THEMA: 12 Reifen für ein Halleluja - Namibia im August 13
10 Okt 2013 17:37 #307709
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  • Steffi82 am 10 Okt 2013 17:37
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Kapitel 6: Mittwoch, 7. August 2012
Wolwedans – Rostock Ritz Desert Lodge


Teil 2: Es erdmännchelt!

Moment … Achtung! :laugh:



Liebe Freunde gepflegter Erdmännchen-Fotos, ihr wolltet es nicht anders! :P Nachfolgend ausschließlich nur Erdmännchen, Erdmännchen, Erdmännchen! Mehr wurde an diesem Nachmittag des 7. Augustes auch nicht fotografiert, ich gebe es zu :whistle: .

Und das kam so ;)



Nachdem wir uns an diesem Tag ja den zweiten Platten gefahren hatten (übrigens ebenfalls unrettbar bzw. unflickbar, weil mit einem ca. 2 Zentimeter-Schlitz im Reifenmantel versehen :S ), beschlossen Christian und Fred nachdem wir die Zimmer bezogen hatten noch eine kleine Reifenumwuchtaktion zu starten und unsere verbliebenen zwei heilen Reservereifen unter den Wägen ab zu montieren und in die Kabine zu verfrachten.

Ja, wir waren zu diesem Zeitpunkt etwas Platte-Reifen-sensibilisiert, aber wer will uns das verübeln nach zwei geschrotteten Reifen innerhalb von zwei Fahrtagen. B)

Die Reifen-Ummontieraktion war insofern auch ganz sinnvoll, weil wir feststellten, dass an unserem Ranger der Reifen unterhalb des Autos so festgezurrt war, dass erst drei Männer unter dem Auto (wir hatten tatkräftige Unterstützung von ein paar Arbeitern der Lodge :) ) den Reifen los bekamen.

Wie ich da also so da stand und den Männern beim Arbeiten zu schaute (ich geb’s ja zu :whistle: ), bog Lara um die Ecke. Lara ist die Tochter von Kücki, dem Eigentümer der Lodge, und managed diese zusammen mit Walter ihrem Mann. Wir hatten die beiden beim Einchecken schon kurz getroffen und uns mit ihnen ein wenig unterhalten. Und mit Lara bogen die Lodge-Hunde um die Ecke.

Drei Männer unter Auto, keine Erdmännchen weit uns breit in Sicht – da waren Hunde zum Durchknuddeln ja perfekt! ;) Nachdem Lara dazu ansetzte die Racker in ihren Wagen zu verladen und dazu noch eine Schüssel mit … :blink: naja … für mich sah es aus wie etwas dubioses Hackfleisch ;) …in der Hand hatte, erlaubte ich mir zu fragen, was sie denn vorhabe.

Und so erfuhr ich, dass sie eben von Walter, der mit einer Gruppe auf Farmrundfahrt unterwegs war, angefunkt worden sei, dass einer ihrer Mitarbeiter gerade eben eine Gruppe ihrer bereits länger ausgewilderten Erdmännchen am Flugfeld entdeckt hätte. Immer wenn das passiere, würde man sofern es sich anböte, bei den kleinen Kerlchen nach dem Rechten sehen und einen kleinen Gruß aus der Küche mitbringen (dafür also das „Hackfleisch“ :) ).

Ja und dann setzte ich meinen besten Hundeblick auf und fragte, ob ich nicht mitdürfte :whistle: ! Und ich durfte! :woohoo:

Jetzt muss ich gleich sagen: Ich hatte – natürlich :dry: – zu diesem Zeitpunkt die falsche Kamera mit dem völlig falschen Objektiv dabei, insofern sind die Fotos entsprechend bzw. die Erdmännchen entsprechend klein!

Aber hey, ich durfte wilde Erdmännchen besuchen gehen! :woohoo:

Jedenfalls ... am Flugfeld angekommen, wurden wir per Funk von Walter Richtung Bau gelotst und näherten wir uns dann langsam an. Der Großteil der etwa siebenköpfigen Erdmännchentruppe verzog sich bei unserem Auftauchen sofort in den Bau und spitzte nur hin und wieder mit Ohren und Nasenspitzen hervor, aber zwei Halbwüchsige stellten wagten sich wagemutig hervor und untersuchten, was die komischen Menschenwesen da an ihrem Bau wollten. ;)

Dieses Foto finde ich insofern echt cool, denn wenn ihr euch den Baueingang hinter dem kleinen Erdmännchen anguckt, dann wisst ihr, weswegen man wirklich keine Erdmännchen im Garten haben möchte… B)



Die zwei kamen teilweise erstaunlich nah an uns heran, wenn wir ganz still standen … wobei einer von beiden immer brav Wache stand und die Gegend beobachtete :) .



Lara erzählte, dass die kleinen Racker verschiedene Bauten haben, und von einem zum anderen Bau ziehen, damit ihre Feinde wie etwa Schakale es schwerer damit haben, herauszufinden, wo sich das Rudel gerade befindet.



Nachdem Lara ein bisschen vom mitgebrachten Gruß aus der Küche in Richtung Bau geworfen hatte, stürzten sich die zwei Haudegen auf das Hackfleisch. Vom Rest der Truppe waren weiterhin nur schnüffelnde Nasen zu sehen – heraus trauten sie sich allerdings nicht.

Nachdem Lara noch einen Klecks „Hackfleisch“ in Richtung Bau geworfen hatte, zogen wir uns langsam zurück, damit der Rest der Truppe auch etwas den Leckereien hatte. :)

Dann fuhren wir zurück zur Lodge.

Nachdem mich Lara dort ausgeladen hatte, schlenderte ich beschwingt und glücklich zurück zum Zimmer und was sah ich da? :woohoo: Die ganze Lodge-Erdmännchentruppe hatte sich tatsächlich im schönsten Licht auf einen Aussichtsfelsen gesetzt!

Also schnell ins Zimmer geflitzt, dem Göttergatten irgendwas von „noch mehr Erdmännchen, wenn du mich suchst, bin weg!“ erzählt :whistle: , die richtige Kameraausstattung gepackt und wieder zurück zu den kleinen Rackern…

Erdmännchen… :)



Was guckst du? B)



Ist der/die/das Kleine nicht einfach nur niedlich? :cheer:



… noch mehr Erdmännchen…



Guckst du hier, guck ich dort! ;)



Im Vergleich zu den ganz Wilden von der Tour mit Lara, nahmen die „Halbwilden“ das mit dem Aufpassen und Ausschauhalten noch recht entspannt … bzw. taten manchmal auch nur, so als würden sie aufpassen :whistle: … mit halbgeschlossenen Augen :laugh: !



Synchron-Gucken...



Bitte recht freundlich :) !



Während sich manche der Erdmännchen etwas von mir zurückzogen, war der hier ein sehr dankbares Fotomodell… :)







und ein letztes Foto von dem kleinen Mann :)



Kurz vor Sonnenuntergang verzog sich die Truppe dann und ich mich auch! Auf dem Rückweg begegneten mit dann noch Ursula und Fred, die gerade total begeistert von einer kleinen Wanderung zurückkamen.

