Gepäck in die Zelte gebracht. Es erfolgte eine kurze Besprechung, wie wir den weiteren Tag gestalten wollen. Wir konnten gegen 14.30 Uhr zu einer 5 Std. Tour durchs Reservat starten. Aber wir wollten erst Mal die Ruhe und Exklusivität des Camps genießen und starteten deshalb gegen 15.30 Uhr.


Ich bin skeptisch, den Tag mit so viel Alkohol genießen zu können…





Das letzte Zelt Nr. 6 – honeymoon tend erwartet uns. Das offene Bad liegt durch eine Wand getrennt direkt hinter dem Doppelbett und verfügt über Dusche, WC und Doppelwaschbecken. Von allen Seiten hat man einen unvergleichlichen Blick auf die Dünenlandschaft. Die Zelte liegen etwas weiter voneinander entfernt als in der Dunes Lodge (welches wir am Nachmittag kurz besuchten), was etwas mehr Privatsphäre zulässt. Allerdings sind dadurch auch die Wege zur Lounge/Restaurant länger.









Später wurden wir von unserem Guide durch die herrliche Landschaft gefahren, man wie schön das ist. Wir haben schon sehr viele schöne Orte auf der Welt gesehen, aber dies hier ist so unbeschreiblich schön, dass einem der Atem stockt. Wir sahen viele Oryxe, einige Zebras und Strauße. Immer wieder stoppte unser Guide an und erzählte informatives über die Natur. Wir hielten zum Sundowner auf einer hohen Düne mit Blick ins Tal zu den vielen Feenkreisen und genossen leckeren finger food und Gin Tonic.








unser netter (und gut aussehender) Guide




Weg zum Sundowner Platz


und wieder…Prost





Nach 4 Stunden gegen 19.30 Uhr waren wir zurück im Camp, wo uns die Managerin freundlich erwartete und sagte, wir haben alle Zeit der Welt zum frisch machen, wir können essen wann wir wollen – die Küche sei bis 23 Uhr für uns bereit.

Zurück im Zelt stand 1 Fl. Champagner und wir gönnten uns ein Glas vorm Duschen. Danach chic machen für unseren 25. Hochzeitstagabend (hier hat mir der Fönanschluss ein bissl gefehlt…ob Angelina Joli einen Extra Generator hatte?).

Gegen 20.30 Uhr waren wir wieder im Restaurant und mittlerweile waren auch weitere Gäste (8 - somit ausgebucht) beim Dinner. An der Feuerstelle genossen wir noch einen Gin Tonic. Dann begleitete uns die Managerin zu unserem Tisch in ca. 25 m Entfernung von den anderen Gästen, mitten in den Dünen…mit Fackeln und vielen Kerzen umgeben. Ganz chic eingedeckt für 5 Gänge. Erst Mal wurde wieder eine Flasche Champagner geöffnet…das Essen war ein Wucht und vor jedem Gang erklärt mit dazugehöriger Weinempfehlung. Wir blieben aber bei Champagner und haben nur 1 Glas Weißwein probiert (extrem süffig – aber es war uns dann zu viel durcheinander getrinke). Vorm Dessert kam die gesamte Crew uns sang für uns ein afrikanisches Hochzeitslied.
Wir beide bekamen Gänsehaut und Pipi in die Augen. Es war außerdem Vollmond…es war alles so wunderschön…meine Güte fast unecht erschien uns das.










Gegen 23 Uhr verließen wir diesen schönen Platz…

…und es stand schon wieder eine neue Flasche Champagner im Zelt (obwohl wir aus der anderen Flasche nur jeder 2 Schlückchen getrunken hatten). Okay, noch ein Glas aus der geöffneten Flasche auf unserer Terrasse. Es ist nichts hören, diese Stille ist vollkommen. Dann fielen wir, fast im wahrsten Sinne des Wortes, in unser mit Rosen dekoriertes Kuschelbett. Wir wurden heute verwöhnt von großartigen Erlebnissen und von fantastischen Bildern der Namib. Unser 25. Hochzeitstag wird uns ewig in wunderschöner Erinnerung bleiben.

Die Sonne kitzelte uns morgens wach, wow - mit was für einer Aussicht man hier geweckt wird. Kaffee/Tee/Gebäck haben die guten Geister, während wir schliefen, auf unserer Terrasse bereitgestellt. Ein Oryx kam sehr nah zu unserem Zelt. Wir genossen die Zeit und liefen noch ca. 1 Stunde ums Camp, packten unsere Sachen (und die 1 verschlossene Flasche Champagner) und gingen 8.00 Uhr zum Frühstück. Alles was das Herz begehrt wird angeboten und frisch zubereitet (es gibt kein Büffet), so ließen wir uns sehr viel Zeit beim Frühstück. Auch wurden wir nach einem Glas Champagner gefragt – das lehnten wir aber diesmal ab. Die anderen Gäste waren schon auf Tour oder abgereist. Gegen 9 Uhr wurden unsere Sachen aus dem Zelt geholt und wir verließen diesen magischen Ort – wir kommen auf jeden Fall wieder, auch ohne Hochzeitstag, aber mit mehr Zeit.








Tschüß Hübscher

Fazit: Sparen und wiederkommen! Der hohe Preis ist Anfangs abschreckend, aber der Zauber und Service sowie die Professionalität der Angestellten von Wolwedans ist ihr Geld wert – auch nur für 1 Tag/Nacht. Das nächste Mal 2 Nächte, um auch die Exklusivität des Camps besser nutzen zu können
Letzte Änderung: 10 Mär 2014 10:35 von Lotusblume.
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10 Mär 2014 14:00 #329913
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Hallo Lotusblume!

Wie schön ist das denn. Mitte Mai dürfen wir in der Dunes Lodge 3 Nächte verbringen, und ich freue mich schon so sehr auf die grandiose Landschaft, die ihr so schön eingefangen habt. Gibt es dort keinen Strom? Föhn ist ja noch nicht ganz so schlimm, denn man kann ja einen Hut tragen, aber ich frage nach wegen der Kameraakkus, denn bei der Landschaft schaffen wir bestimmt das eine oder andere Akku am Tag.

Mit noch mehr Vorfreude grüßt dich ganz herzlich

Beate
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