THEMA: Südnamibia und KTP August-September 2013
09 Nov 2013 22:00 #312090
  • D und M
  • D und Ms Avatar
  • Beiträge: 329
  • Dank erhalten: 988
  • D und M am 09 Nov 2013 22:00
  • D und Ms Avatar
Liebe Fomis

Hier noch der letzte Teil des Reiseberichts.

Unser nächstes Ziel war die Okambara Elefant Lodge. Wir wollten uns noch etwas Gutes tun vor der Rückreise und noch Elefanten sehen, da es diese ja im Süden sonst nicht gibt und Elefanten einfach so toll sind.

Die Lodge ist sehr schön, der Bungalow, den wir hatten war auch sehr geschmackvoll und das Essen okay. Die zahmen Katzen haben uns eher etwas beelendet als beeindruckt und der Gamedrive war leider nicht sehr gut. Das Ziel des Fahrers war einzig, die Elefanten zu finden, die einen Sender tragen. Er hielt z.B. zuerst nicht mal bei einem Rudel Elands an, erst als ich stopp rief. Er schaltete dabei nicht einmal den Motor aus. Wir fanden zwar die Elefanten noch, aber schon fast zu spät mit wenig Licht. Ausserdem litt die Gegend unter extremer Trockenheit und war wohl früher extrem überweidet gewesen und darum jetzt total verbuscht. Uns hat der Drive und das Gelände jedenfalls nicht so gefallen und wir verzichteten auf einen weiteren Gamdrive am nächsten Morgen. Am Abend wurden auf der Terrasse die Küchenabfälle ausgeleert, was 8 Stachelschweine anlockte. Wir sind ja dagegen, dass Wildtiere gefüttert werden, aber die Stachelschweine aus der Nähe zu sehen, fanden wir dann doch cool.


Cheetah in Okambara


Blühende Akazien-Büsche auf Okambara


Okambara Elefant


Haupthaus Okambara Elefant Lodge


Bungalow von aussen


Bungalow Innenansicht


"Mixed Grill" am Wasserloch hinter dem Okambara-Haupthaus

Am anderen Morgen sassen wir noch ein paar Stunden am Wasserloch hinter dem Haus bevor wir uns auf denWeg nach Windhoek machten. Dort luden wir unser Gepäck im Chameleon Guesthouse aus und gaben anschliessend unseren Wagen ab. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir mit Organisieren unseres Gepäcks und ein paar friedlichen Stunden am Pool im Chameleon. Am Abend fuhren wir ins „Am Weinberg“ zum Abschieds-Nachtessen. Ein ausgezeichnetes Essen mit schönem Blick über die Stadt von der Terrasse aus, allerdings für namibische Verhältnisse recht teuer und für unseren Geschmack etwas zu deutsch.

Am nächsten Morgen gingen wir noch zu Fuss in die Stadt, machten einen kleinen Rundgang zu den üblichen zentralen Sehenswürdigkeiten bevor wir im Craft Center Café einen leckeren Salat assen und zurück zum Chameleon gingen. Wir wurden pünktlich um 13 Uhr vom Fahrer unseres Vermieters abgeholt und zum Flughafen gefahren. Check-in war schnell erledigt und wir standen noch ein Weilchen vor dem Flughafengebäude an der Sonne und flogen pünktlich nach 16 Uhr nach Johannesburg. Diesmal beeilten wir uns nach dem Aussteigen und überholten viele Mitreisende aus dem Flugzeug in den langen Gängen zur Immigration. Daher mussten wir nicht so lange anstehen und erwischten unseren Weiterflug mit Swiss nach Zürich problemlos, obwohl wir nur 1 1/4 Std. zwischen den Flügen hatten.

Fazit der Reise: Es hat uns wieder sehr gut gefallen. Die Weiten, Farben und Formen und vor allem Ruhe im südlichen Namibia, die Blumenpracht im Namaqualand und der Kgalagadi Transfrontier NP boten eine abwechslungsreiche Reise. Wir sind zwar viel gefahren und hatten manchmal auch nur eine Nacht am selben Ort. Dies hat uns aber nicht gestresst, da Camping in dieser Region der Welt unglaublich schön ist, aber eben nur Mittel zum Zweck,um der Natur näher zu sein. Wir haben uns so wenig wie möglich mit dem Alltagskram befasst und Auf- und Abbau, Einkauf etc. auf ein Minimum beschränkt. Wir sind immer vor oder spätestens mit der ersten Dämmerung aufgestanden und haben oft erst im Dunkeln angefangen zu kochen. So blieb uns genug Zeit für Wanderungen, Fahrten und Fotografieren. Nun überlegen wir uns, wo die nächste Afrikareise hingehen soll: Nordnamibia, Botswana, Uganda/Ruanda, östliches Südafrika? Die nächste Reise 2014 wird aber wahrscheinlich wieder in die USA gehen.