Nach Sonnenuntergang watschelte die ganze Reisefamilie dann ins Restaurant. Und was soll ich sagen: Mjam, war das lecker! :woohoo: Wir hatten vorweg ein Oryx-Carpacio und irgendwas Leckeres mit Avocado, dann zum Hauptgang die Männer ein Oryx-Steak (zum Hineinlegen :) ), Ursula ein Wildgeschnetzeltes (auch super lecker) und ich Springbockfilet. Ich sag euch: Wenn der Oryx zum Hineinlegen war, so was mein Springbock zum darin Baden :woohoo: ! Dieser Springbock wurde definitiv nicht umsonst geschossen – er wird mir noch lange sehr wohlwollend im Gedächtnis bleiben B) :whistle: ! … ja und zum Nachtisch – nein, wir sind nicht gefräßig :whistle: – teilten wir uns noch zwei Crêpes! … bevor wir dann kugelrund wieder ins Zimmer rollten! :laugh:

Fazit Rostock Ritz Desert Lodge

Eine sehr schöne Unterkunft mit sehr, sehr herzlicher Atmosphäre zu der wir jederzeit wieder zurückkehren würden – auch gerne für ein, zwei Nächte länger! Bei längerem Aufenthalt würden wir uns das nächste Mal allerdings eines der Luxus-Zimmer buchen, da die normalen Zimmer für Christian mit seinen fast zwei Metern an mancher Stelle durch die Rundung etwas beklemmend waren und bei den Luxus Zimmern die runde Hütte gleich dem Zimmer ist und damit mehr Luft nach oben sein dürfte für größere Menschen.

Das Essen war ein Traum – eines der Besten im ganzen Urlaub! :) Naja und die Erdmännchen waren das Sahnehäubchen oben drauf! ;)

Was euch an Tag 7 der Reise erwartet?
- Wir landen am Atlantik
- …und gehen auf die Suche nach Robben


Liebe Grüße
Steffi
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14 Okt 2013 19:40 #308196
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Kapitel 7: Donnerstag, 8. August 2012
Rostock Ritz Desert Lodge - Cape Cross Lodge


Eigentlich wollten wir diesen Tag recht entspannt angehen, d.h. vielleicht auch mal ein Stündchen länger schlafen ... :whistle: ! Naja, wie es aber kommen musste: Die ganze Familie war mit Sonnenaufgang auf den Beinen und irgendwie kamen wir allesamt auf die gleiche Idee den Sonnenaufgang auf der kleinen Terrasse zu genießen, insofern hieß es dann: "Terrasse 1 an Terrasse 2 - ach ihr, auch schon wach!" :)



Ich muss ja zugegeben, irgendwie haben die Rundhütten schon irgendwas von Star Wars (wir wurden zwischenzeitlich auch schon ein paar Mal gefragt, ob wir uns sicher sind, dass wir nicht in Mos Eisley abgestiegen sind :laugh: )...



Hier noch die Aussicht zwischen zwei Hütten hindurch fotografiert :)



Danach versammelte sich dir hungrige Meute ... *hust* ... entschuldigt ;) ... die nimmersatte Reisefamilie am reichhaltigen Frühstücksbuffett. Erdmännchen waren an diesem Morgen übrigens keine mehr zu sehen ... die waren wohl der Ansicht, dass das komische kleine Menschlein am Abend vorher genug Fotos geschossen hätte B) !

Nach dem Frühstück checkten wir aus, verabschiedeten uns, bemannten unsere Ranger und los ging es wieder! Die Strecke durch die Wüste war tatsächlich in weit aus besseren Zustand als der Straßenabschnitt des vorangegangenen Tages ...



Dankenswerterweise waren an vielen Stellen auch Straßenausbesserungstrupps unterwegs, sodass wir um die Mittagszeit recht entspannt (und ohne weiteren Platten ;) ) in Swakopmund ankamen. Dort aßen wir eine Kleinigkeit, kauften ein paar Dinge im SuperSpar ein, tankten und machten uns dann an die letzten Kilometer zur Cape Cross Lodge.

Von der Cape Cross Lodge - das muss ich zugeben - hatten wir uns ehrlich gesagt nicht allzu viel versprochen! Sie war eher als Zwischenstation gedacht auf den Weg in den Norden. Aber ich muss sagen: Wir waren sehr positiv überrascht! Sehr freundliches und zuvorkommendes Personal, schöne geräumige Zimmer und :woohoo: den Atlantik direkt vor dem Zimmer!

Hier unser Zimmer...



Hier das Bad...



Nachdem wir uns einen Kaffee genehmigt hatten, machten wir uns auf den Weg zur Robbenkolonie!



Tja ... wir waren da, nur irgendwie die Robben nicht :blink: ! D.h. es waren schon Robben da - aber weit weniger als letztes Jahr im Mai und mit Januar 2011 war es sowieso nicht zu vergleichen! Dafür waren dieses Mal unglaublich viele Tiere im Wasser, das Meer schäumte geradezu vor Robben ... gewissermaßen hatten die Robben den Flamingo gemacht :blink: : "Huch, guckt mal wer da kommt! - Ab ins Wasser!" :whistle: B) Nun gut - dafür war der Gestand dieses Mal aber auch recht erträglich!

Ein paar freundliche Robben waren aber doch geblieben und präsentierten sich uns :) ...





Wie Robben so sind: Sie können einfach ultraknuffig rumpflatschen :laugh:





Diese Damen hier suchten den perfekten Platz zum pflatschen (nach einer halben Stunde rumgerobbe hatten sie ihn schließlich ;) )



Wo ist die Mama?



Ich nehme es vorweg: Da ist die Mama! :)



Familienzusammenführung :)



Sonnenbaden :)



und nochmal Robbe ...



und ein letztes Mal :)



Nach einer Weile verabschiedeten wir uns von den Robben. Ursula und Fred beschlossen den weg zur Lodge am Strand zurück zu spazieren, Christian und ich fuhren das Auto zurück und liefen den beiden dann vom der Lodge aus entgegen :) .

Die Lodge...



So alleine am menschenleeren Strand entlang zu schlendern hat schon was :) ! Christian und ich genossen deswegen auch den Sonnenunterganz am Strand und der war - dank des herbeiziehenden Nebeldunstes wirklich wunderschön ...



Schöööön :) ...



Das folgende Abendessen in der Lodge war sehr solide - zwar nicht gar so gut wie am vorherigen Tag, aber das wäre auch fast unmöglich gewesen :) ! Aber es war gut und reichhaltig, insofern wirklich alles sehr schön. Am Ende bekamen wir noch unsere vorbestellten Frühstückspäckchen in die Hand gedrückt (okay es waren eher vier Pakete plus ein Sack Äpfel ;) ) und dann schliefen wir mit dem Rauschen des Atlantiks im Hintergrund fest ein. :)

Fazit Cape Cross Lodge:

Sehr zu empfehlen als Zwischenstation in den Norden bzw. für all die, die fern jeden Trubels eine Übernachtung am Atlantik einlegen wollen. Wir fanden sowohl die Zimmer wie auch den Service gut, über das Essen konnte man auch nicht meckern und die Frühstückspakete hätten ausgereich um eine halbe Armee zu verköstigen :) ! Uns hat es dort sehr gut gefallen!

Was ihr an Tag 8 miterleben dürft?

- Sichtverhältnisse unter 30 Meter - wir ertasten uns unseren Weg in den Skeleton Coast Park! :)
- den ganz fantastischen Skeleton Coast Park (mit und ohne Nebel ;) )
- es wir ab jetzt noch tierlastiger als sowieso schon B)
- und wir haben den nächsten "Room with a view"

Liebe Grüße
Steffi
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16 Okt 2013 19:09 #308475
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Kapitel 8: Freitag, 9. August 2013
Cape Cross Lodge – Grootberg Lodge


Ganz grundsätzlich gesehen hätten wir an dem nun nachfolgend wieder zu gebenden Tag ja auch ein bisschen länger schlafen können, aber irgendwer (ich war es diesmal nicht! ;) ) hatte sich auch dieses Mal in den Kopf gesetzt mit Sonnenaufgang loszuziehen. :whistle:

Klingt ja irgendwie romantisch … im Sonnenaufgang der nächsten Unterkunft entgegen… B)

Tja, mit der Romantik ist das ja so eine Sache! … in unserem Fall fehlte zur Romantik schlichtweg die Sonne :blink: … Ihr fragt euch wieso?

An dieser Stelle verweise ich auf das nun folgende Fotos des diestägigen Sonnenaufgangs und möchte betonen, dass es sich an dieser Stelle um gute Sicht handelte… :whistle:



Romantik ade, Beklemmung ahoi! :S

Kurzum: Wir waren mitten in der Nebelsuppe gelandet! :pinch: … was das Autofahren ein klein wenig anspruchsvoller machte und meists keine Geschwindigkeiten weit über 30 bis 40 km/h zu lies (wobei die Straße an sich tatsächlich in erstaunlich gutem Zustand war – wenn man sie denn endlich mal vor sich sah :whistle: )!

Insofern war der erste Fahrabschnitt an diesem Tag ziemlich fordernd und irgendwie gar nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Mal ein Stück lang durch Starknebel fahren ist ja okay – aber weit über eine Stunde ist irgendwann ekelhaft! :unsure:

Christian und ich verfluchten schon innerlich, dass wir unbedingt DIESE Strecke hatten fahren wollen … und die Schwiegereltern im Auto hinter uns haben sich wahrscheinlich auch ihren Teil gedacht, wohin wir sie denn da schon wieder geführt hatten!

Irgendwann waren wir dann aber doch am Eingang Skeleton Coast Park angekommen – wie sollte es anders sein, als die ersten Gäste des Tages! … und natürlich immer noch im Nebel … :dry:

… ihr müsst aber zugeben, dass in der Nebelsuppe atmosphärisch dichten Szenerie das Eingangstor viel besser wirkt, als bei Sonnenschein … :whistle:



Der sehr nette Torwächter (und nein, er hieß nicht Zuul :P und hatte auch keine Ghost Busters im Gepäck … wobei so ein paar Gespenster atmosphärisch hervorragend zu diesem Morgen gepasst hätten B) :whistle: ) plauderte kurz mit uns und erzählte uns, dass ein solch starker Nebel wie an diesem Tag wirklich sehr, sehr selten sei (war ja klar! :pinch: ) und, dass wenn sich der Nebel wie heute gar nicht legen wolle er immer bis ungefähr Mittag bleibe (was für hervorragende Neuigkeiten :blink: :S ).

Nun gut – den Skeleton Coast Park im Starknebel – sieht nicht jeder … im wahrsten Sinne des Wortes :P :whistle: ! Und wir hatten ja Zeit…

Und nun muss ich wirklich eine Lanze für diesen Park brechen, denn: Wir waren keine zehn Kilometer in diesen wunderschönen, atemberaubend-kargen Park gefahren und der Nebel lichtete sich… Halleluja! :woohoo:



Was soll ich sagen: Ich fand die Durchfahrt durch den Park superschön und der Rest der Familie auch!



Wunderschöne Wüstenlandschaft, eine absolute Einsamkeit (uns sind insgesamt zwei Autos begegnet) und wirklich sehr gut zu befahrene Straßen! Wir waren wirklich angetan! :)

Wo die Wüste aufhört und die Straße beginnt… ;)



Wüstenlandschaft mit Straße…



Viel zu schnell waren wir aus dem Park wieder heraus!



Irgendwie schade… Aber dafür begrüßte uns das Damaraland neben vielen Hügelchen im Straßenverlauf …



…auch mit unseren ersten freilebenden Giraffen des Urlaubs! :)



Nicht jede Giraffe möchte sich von den neugierigen Paparazzi fotografieren lassen :laugh: (aber Hintern mit Landschaft ist ja auch manchmal schön… ;) ).



Diese hier lächelte dann aber doch freundlich in die Kamera! :)



Der Rest der Strecke war recht problemlos zu bewältigen, sieht man von zwei Springböcken in selbstmörderischer Mission ab, die es fast geschafft hätten uns direkt vor den Ranger zu laufen! :blink:

Allerdings, das muss ich zugeben, wir waren schon etwas erschrocken wie karg und kahl das Land hier dieses Mal war. Dass Regen dringend benötigt wurde, sah man an jeder Ecke! :(

In einem Dörfchen irgendwo vor Palmwag verschenkten wir dann unseren Sack mit Frühstücks-Äpfeln an eine Frau, die eine Schar Kindern gerade von der Straße einsammelte (die Kinder hätten, glaube ich, eher Kekse gewollt, aber ihre Mama hat sich sehr gefreut :) ).

Nach einem kurzen Tankstopp an der Tankstelle in Palmwag machten wir uns auf die letzten paar Kilometer in Richtung Grootberg Lodge.

Große Dinge(r) werfen ihren Schatten voraus … ;)



Der Pass an deren oberen Ende der Parkplatz zur Lodge liegt, war uns irgendwie gar nicht so kurvig und steil in Erinnerung gewesen :blink:



Und wieder einmal hatten wir es damit geschafft Punkt zwölf an der nächsten Unterkunft angekommen zu sein! :laugh: Kaum waren wir geparkt, kam auch schon das „Lodgetaxi“ und brachte uns zusammen mit einem französischen Pärchen, das auch gerade des Weges kam, die letzten Meter zur Lodge hinauf!

Oben wurden wir mit einem Glas Saft begrüßt und genehmigten uns – nachdem die Zimmer noch nicht bezugsreif waren – ein kleines Sandwich zu Mittag! Eigentlich hätten wir danach eines der zwei neuen Familienchalets beziehen wollen … nur … tja …! Wir hatten bei Buchung extra angefragt, ob zu den zwei Schlafzimmern auch ein abgetrenntes, isoliertes Bad gehört – dies wurde uns damals bejaht. Wie sich nun aber vor Ort herausstellte: Abgetrennt greift für so manchen namibischen Handwerker nur bis in eine Höhe von ca. 2 Metern – so hoch waren nämlich die Innenwände im Chalet gezogen :S :woohoo: :blink: . Der Rest freier Luftraum :huh: … und damit jegliche Privatsphäre dahin! So hatten wir uns das alle vier nicht wirklich vorgestellt! :unsure:

HHhmmm… kurz noch einmal zur Rezeption gestiefelt, dem Manager freundlich unser Leid geklagt und wir bekamen sofort ein ganz normales Chalet angeboten, ohne Aufpreis und ohne zu Zögern :woohoo: und dazu noch eine recht lustige Einführung darüber was wohl alles bei so einem Lodgebau bzw. –erweiterung schief gehen kann :laugh: (ursprünglich waren wohl schon abschließende Wände von mehr als 2 Meter Höhe geplant gewesen…). Vielleicht hat es geholfen, dass Christian und ich das zweite Mal in der Lodge zu Besuch waren – wir fanden die Reaktion jedenfalls schon sehr freundlich und hatten uns auf mehr „Klagen“ eingestellt. :)