Allen vielen Dank fürs Mitlesen und liebe Grüsse
Daniela

PS: Falls ihr noch irgend etwas genauer wissen wollt, schreibt ruhig.
Fotos auf Flickr: Alben
Reiseberichte: Botswana/Zimbabwe 2018: Reisebericht Südafrika 2016: Reisebericht --- Namibia 2015: Reisebericht --- Uganda 2015: Reisebericht --- Namibia - Südafrika 2013: Reisebericht --- Südafrika 2011: Reisebericht --- Kenia 2008: Infos --- übriges Afrika und weitere Länder: Fotos
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Armin, Tanja, Lil, speed66, Topper008, Logi, take-off, alpha_kilo, Wundernase
10 Nov 2013 11:04 #312131
  • lilytrotter
  • lilytrotters Avatar
  • Beiträge: 3883
  • Dank erhalten: 4067
  • lilytrotter am 10 Nov 2013 11:04
  • lilytrotters Avatar
Hallo, D und M!
Beinahe wäre er uns durch die Lappen gegangen, dein wunderbarer Reisebericht.
Herzlichen Dank dafür und für die schönen Fotos!

Grüße von den lilytrotters
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
21 Apr 2014 10:27 #334079
  • Wundernase
  • Wundernases Avatar
  • Beiträge: 22
  • Dank erhalten: 2
  • Wundernase am 21 Apr 2014 10:27
  • Wundernases Avatar
Hallo Daniela,

Ich habe Deinen RB in einem Rutsch durchgelesen und bin begeistert!

Sehr gut geschrieben und wundervolle Bilder - Danke dafür :kiss:

Liebe Grüsse

Moni
Liebe Grüsse

Moni



Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
21 Apr 2014 17:53 #334119
  • Esmeralda68
  • Esmeralda68s Avatar
  • Beiträge: 377
  • Dank erhalten: 262
  • Esmeralda68 am 21 Apr 2014 17:53
  • Esmeralda68s Avatar
Hallo Daniela,

gut dass Dein Bericht heute noch einmal nach vorne geholt wurde, sonst wäre mir dieser durchgerutscht.

Eine Frage zu Mata Mata:
Wir haben für nächsten März dort ein River Chalet gebucht.
Wie liegen diese Chalets denn zum Campingplatz bzw. welche Nummern sind ruhiger?
Gibt es dort ein funktionierendes Wasserloch? Ich hatte in einem anderen Bericht gelesen, dass das Wasserloch trocken gefallen ist.

Vielen Dank für den tollen Bericht, den ich heute in einem Rutsch verschlungen habe und
herzliche Grüße
Kerstin
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
21 Apr 2014 19:52 #334141
  • D und M
  • D und Ms Avatar
  • Beiträge: 329
  • Dank erhalten: 988
  • D und M am 09 Nov 2013 22:00
  • D und Ms Avatar
Hallo Esmeralda

Ob das Wasserloch überhaupt Wasser hatte, kann ich nicht sagen - Tiere haben wir jedenfalls keine gesehen. Wir waren aber praktisch auch nur in der Dämmerung und im Dunkeln da und am nach 5 Tagen KTP auch gesättigt, sodass wir einfach den relativen Luxus des Bungalows genossen haben nach den Camps ohne Dusche und Zaun.

Wir waren im Doppel-Bungalow, der am nächsten zum Hide und Campground lag (Nr. weiss ich nicht mehr) - das hat uns aber nicht gestört. Man war vor Blicken geschützt und gehört haben wir auch nichts. Wir haben einfach unseren Sundowner genossen, das Bad und das breite Bett. Am Morgen sind wir wieder früh los, sodass ich zur weiteren Lärmentwicklung nichts sagen kann.

Liebe Grüsse
Daniela
Fotos auf Flickr: Alben
Reiseberichte: Botswana/Zimbabwe 2018: Reisebericht Südafrika 2016: Reisebericht --- Namibia 2015: Reisebericht --- Uganda 2015: Reisebericht --- Namibia - Südafrika 2013: Reisebericht --- Südafrika 2011: Reisebericht --- Kenia 2008: Infos --- übriges Afrika und weitere Länder: Fotos
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
22 Apr 2014 03:40 #334171
  • Bernd
  • Bernds Avatar
  • Beiträge: 1182
  • Dank erhalten: 375
  • Bernd am 22 Apr 2014 03:40
  • Bernds Avatar
Hallo Esmeralda,

wir waren im Januar auch in dem ersten Doppel-Chalet (RF4Z = for disabled) nach dem Campground und dem Hide. Lärmbelästigung gab es überhaupt nicht. Aber das kann wohl auch einmal anders sein. Die River Chalets sind verhältnismäßig luxuriös mit A/C und TV bis der Strom abends abgeschaltet wird. Die Terrassen mit Grill sind riesig. Man hat einen tollen Blick über das ausgetrocknete Rivier in die Landschaft. Das Wasserloch ist sehr weit links von den Chalets - man kann es kaum sehen (das scheint mir der größte Nachteil der Chalets zu sein). Deshalb kann ich auch nicht sagen, ob überhaupt Wasser im Wasserloch war. Tiere haben wir nur sehr wenige in weiter Entfernung gesehen. Trotzdem haben wir das Chalet sehr genossen.

Vor zwei Jahren waren wir in einem anderen Doppel-Chalet. Da hatten wir abends ein großartiges Schauspiel. Ein Löwenrudel näherte sich langsam dem Wasserloch. Das Roaring ging durch Mark und Bein. Im Schein der starken Taschenlampen war das gut zu verfolgen ... von der Terrasse mit einem Gin & Tonic, da kann man nicht meckern.

Gruß,
Bernd
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.