Nachdem Fred und Ursula beschlossen, dass ihnen das Familienchalet von nun an allein gehörte und nicht mehr umziehen wollten, packten Christian und ich zogen Christian und ich in das Chalet. Witzigerweise genau am anderen Ende der Lodge – die Reisegruppe war für die kommenden zwei Tage also maximal weit entfernt! :laugh:

So und jetzt aber mal zum Ausblick! Die Lodge liegt ja pittoresk am Hang eines Plateaus mit Blick in das Klippriver-Tal! Und der Ausblick ist schon echt genial… :)



Wer sich jetzt denkt: Hang? Plateau? Klipp? – wo bleiben die Klippspringer? :blink: – vergesst es! :whistle: Wir wissen ja: Klippspringer sind ein Mythos B) – die gibt's gar nicht! :P Folglich konnten wir gar nicht anders als keinen sehen! :whistle:

Dafür aber Klippschliefer … die sich hier allerdings zuweilen als Baumschliefer tarnten (man hat uns allerdings versichert, dass es sich um echte Klippschliefer handelt...)…



Ich finde die so niedlich :)



Hier noch unser Chalet von innen (von außen habe ich erst am nächsten Tag Fotos gemacht, die kommen dann im nächsten Teil)…





Nachdem wir ja gewissermaßen noch den halben Tag vor uns hatten, beschlossen wir ein bisschen auf unserem Terrässchen zu entspannen und um halb vier den „Scenic Drive“ auf dem Plateau mitzumachen.

Zuvor gab’s um drei aber noch Kaffee und Kuchen – sehr leckeren Kuchen übrigens! :)

Lustigerweise kannten wir den Guide Messag (ich bin mir gerade sehr sicher, dass ich diesen Namen fürchterlich falsch schreibe :blush: ) für die Fahrt von unserem letzten Aufenthalt schon und – was ich echt beeindruckend fand – er konnte sich tatsächlich auch an Christian erinnern :blink: ! Er erklärte uns auch gleich, dass wir für unser Rhino-Trekking am nächsten Tag ebenfalls mit ihm unterwegs sein würden - sehr schön! :)

Zusammen mit Messag und drei französischen Gästen machten wir uns auf den Weg. Und ich muss sagen: Für einen „Scenic Drive“ sahen wir dann doch erstaunlich viel Wild auf dem Plateau… :)

… den obligatorischen Oryx…



… Kudus …



… und eine Herde sehr fotografierfreudiger Bergzebras. :)



Die Damen in Zweier-Formation…



…die Damen in Dreier-Formation … :laugh:





… und der Haremschef :) (der war etwas angenervt von den Touris, hielt aber trotzdem brav zum Fotografieren still)…



Weg mit Aussicht…



Hier hielten wir dann auch und genossen die tolle Aussicht bei einem „Pre-Sundowner“ ;) (die Sonne war noch nicht ganz untergegangen, aber der Platz war so schön, da musste man einfach ein bisschen verweilen). In dem zu sehenden Seitenarms des Tals würden wir am nächsten Tag versuchen ein Nashorn zu finden, erklärte uns Messag. Er erzählte uns auch ein bisschen, wie sich die einzelnen Nashörner seit unserem letzten Besuch vor zweieinhalb Jahren so entwickelt hätten und dass Hans-Otto, der Nashornbulle, den wir beim letzten Mal gesehen hatten, nach wie vor der Chef des Tales sei :) . Leider berichtete er uns auch, dass momentan keine Elefanten im Tal sehen, weil es einfach zu trocken sei – unsere Hoffnung, dass wir, wie beim letzten Mal, auch Elefanten beim Rhino-Trekking sehen würden, war damit leider dahin…aber da wir ja noch den Etosha vor uns hatten, fanden wir das absolut verschmerzbar. :)

Nach dem gemütlichen Pre-Sundowner machten wir uns auf den Rückweg zur Lodge, sahen ein hübsches Hühnchen :whistle: (okay, ich weiß ... es dürfte irgendein Frankolin sein ;) )….



… es kreuzten ein paar Springböcke…



Bitte recht freundlich :) !



Und dann hielten wir noch einmal zum eigentlichen Sonnenuntergang, der an diesem Tag sehr seltsam-beeindruckend-schön war…Eine orangene Sonne geht unter… :)



Nach Rückkehr in der Lodge machten wir uns noch kurz frisch und marschierten dann zum Abendessen. Leider weiß ich nicht mehr genau, was es alles gab (ich sollte wirklich mal anfangen, mir das aufzuschreiben) :blush: – aber es war sehr lecker: vor allem das selbst gebackene Brot mit Oliven (das sagt jetzt jemand, der eigentlich keine Oliven mag ;) ) und das Curryhühnchen zum Hauptgang!

Und dann fielen wir nach einem weiteren erfolgreichen Tag geschafft ins Bett … und dann hieß es Äuglein zu und von Rhinos träumen! :)


Was euch an Tag 9 der Reise erwartet?
- Wir treffen Hans-Otto und Inesta
- … sowie weitere unerwartete Gäste im Tal…

Liebe Grüße
Steffi
Letzte Änderung: 17 Okt 2013 08:13 von Steffi82.
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18 Okt 2013 21:35 #308750
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Kapitel 9: Samstag, 10. August 2013
Grootberg Lodge – Rhino-Trekking



Ein neuer Morgen und wieder mal hieß es: Vor Sonnenaufgang aus den Federn, in der Morgenkälte (okay, an diesem Tag war es nicht gar sooooo kalt ;) ) Katzenwäsche und dann mit der Taschenlampe bewaffnet ab zur Rezeption.

Wer Rhinos trekken will muss früh aufstehen, vor allem wenn die Tiere angeblich so tief im Tal sind, wie uns Messag gestern berichtete.

Vorne an der Rezeption erwarteten uns schon Fred und Ursula und wir bekamen ein schneller, leckeres Frühaufsteher-Frühstück serviert und dann ging es in der Dämmerung zusammen mit Messag und unseren beiden Trackern los ab ins Tal.

Auf dem Weg dorthin begegneten uns auch schon die ersten Bergzebras. Am „Sleep Out“-Platz der Lodge sammelten wir dann noch ein holländisches Paar ein und los ging das Rhino-Trekking!

Am Anfang trekkten wir aber erst einmal – sie sollten die Vorboten für die nächsten Tage sein – Giraffen! :) Giraffen hier, Giraffen da…

Tote Giraffen (laut Messag fünf Monate zuvor von einem Löwenrudel gerissen)…



… lebendige Giraffen :)



Auch Oryx und Kudu liefen uns an diesem Morgen über den Weg, allerdings meist im Dickicht versteckt und wenig fotogen gestimmt.

War ja auch egal: Wir waren ja auf der Suche nach Spitzmaul-Nashörnern! :)

Immer wieder stiegen die beiden Tracker aus und suchten bzw. folgten Nashornspuren. Wir guckten derweil Giraffen – wenn es sonst nicht wirklich viel an diesem Morgen zu sehen gab, Giraffen waren irgendwie immer da! :)

Gegen zehn Uhr vermeldeten die beiden Tracker, dass sie relativ frische Nashornspuren gefunden hatten – und zwar von einem jungen Bullen namens Inesta! Wir warteten gespannt, während uns Messag erzählte, dass der „Kleine“ (okay mit gut sieben Jahren war der „Kleine“ relativ gut ausgewachsen :whistle: ) vor ein paar Wochen von der Seite seiner Nashornmama vertrieben worden sei, weil diese ein neues Nashornbaby bekommen hätte. Seitdem streifte der arme Inesta zum ersten Mal in seinem Nashornleben alleine durch den Busch… :unsure:

Nach einer Weile wurden wir von den Trackern angefunkt: Das Nashorn war gefunden! :woohoo: Jetzt mussten wir uns nur vorsichtig nähern! – was sich leichter anhört, als es tatsächlich getan ist! Ich komme mir persönlich ja immer wie ein Trampeltier vor :unsure: – und zwar eines der echt lauten Art :blush: – wenn ich hinter Guides, Trackern oder ähnlichem durch den Busch stolpere und dabei einen Mordslärm veranstalte. Ich kann wirklich jedes Tier verstehen, dass sich bei der nähernden Geräuschkulisse von sechs trampelnden Touris aus den Staub macht :S – umso verwunderlicher und dankenswert finde ich es, dass am Ende doch immer ein paar Tierchen stehen bleiben :) .

Die beiden Tracker winkten uns auf einen kleinen Hang … kaum dort, konnten wir auch schon unser Nashorn aus der Ferne sehen … :laugh:

Ich darf vorstellen: „klein“ Inesta!



Aber unsere Tracker hatten noch weitere Neuigkeiten für uns parat: In dem kleinen Seitental vor uns war noch ein anderes Nashorn: Hans-Otto! :woohoo: Der „kleine“ Inesta hatte wohl Gesellschaft gesucht – und nun Hans-Otto, den alleinigen Nashorn-Herrscher des Tals gefunden! Und Hans-Otto war not amused :huh: , kann ich euch sagen!

Aber zuerst noch einmal zu klein Inesta … als wir das Seitental hangaufwärts langsam umrundeten, sah man das „Kerlchen“ nämlich unten im Galeriewald des Flussbetts stehend auch noch besser…



Ja – und Hans-Otto? Den sahen wir tatsächlich auch noch in seiner ganzen Pracht, etwas hangaufwärts stehend.

Ist das nicht ein schöner Nashorn-Bulle! :)



Ich war ja in dem Moment ganz froh, dass Hans-Otto in diesem Moment merklich mit klein Inesta beschäftigt war, und weniger mit den neugierigen Touris ;) . Denn auch wenn wir windabwärts standen, so merkte man sehr genau, dass der Gute sehr wohl wusste, dass wir da waren – mit jedem Klicken des Kameraauslösers drehten sich die Ohren in unsere Richtung (wenn ihr also wissen wollt, ob ihr so gut wie ein Nashorn hört, dann einfach mal den 100 Meter Kameraauslöser-Klick-Test machen B) )



Nach einer Weile war Hans-Otto der Ansicht, dass er sich genügend den Tourimeuten präsentiert hatte – es wartete Wichtigers auf den Nashorn-Chef im Tal: Inesta :blink:

Also einmal kräftig geschnaubt in Richtung des Eindringlings und ein paar Meter in seine Richtung marschiert (und dabei den Touris diese entzückende Rückenansicht zugewandt :cheer: ).



Problem war nur: Bei Inesta kamen da Signale nicht wirklich an! :pinch: Also noch einmal geschnaubt (sehr interessant und beeindruckend wie laut Nashörner schnauben können! :woohoo: ) und in Richtung Flussbett marschiert.

Hier mal ein kleines Nashorn-Such-Bild… :)



Und dann machte es nur „Schnaub““Schnaub““Schnaub“ und der gute Hans-Otto fegte wie ein Wilder in das Flussbett, wo es von Büschen vor unseren Augen verborgen nur noch mehr schnaubte, raschelte und schnaubte. :woohoo: :S :woohoo:

Da zogen wir doch lieber langsam und vorsichtig den Rückzug an! :whistle: Zwei kämpfenden Spitzmaul-Nashorn-Bullen wollte hier niemand in die Quere kommen.

Tja und als wir keine 50 Meter mehr vom Wagen entfernt waren, bot sich uns zum Abschied noch ein schönes Bild :) . Weit hinter uns im Flussbett konnten wir tatsächlich sehen, wie Hans-Otto Inesta gerade im Schweinsgalopp endgültig vertrieb. Die beiden waren zwar schon recht weit weg, aber ich finde beim glorreich zurückbleibenden Sieger Hans-Otto kann man die Genugtuung über die Vertreibung des Rivalen schon an der sehr selbstzufriedenen Nashornaustrahlung erkennen, oder? ;)



Jetzt hatten wir nicht nur ein Nashorn gesehen, sondern gleich zwei! :woohoo: Und dann auch noch mit Aktion! Wir waren begeistert!

Mittlerweile war es kurz vor zwölf und da wir gut in der Zeit waren beschlossen wir noch ein wenig durch das Konzessionsgebiet zu fahren und nach anderen Tieren Ausschau zu halten, bevor wir unser Mittagspicknick einnehmen würden.

Giraffen etwa – hatten wir ja schon sooo lange nicht mehr … :whistle:



Steinböckchen liefen uns auch über den Weg …



...und etwas näher :) ...



Und noch einmal Giraffe :)



…und Springböcke …



… und dann als wir gerade eine etwas kurvige Passage vor uns hatten und um eine Kurve bogen, da sahen wir aus den Augenwinkeln hinter einem großen Busch einen Elefantenpopo verschwinden! :woohoo:

Schnell um die nächste Kurve gefahren und….



Nun muss man sagen, wir waren ungefähr genauso erschrocken wie unser Gegenüber: Hinter dem Busch stand nämlich gleich eine ganze Herde Elefanten, sieben „Alttiere“ und drei Jungtiere und die Leitkuh war nicht so ganz begeistert uns plötzlich vor den Rüssel zu haben. :blink:



Aber nachdem wir etwas Abstand hielten, wurde und der Nachwuchs doch noch kurz präsentiert... :)



Gerade für Ursula und Fred, deren erste Elefanten das waren, ein ganz besonderes Erlebnis :) und für uns alle eine richtig tolle Überraschung! Und so kam es, dass wir auf unserem Rhino-Trekking doch wieder Elefanten sahen! :laugh:

Nachdem wir die Elefanten ausgiebigst bestaunt hatten, gab es einen etwas verspäteten Picknick-Lunch (mittlerweile war es doch schon kurz nach zwei Uhr). Im Anschluss daran ging es langsam zurück zur Lodge, wo wir gegen halb vier glücklich und zufrieden ankamen und den Rest des Nachmittags lesend auf unserer kleinen Terrasse verbrachten. :)

Dabei machte ich beim Sonnenuntergang endlich auch mal Außenaufnahmen von unserem Chalet...



Hier auch mit Aussicht ins Tal...



Und ein weiteres Mal in rund...



Dann ging die Sonne mit einem wunderschönen Sonnenuntergang unter...



Zum Abendessen gab es lecker Kudusteak - Vorspeise und Nachtisch sind mir leider nicht in Erinnerung geblieben :blush: , waren aber auch gut. Und selbstgebackenes Brot mit Tomate - ebenfalls wieder sehr lecker.

Nach dem Essen machten wir uns auf den Weg in unsere Betten…

…Ja und dann war da noch die Sache mit den Koffern :whistle: :whistle: :whistle: …(ich möchte gleich vorweg feststellen: Ich war vollgefuttert, ich war müde, ich war rundum glücklich und zufrieden in Afrika, die Milchstraße leuchtete über mir – da kann so etwas nun wirklich schon mal passieren… B) )

Ja … *räusper* … als Christian und ich vom Hauptgebäude in Richtung unseres Chalets den schmalen Steinpfad entlang gingen und konzentriert mit der Taschenlampe den steinigen Weg vor uns ausleuchteten, machte es neben uns plötzlich: „Klackgaklackgaklack Klackgaklackgaklack“ :blink:

Christian: :blink: „Hörst du das?“
Steffi: - verträumt, weil gerade am Sterne gucken – „Jaaaa“
- neben uns weiter - „Klackgaklackgaklack“
Christian: :blink: „Was ist denn das?“
Steffi: „Ach, das sind Koffer!“
Christian: :blink: :blink: :blink: - hält die Taschenlampe hoch und…
… eine Herde Bergzebras galoppiert direkt vor uns hinfort in die Dunkelheit… :woohoo: :woohoo: :woohoo:
Christian: „Koffer? Schatz? Koffer????“ :blink:
Steffi: :pinch: :pinch: :pinch: :whistle: :whistle: :whistle:

Nun gut, ich denke, ihr könnt euch vorstellen, was ich mir den restlichen Urlaub anhören durfte, immer dann, wenn ein Zebra unseren Weg kreuzte :P (und im Etosha gibt es verdammt viele Zebras… :whistle: ).

Aber – ihr müsst auch zugeben ;) – bei diesem nächtlichen Panorama kann man schon einmal Zebras mit klappernden Koffern verwechseln… :laugh:



Fazit Grootberg Lodge
Auch bei unserem zweiten Besuch hier hat es uns wieder sehr gut gefallen. Es war zwar jetzt im August wesentlich mehr Trubel in der Lodge, weil diese so gut wie ausgebucht war, aber da wir bei den Ausflügen immer in kleinen Gruppen (6 bzw. 7 Leute) unterwegs waren und noch dazu das letzte Chalet in der Reihe hatten, viel das (uns zumindest) nicht weiter auf! :)
Den Service fanden wir immer sehr zuvorkommend und nett, wenn auch manchmal leicht chaotisch. Aber alle die hier arbeiteten hatten immer ein Lächeln auf den Lippen und das macht für uns auch so ein bisschen den Charme dieser Unterkunft aus. :)
Die Ausflüge sind vergleichsweise teuer – das muss man ohne Umschweife zugestehen. Angesichts des guten Wechselkurses empfanden wir es aber noch als angemessen und was das Rhino-Trekking angeht, hatten wir dieses Mal wieder sehr viel Glück und haben auch sehr viel gesehen und erfahren – das würden wir immer wieder aufs Neue machen!
Alles in allem würden wir in die Grootberg Lodge jederzeit und ohne Zögern auch ein drittes Mal zurück kehren! :)

Was ihr an Tag 10 der Reise miterleben dürft?
- Es geht auf in den Etosha :)
- Giraffo-tainment und überhaupt Giraffen, Giraffen, Giraffen
- Und wir treffen auf Glöckchen ;)
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20 Okt 2013 19:17 #308990
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  • Steffi82 am 10 Okt 2013 17:37
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Kapitel 10: Sonntag, 11. August 2013
Grootberg Lodge – Etosha Nationalpark (Dolomite Camp)


Teil 1: Es wird tierlastig(er) ;)

Tag 10 unserer Reise kündigte sich mit einer wunderschönen Morgenröte an.



Nachdem wir ja mittlerweile im frühmorgendlichen Aufstehen gestählt waren, saßen die Familie um Punkt sieben beim Frühstück. Nachdem wir uns am Frühstücksbuffet ausgiebigst gestärkt hatten, hieß es Abschied nehmen von der Grootberg Lodge und wir wurden wieder zu unseren beiden Rangern gebracht. Schnell war das Gepäck verladen und wir machten uns auf in Richtung Etosha.

Damit die Strecke Richtung Etosha auch bloß nicht zu langweilig würde, stand zuerst eine Herde Springböcke auf der Straße, dann kreuzte ein Steinböckchen-Ehepaar in selbstmörderischer Absicht und gefühlt alle zehn Kilometer mussten wir mindestens eine Giraffe von der Straße schieben :woohoo: . Letztere ließen mir echt ein paar Mal das Herz in die Hose rutschen :unsure: ... ich mein, Giraffen sind ja wirklich wunderschöne Tiere, aber die Hellsten sind sie ja nun wirklich nicht. :whistle: :pinch: Und wenn eine Giraffe geschlagene fünf Minuten panisch vor deinem Auto kreuz und quer rennt, weil sie sich nicht entscheiden kann ob sie
a) zu den Giraffen auf der linken Seite der Straße flüchten soll
b) oder doch lieber zu den Giraffen auf der rechten Seite der Straße
c) oder doch lieber gleich an Ort und Stelle vor unserem Auto einen Herzinfarkt kriegen soll
dann ist man als giraffensorgende Beifahrerin irgendwann mit seinen Nerven am Ende :blink: ! Im Übrigen bin ich seit dieser Reise fest davon überzeugt, dass Haupttodesursache bei Giraffen Herzstillstand ist, so schreckhaft wie diese Tiere durch die Gegend marschieren. ;)



In Kamanjab nahmen wir dann die Abzweigung Richtung Galton Gate Etosha. Da ab Kamanjab alles wieder brav geteert war, kamen wir recht zügig voran, sodass wir schon bald den Eingang des Etsoha Nationalparks erreicht hatten. Im Unterschied zu den uns schon bekannten, mehr frequentierten Eingangstoren ist das Galton Gate eher überschaubarer, provisorischer Natur! Man wird dort auch nur registriert, bezahlten darf man dann gut 12 Kilometer weiter.

Die Anfangskilometer hinein in den Park sind recht zugebuscht... Tiere gibt es hier ohne Zweifel... vor uns wuselten Warzenschweine über die Straße, ein Dikdik, und diese Gruppe Zebras guckte mal kurz herüber ...



... aber so ganz grundsätzlich finde ich die ersten paar Kilometer zum Tiere beobachten eher suboptimal. Kaum hast du sie gesehen :woohoo: , sind sie auch schon im Dickicht verschwunden. :blink:

Aber das sind nur die ersten paar Kilometer, danach wird die Vegetation offen und schon klappt's auch wieder mit den Tiersichtungen :) . Als besonders ergiebig erwies sich für uns an diesem Tag das Wasserloch Renostervlei...



Ich hoffe wirklich, ihr nehmt mir die vielen Giraffen nicht übel, aber diese Tiere waren wirklich überall :laugh:



Am Wasserloch Renostervlei herrschte ein ständiges Kommen und gehen. Wir beschlossen also hier ein bisschen zu Verweilen und unser Mittagspicknick einzulegen...



Auch eine kleine Herde Kudus schaute kurz vorbei ... man achte auf Madame Kudu - die Dame war ganz und gar nicht davon angetan, dass sie durch den Schlamm waten musste :laugh:



Ein kleiner Nachteil am Renostervlei-Wasserloch ... es staubte unglaublich... und zwar so schlimm, dass die Tiere teilweise in eine richtige Staubwolke gehüllt waren ...

Kudus im Staub ;)

:side:

Zwischenzeitlich war auch eine größere Herde Giraffen eingetroffen, die uns argwöhnisch beobachteten...



Übrigens konnten wir hier gleichzeitig Steppenzebras und Bergzebras beobachten...



... dann erschrak sich eine Giraffe (an was, war uns ein Rätsel :blink: ) und mit ihr das halbe Wasserloch ... und wupps war das Wasserloch leer :huh:



Wasserloch leer, Magen voll - wir beschlossen ein bisschen weiterzufahren. Am Wasserloch Jakkalswater machte eine Herde Springböcke gerade Mittagssiesta und hatten so gar keine Lust für die Touris irgendetwas anderes zu machen, als die Ohren in unsere Richtung zu drehen ;) . Davon abgesehen staubte es hier noch viel mehr als am vorherigen Wasserloch :blink: - da konnten uns selbst die Kuhantilopen hinter dem Wasserloch nicht zum langen Verweilen bewegen ... dann lieber noch einmal nach Renostervlei, bevor es weiter ins Dolomite Camp ging.

Dort war das Wasserloch mittlerweile auch wieder etwas gefüllt mit Tieren :)



So und nun guckt mal bitte das Bergzebra auf dem Bild an ... hübscher Kerl, oder? ;) Fand er auch ... :blink:



... und zudem war er der Meinung, dass er auf jedes Bild musste, was ich von den zwei kämpfenden Oryxen hinter ihm schoss :blink:







Da wendete ich mich doch lieber Action mit zebrafreier Sicht zu :laugh: - die gab es nämlich auch...



Die zwei hier waren echt wunderschön in ihrem "Tanz"...



... das "Spiel" der Giraffen gehört zu den elegantesten Dingen, die ich je beobachten konnte - und ist gleichzeitig sehr witzig anzusehen ... die beiden hier konnten sogar in Formation gucken :laugh: ...



So und jetzt - tatatata :woohoo: - guckt mal was hinter den beiden Giraffen auf uns zukam :woohoo: :woohoo: :woohoo:



Elands, 2, nicht davonlaufend, uns nicht den Hintern zeigend, sondern stattdessen auf uns zukommend :laugh: !



Irgendwann lösten wir uns von diesem schönen Wasserloch und fuhren Richtung Dolomite Camp. Auf dem Weg dorthin begegneten uns außer Giraffen (was sonst ;) ) kaum Tiere ... dafür war am Wasserloch Rateldraf großes Geiertreffen :laugh:



Das Dolomite Camp und mehr Tiere (abgesehen von Giraffen vor allem der grauen Art :whistle: ) gibt's dann im nächsten Teil ...

Liebe Grüße
Steffi
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22 Okt 2013 18:20 #309251
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  • Steffi82 am 10 Okt 2013 17:37
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Kapitel 10: Sonntag, 11. August 2013
Grootberg Lodge – Etosha Nationalpark (Dolomite Camp)


Teil 2: Von Giraffen und anderem Getier...

Bevor wir im Dolomite Camp eincheckten, schauten wir schnell noch am Wasserloch vor dem Camp nach. Das Dolomite Camp hat zwar ein Wasserloch direkt vor der Tür, vom Camp aus sehen kann man dieses aber nur, wenn man eines der beiden Luxuschalets bewohnt. Auch eine Aussichtsplattform gibt es leider (noch?) nicht :huh: – weswegen die meisten Gäste das Auto bemühen müssen, um ans Wasserloch zu kommen. In unserem Fall allerdings ergebnislos – am Wasserloch herrschte gähnende Leere… dafür konnten wir aber die Luxuschalets von hier aus gut sehen… :)



Also ab ins Dolomite Camp. Das Camp liegt sehr pittoresk auf einem – O-Ton Schwiegerpapa - „größeren Geröllhaufen“ :laugh: vor einer weiten Ebene. Eine wirklich einmalige Lage. Die Chalets sind schön am Westhang integriert mit phantastischem Ausblick auf eben diese Ebene. Da Hanglage ist der Parkplatz unterhalb des Camps und – im Idealfall ;) – sollte der Transport der Gäste mit lustigen BuggyCars von und zur Lodge und zwischen den Chalets erfolgen.

Am Parkplatz wurden wir dann auch sofort von einem sehr netten Mitarbeiter begrüßt, der uns und unser Gepäck auflud und uns zur Rezeption und unser Gepäck zu den uns zugeteilten Zimmern brachte. Wir checkten derweil ein, bekamen Schlüssel für die Zimmer 1 und 7 und schauten uns die Anlage ein bisschen genauer an!

So schön wie sie ist – ein bisschen unpraktisch ist das Ganze schon gebaut worden B) . Wieso man vom Poolbereich nun unbedingt Aussicht auf den Parkplatz haben muss, hat sich mir nicht ganz erschlossen :blink: . Und eine Bar ist wirklich schön und nett, aber ein Barkeeper der vor Ort ist (und den man nicht ständig im halben Camp suchen muss :whistle: ) würde das Ganze noch … naja … abrunden B) !

Nicht zuletzt: Die Wege sind sehr lang und teilweise recht steil angelegt … für nicht so ganz fitte Menschen oder auch ältere Menschen ist das – sofern nicht gerade eins der Buggy-Cars greifbar – nicht ganz so ideal. Uns allerdings hat es nichts ausgemacht, auch mal ein paar Meter zu Fuß zu laufen (waren ja lange genug im Auto gesessen ;) ) und wir haben unsere Chalet-Spaziergänge dort eigentlich sehr genossen.

Die Chalets sind wirklich sehr hübsch eingerichtet, auch geräumig …



…und die Aussicht von der kleinen Terrasse ist wirklich ein Traum :)



Ursula und Fred gaben sogleich auch bekannt, dass sie an diesem Tag keiner mehr von der Terrasse herunter bekäme und sie jetzt mal gemütlich nach Elefanten Ausschau halten würden! :)

Christian und mich zog es – nachdem wir eine Runde Barkeeper-Suchen veranstaltet hatten :pinch: – noch einmal mit dem Auto in den Park. Zebras, Antilopen und Giraffen sind ja schön und gut – aber wir hofften an diesem Nachmittag noch auf etwas Größeres, Graueres oder Mauzendes! :cheer:

Zuerst aber mal sollten wir Gefiedertes serviert bekommen :) (okay nahmen wir auch dankbar an – so ein Gelbschnabeltoko ist ja wirklich ein sehr hübscher Flattermann)…



Danach Zebrastreifen auf der Straße :laugh:



Wir bogen erst einmal Richtung Ratteldraf ab, in der Hoffnung dass sich die Zebrablockade von alleine auflösen würde … Rateldraf war allerdings tier-leergefegt, dafür stand die Zebraherde immer noch auf der Straße („Nachteil“ Weststeil Etosha: Da ist so wenig Verkehr, da steht die Herde Zebras auch eine Viertelstunde später noch unbehelligt auf der Straße :laugh: ).

Also Zebras vorsichtig von der Straße geschoben … und postwendend vorwurfsvolle Blicke kassiert :whistle:



Ein paar Springböcke liefen uns auch noch über den Weg …



… sonst allerdings nicht sonderlich viel. Auch am Renostervlei Wasserloch, wo wir mittags noch so viele Tiere gesehen hatten, standen nur ein paar Zebras weit hinten einsam in der Gegend herum. Also nach Jakkalswater … da war mittags nicht los gewesen, bestimmt steppte da jetzt der Bär :laugh:

Steppte er nicht :unsure: … kein Bär weit und breit ;) … kein anderes Tier weit und breit :huh: … … und vor allem keine Elefanten, auf die wir doch eigentlich gehofft hatten … nur Elefantenhinterlassenschaften (schon nett, dass einem die Tiere so prägnant mitteilen, dass sie grundsätzlich schon da sind, nur halt nicht gerade eben :P ….). Ein bisschen geknickt machten wir uns auf den Rückweg zur „Hauptstraße“ als Christian plötzlich eine Vollbremsung einlegte! :woohoo:

Auf mein kritisch nachfragendes (kritisch nachfragend ist nicht gleich vorwurfsvoll, sei hier festgestellt! :whistle: :whistle: :whistle: ): „Was hast DU denn jetzt vor?“ bekam ich nur ein „Da! Guck da! Da!“ hingeworfen und der Ranger wurde ein paar Meter nach hinten manövriert.

Und da stand es … vielleicht 15 Meter von unserem Auto entfernt … und ich habe keine Ahnung, wie ich das übersehen konnte :blush: (war auf meiner Seite, ich gestehe!)

Ich präsentiere: Glöckchen – unser erstes selbstgepirschtes Spitzmaulnashorn! :woohoo:



Glöckchen war übrigens ein sehr nettes, tourifreundliches Spitzmaulnashorn :) … es hörte für uns extra zum Grasen auf und präsentierte sich freundlichst der Kamera …



… okay … ich gebe zu, nachdem Glöckchen ein, zwei Schritte Richtung Auto ging, haben wir uns kurzzeitig gegrübelt, wie schnell so ein Nashorn ist und wie lange es braucht um so ein Horn im Auto zu versenken :blink:



… und Hörner hatte Glöckchen wirklich zwei sehr schöne (… wenn wir unser Auto gerne doppelt punktiert gehabt hätten wollen, wäre das definitiv die richtige Nashornwahl gewesen :woohoo: …) …



… aber Glöckchen war ganz brav, guckte ab uns zu in unsere Richtung, graste dann aber gemütlich weiter bis es nach einer Weile, Ringelschwänzen nach oben geringelt, davon trottete. :)



Was für ein tolles Erlebnis! :woohoo: Wer braucht schon Elefanten oder Löwen, wenn er Glöckchen haben kann?!? ;)

Außerdem schienen sich die anderen Tiere von unserem fotografierfreundlichen Nashorn angesteckt zu haben – denn als wir langsam wieder in Richtung Dolomite Camp rollten, waren plötzlich alle Tiere, die wir vorher nicht gesehen hatten, an der Straße und grinsten zu uns herüber… :)

Wir sahen Springböcke, Kuhantilopen, eine Herde Gnus…



…Oryxe….



… und Giraffen (was sonst ;) )…



Und dann war es für mich an der Zeit „Stooooopppp!“ zu brüllen! :woohoo: Denn – tatsächlich – links neben uns graste ganz entspannt eine Herde Elefanten in den Büschen… :)



Zwar waren die Tiere weit weg und ein bisschen „zugebuscht“ und machten zudem keinerlei Anstalten in unsere Richtung zu kommen. Aber – hey – Elefanten! :laugh:



Jetzt waren wir einen halben Tag im Park und es fehlten nur noch die Miezekatzen und vielleicht eine kleine Hyäne :laugh: :whistle:

Nachdem wir den Kolossen eine Weile zugesehen hatten, verschwanden sie im Dickicht. Und wir machten uns endgültig auf den Weg zurück zum Dolomite Camp bzw. zum Dolomietpunt Wasserloch.

Auf dem Weg dorthin trafen wir noch einen weiteren Gelbschnabeltoko….



… und am Wasserloch einen Schakal, der seinen Durst stillte…



… und diese schöne Riesentrappe :)



Tja und dann kamen noch acht Giraffen um die Ecke gebogen … gefühlt Giraffe 100 bis 107 des heutigen Tages B) ! Aber sie sehen schon immer wieder aufs Neue sehr hübsch aus :)



… diese hier warf einen ganz genauen Blick auf die Luxus Chalets des Dolomite Camps (auch eine Giraffe will ab und zu touri-gucken :laugh: )…



Nachdem alle Giraffen getrunken hatten und sich die Sonne langsam dem Horizont näherte, fuhren wir glücklich ins Camp zurück.



Sonnenuntergang...



Beim Abendessen tauschten wir dann begeistert Tiersichtungs-Geschichten mit den Schwiegereltern aus, die an diesem Nachmittag wohl über 30 Elefanten in zwei Herden von ihrer Terrasse über die Ebene marschieren gesehen hatten :woohoo: ….

Das Essen im Dolomite Camp fanden wir wieder Erwarten einfach nur super lecker :) . Es gab als Hauptgang ein unglaublich gutes Oryx Steak (eines der besten Steaks des ganzen Urlaubs, nur noch übertroffen von unserem Essen in Rostock Ritz). Da waren wir doch wirklich sehr positiv angetan. :)

Allerdings klappte das mit dem Buggy-Car zurück zum Chalet nicht. Keine Ahnung, wo die gerade rumkurvten – da waren sie nicht. Die Bardame, die wir fragten, erkundigte sich, ob wir Taschenlampen dabei hätten (hatten wir) und empfahl uns dann zu laufen… damit hatten wir jetzt auch keine Probleme, fanden es aber schon ein bisschen seltsam… :huh:

Wir erkundigten uns auch, ob die Buggy-Cars morgen schon vor Sonnenaufgang fahren würden – da wir ja frühestmöglich mit Sonnenaufgang auschecken und in den Park wollten. Alles kein Problem hieß es: Wir sollten einfach die 9 am Telefon im Zimmer wählen und das Buggy Car käme und würde uns und Gepäck abholen… Wir waren da etwas skeptisch… :unsure:

Der Tag endete im Übrigen mit Löwengebrüll aus der Ferne! :woohoo: – Aha, die gibt es also doch hier und jetzt hatten wir sie zumindest schon einmal gehört :) ! Wir mümmelten uns in unseren bequemen Betten ein und hofften die Übeltäter am nächsten Tag zu finden! :)

Fazit Dolomite Camp (Etosha):

Sehr, sehr schön! Super leckeres Essen! :) Leicht unpraktisch geplant! ;) Aber auf alle Fälle das mit Abstand schönste Camp im Etosha, in dem wir nächtigten. Für den Preis ein sehr, sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Und man kann es dort sicherlich auch mehr als eine Nacht aushalten – vor allem bei dem leckeren Essen, welches das Camp derzeit bietet! :)

Die Sache mit den Buggy-Cars … nun ja … uns erschien es eine lustige Spielerei fürs Personal zu sein, als Gast empfanden wir es eher nervig, weil bis spät abends die Wägelchen an den Chalets vorbeibrummten (und natürlich nur die wenigsten Gäste beim Verladen leise waren :unsure: ). Man hätte die ganze Anlage sicherlich auch ein bisschen „optimierter“ bauen können. Was uns vor allem nicht ganz einleuchtete, war die Frage, warum man am Ende des Camps nicht einen kleinen Aussichtspunkt zum Wasserloch hinunter gebaut hat? Das wäre angesichts des Gesamtaufwandes für die Anlage nicht wirklich ins Gewicht gefallen… aber vielleicht kommt das ja noch!

Was ihr an Tag 11 der Reise miterleben dürft? :)

- Meet the Awesomes!
- Elo-tainment: Eine Herde Elefanten taucht ab :woohoo:
- Und jede Menge anderes Getier
;)
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